Möhreneintopf

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Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Murmeltiers Möhreneintopf, immer schmackhaft und lecker, nicht nur in der kalten Jahreszeit.

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Möhren und auch die Kartoffeln werden geschält und in Scheiben oder Würfel geschnitten, damit sie schneller gar werden.
  2. In der Zwischenzeit Schweineschmalz im Topf erhitzen und eine große gewürfelte Zwiebel glasig anschwitzen.
  3. Sodann Möhren und Kartoffeln auf die Zwiebeln geben und ebenfalls kurz mit anschwitzen.
  4. Dann wird die Möhren-Kartoffel-Masse mit der Gemüse- oder Fleischbrühe so aufgefüllt, dass man die Brühe nicht sehen kann! Gegebenenfalls kann man im Laufe des Kochvorganges, noch etwas Brühe nachgießen! Ein Zuviel an Brühe macht den Eintopf zu flüssig, daher vorsichtig dosieren!
  5. Nach der Garzeit von ca. 20 bis 30 Minuten, wird die Gemüse-Kartoffel-Masse, incl. der Kochflüssigkeit, mit einem Kartoffelstampfer nicht zu fein püriert und dann mit Pfeffer, Salz, Muskat und dem EL Senf (ggfs. auch etwas mehr), gewürzt. Wer es mag, kann der Würzung auch noch mit einem Spritzer Maggi nachhelfen. 
  6. Wird der Möhreneintopf serviert, so bedeckt man ihn noch mit frischen und hellbraun gebratenen Zwiebelringen.
  7. Dazu schmeckt z.B. frische Bratwurst, Frikadellen, "falsche" Koteletts oder auch richtige Koteletts, auch ein Schnitzel passt ebenfalls gut dazu.

Der Möhreneintopf lässt sich gut einfrieren und schmeckt wie alle Eintöpfe, auch nach dem Aufwärmen, immer noch sehr lecker. 

Der angegebene Circa-Zeitaufwand, bezieht sich auf die Kochzeit incl. Vorbereitung der Zutaten!

Von
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27 Kommentare


1
#1
4.2.14, 20:34
was sind denn falsche Kotelett? habe ich noch nie gehört.
#2 Upsi
4.2.14, 21:03
Als Eintopf würde ich das nicht bezeichnen, sondern eher als Kartoffel-Möhrenstampf. Bei uns ist Eintopf Gemüsesuppe, aber vielleicht nennt man es bei euch anders. Eintopf kenne ich auch nicht pürriert, sondern deftig mit Fleisch und Gemüse. Dein Rezept werde ich auf jeden Fall mal probieren, kenne ich so noch nicht und kann mir vorstellen das es lecker schmeckt.
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#3
4.2.14, 21:09
Das tönt gut.
Warum pürierst du das ganze?
Damit es wie Kartoffelstock ist?
Das könnte ich mir eigentlich ganz gut vorstellen wenn ich mir das so überlege.
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#4
4.2.14, 21:16
Huhu, ich kenn Eintopf auch eher "dick", (und das mit viel Brühe als "Gemüsesuppe") - wer das aber nicht mag, püriert's halt NICHT :) Schmeckt bestimmt in jedem Zustand lecker! LGR
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#5 Murmeltier
4.2.14, 21:49
@kosmosstern: Das sind Scheiben vom frischen Schweinebauch, die Schwarte wird abgeschnitten, die Bauchscheiben etwas geklopft, paniert wie ein Kotelett und in der Pfanne gebraten!
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#6 Murmeltier
4.2.14, 21:51
@bollina: In unserer Gegend wird der "Möhreneintopf" halt so genannt und mit dem Kartoffelstampfer - nicht zu matschig - püriert! Es dürfen durchaus noch gröbere Stücke von Möhren und Kartoffeln enthalten sein!
#7 xldeluxe
4.2.14, 22:05
Köstlich auch mit einer Handvoll Petersilie und eine raffinierte Note erzielt man mit einem Stückchen Ingwer. Möhre und Ingwer lieben sich ;-))))

Zu Eintopf zählt bei mir alles, wo Gemüse und Kartoffeln zusammenkommen, meist mit Fleisch, und das ganze wird zum Schluss grob gestampft, so dass man es oft mit der Gabel essen kann (Sauerkrauteintopf zum Beispiel). Bei meiner Mutter gab es oft "Durcheinander" - so nannte sie das.

Was man mit dem Löffel essen kann, wie Gemüsesuppe, Linsensuppe, Graupensuppe) sind halt Suppen.

So kenne ich es.
#8 Upsi
4.2.14, 22:30
Sollte ja keine Kritik sein, in unserer Region ist Eintopf eben etwas anderes, aber das ist ja mit vielen Dingen so das es von Gegend zu Gegend verschieden ist. Für mich, wieder etwas dazu gelernt und morgen kaufe ich möhrchen.
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#9 xldeluxe
4.2.14, 22:43
Upsi:

ICH habe es nicht als Kritik aufgefasst und wenn Du morgen Möhrchen und Kartoffeln schön stampfst, dann hast Du einen Eintopf.

Nicht pürieren (wie z.B. mit dem Zauberstab) sondern grob stampfen, dass noch Stücke bleiben.

Also praktisch Möhrenstampf ;-)))))))))))))
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#10 Upsi
4.2.14, 22:52
@xldeluxe: lache, ich stampfe hier mit dem Stampfer Kartoffeln und Sellerie und habe dann Kartoffelselleriestampf. Oder Kartoffel mit Blumenkohl und habe Kartoffelblumenkohlstampf. Ich koche viele Sorten Gemüse mit Fleisch und Kartoffeln und habe Eintopf. Heule laut, jedenfalls habe ich das fünfzig Jahre geglaubt, ich bin erschüttert :-( übrigens pürierstab nehme ich nie für stampf denn dann wird es Tapetenkleister.
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#11 Dora
4.2.14, 22:54
Mit Senf? Das ist ja mal eine interessante Variante :-)
Noch nie gehört und noch nie gegessen, aber bestimmt lecker :-)

Na, mal sehn, Möhrchen hätte ich ja noch über :-)

"Falsches Kotelett" gab es bei meinen Eltern auch manchmal, aber ich mochte es nicht, weil es mir zu fett war. Aber da gab es Bayrisch Kraut oder dicke Möhren und Salzkartoffeln dazu.
#12 xldeluxe
4.2.14, 23:13
@upsi:

Einfach nur verschiedene Namen für die gleichen Dinge - kein Grund zum weinen ;-)))

Ich erhebe nicht mal den Anspruch, dass ich Recht habe!

Murmeltier: Was hast Du uns angetan hahaha?!?!?!?!??

Ein Eintopf ist ja eigentlich ein Topf, in dem alles zusammen zubereitet wird. Also ein Eintopf .. hmmmmm...darüber werde ich heute Nacht mal nachdenken, so zwischen 3 und 4, wenn ich hellwach überlege, was ich mal essen könnte hahaha.
#13
4.2.14, 23:19
Eines meiner Lieblingsgerichte.Das schmeckt sooooo gut.Allerdings verwende ich anstelle von Senf viel Petersilie und püriere den Eintopf nicht, sondern zerquetsche ihn nur grob mit einer Gabel.Jeder wie er/sie möchte...aber es schmeckt(zumindest uns)immer wieder sehr gut.
#14 xldeluxe
4.2.14, 23:20
@Dora:

Ich habe seit kurzem auch Senf für mich entdeckt.

1 EL ist auf die Menge gesehen nicht dominant, gibt aber eine besondere Würze.

Senf gab es bei mir immer nur zu Würstchen, doch seitdem ich mich ein wenig damit beschäftigt habe, kommt er sogar an Salatsoßen und Frikadellen (nicht neu, aber neu für mich)

Falsches Kotelett ist so lecker. Es muss sehr knusperig gebraten werden, damit viel Fett ausläuft.

Meine Mutter hat früher immer eine Kuhle in den Eintopf gestochen und für meinen Vater das ausgelassene Fett dort hinein gegeben.

Nach heutigen Ernährungsempfehlungen natürlich undenkbar ;-))))))))

Aber so einmal im Jahr paniere ich mir Bauchscheiben und genieße sie mit Kartoffelpüree und Endiviensalat, den ich unter das Püree mische. Auch so ein Rezept von früher!
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#15
4.2.14, 23:32
Als Eintopf bezeichne ich mehrere Gemüse- und evtl.auch Fleischsorten,die unter Zugabe von Flüssigkeit(z.B.Brühe)in EINEM Topf gegart werden.Sicherlich sieht man das in anderen Regionen Deutschlands/Europas anders....Hauptsache es schmeckt,oder??
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#16 Upsi
4.2.14, 23:41
@Schlaumi: juchu....du kennst auch meinen Eintopf. Ich bin beruhigt :-))))
#17
5.2.14, 00:01
@murmeltier: danke dir für deine Antwort.:-)
#18
5.2.14, 00:21
also hier im bergischen gibts eigentlich immer ne gekochte kottenwurst..also mettwurst dazu..lecker..
#19 xldeluxe
5.2.14, 00:29
@Schlaumi:

....und in Holland heißt es Stamppot (im Möhrenfall Hutspot (mit Rookworst = geräucherte Schinkenwurst) und ist genau dasselbe ;-)))))

Also egal wo in Deutschland oder Europa:
Hauptsache lecker, da hast Du Recht!!!
#20
5.2.14, 02:59
muss ich kochen, klingt richtig lecker
#21 Murmeltier
5.2.14, 08:56
@penguschi: Ja, so ist es! Ich lebe auch im Bergischen Land und geräucherte Mettwurst paßt auch zum Möhreneintopf. Manche kochen sogar zusammen mit den Möhren und Kartoffeln noch frische oder gepökelte dicke Rippe gleich mit. Diese wird nach dem Garen dann von den Knochen befreit und zum Eintopf dazu gegessen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten der entsprechenden Fleischbeilagen. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt!!
2
#22 Murmeltier
5.2.14, 11:04
@Schlaumi: Mein Möhreneintopf wird auch in nur EINEM Topf gekocht!! Manche sagen übrigens auch zum Möhreneintopf (oder Bohneneintopf), "Möhren bzw. Bohnen untereinander", aber das ist je nach Wohngegend eben unterschiedlich!
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#23
5.2.14, 11:18
Ich kenne es auch nur so wie Murmeltier. Mittlerweile koche ich aber die Kartoffeln separat, stampfe sie etwas mit dem Stampfer und gebe sie anschließend zum Gemüse. Dann hat das Gemüse noch etwas Biss.
#24 onkelwilli
5.2.14, 13:16
Bis auf den Esslöffel Senf ist das auch "mein" Möhrengemüse. Und ich nehme Porree/Lauch statt Zwiebeln.

Eintopf heißt Eintopf, weil nur ein Topf gebraucht wird. Insofern nicht ganz richtig, wenn noch separat Frikadellen usw. gebraten werden.

Pürieren ist das falsche Wort. Ich höre mit dem Stampfen so rechtzeitig auf, dass noch Stückchen von Kartoffeln und Möhren erkennbar sind.
Das Wort Gemüse kommt übrigens von "Mus" - offenbar wurde früher alles Grünzeug zu einem "Pürree" verkocht.

Tipp am Rande: Statt der "überwiegend festkochenden" auch mal "mehlige" Kartoffelsorten kaufen. Für solche Gerichte sind sie besonders geeignet - angenehmes "Mundgefühl". Entgegen landläufiger Meinung auf gut für Kartoffelsalat und Bratkartoffeln.
1
#25
5.2.14, 14:46
Lecker, überhaupt alles mit Möhren...ob roh oder gegart :-))

Für mich ist es auch eher Möhren/Kartoffelstampf als Eintopf. Wäre mal wirklich einen Kost-Versuch wert, anstelle von nur Kartoffeln. Zusammen mit Butter und reichlich frischer Pertersilie mit Sicherheit ein Gedicht ! Da braucht´s (für mich) noch nicht einmal Fleisch dazu.

Danke für die Anregung, Murmeltier :-)
#26
5.2.14, 17:49
mmmh...jummy ich mag mörchen
#27
7.2.14, 06:41
lecker !!!! Danke murmelchen für das rezept ! Ist abgespeichert :-)

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