Kündigungen bei Telefonanbietern etc. - was bei mir bisher immer hilfreich und nützlich war, ist folgender einfacher Tipp.

Kündigungen bei Telefonanbietern etc.

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Das ist ein einfacher, aber sehr wirksamer Tipp. Wer hatte nicht schon mal Ärger etwas zu kündigen? Sei es bei der Telekom oder T-Online, oder einen Freenet Vertrag, was auch immer.

Selbst wenn man alles schriftlich gemacht hat usw. versuchen die "Brüder" einem ja immer noch bissi zu binden.

Was bei mir bisher immer hilfreich und nützlich war, ist folgender einfacher Tipp:

Ich rufe dort an und trage mein Anliegen vor. Manchmal hat man einen "Netten" dran, manchmal auch nicht, was aber immer wirkt, man sollte zu Beginn des Gesprächs oder nach den 1. Minuten z. B. sagen "Äh, mit wem rede ich noch mal!" So dass der Gesprächspartner seinen Namen noch mal sagen muss.

Um die Sache zu untermauern fragt man entweder gleich noch mal oder sagt "ein Moment, ich notiere mir das gerade mal!" So ist der Partner nicht mehr nur eine Nummer sondern hat einen Namen und ich habe es bisher immer erlebt das derjenige dann bissi Angst hat was falsch zu machen, bzw. dass ich seinen Namen mal verwenden würde um zu sagen "Herr Sowieso hat dies und jenes".

Ich sag dann bewusst während des Gesprächs auf öfters sowas wie "Ah okay, Herr XP, sie kümmern sich also um die Kündigung, kann ich mich darauf verlassen!" Oder so. Bisher hat das immer geklappt.

Einmal musste ich dann noch per Fax was hin schicken und hab gleich den Namen des Mitarbeiters dazu geschrieben. Ich denke, keiner in der Firma will gerne auffallen. Hört sich jetzt doof an, aber es wirkt.

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31 Kommentare


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#1 stefan
27.10.05, 15:29
find ich nicht schlecht. hab den tipp auch mal von nem kumpel bekommen, der bei ner versicherung gearbeitet hat. er war auch lieber anonym, damit ihm keiner an den karren fahren konnte...
#2 Nyarla
27.10.05, 16:19
Eine Bekannte, die mal eine zeitlang in einem Callcenter jobbte hat mir erzählt, dass während der Schicht alle gleich hiessen. Also die eine Schicht hieß "Müller", die nächste Schicht hieß "Huber" etc.

Wenn das andere Callcenter machen, dürfte der Tipp nicht allzuviel helfen...
#3 Der Autor :-)
27.10.05, 16:30
@Nyarla, das kann ich mir jetzt nicht unbedingt flächendeckend vorstellen, gibts aber bestimt :-) Meine Leute am Telefon hatten oft ganz ausgefallene Namen wie beispielsweise Herr Lüder Parowski, kicher. Von daher denke ich, es wird beides geben. Ich würds einfach probierne, bei mir hats bisher gewirkt.
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#4 RA
27.10.05, 16:59
Es geht auch einfacher: immer SCHRIFTLICH kündigen, egal was es ist, und sich die Kündigung bestätigen lassen.
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#5 der Autor
27.10.05, 19:03
@RA ja, ich sagte ja, erst natürlich schriftlich, am besten mit einschreiben, aber es gibt ja dinge die sich nicht immer gleich klären lassen. wenn man dann telefon braucht ist der name wichtig. war nur ein tipp :-)
#6 berndnow.com
27.10.05, 23:14
kann mich da Nyarla nur anschließen weis das von ner bekannten - hatt mal einige zeit in dublin gejobbt - es werden oft falsche namen angegeben (tip bei problemen einfach zu supervisor verbinden lassen)

"der ton macht die musik" (die im callcenter sind auch nur menschen)

oder am besten per fax kündigen und sendebestätigung aufheben ...
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#7 Murphy
28.10.05, 09:44
Hatte Ärger mit 1&1. Bei Kontakten mit der Hotline Datum/Uhrzeit/Namen aufschreiben, das hilft später, sich darauf zu berufen. Der name kann falsch sein aber Uhrzeit und Datum sind schon sehr genau, da kann sich eine Firma nicht so einfach rauswinden, es gibt ja Dienstpläne.
#8 Alex
28.10.05, 13:16
-- Sendebestätigungen eines Faxgerätes sind rechtlich wertlos. Lediglich ein Einschreiben mit Rückschein bringt 100%ige Absicherung.
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#9 Bernhard
28.10.05, 15:14
Was auch hilft: Dazusagen/schreiben, dass man jede Lastschrift, die zu viel abgebucht wird, einfach bei der Bank platzen lässt. Hat bei mir sehr gut geholfen.
#10 Jeuch
29.10.05, 20:40
Hi Claudi!

Is was dran an dem schlauen Tipp.
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#11 Michael
14.11.05, 11:25
Der Tipp ist schon älter und funktioniert meine Meinung nach garnicht. Wer länger im Callcenter gearbeitet hat, weiß das die Sachbearbeiter nicht immer Ihren Namen durchgeben müssen. Hatte mal ein Ausländer in der Leitung der nach meinen Namen fragte. Ich hieß dann auf einmal Joschka Fischer. Er hat es aufgeschrieben und geglaubt.
#12 valo
6.12.05, 00:01
ja cool, gleich ma merken :o)
#13 Sonnenengel
14.12.05, 02:21
Das mache ich schon immer so.Kommt aber vielleicht daher das ich im Einzelhandel gelernt habe. Ich kann das nur beatätigen, es hilft fast immer. Man sollte es bei allen etwas "wichtigeren" Angelegenheiten machen!
#14 Markus
4.1.06, 10:41
Der Tipp scheint erstmal hilfreich und effektiv, aber ich habe selber mal bei T-Online an der Hotline gearbeitet - da ist es sch... egal dass Du den Namen vom Telefonisten hast. Weißt Du denn, dass der Name richtig ist, und selbst wenn, dann sind das meist nur Subunternehmer. Und bei Beschwerden - wenns nicht zu gravierend war - wird dann auch nicht erst nachvollzogen wer denn die Auskunft gegeben hat.
#15 missi
13.3.06, 23:53
Das ist vielleicht sinnvoll, damit man als Kunde etwas in der Hand hat. Bringt aber eigentlich nicht viel, denn ich bin selbst bei einem der genannten Unternehmen ;) und wenn ich einen Kunden habe, der mit Herrn XY gesprochen hat heißt das erstmal noch lange nicht das der Kollege persönlich etwas falsch gemacht hat (sag nur unsere heutigen tollen IV-Systeme). Kann das zwar vermerken, dass dies mit Kollegen vereinbart wurde und das wird dann geprüft aber ich versuche den Fall selbst zu klären, anstatt das dem Kollegen weiterzugeben (die meisten sitzen ja schließlich bundesweit verteilt)... erstens finde ich das nicht gerade sehr kollegial und so sieht es auch aus das jeder auf seinen eigenen Provit aus ist. Zumal ist dies mit weniger Zeitaufwand verbunden, als erst noch den Kollegen anzumailen ;)

Aber kleine Tipp schriftliche Kündigung per Einschreiben reicht... wenn was ist meldet man sich schon und ansonsten kann der Kunde ja auch mal "freundlich" nach dem Status fragen ;)

Und das die Unternehmen evtl trotzdem alles versuchen den Kunden zu halten, liegt wohl auch daran das bei jeder Kündigung ein Arbeitsplatz auf dem Spiel steht!!!!!
#16 xelibri
2.4.06, 11:39
Hallo,
netter Tipp, aber ich teile Deine Meinung nicht. Meistens handelt es sich bei den Infolines um Callcenter. Und nur im seltesten Fall interessiert es den Agenten, ob Du Dich über ihn beschwerst oder nicht. Denn meistens bleiben das Einzelfälle... Zumindest ist das meine Erfahrung. Derjenige bekommt keinen Ärger weil etwas schief gelaufen ist... bzw. folgt nur ein Analyse-Gespräch...
#17 thunder
8.5.06, 18:44
hi, ich hab da dann aber mal eine Frage. Habe mein Handyvertrag per Einschreiben gekündigt, da es aber erst nach der Kündigungsfrist bei denen eingegangen ist wird die Kündigung angeblich erst für ein Jahr spüäter akzeptiert. Muss dazu sagen, ich habe es rechtzeitig weggeschickt, nur war da ein Wochenende und am Montag ein Feiertag dazwischen. Muss ich das denn nun so hinnehmen ????? Über Antwort würde ich mich freuen.
#18 Piggskate
16.5.06, 14:43
In jedem seriösen Callcenter MUSS der Mitarbeiter am Telefon seinen RICHTIGEN Namen nennen. Ich arbeite selber neben meinem Studium im Callcenter (im meinem dritten inzwischen) und da war es bisher immer so. Sich den Namen aufzuschreiben, mag einen selbst beruhigen, bringt aber i. d. R. nichts, da die Leute am Telefon z. B. ohnehin keine Briefe bearbeiten, auch dann nicht, wenn sie an sie gerichtet sind. Und man muss nach jedem Kundenkontakt dokumentieren, was man mit dem Kunden besprochen hat....
#19 vocal
4.9.06, 11:12
So ein Blödsinn! Es bedarf oft einer schriftlichen Kündigung, in den seltesten Fällen telefonisch. Ein Vertrag ist an gewisse Bedingungen geknüpft, die eingehalten werden "müssen" (AGB´s) Mit notieren des Namen erreicht man gar nichts. Die Firmen sind oft so groß, dass der Sachbearbeiter, der die "Kündigung" dann schrifltich vorliegen hat, auf die Angabe des Namens (mit dem man gesprochen) nicht eingeht. Eine Kündigung wird nach "Vertragsbedingen" gehandelt und bearbeitet.
#20
17.9.06, 19:36
hirnrissiger Mist! Was sollte dem Mitarbeiter schon passieren, bloß weil sich ein Kunde beschwert wird der doch nicht entlassen oder muss angst haben!
#21 patricia
2.10.06, 12:25
ich mach das auch immer. Als ich letztes Jahr vor Gericht musste (gegen meinen Telefonanbieter) war ich echt froh das ich mir alle Namen, Tag und Stunde der Telefonate notiert habe.
#22 ikone
11.1.07, 20:46
Naja, grandios, der Tip.

"'nen schönen juten Tach wünsche ich, mein Name ist Phil Lazio was kann ich für sie tun."
#23 sandra
18.1.07, 21:16
das stimmt leider nicht ganz.. ich war selbst einmal ein call agent im call center der DeutschenTelekom und hab meinen ferienjob dort gemacht und wir als call agenten wissen, dass egal ob sie unseren namen notieren oder nicht, uns nie was angehängt werden kann.. ich kann euch nur den tip geben, einfach bei problemen den call agenten enbisschen respektvoller entgegenzukommen, da diese schon von genug leuten dumm angemacht werden..;)
#24
19.1.07, 07:46
Ausländische CallCenter-Mitarbeiter nennen sich grundsätzlich Schulz, Meier, Schmidt usw. Auch muss man die hohe Fluktuation in CallCentern bedenken. Nach 3 Wochen sind die in der Regel dort gar nicht mehr dort beschäftigt. Wen will man dann zur Verantwortung ziehen? Von daher: CallCenter: nein danke. Lieber alles schriftlich, möglichst doppelt und dreifach. Also per Brief und E-mail und Fax.
#25 orchidee
26.8.07, 19:38
funktioniert nicht bei Tele 2
#26 sarah
30.8.07, 14:58
hey.. muss echt sagen bei mir hat der tipp super gelappt... man muss nur auch n bissl glück haben wen man da so an der anderen leitung hat sonnen profi der schon seit jahren da arbeitet windet sich imma raus abba zum glück gibt es auch da neulinge *lol*
#27 blueyezz
9.4.08, 00:35
absolut richtig ich selbst mache alles mögliche was in meiner macht steht wenn der kunde einen so respektiert wie ich ihn am telefon und freundlichkeit hat bisher schon immer am besten gewirkt einfach mal ausprobieren ...
#28
20.10.09, 21:03
kündigungen müssen schriftlich eingehen.

und es muss rechtzeitig gekündigt werden (thunder).es gilt erst als zugegangen, wenn mit der briefkasten-leerung gerechnet werden kann. und an einem feiertag und am we wird ein briefkasten nicht geleert.
#29 geniculata!
16.11.09, 19:32
halte ich eher für normal das man sich den namen notiert...
ich würds interessanter finden wenn man mal sonder kündigungen anspricht wie man z.b. aus einer vertrags bindung raus kommt...weil oft wird man wenn man daneben steht ja noch verarscht und dann aus so einem vertrag zu kommen ist fast unmöglich!
#30
19.2.10, 10:30
Nur so hat man Erfolg. Die meisten scheuen sich ihren Namen anzugeben. Bei seriösen Anbietern habe ich festgestellt das es mit dem Namen funktioniert
#31
27.11.11, 20:40
Ich achte darauf bei meinen Telefonanbietern regelmäßig in die sich stetig vergünstigenden Tarife zu wechseln. Früher lohnte sich das halbjährlich, inzwischen wo der Markt abgegrast scheint so alle ein bis zwei Jahre. Oder aber ich optimiere die erhaltenen Leistungen zum selben Preis.

Häufig wird dann versucht dabei eine neue Abschlussgebühr zu berechnen. Ich weise darauf hin, dass ich ja durch den Neuabschluss eine erneute 24-monatige Bindung zu meinem Anbieter eingehe und nicht die Absicht habe, dafür noch zu zahlen. Leider ist es so, dass die erste Ebene im Callcenter nicht die Vollmacht hat über solche Fragen zu entscheiden.

Ich bitte den Supervisor zu sprechen, dafür muss man leider häufig ein wenig unfreundlich werden und die Geduld mitbringen, bis man durch die Wartezeiten durch ist. Allerdings haben die Supervisor meist die Möglichkeit die Abschlussgebühr zu erlassen oder zu erstatten.

Nicht abwimmeln lassen, bestimmt bleiben, Geduld haben, 30 bis 50 Euro sparen.

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