Wer auf Mikroplastik verzichten möchte, sollte Waschmittel benutzen, die ein extra Label haben: Ohne Mikroplastik.

Mikroplastik in Dusch- und Haarwaschmitteln

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Vor wenigen Tagen wurde in einer Fernsehsendung berichtet, dass große Industriefirmen, die sich mit  Dusch- und Haarwaschmitteln beschäftigen, nun nicht mehr Silikone verwenden, sondern Mikroplastik in anderer Form.

Namen wie z. B. Polyquaternium 10, P. 7 usw. sind unter der Zusammensetzung hinten auf den Plastikflaschen vermerkt.

Weil jedoch oft 20 bis 30 Inhaltsstoffe verwendet werden, fällt dieser Name nicht auf und der Konsument meint sogar, er hätte ein umweltfreundliches Waschmittel für Haare und Körper gekauft.

Polyquaterium ist Mikroplastik, eine Kunststoffverbindung, u. U. nicht weniger gefährlich für unsere Umwelt wie Silikon. Wenn es letztendlich im Meer landet, wird der Mensch, der Fische, Muscheln, Algen usw. daraus zu sich nimmt, auch dieses Mikroplastik wieder aufnehmen.

Wer auf Mikroplastik verzichten möchte, sollte Waschmittel benutzen, die ein extra Label haben: Ohne Mikroplastik.

Oder natürliche Dusch- und Haarwaschmittel, die auch wirklich diesen Namen verdienen.


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26 Kommentare

7
#1
10.12.19, 12:42
Ich benutze seit langem schon keine Pflegeprodukte, Waschmittel oder Kosmetik mehr aus dem Supermarkt oder Drogerie, sondern nur noch natürliche Produkte von denen ich weiss, was drin ist.
Das erstaunliche, ich lebe noch und das mit sehr gutem Gewissen.

Warum ist der Tipp ohne Namen? Wenn man so etwas den Usern nahelegen möchte, sollte man auch mit seinem Namen dazu stehen.
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#2
10.12.19, 14:03
@Upsi: Ich habe gerade heute morgen beim Haarewaschen an Dich gedacht - daß Du nämlich immer Bio-Pflegemittel benutzt und ich mir die auch schön lange besorgen will. Vor einiger Zeit habe ich in Hamburg ein Bio-Haarwaschmittel gekauft, aber hier habe ich sowas noch nicht gefunden. Ich muß mal verschärft danach suchen.
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#3
10.12.19, 15:24
@Maeusel: gibt es eigentlich in jeder Drogerie. Mal nachfragen oder schau mal nach den Veleda Produkten, die sollen ganz ok sein. LG
#4
12.12.19, 00:39
Wie sind die Bioprodukte denn preislich?
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#5
12.12.19, 09:19
@Orgafrau: Sehr akzeptabel. Schau mal in einem Drogeriemarkt nach den Eigenmarken, z.B. Alverde.
#6
12.12.19, 11:47
@Zingi: Danke für die Info. Ich werde dann mal danach schauen.
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#7
13.12.19, 05:29
Auf Polyquaternium wies HörAufDeinHerz im Oktober 2014 bereits schon hin. Dabei ging es auch um Flecken in hellen Handtüchern, die von diesem Zeug kommen, und nicht mehr entfernt werden können. (Ausser man schneidet sie raus 😉) Ich finde es auch immer wieder krass, in was überall es zu finden ist: Shampoo, Spülung, Haarschaum, Duschgels, in einer Venensalbe etc. Und wie der Käufer veräppelt wird, mit der Aufschrift "ohne Silikone" ist schon dreist. Ich lese die Zutaten immer genau nach, auch bei Naturkosmetik. Ausserdem habe ich mir eine App (CodeCheck) auf das Handy geladen und scanne damit den QR Code. So sehe ich dann gleich, ob das Produkt umweltbewusst ist. Kann zwar mal sein, dass etwas nicht gelistet ist, dann eben die Zutatenliste genau lesen. Statt Shampoo und Duschgel kann man ja auch die entsprechende Seife benutzen und hat so wird wieder Plastik gespart. Ich persönlich bevorzuge dann allerdings nicht die Seifen von dm oder aus dem Supermarkt, sondern bestelle, wie Upsi auch, bei einer Seifenmanufaktur. (Das war auch einmal ein Tipp von Upsi..😘) Dort passen die Zutaten und die Qualität der Produkte. Ist zwar etwas teuerer auf den ersten Blick, doch es hält länger her.
Ich finde es gut, dass wieder einmal auf das Thema Polyquarternium hingewiesen wurde. Danke an den/die Tippgeber/in!
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#8
13.12.19, 14:25
Bin bei folgendem Satz im Tipp ein wenig stutzig geworden, könnte sich da ein Fehlerteufel eingeschlichen haben? 
》Polyquaterium ist Mikroplastik, eine Kunststoffverbindung, u.U. weniger gefährlich für unsere Umwelt wie Silikon.《
Fehlt da ein 》nicht《?  ...u.U. nicht weniger gefährlich...
Bitte klärt mich auf,  falls ich es falsch verstanden habe,  oder der Text sollte evtl. vom Admin berichtigt werden, falls ich richtig liege.  
Danke 
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#9
14.12.19, 12:31
@Abrakadabra: Danke für den Hinweis, ja, da fehlte das "nicht".
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#10
15.12.19, 07:45
Ich achte beim Kauf auch verstärkt darauf, Produkte ohne Mikroplastik zu kaufen. Finde aber aber, dass hier der Gesetzgeber gefragt ist. Warum verbietet man die umweltschädigenden Stoffe nicht? Aber selbst bei den Kontrollen für unsere Lebensmittel harpert es ja leider schon gewaltig. Da heißt es dann einfach "nicht genug Kontrolleure da"....😢👎
#11
15.12.19, 09:33
Auch wenn Naturprodukte aus dem Bio-Laden oder auch der Drogerie manchmal etwas teuerer sind, würde ich nur noch solche kaufen. Ich kaufe immer nur, was wirklich gebraucht wird und gehe sparsam damit um. Und irgendwann spare ich dank besserer Gesundheit vielleicht Geld bei den Gesundheitskosten. Das wiegt alles andere wieder auf.
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#12
15.12.19, 10:12
Ich nehme seit Jahren Bio Produkte und was den höheren Preis ausmacht - ich nehme zum Duschen 2 Peelinghandschuhe. Ca. 2 Erbsen Gel drauf und Aufschäumen und die Ganzkörpermassage tut auch noch gut. Handschuhe mal in die Wama und sie halten lange. So kommt wenig Duschgel in die Umwelt bzw. so ist es einfach eine gute Seife zu benuzen.
#13
15.12.19, 10:16
@isecha: welche Peeling Handschuhe nutzt du dafür? 
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#14
15.12.19, 12:34
Bei Greenpeace gibt es eine Liste der "meistverwendeten" Mikroplastikarten, darunter fällt dann auch Dimethicon mit allen seinen Präfixen, etliche PEG xxx (Polyethylenglykol) und alles mit Caprylic etc. Auswendig kann ich die leider auch nicht, aber es ist erschreckend, wie viel von dem Zeugs immer noch eingeschleust wird. Meistens sind gleich drei oder vier auf der Ingredienzenliste.
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#15
15.12.19, 12:35
Und nicht vergessen: Das Dreckszeug kommt überall vor, nicht nur in "Rinse-off"-Produkten wie Shampoo und Duschgel. Sichtet eure Lippenstifte, Hautcremes und Salben auch gleich. Selbst in Wundsalben taucht es auf!
#16
15.12.19, 13:34
@Taehti: die normalen nichts besonderes ich glaube 1,49 € stück (2 Stck)
#17
15.12.19, 13:37
Habe mir gerade ein Hotel-Bodylotion angeschaut: Sie enthält mehrere Plastic-Stoffe. Ich  werde von jetzt an bei jeden Hotelbesuch dem Personal sagen, dass ich das nicht will. Und auch in der Drogerie oder im Supermarkt spreche ich das Personal auf die Problematik an unter dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein." Oft ist das Personal schlecht informiert. Da helfe ich gerne etwas nach.
#18
15.12.19, 13:47
@Chatrina: Meinst du dass das was bringt? Man muss die Produzenten ansprechen, nicht die Verkäuferinnen und Verkäufer und auch das Hotelpersonal kann nichts machen. Die Herstellerfirmen bringen das ganze Plastik in die Produkte. 
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#19
15.12.19, 14:05
Ich benutze seit geraumer Zeit die App „code check“ 

Einfach Barcode auf den Verpackungen scannen und schon wird in Kreisform mit roten  und grünen Anteilen angezeigt, wie  die Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts zu bewerten sind. 

Dann kann man sich in Listenform genau die einzelnen Inhaltsstoffe anschauen und auch nachlesen, welche Bedenken es gibt. 

Der „Nachteil“ daran war, dass ich anfangs beim Einkaufen mehr Zeit einplanen musste, weil ich so viel gescannt und gelesen habe 😉
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#20
15.12.19, 15:03
@keine_Bree: Die nutze ich auch - habe aber leider feststellen müssen, dass die Daten da drin wirklich nur so gut sind, wie der/die Eingebende diese erfasst hat! Und dass nicht alle Plastikarten erkannt wurden... Ging mir so mit einigen Produkten, die ich zu Hause hatte...  Aber prinzipiell ein echt guter Einstieg! @isecha Danke! Ich werds ausprobieren! Gerade mit den teuren Seifen! :) 
#21
16.12.19, 20:02
@Orgafrau: Ich spreche jeden an, der mir begegnet. Sehr freundlich und mit klaren Informationen. Das Personal ist oft erstaunt, sollte aber auch im Interesse der eigenen Gesundheit Bescheid wissen. Ich versuche, mich mit ihnen zu verbünden. Wenn die Aufklärung nicht von den Herstellern kommt, so kommt sie halt von der Kundschaft. Oft bedankt sich das Personal sich für das Gespräch. Aber wenn ich Gelegenheit habe, mit Herstellern zu sprechen, dann ist das natürlich noch besser. Doch die treffe ich leider nicht so oft. 😁
#22
17.12.19, 16:20
@Chatrina: Du musst doch die Hersteller nicht treffen, um mit ihnen zu reden. Auf der jeweiligen Homepage findet sich eigentlich immer ein Kontakt-Link, den Du nutzen kannst, um Fragen oder Klagen zu bestimmten Produkten mitzuteilen. Entweder per E-Mail oder telefonisch.
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#23
29.12.19, 12:10
@ramadama: Ich habe mir die App/CodeCheck geholt. Unglaublich, was ich alles wieder ins Regal stelle und nicht kaufe. 
#24
29.12.19, 12:13
Ich verwende schon lange Produkte viel sparsamer. 
Spüli
Haarshampoo 
uvm.
>> kleinere Kleckse :) 

Diese ganzen Inhaltsstoffe machen mich wirklich kirre.
Naiv habe ich früher nicht darüber nachgedacht, das Microplastik drin ist, und was auch immer.
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#25
29.12.19, 13:23
@Helga1939
Von Smarticular gibt es verschiedene Bücher zum Thema Kosmetik, Wasch- und Putzmittel, Kochen etc., in denen Rezepte und genaue Anleitungen zur Herstellung aufgelistet sind. Kostet alles etwas Zeit, doch weiß man, was drinnen ist, die Umwelt wird geschont, die eigene Gesundheit und der Geldbeutel auch. Es ist schon erstaunlich, was man alles selbst mit relativ einfachen Mitteln herstellen kann.
#26
29.12.19, 17:42
@DWL: "Hersteller treffen" war als Spass gemeint. Ich schreibe aber durchaus Hersteller an, wenn ich sie dazu bewegen möchte, ihre Produkte zu verändern. Aber das eine tun und das andere nicht lassen. Wenn es gelingt, das Verkaufspersonal und andere zu informieren und zu sensibilisieren, so ist auch etwas gewonnen. Meine Coiffeuse z.B. hat sich mit der Chemie in den Produkten auseinandergesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass sie damit nicht mehr arbeiten will. Darum sind meine grauen Haare seit ein paar Jahren mit Baumnuss und Salbei gefärbt. Bestimmt sind auch Leute auf FM, die im Verkauf tätig sind. Die können dann ihre Kundschaft besser beraten.

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