Geflügelleber-Rotweingulasch mit Apfel und Zwiebeln

Fertig in 

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 g Geflügelleber
  • 1 mittelgroßer Apfel (knackig-süß, z.B. Pink Lady, Red Prince)
  • 2 große Schalotten
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml milder Rotwein
  • Mehl, Salz, Pfeffer, Tomatenmark
  • Milch
  • Öl oder Pflanzencreme zum Braten
  • Beilage: Kartoffeln oder Bandnudeln

Zubereitung

Die Geflügelleber am besten bereits morgens in Milch einlegen, dann wird sie wunderbar zart. Notfalls reichen auch 30 Minuten.

Beim Apfel das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden, die Schale kann ruhig dran bleiben. Die Schalotten in feine Ringe oder Halbringe schneiden.

Brühe kochen, Rotwein bereitstellen.

Die Geflügelleber aus der Milch nehmen, abspülen und trockentupfen. Alle Sehnen und das Restfett entfernen, die Leber in mundgerechte Stücke schneiden. Leberstücke mehlieren.

In einer Pfanne etwas Öl/Pflanzencreme erhitzen und die Apfelstücke 2 Minuten andünsten, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen, sie sollen etwas Biss behalten und werden später wieder zugefügt.

Nun die mehlierten Leberstücke 2-3 Minuten anbraten, dann noch die Zwiebeln hinzufügen und weitere 2 Minuten andünsten lassen. Leber NICHT salzen, sonst wird sie trocken und hart!!!

Mit dem Rotwein ablöschen und 2 Minuten kochen lassen, damit der Alkohol verdunstet, dann die Apfelstücke und die Brühe hinzufügen.

Video-Empfehlung:

Etwas mit Pfeffer würzen. Zum Eindicken der Sauce 1-2 EL Tomatenmark hinzufügen (es geht auch Saucenbinder oder Mehl).

Noch ca. 6-8 Minuten köcheln lassen, ganz zum Schluß kann noch gesalzen werden oder Salz auf dem Tisch bereitstellen.

Die Beilage (Kartoffeln oder Bandnudeln) nicht vergessen.

Ein schnelles, leckeres Gericht.

Wie findest du dieses Rezept?

Jetzt kommentieren

Grünes Lammragout mit Zitronensauce - ein sommerliches Gästeessen
Pferdegulasch - so mochte man es früher
Rezept erstellt von
am , zuletzt aktualisiert am
10 Kommentare – diskutiere mit!Kommentare
Jetzt bewerten!

Vergib ein bis fünf Sterne:

3,4 von 5 Sternen,
Kommentar schreiben

Klingt gut und wird demnächst ausprobiert, wenn die Anti-Leber-Fraktion (Kinder) mal nicht zu Haus isst!
Das Rezept klingt superlecker, gerade dann, wenn man gern Hühner- oder Putenleber isst. Aber ich möchte trotzdem etwas anmerken: Früher hat man Innereien, gerade Nieren, und Wild in Milch oder Buttermilch eingelegt, um den leicht strengen Geschmack zu mildern. Leber in Milch einzulegen ist absolut sinnlos und entbehrt jeder fachlichen Grundlage. Allein die Art des Bratens entscheidet darüber, ob die Leber zart und saftig bleibt oder eine Schuhsohle wird.
Die zwei Minuten Kochen, um den Alkohol zu entfernen ist leider auch ein Trugschluss. Selbst nach einer halben Stunde ist immer noch ein Rest Alkohol in der Sosse. Also Vorsicht, wenn dieses Essen Kindern vorgesetzt wird.
Leider halten sich diese und viele andere Küchenrituale seit Jahrzehnten hartnäckig und werden teilweise von Generation zu Generation weiter gegeben.
Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich das Lexikon der Küchenirrtümer von Ludger Fischer. Wer es, wie ich, gelesen hat, wird über Vieles, was er in der Vergangenheit fast selbstverständlich getan hat laut lachen.
Egal, das Rezept selbst ist einfach klasse und wird garantiert ausprobiert. Danke.

Über uns
Bernhard, der Gründer von Frag Mutti

Ich bin Bernhard und habe Frag-Mutti.de 2003 gegründet – weil ich damals nicht wusste, wie man Salzkartoffeln kocht.

Gemeinsam mit meinem Team und tausenden engagierten Nutzerinnen und Nutzern sammeln und teilen wir hier bewährte Alltagstipps, Rezepte und echte Erfahrungen.

Dieses Rezept
Teilen Zu Lieblingstipps hinzufügen Abonnieren Kommentieren Bewerten Drucken Bild hochladen