Die rote Farbe geht nur sehr schwer von den Händen wieder runter. Deshalb gehören Einmalhandschuhe beim Einkochen von Rote Bete sozusagen zum Handwerkszeug.

Rote Bete einmachen

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Kaum ist es Herbst, gibt es auf den Märkten wieder Rote Bete. Im Norden wird das Wintergemüse meist Ende September oder Oktober geerntet. Hier ein paar Tipps, wie man die Rote Bete süß-sauer einkocht.

Rote Bete waschen und in einem großen Topf mit Wasser geben. Das Ganze zum Kochen bringen und ca. 30–40 Minuten auf kleiner Flamme weiterkochen, bis sich die Haut leicht lösen lässt. Das Kochwasser abgießen und die Rote Bete auskühlen lassen. Nach dem Abkühlen kann die Haut abgezogen werden. Aber Vorsicht! Die rote Farbe geht nur sehr schwer von den Händen wieder runter. Deshalb gehören Einmalhandschuhe beim Einkochen von Rote Bete sozusagen zum Handwerkszeug.

Die von der Haut befreiten Kugeln mit einer Reibe oder einem Messer in Scheiben schneiden und in Gläser füllen. Dann kommen pro Glas (0,4–0,5 l) eine Tasse Wasser, eine Tasse Essig, eine Tasse Zucker, eine zwei Zentimeter lange Zimtstange und vier Nelken dazu. Man kann je nach Geschmack auch noch ein paar Pimentkörner und oder Ingwer dazugeben. Die Gläser verschließen und in einen großen Topf mit Wasser stellen und 30 Minuten einkochen. Wer will, kann ein Geschirrhandtuch unten in den Topf legen, dann klappern die Gläser nicht so. Wer keinen so großen Topf hat, kann die Gläser auch in eine Pfanne oder Auflaufform mit Wasser stellen und im Backofen 30 Minuten bei 160ºC einkochen. Nach dem Abschalten lasse ich die Gläser noch weitere 30 Minuten im Backofen stehen. Dann ist sicher, dass sie gut verschlossen sind.

Das wird gebraucht:

  • 4 Schraub- oder Weckgläser ca. 400 bis 500 ml
  • 1 Kilogramm frische Rote Bete
  • Zucker (1 Tasse pro Weckglas)
  • Essig (1 Tasse pro Weckglas)
  • Wasser (1 Tasse pro Weckglas)
  • 16 Nelken (4 pro Glas)
  • 4 Zimtstangen (1 ca. 2 cm lange Stange pro Glas)
  • evt. Pimentkörner und oder Ingwer
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3 Kommentare


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#1
5.12.16, 20:14
Rote Bete ist ein sehr schmackhaftes Gemüse und süß-sauer eingelegt mit einer Zimtstange einfach nur ein Genuss. In meiner Jugend gehörte es einmal wöchentlich zu Bratkartoffeln und Fisch.
Ganz wichtig anzumerken ist noch, dass Rote Bete ein sehr gesundes Gemüse ist. Ihre Inhaltstoffe sind hilfreich bei Herzkrankheiten, Arthrose, senken den Blutdruck, fördern die Stickstoffproduktion bei Diabetikern und Übergewichtigen, verbessert den Stoffwechsel, die Durchblutung und die Leistungsfähigkeit.
Ich esse seit langem regelmäßig jeden Tag ein Glas Rote Bete und habe den Eindruck, dass es zu meiner Gewichtsreduzierung sowie zur Verbesserung meiner Herzleistung beigetragen hat.
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#2
6.12.16, 09:41
ich trinke gerne RoteBeteSaft ... finde ich lecker ... allerdings darf man sich dann auf der Toilette nicht wundern ...   :o)
#3
7.12.16, 14:32
Super!
Meine Mutter hat oft die Rote Bete aus dem Glas nachgewürzt und ich habe es geliebt. Leider hatte ich vergessen, was sie alles dran getan hat. Jetzt kann ich es wieder nachmachen 👍

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