Dass man mit Stofftasche und Korb einkaufen geht, das sollte mittlerweile in Fleisch und Blut eingegangen sein. Außerdem gibt es noch viele andere Alternativen um Plastik zu vermeiden.

Plastik in Küche und Wohnung vermeiden - einige Alternativen

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Die Idee, etwas für die Umwelt und das Klima zu tun,die kommt einem beinah täglich, wenn man die Nachrichten und Horrormeldungen mal genau verfolgt. Gern möchte man einen Beitrag leisten, damit die Müllberge mit Plastik nicht ins Unermessliche wachsen. Doch dann kommen Bedenken und man fragt sich, ob das denn heutzutage überhaupt machbar ist.

Es geht, auch wenn man sich von ein paar festen Gewohnheiten und Annehmlichkeiten verabschieden muss. Das Argument für Plastik: Es wiegt nicht viel - es ist schön bunt, es geht nicht kaputt. Und das gerade ist das Kreuz mit Plastik - es geht nie kaputt. Abgesehen von einigen Ausnahmen, die abbaubar sind.

Es gibt z.B. Brotboxen aus Edelstahl für das Schul - und Bürobrot. Es gibt sogar Trinkhalme aus Edelstahl und Edelstahlbecher zum Mitnehmen, die fest schließen.

Man kann wieder mehr Glas in der Küche nehmen, Keramik, Aluminium- und mit Baumlack überzogene Holzgegenstände aus dem Urushi-Baum werden nicht nur im Kunsthandwerk für japanische Kunst angeboten.

Meine Oma hat über die Quarkspeise, die in den Kühlschrank kam, immer einen Teller gelegt und keine Folie.

Ein Duschvorhang aus festem Segeltuch hält Spritzer genauso ab wie Plastik - und sieht schick aus.

Man kann ein Schälchen von zu Hause mitnehmen, wenn man Currywurst essen gehen möchte und eine kleine Gabel und Löffel. Im Supermarkt beim Wursteinkauf gibt man seine mitgebrachte Schale ab, die erst gewogen und dann befüllt wird. Natürlich erfordert das etwas Diskussion mit dem Verkaufspersonal. Grundsätzlich könnte man erst den Personalleiter fragen, ob er was dagegen hat.

Und dass man mit Stofftasche und Korb einkaufen geht, das sollte mittlerweile in Fleisch und Blut eingegangen sein.

Wenn man sich um das eigene und das Wohlergehen der nächsten Generation kümmert, muss man aufhören mit dem "Nach mir die Sintflut - Denken".

Ob ich das selbst alles praktiziere ? Ich bemühe mich - und ich werde allmählich besser!

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22 Kommentare


1
#1
19.3.12, 15:18
tolle Idee und wohl dem der es schafft das durchzuziehen
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#2
19.3.12, 15:26
klasse denkansatz, aber bei manchen sachen ist es leider unvermeidbar, auf plastik zurückzugreifen. Und wenn der Müll sich nicht vermeiden lässt, ist es aber auf jeden Fall absolute Pflicht, das lernen bei uns schon die Kleinsten, dass der Müll richtig getrennt wird. Wenn ich mir an Autobahnabfahrten, an denen bekannte Schnellrestaurants in der Nähe sind, so ansehe, bekomme ich das große Würgen, denn die Seitenstreifen und Kurven liegen meistens voll mit Müll... Daran müsste auch mal was geändert werden... Aber da diese Unternehmen ja ach so viel Unternehmenssteuer in des Staates Kasse bringen, eilen die sich, dort was zu tun..

Jeder muss vor seiner Türe kehren und versuchen den Müllberg so klein wie möglich zu halten.
Daumen hoch.
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#3 Cally
19.3.12, 16:13
Das mit dem Teller auf Schüsseln kenne ich auch noch aus meiner Kindheit :o))
Die Idee mit der Schale für die Wurst im Supermarkt allerdings ist nicht machbar: die Fleischereien DÜRFEN mitgebrachte Schüsseln nicht über die Theke annehmen, wofür ich auch Verständnis habe - wer weiß, wo der Kunde die Schale stehen hatte oder wie sauber oder bakterienbehaftet sie ist.

Die Aluminium-Herstellung ist viel zu energieaufwändig, auch hier sehe ich deinen Vorschlag kritisch.

Andere, weniger umweltbelastende Materialien als Plastik zu bevorzugen, ist aber ein guter und vernünftiger Grundgedanke.
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#4
19.3.12, 16:29
Sicher ist es nicht gut, wenn man Kunststoffe verwendet, aber....

- Aluminium ist sicher genau so schlecht, wie Kunststoff ...
- Wenn man viel Holz verwendet sollte man schauen, wo das Holz herkommt
- Bei Steingut oder Porzellan ist ebenfalls wichtig, wo es hergestellt wurde. Wenn der Kram aus China angekarrt wird, ist das auch nicht sehr sinnvoll.

Ich wollte nur damit sagen, dass es sicher nicht so einfach ist, dass man es "richtig" macht. Was natürlich nicht heißen soll, dass der Verzicht auf Kunststoffe falsch wäre. Siehe Schlusswort von Cally.
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#5 Icki
19.3.12, 19:39
Ich bin auch der Meinung, dass man sich selbst immer auf die Finger schauen sollte, daher ist dieser Tipp als Denkanstoß gut. Und ein bisschen kreativ darüber nachzudenken hilft vielleicht auch. Mein erster Gedanke bei den Wurstwaren war auch "Das darf man doch gar nicht!", aber evtl. kann man ja die Wurstverkäuferin dazu bekommen, dass sie einem die Wurst im Wachspapier, ohne zusätzliche Verpackung, über die Theke reicht und man sie AUF SEINER SEITE in eine Dose packt, wo dann das Klebezettelchen/der Bon draufkommt. Zumindest, wenn man Stammläden hat, in denen man immer wieder ist, könnte man das vielleicht durchsetzen.

Und auf Alu- und Klarsichtfolie kann man nach meiner Erfahrung eigentlich auch fast immer verzichten, ich habe zwar noch je eine Rolle aus Zeiten wo ich das nicht so eng sah, die sind jetzt aber 9 Jahre alt.

Bei anderen Sachen wird es tatsächlich direkt wieder komplizierter, Alu zum Beispiel.

Das ist eine ganz merkwürdige Zeit, alle Generationen vor uns mussten mit dem auskommen, was es gibt, und viel haben/essen/kaufen/... war ein Zeichen dafür, dass es einem gerade mal, zum Glück, gut ging, und wir leben in diesem merkwürdigen Überfluss, wo man sich die Grenzen von innen setzen muss, obwohl man auch problemlos (zumindest scheint es problemlos) mehr kaufen und essen könnte.
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#6 wurzelsepp
20.3.12, 01:30
@mrs_monk: die angebliche Mülltrennung wurde doch nur erfunden um unser Gewissen zu beruhigen, damit wir schön weiter konsumieren.

Meine Plastikvermeidungstipps: Joghurt in großen Pfandgläsern kaufen , statt in Plastikbechern
Zum Spülen ein Spültuch aus Baumwolle verwenden statt Plastikschwämmchen
Keine Getränke in Plastikflaschen kaufen, ist auch nicht besonders gesund
Obst muss zum Abwiegen im Laden nicht unbedingt in eine Plastiktüte, oft gibt es auch Papiertüten oder es geht auch ganz ohne
Wenn ich bei KAISRS Brötchen kaufe sage ich : "bitte in eine Papiertüte", auch weil ich es auch nicht mag, wenn die Brötchen, die manchmal noch richtig heiss sind in eine Plastiktüte kommen.

A propos KAISERS: da gab es mal eine Werbeaktion, wo jeder Kunde ein Gläschen Sekt kredenzt bekam, worin? Natürlich in Plastikbechern, die danach postwendend in einem riesigen Müllsack landeten. Man kann sich vorstellen, was für Müllmengen da an einem einzigen Tag zustande kommen.
Hier fände ich es sinnvoll, mal kritisch den Mund aufzumachen und nicht nur sich lächelnd über den Sekt zu freuen und sich zu bedanken.
Wenn mindestens jeder 2. Kunde sich über die Plastikorgie beschweren würde, würden die so etwas nicht mehr veranstalten. Aber man kommt sich hier ja vor wie ein Alien, wenn man was sagt, alle glotzen einen blöd an, als käme man vom Mars.
#7 wurzelsepp
20.3.12, 01:39
A prpos KAISERS: da gab es einmal eine Werbeaktion: Jeder Kunde bekam ein Glas Sekt, worin? natürlich in einem Plastikbecher, der danach postwendend in einem riesigen Müllsack landete. Man kann sich vorstellen, was für ein Berg von Plastikmüll dort am Ende des Tages entstanden war und das in allen KAISERS-Filialen. Hat einer der Kunden mal den Mund aufgemacht und sich über diesen Wahnsinn beschwert? Keiner. Alle nicken und lächeln und freuen sich über das Gläschen Sekt umsonst. Und wenn man was sagt wird man angeglotzt wie ein Alien. Das ist Deutschland!

oh, jetzt hab ich das doppelt geschrieben, weil eben war das da oben noch nicht da....und ich dachte...sorry
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#8 Icki
20.3.12, 10:08
Ja, Wurzelsepp, ich geb dir Recht, das sich angucken lassen wie ein Alien muss man ab und zu riskieren. Den Kommentar "Das ist Deutschland!" find ich überflüssig, im Ausland habe ich häufig genauso viel/mehr Müllproduktion erlebt.

Papiertüten für Obst und Gemüse gibt es bei uns leider nicht, aber man könnte ja mal anfangen, die dünnen Plastiktütchen, die man letztes Mal bekommen hat, wieder mitzubringen.

Was Pfandgläser angeht, bin ich schon wieder nicht sicher, was richtig ist: Da fahren LKWs voller dreckiger Joghurtgläser (oder Bierflaschen oder oder) durch Deutschland und müssen am Zielort unter hohem Wasser- und Energieaufwand wieder so gereinigt werden, dass man wieder Joghurt reintun kann, evtl. ist da auch ne Menge Chemie im Spiel... mir fehlen die Möglichkeiten, zu beurteilen, ob das insgesamt besser für die Umwelt ist, als Plastikbecher zu kaufen und in den gelben Sack zu geben, wo sie entweder recycelt oder verbrannt werden.
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#9
20.3.12, 10:34
Ich wundere mich auch über die Plastiktüten bei meinem Bio-Händler. Er wird seine Gründe haben.

Ich bringe sie immer wieder mit zum Einkauf.

Mein Bio-Händler lächelt dankend und füllt die gebrauchten Tüten.
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#10
20.3.12, 11:00
Ich kann zum Thema recycling sagen : so gut und so sortenrein wie ea derzei in Deutschland auf den wertstoff Höfen zugeht, war es noch nie. Gelber Sack ist gelber Sack ! Der wird nach dem ankommen beim recycler auf ein förderband gekippt und an einigen metern laufband sortieren Menschenhände falsche Stoffe aus so dass nur noch reines Plastik bleibt. Dieses wiederum kommt dann direkt in die weitere Verarbeitung damit aus einem Joghurt Becher wieder ein solcher wird.
Ebenso beim Kompost - der bei uns abgeholte kompost landet ohne lange umwege direkt auf einer Biomulch Anlage, nach ebenfalls aufwändiger Sortierung nach fremdstoffen wird der Kompost kompostiert !

Ich aus meiner Erfahrung habe so gut wie überhaupt keinen Restmüll - das ist der schlimmste und sortieraufwändigste Müll überhaupt und kostet deshalb auch in der entsorgung am meisten.

Ich könnte das ganze Noch mit sauberen Recycling von Bauschutt, baumischabfällen, Holz, etc erweitern - es ist nicht mehr so wie es mal war - loch auf Müll rein - Deckel drauf !!!!! Die Bestimmungen was Entsorgung von Abfällen und Müll angeht waren noch NIE so streng und detailliert - sortieren muss allerdings der Mensch - denn sind wir mal ehrlich- ganz auf Plastik zu verzichten ist unmöglich - ich denke da nur an einen Besuch beim Arzt oder im krankenhaus - ich bin sehr dankbar darüber dass die Ärztin beim Blut abnehmen eine frische Spritze / Kanüle aus einer in kunststoff eingeschweißten Verpackung nimmt! Und wenn wir all auf Glas umsteigen gibt es wie oben schon richtig angesprochen ein Wahnsinns Chaos auf den Straßen da die Menge der zu befördernden Joghurts im Glas mehr Platz und ENERGIE in Anspruch nimmt als Kunststoff. Da in deutschland die Maxi LKWs = gigaliner derzeit nur in Pilotprojekten erlaubt sind, sehe ich hier keinen großen nutzen. Der bedarf und die Nachfrage wollen gedeckt sein und nicht jeder ist priviligiert und hat die finanziellen Möglichkeiten alles so zu kaufen dass es immer politisch korrekt ist - das wird auch immer so bleiben. Jeder für sich und seine familie steht also in der Pflicht und der Verantwortung das beste zu geben - in dem Rahmen, welcher es einem erlaubt.
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#11
20.3.12, 11:33
wir haben bloss einen einzigen Kunden, der seinen Kuchen immer in die mitgebrachte Tupperdose verpackt haben möchte und das auch nur, weil er mit dem Rad kommt und ihn so besser transportieren kann

ich glaube, dass sich viele Leute komisch vorkommen, wenn sie ihre Plastikschüssel über die Theke reichen und ihren Einkauf darin verpackt haben möchten ... ich frage mich (angeregt durch diesen Tip) gerade, warum ich selbst das bisher nie getan habe ... ich sollte es mal ausprobieren, oder ?
#12
20.3.12, 11:50
@Agnetha: Ich bin ja nun ein Ossi. Es war früher, vielleicht auch im Westen, so, dass zum Bäcker ein Behältniss (i.d.R. einen Leinenbeutel) mitgebracht wurde. Ich würde da auch heute kein Problem sehen. Man muss das Ding eben nur dabeihaben, wenn einem mal schnell einfällt, dass man noch Brot benötigt.
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#13
20.3.12, 12:12
Super Tipp, Ellaberta! Die Tupper-Vertreter(innen) dürften über diesen Tipp allerdings nicht so glücklich sein! *lach*

Bei uns nimmt der Metzger übrigens die Tupperschüssel und wiegt sie, bevor er sie füllt, aber ich mag das nicht und bringe deshalb auch keine Schüssel mit, wenn ich Wurst kaufe. Ich lasse die Wurst im Wachspapier, denn in der Schüssel wird sie so schnell schmierig - und nur für die Hunde, die kein Problem mit schmieriger Wurst haben, möchte ich eigentlich keine Wurst kaufen.
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#14
20.3.12, 12:24
vieles kann man selber umsetzen (zum bäcker eine stofftasche mitrbingen finde ich eine super idee und stösst bei unserem auch nicht auf stirnrunzeln machen einige) , bei manchem wird es aber schwerer.. toilettenpapier gibt es nun mal nur eingeschweisst und andere können sich eben auch nur die eingeschweisste, deutlich günstigere wurst, erlauben.

zum anderen gibt es hygienevorschriften in Deutschland, die ja auch nicht ohne grund geschaffen wurden, zum beispiel möchten auch nicht wenige darauf verzichten, dass die fleischverkäuferin handschuhe trägt, wenn sie die wurst einpackt.
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#15
20.3.12, 13:48
@mrs_monk: ... Du hast recht, aber lustig wirds dann schon, wenn die Verkäuferin mit den Handschuhen das Wechselgeld rausgibt ;-)
#16
20.3.12, 13:58
@mrs_monk:

ein super Beitrag von Dir,

genau so ist es,

Auch Plastik ist wichtig und in vielen Bereichen ein Segen.

Jeder ist selbst verantwortlich, Kunststoff sinnvoll zu nutzen, bzw. dort zu vermeiden wo er nicht unbedingt nötig ist.

Jeder auf seine Weise.

Danke mrs monk für diesen Beitrag.
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#17
20.3.12, 14:20
@mrs_monk: Übrigens benutzen bei uns nur die Metzgereien in den Supermärkten Handschuhe, und da auch nicht alle. In den kleinen Landmetzgereien wird man ohne Handschuhe bedient.
Jetzt fangen auch schon die Bäckereien damit an, und DAS finde ich nun wirklich überflüssig, genauso wie beim Metzger meines Vertrauens. :o)
#18
20.3.12, 14:50
huhu mops

also beim bäcker ist es wirklich unnötig, da die verkaufte ware "trocken" ist und wenn ein ordentlicher umgang mit den hygienerichtlinien vorhanden ist, sprich es wird sich nicht in den haaren gefuschelt oder im gesicht und dann mein brot angepackt, so sehe ich hier keinen bedarf.. auf dem land alles noch ein anderes thema.. aber selbst bäckereien haben vom gesundheitsamt her ihre bestimmungen keiner macht das aus purem vergnügen, denn auch für die bäckereien sind diese einmalhandschuhe ausgaben und aufwand....

allerdings stelle ich es mir nicht so angenehm vor, wenn jeder sein schüsselchen mit in den supermarkt nimmt, die metzgerin ohne handschuhe diese dann anfasst - keiner weiss ja wo die schüssel vorher war- das fleisch in die dose packt und irgendwelche keime - gerade beim fleisch dann von der dose auf die ganze kühltecke hüpfen.. also abfall berg hin oder her, aber wenn ich einkaufen gehe und für ein gutes stück fleisch an der theke meines vertrauens einen haufen geld bezahle, möchte ich das auch lebensmittel und hygienekonform haben. dazu stehe ich....

da gibt es ganz andere bereiche, wo einsparungen von plastik vorgenommen werden könnten - die meisten drogerien haben noch immer diese kostenlosen minipupsi tüten, in die sowieso nichts reinpasst, für umsonst und kostenlos ! braucht kein mensch diese tütchen und die tüten im supermarkt müssten einen bis zwei euro kosten, dann kauft die auch keiner mehr..

wiegesagt, an vielen stellen ist der kunststoff auch ein segen (z.b medizin, hygienebereich -> oder hat niemand eine wc bürste oder zahnbürste daheim ?, sogar frühstücksdosen und tupperboxen helfen auf ihre art und weise, butterbrotpapierchen und damit abfall zu vermeiden und sie sind auch aus kunststoff )

man darf das alles nicht zu schwarz oder weiss sehen, die wahrheit liegt in der mitte, wie meine oma immer zu sagen pflegte.

@himbeerfleischer, jaaaaa das habe ich auch schon erlebt.. bääh dann kann man es auch bleiben lassen, ich sag ja in einem solchen falle dann auch meine meinung :)
#19
7.4.12, 13:08
bevor du beim wursteinkauf selbst schalen mitbringst, solltest du noch über folgen der massentierhaltung für die umwelt nachdenken. das hilft nicht nur dem wohlergehen nachfolgender generationen, sondern zusätzlich auch noch dem anderer lebewesen.
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#20 Oma_Duck
7.4.12, 14:30
@dingensens: Auch vegetarische "Wurst" aus Tofu wird in Plastikverpackungen verkauft. Außerdem: Auch Pflanzen sind Lebewesen, das wird immer wieder vergessen. Um ein Brötchen zu backen, müssen hunderte von Embryonen der Weizenpflanze zermahlen werden. Pfui!

Der penetrante Hinweis auf die Verwerflichkeit des Fleischessens ist genauso langweilig wie der Hinweis bei vegetarischen Rezepten, dass es aber doch mit Fleisch viel leckerer schmecken würde. Soll doch jeder nach seine Facon selig werden!
1
#21
11.6.12, 21:08
Nabend zusammen!
Also ich finde den Tip gut....der hält einem wieder mal vor Augen was man selber tun kann.....
Stofftaschen sowieso! Im Auto und im Rucksack!
Ich habe bei dem Wetter auch nix dabei mit dem Rad die 3 Km bis zum einkaufen zu fahren....tut mir und der Umwelt gut :-)
Und wenns doch mal wieder mehr als geplant ist kann man sich links und rechts an den Lenker noch ne Stofftasche hängen....abgesehen von Getränkekisten bekomme ich so den Wocheneinkauf auch nach Hause....und gibt ja auch kleinere Kühltaschen die in den Rucksack passen.....da wird der Joghurt auch nicht zu warm.....
Auf dem Wochenmarkt regionale Produkte zu kaufen hilft auch und jeden Tag Fleisch muss ja nicht sein.....und wer nen Garten hat sollte den Rasen begrenzen und selber anbauen......
Wenn alles frisch und viel da ist und man nur pflücken/ernten/aus der Erde ziehen braucht isst man auch viel mehr Gemüse :-)
Erbsen, Bohnen und Co lassen sich ja auch einfrieren und Kartoffeln kann man im kühlen Keller lagern "schwärm"
Auf das die Erde auch noch für unsere Kinder und Enkel ein schöner Ort zum Leben ist ! :-)
#22 Icki
12.6.12, 09:59
@Leonida83: Wenn wir schon grundsätzlich werden (was ich gut finde, ab und zu mal so weit zu diskutieren, wie der Kopf reicht), erlaubst du sicher, dass ich auch mal einwerfe, ob den jeder Haushalt einen Tiefkühlschrank braucht (weil du es als umweltfreundlich darstellst, selbst anzubauen und die Erzeugnisse einzufrieren). Ich habe bisher keinen und plage mich aktuell mit der Entscheidung, ob mit meinem nächsten Umzug einenangeschafft werden soll. Es macht das Leben natürlich enorm praktischer und günstiger, aber meine Vermutung ist, dass die Supermärkte um die Ecke immer noch effizienter kühlen als ich in meiner Wohnung, wo das kleine Gerät mit vergleichbar großer Oberfläche in einem "wohnwarmen" Raum steht.

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