So hat meine Oma Rahmfisolen gemacht und so werden die grünen Bohnen heute noch in gutbürgerlichen Restaurants in Wien serviert
Zutaten
- 800 g Fisolen / Grüne Bohnen
- 50 g Butter oder neutrales Öl
- 30 g Mehl
- 1 Suppenwürfel
- 375 ml Fisolenwasser
- 125 ml Saurer Rahm (oder mehr nach Geschmack)
- 1 Prise(n) Essig
- etwas frischer schwarzer Pfeffer
- etwas Salz
- etwas Bohnenkraut
Zubereitung
- Frische Fisolen putzen, waschen und in reichlich Salzwasser weich kochen. Das Kochwasser nicht wegschütten, sondern mindestens 3/8 Liter (ca. 375 ml) davon beiseitestellen. Die gekochten, abgetropften Fisolen in etwa 1,5 cm lange Stückchen schneiden.
- In einem Topf das Fett oder Öl heiß werden lassen und das Mehl darin hell anlaufen lassen (eine helle Einbrenne herstellen). Mit dem beiseitegestellten Fisolenkochwasser aufgießen und gut durchrühren, bis eine glatte Sauce entsteht. Den halben Suppenwürfel in die Sauce einbröseln und kurz verkochen lassen.
- Die vorbereiteten Fisolen zugeben, salzen, pfeffern und den sauren Rahm einrühren. Das fein geschnittene Bohnenkraut ganz zum Schluss dazugeben und kurz in der heißen, aber nicht mehr kochenden Sauce ziehen lassen.
- Nach Wunsch im östlichen österreichischen Stil mit etwas Essig abschmecken. Es wird dafür traditionell kein Bianco-Balsamico, sondern ein scharfer Hesperidenessig (normaler Tafelessig) verwendet. Sehr vorsichtig dosieren und nach und nach abschmecken.
Als Beilage passen gekochtes Rindfleisch und Kartoffeln oder einfach nur Kartoffeln, am besten junge, frühe Kartoffeln. Für das Gericht können auch tiefgekühlte Fisolen verwendet werden; diese nach Packungsanweisung garen und das Kochwasser ebenfalls für die Sauce verwenden.