Diese Speise ist relativ günstig zuzubereiten und für Reisliebhaber oder Leute, welche gerne scharfe Speisen mögen, ideal.

Wiener Reisfleisch

28×
Jetzt bewerten:
4,9 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Das "Wiener Reisfleisch" hat sicher seinen Ursprung aus der ungarischen und/oder serbischen Küche und ist aus den "bürgerlichen Wiener Haushalten" nicht wegzudenken. 

"In"-Lokale“ in Wien besinnen sich teilweise an solche Gerichte und bieten sie als besondere „Schmankerln“, um teilweise unverhältnismäßig viel Geld an.

Dabei ist diese Speise relativ günstig zuzubereiten und für Reisliebhaber oder Leute, welche gerne scharfe Speisen mögen, ideal. Vielleicht möchte ja jemand einmal diese Speise versuchen?

Zutaten

  • 800 g Schweinefleisch (Schweineschulter, mageres Bauchfleisch - in D Schweinsgulaschfleisch?) in ca. 4 x 4 cm große Würfel geschnitten
  • 1 große Zwiebel in feine Würfel geschnitten
  • je 1/2 roter und grüner Paprika in kleine Quadrate geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprika edelsüß (echter ungarischer Paprika wäre von Vorteil, denn dieser ist besonders geschmackvoll und hat bzw. ergibt eine besonders schöne, rote Farbe
  • 1/2 TL getrockneten Chili oder frischen Chili, fein geschnitten, nach Geschmack
  • 250 ml Langkornreis
  • 375 ml Wasser (normalerweise nimmt man für die Zubereitung von Reis, wie ihr wisst, das Verhältnis 2:1, aber in diesem Fall muss man berücksichtigen, dass ja das gedünstete Fleisch zusätzlich Saft abgibt.
  • 125 ml Wasser zum Dünsten des Fleisches
  • 1 EL Öl oder Schweineschmalz
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Zwiebel im Fett hell anrösten und die Fleischwürfel hinzufügen.
  2. So lange rösten, bis das Fleisch keine rohen Stellen mehr aufweist.
  3. vom Herd nehmen und Tomatenmark, Paprikapulver, Chilipulver und Salz hinzu fügen. Nicht weiter rösten lassen, da der Paprika sonst bitter wird.
  4. Maximal 125 ml Wasser hinzufügen, aufkochen lassen und etwa 30- 40 Minuten zugedeckt dünsten lassen - bis das Fleisch halb gar ist. 
  5. Nun werden der Reis und das weitere Wasser hinzugefügt und nach dem Aufkochen, bei geschlossenem Deckel, weitere 20-25 Minuten gegart, bis der Reis das Wasser aufgesogen hat. Nun sollte auch das Fleisch gar sein.
  6. Kurz vor Ende der Garzeit werden die Paprikastücke hinzugefügt, denn diese sollten etwas knackig bleiben.

Tipp: 

Wenn man Parmesan mag, kann man die Speise damit bestreuen (auch anderer geriebener Käse ist möglich).

Ich bevorzuge die Variante mit Gulaschsaft, welchen ich darüber gebe. Für diesen und ähnliche Zwecke habe ich stets einen kleinen Vorrat im Gefrierschrank.

Soll oder muss es einmal „schnell gehen“, mache ich oft „Wiener Würstchen mit Gulaschsaft“ - dazu eine knusperige Semmel und das Essen ist fertig!

Als Beilage serviere ich im Sommer frische Salate - im Winter oft auch Rote-Bete-Salat.

Von
Eingestellt am
Du kennst auch Haushaltstipps und Rezepte?
Jetzt auf Frag Mutti veröffentlichen

10 Kommentare


1
#1
11.6.18, 19:13
Klingt oberlecker
#2
11.6.18, 19:25
Eifel, das klingt nicht nur lecker, sondern isses auch...ich bekomme Hunger😅
2
#3
11.6.18, 19:32
Ja, ich glaube euch das es lecker ist und dieses Gericht wird mein persönliches  Kochbuch bereichern ...👍
Aber darüber Parmesan ?   Neeeeee....den lass ich besser weg...😄
#4
11.6.18, 20:04
Das hört sich sehr gut an, sieht auch so aus. Mache ich nach. Nur mit der Zubereitung vom Reis habe ich ein Problem. Gruß , Gerdi...
#5
12.6.18, 00:47
Hatten wir das nicht schon gefühlte 5x in letzter Zeit? 
#6
12.6.18, 15:46
Das klingt lecker!
Und natürlich gab es ähnliche Rezepte in der letzten Zeit, aber kleine Veränderungen machen eben immer ein neues daraus.
#7
12.6.18, 17:03
warum so grosse fleischstücke?
könnte man nicht bei kleineren fleischstücken das extra noch mal aufkochen des fleisches nicht "überspringen"?
#8
13.6.18, 09:36
Schön , daß du hier die "Wiener Variante " vorstellst .
Hier , in einer anderen Ecke Österreichs , wird Reisfleisch "trocken" , also ohne Saft und ohne Gemüsepaprika serviert .
Fast zwingend 😊, gibts dazu Gurkensalat .
Was die stolzen Preise in Restaurants für so bodenständige Gerichte angeht , staune ich immer wieder .....ist ja mit Kaiserschmarrn , Salzburgernockerln .... nicht anders . Alles ausgesprochen gut , aber durchwegs aus erschwinglichen Zutaten hergestellt .
Hier wird wohl mehr die Tradition verkauft 😌.
#9
14.6.18, 20:42
Vielen Dank für das tolle Rezept!

Was ist denn Gulaschsaft? Das hab ich noch nie gehört🙈
#10
17.6.18, 10:02
@sHeidi: Gemeint ist der rote Paprikasaft von einem deftigen, scharfen Rindsgulasch.

Rezept kommentieren

Emojis einfügen