Phytopharmaka sind standardisierte Fertigarzneimittel, die ausschließlich pflanzlicher Herkunft sind. Meisten mit geringen oder keinen Nebenwirkungen (keine Homöopathie).

Phytopharmaka, pflanzliche Wirkstoffe statt Chemiekeulen

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Ich habe durch eigene Erfahrung festgestellt, dass man einige Krankheiten auch ohne Chemiekeulen  selber lindern kann. Seit Jahren habe ich durch Phytopharmaka gute Erfolge erzielt und möchte sie mit euch teilen.

Phytopharmaka sind standardisierte Fertigarzneimittel, die ausschließlich pflanzlicher Herkunft sind. Meisten mit geringen oder keinen Nebenwirkungen (keine Homöopathie). Meistens stellen sich die Erfolge aber erst nach einer mehrwöchigen Einnahme ein. Nichts für Ungeduldige.

Traubensilberkerze (Beschwerden bei Wechseljahren) z. B. Remifimin mit Johanniskraut. Hatte mich erfolgreich durch meine Wechseljahre begleitet. 

Cardiospermum Creme (Neurodermitis, Hautreizungen) z. B. Halicar v. DHU. Der akute Juckreiz nimmt nach Einreiben sehr schnell ab und lässt die Haut in Ruhe abheilen. Habe mit fast 50 Jahren durch großen Stress Neurodermitis bekommen. Durch etwas mehr Gelassenheit,  Ruhe und nur noch punktuelle Anwendung der Creme habe ich sie im Griff. Auch für Kinder geeignet. 

Teufelskralle (entzündungshemmend und schmerzstillend bei Arthrose) z. B. Teufelskralle von Loges. Nehme ich schon seit Jahren und es hilft. Zusammen mit normaler Bewegung und etwas geringerem Fleischgenuss kann ich damit leben. Von den vom Arzt verschriebenen Arzneimitteln ist mir immer übel und schwindelig geworden. Die Teufelskralle wird auch viel für Arthrose bei Hunden und Pferden eingesetzt. 

Natürlich kann man nicht alles mit Phytopharmaka heilen, wenn ich mal noch was Schlimmeres bekommen sollte, werde wohl die Chemiekeulen schlucken müssen. Aber noch geht es so und ich bin auch nicht bereit prophylaktisch Pillen zu schlucken, die mir mehr schaden als nutzen. 

Letztens hatte ich bei meinem Oberarmbruch auch eine ganze Batterie Schmerztabletten vom Arzt bekommen, die ich nicht vertragen habe. Gott sei Dank hatte ich einen glatten Bruch und kaum Schmerzen und habe dann darauf verzichtet. Der Arm ist trotzdem prima angewachsen und wieder wie neu.

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20 Kommentare

1
Ich habe von Teufelskralle einen fürchterlichen Ausschlag bekommen und es ging mir auch nach einem pflanzlichem Cholesterinsenker schlecht. Man soll auch bei frei verkäuflichen Medikamenten mißtrauisch sein, denn auch Pflanzen können mehr schaden als nutzen. Besser immer erst den Doc fragen. Ich nehme seit 30 Jahren die sogenannte chemische Keule und sie erhält mich am Leben. Bei Medikamenten, egal ob pflanzlich oder verschreibungspflichtig, immer sich gut informieren, denn auch Pflanzen haben Nebenwirkungen oder vertragen sich nicht in Wechselwirkung mit anderen Wirlstoffen.
19.2.20, 10:38
2
Bevor ich irgendetwas zu mir nehme, erkundige ich mich bei meiner Heilpraktikerin. Nach ihrer Aussage wird einem viel Versprochen, was nicht wahr ist. Es ist ein rieisger markt und davon profitiert die Industrie.
Nach Rücksprache mit ihr, habe ich dann pflanzliche Mittel bekommen, die nirgendwo beworben werden, mir aber super geholfen haben.  Z.B bei  Wechseljahrbeschwerden. 
Grundsätzlich bin ich aber auch dafür, erst einmal die sanfte Methode zu probieren, bevor die Chemiekeule geschluckt wird.
19.2.20, 11:50
3
Das von meiner Gynäkologin verordnete Remifemin hat mich super und ohne nennenswerten Beschwerden durch die Wechseljahre gebracht. Kann ich nur empfehlen!
20.2.20, 15:30
4
Ich bevorzuge auch pflanzliche Heilmittel. Ich schwöre auf angocin, wird auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet bei Infekten. Und gegen blasenentzündung nehme ich prophylaktisch jeden Abend D-mannose. Tigerbalsam nehme ich bei Gelenkproblemen und aloe vera Gel hilft bei Wunden und Narben
20.2.20, 16:35
5
Mein Mann nimmt u.a. auch Teufelskralle gegen seine Arthrose.
Ich selbst reagiere auf Medikamente sehr stark, z.B. mit Magenproblemen. Daher muss ich aufpassen, was ich nehme und spreche vorher auch mit meinem Hausarzt über Alternativen. Letztens habe ich vom Orthopäden etwas verordnet bekommen, was man ab einem Gewicht von 75 kg nehmen darf. Glücklicherweise hat mich die Apothekerin angesprochen, da ihr auffiel, dass ich viel weniger wiege. Genau genommen fehlen 25 Kilo, das hätte auch dem Arzt nicht entgehen dürfen. Ich lese zwar immer die Packungsbeilage durch aber dann hätte ich das Medikamentenpackung schon geöffnet und nicht mehr zurück geben können.
20.2.20, 17:39
Morgensonne
6
Paracelsus :
„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“
1.3.20, 20:12
7
Da spricht, wie immer so einiges dafür und dagegen. Selbst nicht ganz unbedarft in der Medizin frage ich heute lieber meine Tochter, da sich leider, leider auch in der Medizin VIELES um den bekannten Kommerz dreht. In Arztpraxen geben sich die Vertreter nehezu ausnahmslos die Klinke in die Hand. Nicht jeder Kollege ist dagegen immun und so haben wir den Schlamassel.
Man könnte Romane ( beinahe Krimi ) darüber schreiben und so halte ich es seit Jahrzehnten : Vorsicht bei der Wahl deines Hausarztes.
Ich bin insofern betroffen, daß ich es nicht für möglich hielt mehr als 2 Jahre mit falscher Anamnese zu leben. Irgendwann ist aber selbst bei mir gutgläubigen Schaf die Festbeleuchtung angegangen, verbunden mit allen Alarmglocken. Also schleunigs Wechsel vollzogen und jetzt läuft alles in die Erfolgsrichtung.
Nicht umsonst lautet der Spruch : " Vorsicht ist die Mutter der Glasmanufaktur " .
Weiterhin alles Liebe / Gesundheit und kommt gut durch < CORONA>.
11.3.20, 05:53
8
Nicht jeder Körper spricht auf pflanzliche Basis positiv an. Diese Teufelskralle hat mir mein Orthopäde empfohlen, 2 Packungen weg, nichts geschah. Ich kann Pillen, so oder so, einnehmen, Ergebnis gleich 0. Leider gibt es Ärzte die die Mühe scheuen den Patienten mal ernst zu nehmen. 
Aber schön das sie wenigstens erfolgreich Ihre Schmerzen im Griff haben. 
11.3.20, 06:38
9
Ich arbeite als Pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke und ich kann "Upsi" nur Recht geben. Man sollte bei allen Medikamenten, egal ob chemisch, homöopatisch oder pflanzlich immer das Nutzen-Risiko-Verhältnis abwägen. Es ist gerade bei pflanzlichen Medikamenten ein Problem, dass die Menschen denken: das ist pflanzlich, da passiert nichts.
Pflanzliche Inhaltsstoffe können genauso gravierende Nebenwirkungen verursachen wie chemische.
Zum Tipp kann ich nur sagen, dass bei Teufelskralle und Traubensilberkerze in Kombination mit Johanniskraut (das wäre dann aber Remifemin plus und nicht wie oben abgebildet Remifemin) eine ausreichende Datenlage vorliegt. Ebenso sind einige andere Pflanzeninhaltsstoffe gut belegt, wie z.B. Efeublätter bei Husten. Halicar ist aber ein homöopatisches Mittel.
Der Trend geht immer mehr zu pflanzlichen Inhaltsstoffen und diese Medikamente sind auch selten von Lieferengpässen betroffen, weil die Stoffe nicht im Ausland hergestellt werden.
Trotzdem sollte man immer sorgfältig abwägen wann und ob man ein Medikament benötigt, egal ob pflanzlich oder nicht. Und vor allem, gerade bei ernsteren oder bei Vorerkrankungen Rücksprache mit dem Arzt halten.
11.3.20, 08:15
10
@SchnickschnackS: Die Erfahrung mache ich in der Praxis bei meiner Arbeit in der Apotheke auch sehr häufig. Die Ärzte stehen unter "Dauerstress" und verordnen oft zu unüberlegt, weil die Zeit fehlt. 
11.3.20, 08:17
11
@hexe: Im großen und ganzen hast du Recht. Doch wird häufig nicht bedacht, dass einige pflanzliche Inhaltsstoffe zu mehr und stärkeren Nebenwirkungen führen können, als ein chemisches in der richtigen Dosis.
11.3.20, 08:19
12
@cahumi: Die Zeit, in der die Vertreter bei den Ärzten Schlange stehen sind lange vorbei und auch das "Locken" durch Provisionen ist vom Gesetzgeber komplett eingeschränkt.
11.3.20, 08:21
13
@bellezzza: Angocin wird aber auch bei Blasenentzündung eingenommen und dann noch in Kombination mit dem dauuerhaften Gebrauch von D-Mannose- da wäre ich dann auch schon wieder etwas vorsichtig.
11.3.20, 08:25
14
Hallo, ich hatte mir vor Jahren den Fuß gebrochen und wochenlang mit Schmerzmittel zu kämpfen, bis ich die Idee hatte, es mit Akupunktur zu probieren.
2 Nadeln im Ohr haben gereicht, mich sofort schmerzfrei zu bekommen.
Kann ich nur empfehlen.
11.3.20, 08:37
15
@Pferdefreund74: zurzeit nehme ich beides und ist mit meiner Ärztin abgesprochen. D manose ist ein Birken Zucker und schadet sowieso nicht
11.3.20, 09:24
16
@scorpion61: Auch das half mir nicht. Damals bei meinem Knie hatte ich auch gedacht, wow super Erfolg. 12 Jahre später am Rücken, nix, sogar mit schröpfen, nix.
Das muss doch einen Orthopäde zu denken geben. 
11.3.20, 11:01
17
@Pferdefreund74: Sorry.
Da bin ich ganz anders informiert.
Das ist Wunschdenken und vielleicht nicht mehr ganz so wie vor 20/ 30 Jahren,
aber der <Kuchen> ist noch groß genug.
11.3.20, 11:09
18
@Pferdefreund74: Darum steht ja, dass ich mich von meiner sehr erfahrenen Heilpraktikerin beraten lasse. Darauf kann ich mich dann auch verlassen.  
11.3.20, 16:03
19
Ich glaube das pflanzliche Heilmittel genauso schlecht oder gut wie die chemischen sind. 
Auch ich probiere gerne mal etwas pflanzliches aus. Wenn es keinen Erfolg bringt bleibt immer noch der Chemiebaukasten übrig.
Ich sammel manche Kräuter, selbstverständlich nur solche die ich zu 100% kenne, keine 90%, nicht mal 99,9%.
Sehr gute Erfahrungen habe ich z.B. mit Schafgarbe gemacht, welche ich sehr gerne bei Bauchschmerzen anwende. Habe ich mal Zahnfleischentzündungen kaue ich einfach auf ein Salbeiblatt welches ich dann, wenn es gut durchgekaut ist, an der entzündeten Stelle belasse. Dennoch ist die Zahnärztliche Kontrolle unerlässlich und auch eine professionelle Zahnreinigung sollte man durchführen lassen.
Salbei ist auch ein sehr gutes Mittel zum gurgeln bei leichten Halsschmerzen oder zur Unterstützung bei Halsschmerzen.
Ich baue immer reichlich verschiedene Kräuter im Garten an die ich trockne und im Winter als Tee nutze.
Andere Kräuter sammel ich auf Wiesen an denen keine Straße in de Nähe ist.
Doch was mir an pflanzlichen Wirkstoffen gut tut, kann bei anderen eben keinen Erfolg bringen oder sich sogar Gegenteilig auswirken.
11.3.20, 17:54
20
Jede Arzneimittel Einnahme, egal ob pflanzlich, homöopathisch oder chemischen Ursprungs sollte mit einem Arzt abgestimmt werden, erst recht wenn man noch andere Medikamente einnehmen muss. 
Viele pflanzlichen Wirkstoffe treten in Wechselwirkung zu anderen Wirkstoffen und das kann ernsthafte Folgen haben, die Wirkung kann sich sogar aufheben. 
Gerade Johanniskraut steht da an 1. Stelle und eine Einnahme sollte unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden. Aber auch wenn man nur Johanniskraut einnimmt, wird die Haut lichtempfindlicher und es kann schneller zu einem Sonnenbrand kommen. 
Auch spielt die Dosis eine große Rolle: Bei einer kleinen zierlichen Person muss manches Medikamente anders dosiert werden als bei einer großen kräftigen Person. 
Ich kann daher nur empfehlen: 
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker..... aber am besten schon vor der Einnahme! 
11.3.20, 22:13

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