Dieses Gugelhupfrezept mit Äpfeln habe ich von einer älteren Dame bekommen. Jedes Mal wieder, wenn ich den Gugelhupf mache und in die Arbeit mitnehme, schwärmen meine Kollegen davon. So geht's:
Zutaten
- 400 g Weizenmehl
- 3 Äpfel
- 250 g Butter
- 200 g Braunzucker
- 4 Eier
- 2 TL Zimt
- 1 Pck. Backpulver
- 50 g Ahornsirup
Zubereitung
- Nimm eine Schüssel und mische das Mehl mit dem Backpulver und einer ordentlichen Prise Zimt gut durch. Beiseite stellen.
- Schäle die Äpfel und raspele sie fein auf einer Küchenreibe. Keine Sorge, wenn sie dabei etwas Saft verlieren – genau diesen Saft wollen wir im Teig haben, damit der Kuchen später so richtig schön feucht bleibt.
- Erweiche die Butter (sie sollte schön weich, aber nicht flüssig sein). Schlage die Butter nun zusammen mit dem Braunzucker, dem Ahornsirup und den Eiern mit dem Handrührgerät richtig schön schaumig. Nimm dir dafür ruhig ein paar Minuten Zeit, bis die Masse hell und cremig wird.
- Jetzt legen wir das Handrührgerät weg, denn ab jetzt wird Muskelkraft im Schongang benötigt! Gib die geraspelten Äpfel und die Mehlmischung zur Schaummasse und hebe alles vorsichtig mit einem Kochlöffel unter. Nur so lange rühren, bis sich alles gerade so verbunden hat, damit der Kuchen wunderbar fluffig wird.
- Bereite deine Gugelhupfform vor. Ich habe dazu die Form mit Kokosöl eingefettet und etwas Semmelbrösel hineingestreut. So löst sich der Gugelhupf später ganz einfach aus der Form. Fülle den Teig gleichmäßig hinein und streiche ihn glatt.
- Heize den Backofen auf 160 °C Ober- / Unterhitze vor. Platziere den Gugelhupf auf der untersten Schiene des Ofens. Dort darf er nun für 60 bis 70 Minuten ganz in Ruhe golden und saftig backen. Macht gegen Ende einfach die Stäbchenprobe: Wenn an einem Holzspieß kein Teig mehr klebt, ist er perfekt!

- Lass den Kuchen nach dem Backen kurz in der Form abkühlen, stürze ihn dann vorsichtig auf eine Kuchenplatte und beträufle ihn nach Wunsch mit etwas Ahornsirup oder bestreue ihn mit Puderzucker. Durch die Äpfel bleibt dieser Gugelhupf tagelang saftig – falls er überhaupt so lange überlebt...
exzessiv genußsüchtig
Ich muss gestehen, bei dem Titel lief mir sofort das Wasser im Mund zusammen - ich liebe den charakteristischen Geschmack des Maple-Sirups
klar hab ich sofort zur Zutatenliste gescrollt - vermutet hatte ich NUR Ahornsirup als Süßungsmittel und war bei der Mischung sehr erstaunt - daher auch meine "pingelige" Nachfrage ...bitte nicht böse sein
mal so eine ganze Flasche in den Teig geben gehört ja auch nicht gerade zu den preiswertesten Lösungen ...aber man gönnt sich ja sonst nix 😁