Die Ursache für Rasenmoos ist ein Fehler bei der Rasenpflege oder auch bei der Anlage des Rasens.
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Moos entfernen - Was tun gegen Moos?

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„Sparriger Runzelbruder“ ist der Name für Rasenmoos, das vielen Hobbygärtnern großen Ärger bereitet. Die Ursache dafür ist ein Fehler bei der Rasenpflege oder auch bei der Anlage des Rasens.

Gründe für das Auftreten

  • zu wenig Licht (Schatten durch z.B. Bäume, Sträucher...)
  • ungeeignete Saatgutmischungen (Saatgutmischung Berliner Tiergarten)
  • zu seltene oder/und zu tiefe Rasenschnitte
  • Staunässe (entstanden durch sehr verdichteten und schweren Boden, evtl. unter Bäumen, lehmige Böden...)
  • Nährstoffmangel

Die Symptome lassen sich mit Gegenmaßnahmen beheben, aber leider nicht die Ursachen. Aber eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen macht es möglich, dass das Moos relativ schnell verdrängt und dann meist dauerhaft verbannt wird.

Maßnahmen die man zusammen kombinieren sollte um Erfolg zu haben:
 

Moosvernichter

  1. Präparate mit Eisen-II-Sulfat Wirkstoff. (Wirkt bei feuchtem Wetter am besten)
  2. Präparate mit Essigsäure. (Wetter sollte beim Ausbringen möglichst trocken sein)
  3. Moosvernichter mit dem Wirkstoff Quinoclamin, einem Stoffwechselgift, das den Rasen eine ganze Saison moosfrei halten soll.

Bei allen Präparaten stirbt das Moos innerhalb von etwa 10 Tagen ab.

Tipp:

Um die folgenden Schritte gut vorzubereiten, die die Ursachen des Mooswachstums weiter bekämpfen und die gleichzeitig auch die Gräser stärken, sollen die Moosvernichter möglichst immer mit Rasendünger zusammen ausgebracht werden. Sie sind auch schon als Kombinationsprodukt erhältlich.
 

Vertikutieren

  1. Rasenfläche mit einem Vertikutierer etwa 10 Tage nach dem 1. Schritt bearbeiten und das abgestorbene Moos aus der Grasnarbe entfernen.
  2. Um eine Verdichtung des  Oberbodens über die Zeit/Jahre zu verhindern, bzw. vorzubeugen, ist es auch hilfreich, jedes Jahr eine Schicht Bausand, nach dem Vertikutieren aufzutragen.

Wichtig für das Vertikutieren:

  • Zuerst den Rasen möglichst kurz schneiden
  • Möglichst bei trockenem Boden vertikutieren
  • Messertiefe des Vertikutierers sollte auf etwa 3mm eingestellt sein
  • Erst in Längsrichtung, dann in Querrichtung vertikutieren
     

Rasen nachsäen

  1. Den frisch vertikutierten Rasen flächendeckend mit einem Nachsaatrasen nachsähen, damit die Grasnarbe schnell wieder dicht wird.
  2. Das Saatgut von Hand aussäen, danach eine dünne Schicht Rasenerde darüber, um ein Austrocknen der Samen zu verhindern.
  3. Erst nach etwa vier bis sechs Wochen den Rasen das erste Mal mähen. Wichtig: In dieser Zeit darf der Boden niemals austrocknen!

Allgemeines:

  • es sollten nur qualitativ gute Saatgutmischungen genommen werden, egal welche Rasenart man wählt. (wie z.B. Zierrasen, Gebrauchsrasen, ...)
  • Billigprodukte (wie z.B. Berliner Tiergarten) können Futtergräser enthalten, die bewirken, dass die Grasnarbe nicht richtig dicht wird. Das liegt daran, dass sie so gezüchtet wurden, dass sie hohen Ertrag bringen, aber nicht auf langsamen Wuchs und dichte Verzweigung. Dadurch ist das Moos sehr schnell wieder da.
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