Läuterzucker herstellen

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Läuterzucker hat seinen Namen daher, dass zu früheren Zeiten, der Zucker durch Aufkochen mit Wasser, gereinigt wurde. Dabei sind die Verunreinigungen an die Oberfläche gekommen und konnte abgeschöpft werden.

Heute bezeichnet man mit Wasser aufgekochten verflüssigten Zucker, als Läuterzucker.

Industriell wird Läuterzucker nach den verschiedenen Anforderungen in unterschiedlichen Konzentrationen eingekocht.

Für den Hausgebrauch genügt es zum sofortigen Gebrauch den Läuterzucker 1:1 mit Wasser aufzukochen und ihn abkühlen zu lassen. Auf Vorrat gekocht gibt man etwas (eine Messerspitze auf eine Tasse Zucker) Zitronensäure dazu, so ist der Läuterzucker abgefüllt in eine saubere Schraubflasche lange haltbar.

Der Läuterzucker wird zum Süßen von Desserts, Süßspeisen, Eiscreme, zum Glasieren von Kuchen wie z.B. Honigkuchen auf den heißen Kuchen gestrichen, in Bäckerein zum Glänzend machen der Backwaren oder für die Kuchenherstellung, in den Bars der Gastronomie für Coktails, für die industrielle Herstellung von Gelees und Konfitüren,... verwendet.

Man kann Läuterzucker auch aus bis zu drei Teilen Zucker und einem Teil Wasser herstellen. Dadurch, dass der Zucker völlig aufgelöst ist, hat er eine deutlich höhere Süßkraft gegenüber dem normalem Zucker und kann so sparsamer eingesetzt werden.

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14 Kommentare


#1
31.10.10, 10:21
Hallo Angelina,

habe noch nie etwas davon gehört, finde die Idee aber super!!! Damit kann man jede Menge Kalorien einsparen ohne auf Chemie einsparen zu müssen.

LG Bealein
#2
31.10.10, 10:23
.......sorry zurückgreifen zu müssen :-))
#3
31.10.10, 11:04
Hab ich auch noch nie gehört. Hihihi.
#4 Angelina
31.10.10, 11:15
Läuterzucker ist auch eher bei Menschen bekannt, die beruflich damit zu tun haben, für den Haushalt hat er aber auch große Vorteile.

Man kann Läuterzucker auch aromatisieren, das wird gerne bei Coktails gemacht.
#5
31.10.10, 15:01
@Bealein: Ich dachte eben, was sind das den für Viecher *G* Ich dachte echt, das laufen zwei Viecher rum! Kall mei Trobbe! Aber gut....
1
#6
1.11.10, 09:48
Sehr interessant Zuckervariante, wenn man nicht möchte, das die Erdbeeren nach dem Nach zuckern, plötzlich anfangen zu knirschen.
Aroma ist auch leicht hinzu zufügen, z.B. mit frischem Waldmeister oder auch ein paar Tröpfchen Contreau hinzu und der Obstsalat wird super gut.
#7
1.11.10, 11:54
Hallo!
Ich habe mir nun eine Flasche von diesem Zucker gemacht und würde ihn gerne in einem Kuchen verbacken... Wie viel nimmt man denn davon, wenn man 125g normalen Zucker nehmen würde?
Habe 100 ml Wasser + 300 g Zucker genommen..

Vielen Dank :)
#8 Angelina
1.11.10, 16:07
Ich denke ich würde etwa 100ml nehmen
#9
3.11.10, 09:56
@chrispi2309 DANKE, DANKE, DANKE..............! Aber was heißt " Kall mei Trobbe"??? is des hessisch?
#10 Rumpumpel
4.11.10, 09:06
Das ist dann wie flüssiger Sirup oder Honig und genau so anzuwenden? Nicht schlecht, der Tipp, hab vorher noch nie davon gehört.
Nur noch eine Frage, Angelina, du schreibst vom Verhältnis 1:1 oder 1:3 - Gewicht oder Masse???
#11 Angelina
5.11.10, 12:13
@Rumpumpel: Masse, Tasse, Becher
#12
24.10.11, 00:43
Als Kind wollte ich immer dass meine Mutter diesen "Flüssigen Zucker" kauft, der leider aus Süßstoff besteht.
Jetzt werde ich hiermit meinen Kindheitswunsch stillen! Super Idee!
#13
10.1.14, 11:50
Hi,

coole Idee! Hätte ich letztens beim Cocktailmischen gut gebrauchen können. :D Für den nächsten Cocktail hab ich es mir gemerkt. Eine Frage noch, kann man das auch mit Vanillezucker machen bzw. wenn man ein bis zwei Päckchen Vanillezucker pro Tasse mit rein machen? Wäre cool wenn das gehen würde.....
#14
10.1.14, 11:52
Ach ja, noch ne Frage. Wenn man den Läuterzucker auf Vorrat machen möchte oder zum verschenken herstellen möchte. Wie lange ist der dann haltbar und wo lagert man ihn? Im Kühlschrank?
Ich freu mich über Antworten! :)

Viele Grüße!

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