Nasse Kleidung mit Silikat-Katzenstreu viel schneller trocknen

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Wenn man nasse Kleidung ohne Hilfe von Strom, Heizung, Handarbeit oder Luftzug trocknen möchte, kann man dazu Katzenstreu verwenden. Es ist egal, wie feucht die Wäsche ist, der Tipp funktioniert auch, um bereits geschleuderte Wäsche noch trockener zu bekommen.

Es muss allerdings spezielles Silikat-Katzenstreu sein, das aus 100% Kieselgel besteht. Kieselgel sind kleine, durchsichtige Kügelchen, die viel Wasser aufnehmen können.

Es ist dasselbe Material, das auch in Luftentfeuchterdosen und in den kleinen Säckchen enthalten ist, die einigen Elektronikartikeln beiliegen, um Kondenswasser aufzunehmen.

Es klebt und klumpt nicht, riecht nicht, ist völlig ungiftig, hat eine große Wasseraufnahmefähigkeit und kann nach dem Trocknen sogar wiederverwendet werden.

Man benötigt etwa 10 Liter Silikat-Katzenstreu (gibt es in jedem Tierladen oder Rossmann etc.), 5 Liter kosten etwa 5 Euro.

Die Katzenstreu in einen großflächigen Behälter wie etwa eine Plastikwanne geben, damit sie möglichst viel Kontakt mit der Luft hat. Ganz wichtig: Den Behälter so nah es geht an die feuchte Wäsche heranstellen.

Sehr gut funktioniert es, wenn man die Wäsche direkt auf den Behälter legt. Noch besser ist die Wirkung, wenn die Kleidung direkten Kontakt mit der Katzenstreu hat, man muss sie danach nur gut ausschütteln. Nach etwa einem halben Tag merkt man, dass die Wäsche deutlich schneller trocknet, als wenn sie nur an der Luft allein trocknen würde.

Die Katzenstreu kann danach auf der Heizung wieder getrocknet werden, wobei sie die gespeicherte Feuchtigkeit abgibt und wieder saugfähig wird.

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9 Kommentare


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#1
15.10.13, 22:27
Meine nasse Wäsche auf Katzenstreu ? Niemals.

Danke für den Tipp. :-(
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#2
15.10.13, 22:43
@bernhard21!

Was Du vergessen hast, ist zu sagen, wie lange die Wäsche braucht, um zu trocknen!
Ich benutze einen Trockner, der sparsamer ist, als Katzenstreu, das meinen Mülleimer unnütz voll macht!
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#3 bernhard21
15.10.13, 22:55
@wollmaus: Der Tipp ist aber für Leute, die mit der Hand waschen und keinen Trockner und keine Lüftung haben. Wenn du den Text gelesen hättest, wüsstest du, dass du das Kieselgel wiederverwenden kannst und nicht wegwirfst danach.
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#4 mayan
16.10.13, 09:01
Also die Kleidung soll nicht auf der Heizung getrocknet werden, aber die Katzenstreu hinterher schon? Erscheint mir irgendwie nicht ganz logisch. Außerdem widerstrebt es mir total, frisch gewaschene Wäsche mit Katzenstreu zu bedecken - staubt das nicht?
Als ich, lang ists her, in meiner Studentenbude mit der Hand gewaschen habe, habe ich die Sachen ausgewrungen und vorm Ventilator getrocknet. Oder im Sommer am offenen Fenster, im winter auf einem kleinen Wäscheständer, der an der Heizung angebracht war. In Notfällen, wenn ich was schnell brauchte, kam der Fön zum Einsatz. Katzenstreu.... neeee.....
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#5
16.10.13, 09:14
wozu extra Katzenstreu kaufen? geht doch viel besser ohne ....

Ergänzend zu #4 @mayan
bei Hand-Wäsche, die Teile nach dem auswringen in ein großes Handtuch wickeln und nochmals wringen oder klopfen ...
kenne ich noch von meiner Mutti und mache es heute noch ..... wir Kinder haben ein Ende festgehalten ... sie hat gedreht ;-)) bevor es eine WM gab ....;-)))
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#6 Internette
16.10.13, 09:39
Manchmal wundere ich mich, was hier als Tipp durchgeht.
Wäsche trocknet eh über Nacht und Lieblingspullis habe ich früher auch manchmal im Handtuch ausgewrungen. Das sind so Tipps, die man von Müttern übernimmt. ;-)
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#7
16.10.13, 11:15
schließe mich Internette an; nee, echt... das soll ein Tip sein, also wirklich?

Für das ich dann das Streu auf der Heizung trocknen muss, bringt mir das sauteure & mega umständliche Wäschetrocknen im Katzeppipi-Streu sehr viel. Was kommt demnächst - das trocknen m. Tageszeitungen u. Illustrierten? Die kann man vorher noch lesen, u. nach Gebrauch noch verheizen o. die Fensterputzen, o. im WC die letzte Ehre erweisen...
Da braucht man sich nicht wundern, u. gar die Leute hochgescheit hinweisen - definitiv nix!

Und auch wenn es nicht grad eine Augenweide ist - da haue ich doch (wenn keine Maschine, kein Trockner, keine Heizung, keine Lüftung...) lieber Nägel an zwei gegenüberliegende Wände, kauf eine Wäscheleine für 1 € beim TEDI, u. spann mir die über die Wanne bzw durchs Badezimmer (bzw einen Raum wo mich´s nicht stört), als meine Wäsche mit dem Silikatstreu für Katzen zu trocknen; und dauert bestimmt auch nicht länger!

Und die Leine kann man auch immer wieder zusammenrollen, zwei schöne Deko-Artikel an die HängeNägel bis zum nächsten Trocken...
Die Leine ist ja für sich schon ein Allround-Artikel - gibt bestimmt 1000 Möglichkeiten sie sogar ausgedient weiterzunutzen (Reisekoffer fixieren, Sachen zusammen binden, Säcke verschließen...)
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#8
16.10.13, 15:39
Katzenstreu auf meinen schwarzen Blusen ?? Holla die Waldfee.*kopfschüttelganzdoll*
Leider kein ernst zu nehmender Tipp für mich.
#9
12.11.13, 08:12
Also, ob man den Tipp jetzt anwenden mag oder nicht: er ist logisch und funktioniert mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Im Vergleich zu den Raumentfeuchtern aus dem Baumarkt ist das Streu wirklich günstig - viele Leute schwören sogar im Auto darauf gegen anlaufende Scheiben! Warum also nicht auch zur Luftentfeuchtung in der Wohnung während man Wäsche trocknet??

Das oben erwähnte Silikat-Katzenstreu ist absolut staubfrei (zur Not legt man halt ein Geschirrtuch zwischen Kleidung und Streu, meine Güte, bisschen Kreativität bitte!) und mit Pipi hat es ja nun wirklich nichts zu tun, da ich mal davon ausgehe, dass man FRISCHES Streu dafür verwendet :-D

Und: nicht jeder hat einen Raum, in dem im Winter genug Platz, Wärme und Luftaustausch vorhanden ist, um die Wäsche ohne beschlagene Fenster und möglicherweise Schimmel zu trocknen. Wenn das bei euch so ist, dann ist es ja gut und ihr dürft den Tipp getrost ignorieren ohne ihn runterzumachen.
Zudem soll man die Heizkörper nicht mit Kleidungsstücken verdecken, da das die Wärme für den Raum blockiert. Ein Beutelchen Katzenstreu nimmt dagegen vergleichsweise wenig Platz weg und verdeckt nicht die ganze Heizung (oder man legts z.B. nach dem Plätzchenbacken in den noch warmen - nicht heißen - Ofen).

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