Oft bleiben nach einem Festessen größere Reste, die man nicht einfrieren will, aber zum Wegwerfen sind sie zu schade. Man kann noch Köstliches daraus zubereiten.

Reste vom Festtagsschmaus köstlich verwerten

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Zu Weihnachten, bzw. zu Feiertagen, essen wir zu viel, das ist bekannt. Oft bleiben größere Reste, die man nicht einfrieren will, aber zum Wegwerfen sind sie zu schade. Nehmen wir mal an, es gibt Reste von der Weihnachtsgans oder der Ente oder dem Huhn. Ganz einfach.

So kann man vorgehen

  1. Zuerst mal alles von den Knochen lösen und auf etwa 3-5 cm Stücke teilen / schneiden.
  2. Falls es noch Soßen- oder Fettreste (z. B. vom ursprünglichen Blech oder ) gibt, diese dazugeben, ebenso Kartoffeln.
  3. Das ganze in eine große (Glas-) Kasserole füllen.
  4. Dann je nach Menge, einen Sack gefrorenes Mischgemüse (je nach Vorliebe) dazu.
  5. Falls notwendig Kartoffel extra kochen, schälen und auch noch dazugeben.
  6. Je nach Gusto etwas Wasser mit Gemüsewürfel, Fett und Gewürze dazu.
  7. Alles aufwärmen, evtl ins Rohr geben.
  8. Nach Geschmack am Teller mit Creme Fraiche garnieren.

Bei anderen Fleischsorten ist es ähnlich. Ein fixes Rezept ist schwierig, weil jeder beim Gemüse seine Vorlieben hat. Ich habe so was wie oben auch schon mal mit Makkaroni gemacht, man kann also sehr wohl experimentieren. Ggf. mit Salat servieren. Guten Appetit!

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38 Kommentare


#1
12.1.18, 21:05
Das hört sich lecker und einfach an. Danke dafür.
6
#2
12.1.18, 23:23
Das Foto hat ja wohl mal gar nichts mit dem Rezept zu tun, das ist ja fast schon eine Mogelpackung. 
12
#3
12.1.18, 23:30
ähm ... Reste aufwärmen und ansprechend dekorieren ist ein Tipp? Echt jetzt?
11
#4
12.1.18, 23:44
Hier ist jede Selbstverständlichkeit ein Tipp. ;)
2
#5
12.1.18, 23:47
1. Reste von den Knochen lösen klingt für mich nach Separatorenfleisch. Das war doch vor einigen Jahren mal in die Schlagzeilen geraten?
2. Soßen- und Fettreste aus dem Topf dazu - die kommen bei mir in den Hausmüll.
Anschließend wird der Topf gespült.
Fazit: Resteverwertung gerne. Müllverwertung - nein danke.
3
#6
13.1.18, 00:01
@HörAufDeinHerz: Das Bild ist nicht von dem Tippgeber. Die Redaktion hätte aber besser ein Bild mit einem Hähnchenteil verwenden können.

@Jeannie: Fett und Sossenreste ist doch gerade das Leckerste daran. Die geben ausserdem dem Gemüse auch noch etwas Geschmack ab.
10
#7
13.1.18, 00:05
Fleisch, Gemüse, Soße, Fett, Kartoffeln, alles in eine Auflaufform und umrühren. Ich darf mir das nicht vorstellen. Mein Kopf-Kino verursacht bei mir eine Schnappatmung.
4
#8
13.1.18, 00:24
Klingt eklig,sorry. Ich würde das wegwerfen und nicht mehr essen,brrrr. 👍
5
#9
13.1.18, 09:05
Essensreste verstecke ich gerne als Füllung in einer Quiche oder Teigtaschen ... aber sortenrein
#10
13.1.18, 11:17
Essensreste landen bei mir fast immer in einem Suppentopf. Wenn was fehlt - z.B. Suppengrün - kommt es frisch dazu und muss natürlich nochmal gekocht werden. 
Wir essen regelmäßig Restesuppe! 
#11
13.1.18, 11:17
*Kommentar gelöscht*
5
#12
13.1.18, 11:57
@Orgafrau: ich weiß schon, dass das Foto von der FM Redaktion ist, kann auch verstehen, dass man ein besonders ansprechendes raussucht. Das, was auf dem Foto abgebildet ist, sieht auch genauso aus, als würde es mir gut schmecken. Aber das „Rezept“ war dann nach diesem Foto (für meinen Geschmack) sehr enttäuschend, Reste eben. Nichts gegen Resteverwertung, aber vom Knochen gelöste Gansreste mit Soßenresten zusammen mit TK Gemüse und Fertigkräutern in einer Auflaufform erwärmen hat mit dem Foto einer Quiche Lorraine (was es wahrscheinlich ist) mit Salat und Pinienkernen null zu tun. Ganz anderes Gericht. 
8
#13
13.1.18, 12:48
@WZimdahl: bei uns wird auch nichts an Essen weggeworfen. Irgendwann passt es immer, entweder in einer Suppe oder es wird etwas bunt gemischt und Reis oder Kartoffeln dazu. Soßenreste in die Tonne ? Niemals, denn gerade leckere Soßenreste sind vielfältig zu verwenden. Aber jeder wie er will 
13
#14
13.1.18, 13:22
Einige hier haben ein seltsames Verständnis von "Essen".
Warum soll man z. B. Fleisch, das man vom Knochen gelöst hat, wegwerfen? Sollte man es etwa mitsamt dem Knochen essen?
Und wieso gehören Soßen- und Fettreste in den Müll? Das ist in meinen Augen völliger Unsinn!
Wer so denkt, sollte sich mal klar machen, wovon er da redet bzw. schreibt: Es geht um saubere und gute Reste, die vom Festessen übrig geblieben sind. Das ist doch kein Abfall!
In Deutschland wird viel zuviel gutes Essen weggeworfen. Da sind solche Tips, wie man aus guten Resten etwas Neues, Leckeres herstellen kann, sehr wertvoll!
3
#15
13.1.18, 14:07
@Geli68: Wer hat denn von Umrühren gesprochen? 
1
#16
13.1.18, 14:08
@Pompe: Was hast DU eigentlich gelesen??
7
#17
13.1.18, 14:11
@Maeusel: Ich gebe Dir vollkommen recht. Man kann jeden Essensrest wieder verwenden, sofern er noch nicht Schimmel angesetzt hat!!! 😃 
#18
13.1.18, 14:13
@Geli68: Was bitte ist Schnappatmung???
#19
13.1.18, 14:18
@WZimdahl: #15 Daumen hoch ist ein Versehen
Scrollen auf dem Smartphone ist eine Kunst,es besteht immer die Gefahr ein Daumen zu erwischen.
#20
13.1.18, 14:23
@WZimdahl:  #15 Ich
1
#21
13.1.18, 14:39
@Geli68: Steht aber nicht im Tipp!!
1
#22 dogzilla
13.1.18, 14:42
Irgendwann sind die Reste vom essen nun mal reif für die Biotonne .
Ich möchte nicht eine Anzahl von minimalistischen Essensresten mischen , backen , kochen oder sonstwas .
Das schmeckt mir nicht , meine 
#23 dogzilla
13.1.18, 14:44
Persönliche Meinung

Bin wieder auf eine falsche taste gekommen , sorry
#24 dogzilla
13.1.18, 14:44
Persönliche Meinung

Bin wieder auf eine falsche taste gekommen , sorry
1
#25
13.1.18, 19:24
@frenchi: Ich freue mich trotzdem. 
6
#26
13.1.18, 22:41
Nach dem ersten Gänseessen am Heiligen Abend entferne ich grob sämtliches unangetastetes Fleisch von den Knochen für den nächsten Tag, an dem es noch einmal Gans, Rotkohl und Klöße gibt. Das Gerippe der Gans köchele ich dann sehr lange auf kleiner Temperatur, bis auch jedes kleine Stück Fleisch vom Knochen fällt, gebe frisches Suppengemüse oder einen TK-Beutel Suppengemüse dazu und ein paar Suppennudeln, Maultaschen oder Reis. Man sollte nicht meinen, wie intensiv und schmackhaft so eine Gänsesuppe aus Restfleisch ist.

Bleibt nach dem 1. Weihnachtstag immer noch festes Gänsefleisch übrig, friere ich es ein.

Im TV habe ich neulich ein wunderbares Gänseresteessen von Jamie Oliver gesehen und werde das in einigen Wochen mal nachkochen.
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#27
14.1.18, 11:35
@WZimdahl: Das,was da steht,natürlich!!! Ich wollte damit zum Ausdruck bringen,dass ich kein Essensresteverwerter bin.Bei mir kommt sowas in die Tonne! Aber sich künstlich aufregen,jaja!😠
3
#28
14.1.18, 14:19
@Pompe: Da stehst du mit deiner Auffassung wohl ziemlich alleine. 😭 
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#29
14.1.18, 14:39
Als Schreiber dieses Tipps bin ich bei manchen Kommentare etwas überrascht aber naja. Nachdem ich von jungen 30+ Kollegen/Kolleginnen immer wieder höre, dass sie Essensreste gleich wegschmeißen, ist es leider mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr, dass man Reste isst, verarbeitet oder zumindest einfriert. Ein perfektes Weihnachtsmenü 24 Stunden später als Müll zu betrachten steht natürlich jedem frei, ich frag mich bei solchen Leuten halt, warum sie diesen Tipp überhaupt anklicken. Der obige Tipp soll nichts anderes sein, als eine Anregung, aus einwandfreien Überbleibseln ein kreatives neues Mahl zu machen, nicht mehr oder wenger...mein einfacher Rezeptvorschlag oder das Foto von FM sind nicht primär relevant.
Egal, jeder tickt anders. Bei manchen Kommentaren bleibt mir halt der dahinterliegende positive Sinn verborgen.....
5
#30
14.1.18, 15:06
So mancher "Restewegschmeißer" hat entweder noch nie im Leben echten Hunger erlebt, oder hat einfach kein Gespür für Verschwendung und Verwertbarkeit. Man kann die meisten Reste gut anbraten, in ein Reis- oder Nudelgericht einbringen, zu Quiche oder Auflauf verarbeiten. 
Allerdings schließe ich mich an, dass das Foto irgendwie nicht passt. 
1
#31
14.1.18, 15:37
@HörAufDeinHerz: #2
Das sehe ich ganz genau so wie du! Paßt überhaupt nicht zu dem Tipp.
1
#32
14.1.18, 15:50
Den Tipp finde ich gut..Bei uns ist aber nichts über geblieben.Wenn ich verwertbare Reste hätte, würde ich auf jeden Fall noch etwas daraus "zaubern"!
1
#33
14.1.18, 15:57
Bei mir wird auch nichts weggeworfen, ich verwerte alles weiter. Mir wäre es aber nicht in den Sinn gekommen, einen Tipp zu veröffentlichen, in dem steht, alles zusammen zu legen und aufzuwärmen.
2
#34
14.1.18, 16:06
@Binefant: Ganz so simpel steht es ja gar nicht in dem Tip!
Ich habe hier vor einigen Jahren schon mal einen ähnlichen Tip eingestellt. Da habe ich vorgeschlageb, Gemüse-. und Fleischreste zusammen mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln in der Pfanne aufzubraten und eventuell Rührei darüberzugeben.
 Damals gab es keine so negativen Kommentare!
4
#35
14.1.18, 23:00
@Maeusel: Ich glaube, dass es heute mehr Menschen  gibt, die angeblich hohe Ansprüche an die Ernährung haben. Und dabei vergessen, dass auch Reste noch einen Nährwert haben, den man nicht einfach in die Tonne kippt. 
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#36
15.1.18, 17:33
Ich verstehe die Aufregung über die Resteverwertung nicht!
Zugegeben, im Tipp ist das  -meiner Meinung nach- nicht so besonders appetitlich beschrieben, man muss ja nicht alle Reste in einen Topf schütten. Aber Bratenreste in übriggebliebener Soße noch einmal zu erwärmen, dazu ebenfalls übriggebliebene Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Klöße aufzubraten, das ist weder unappetitlich noch Verwertung von Abfall.
Die Reste vom Gänsebraten so verwertet heißt bei uns "Gänseragout" und ist allseits sehr beliebt, weil die Knochenabfitzelei entfällt, bzw. von Muttern in der Küche erledigt wurde, der Rotkohl ohnehin besser schmeckt, wenn er wieder aufgewärmt, und die Klöße, in Scheiben geschnitten und in Butter herausgebraten, immer noch etwas Besonderes ist.
Auch das "Herrengröstl" ist doch nichts anderes, als eine besonders schmackhafte Resteverwertung von Kochfleisch- oder Braten- und Kartoffelresten. Es käme doch keiner auf die Idee, dieses Gericht als "Müllverwertung" zu bezeichnen, wenn es im Alpenraum auf Speisekarten (z.B. fast jeder Berghütte) zu finden ist.
In Österreich werden Bratenreste, Wurst-und Schinkenreste fein gehackt in Metzgereien als Grundlage für die Füllung von Kartoffelknödeln verkauft. Abfall? Müll?
In Frankreich werden die Fleischreste von Schweine- Gänse- oder Entenbraten mit dem Fett, das beim Braten ausgetreten ist, zusammen mit gebratenen Zwiebeln, Soßenresten und diversen Kräutern und Gewürzen zu einem leckeren Brotaufstrich namens "Rilettes" verarbeitet - und von vielen Frankreichbesuchern als Spezialität geschätzt.
Ich denke, dass ohne Fantasie und Hinwendung der Köchin/des Kochs zum Produkt sogar aus frischen Produkten  "Müll" fabriziert werden kann, und dass mit Fantasie und LIebe zum Produkt (und natürlich zu den Gästen) aus Resten eine Mahlzeit entstehen kann, in der man die Verwertung von Resten nicht vermutet.
#37
15.1.18, 21:32
@whirlwind: 
Rilettes habe ich gerade geplant, denn ich habe noch zweimal Gänseklein eingefroren und für eine Portion habe ich genau das im Hinterkopf. Genug Gänseschmalz habe ich auch von der Weihnachtsgans abschöpfen können.
#38
16.1.18, 11:05
@WZimdahl: Das grenzt ja schon an Mobbing,was du da abziehst - lerne endlich mal,fair zu sein!
Ich habe immerhin Daumen bekommen - rate mal,wofür! Also bin ich mit meiner Meinung NICHT alleine!!!!!!! 💩👍🤐

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