Löwenzahnknospen in sterile Gläser einfüllen erkalten lassen und in den Kühlschrank stellen, dort wären sie ca. 3 bis 4 Wochen haltbar.
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Sauer eingelegte Löwenzahnkapern

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Eingelegte Löwenzahnkapern verfeinern viele Gerichte u. a. Nudeln, Salate oder auf Brot.

Dafür pflückt und sammelt man die geschlossenen Löwenzahnknospen und kocht sie auf kleiner Flamme in einem Topf bedeckt mit 2/3 Essig und 1/3 Wasser, außerdem etwas Salz. Die Kochzeit liegt bei ca. 5 Minuten.

Danach in sterile Gläser einfüllen erkalten lassen und in den Kühlschrank stellen, dort wären sie ca. 3 bis 4 Wochen haltbar.

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22 Kommentare


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#1
27.4.16, 23:09
So richtig appetitlich sieht das zwar für mich nicht aus, aber ich werde das mal probieren und erst dann beurteilen. 
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#2
28.4.16, 05:47
Und was macht man damit?
Mischgelee`s mit den gelben Löwenzahnblütenblättchen habe ich schon gemacht, daher meine Frage.

Mal abgesehen vom nicht appetitlichen Aussehen, der Geruch beim Kochen ist auch nicht der Beste.
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#3
28.4.16, 08:56
Kapern sind das nicht, denn die kommen orginal vom Kapernstrauch. Ich habe so etwas mal gemacht vom Samen der Kapuzinerkresse, aber begeistert war ich nicht vom Geschmack. Löwenzahn ist ansich ja sehr gesund , Salat und Gelee hab ich auch schon gemacht, aber mich würde auch interessieren für welche Gerichte diese eingelegten Knospen benutzt werden.
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#4
28.4.16, 10:49
Bei so einer hohen Essigkonzentration hält das ganze auch in der Abstellkammer für Jahre. (wenn heiß eingekocht wurde)
Man kann diesen Kapernersatz zBsp. für Dressings verwenden (Sauce Tartare) oder für Kartoffelsalate fein geschnitten. Als geringe Zutaten zu Pastasaucen, ev. mit Sardellen und Obers und etwas frischem neutralem Gemüse wie Paprika.
Und wer Kapern kennt, die sehen auch nicht anders aus, auch nicht die Kapernbeeren.
Das wäre mir persönlich auch egal. Die Inhaltstoffe so einer Löwenzahnpflanze sollte man nicht unterschätzen. Auch diese Blütenknospen hier sind sehr wirksam und gut für Leber und Galle. Also ideal für eine Frühjahrskur.
Und Ja! ist ein sehr guter Tipp! Kommt gerade noch recht wo bei uns die Knospen teilweise noch zu und fest sind.
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#5
28.4.16, 13:42
Dafür, daß es echte Kapern relativ preiswert überall zu kaufen gibt, würde ich mir die Arbeit des Sammelns und Kochens der Löwenzahnblüten gar nicht erst machen! Ganz abgesehen davon, daß ich diese Teile auch ganz sicher nicht in meinem Essen haben möchte!😠
Der Löwenzahn ärgert mich schon, wenn er aus unserem Rasen sprießt und da wird er nämlich rigoros ausgestochen und in die Biotonne entsorgt. Wenn ich mir überlege, daß ich dieses Kraut auch hegen und pflegen soll, damit ich die Blüten zum Einlegen ernten kann.....nein danke, muß ich nicht haben!!
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#6
28.4.16, 13:55
@Brandy: Ein paar kannst Du ja verwenden, wenn Du schon kostenlose Heilpflanzen im Garten hast.
Nur einige Beispiele, wo der Löwenzahn hilft:
bei Völlegefühl, bei Blähungen, dyspeptische Störungen, bei der Blutreinigung, bei Störung des Galleflusses usw.
Ich kenne einen älteren Herrn, der isst im Frühjahr jeden Tag so einen Tausendsassa.






 
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#7
28.4.16, 14:06
@Rumburak: Keine der von Dir benannten Wehwehchen machen mir irgendwelche Beschwerden und somit muß ich sie auch nicht behandeln, also gilt nach wie vor, weg mit dem Löwenzahn und gut ist!

Und wenn ich wirklich mal (was ich nicht glaube), sowas wie Löwenzahnblüten für was auch immer benötigen sollte, bin ich sicher, daß ich diese auch in der Apotheke kaufen kann. Da muß ich die im Rasen nun wirklich nicht dulden und muß mir auch nicht die Arbeit des Pflückens und Kochens machen!
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#8
28.4.16, 15:49
Medizin schmeckt ja auch oft bitter, insofern sind der Geschmack, das Aussehen und der Geruch zweitrangig.
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ich mir die Arbeit mit der Herstellung machen würde, obwohl wir genügend Löwenzähne im Garten haben.
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#9
28.4.16, 16:12
@Maeusel: nur die gelben Blütenköpfe eingeweicht, durchgeseiht und mit Gelierzucker aufgekocht, gibt ein wunderbar nach Frühling schmeckendes Gelee. Da du das Kraut im Garten hast, brauchst du keine Angst vor Hundepipi haben. Rezepte gibts massenhaft im Netz und ich glaube ich hatte vor Jahren auch einen Tipp eingestellt. Nur mal so als Anregung
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#10
1.5.16, 20:43
Hallo!

Mit Löwenzahn ist es für mich eine Neuigkeit. Ich kenne nur von meiner Mutter, daß damals im Krieg eine Kapernersatz aus den Knospen von Gänseblümchen hergestellt wurde. Diese wurden mit Salz in Gläser geschlichtet und waren recht lange haltbar. Das weiß ich, weil ich es natürlich ausprobieren mußte. Mit einem Rindsbraten mit Kapernsauce wurden diese getestet und jeden hat es gemundet

mfg pm
#11
21.5.16, 09:11
Man kann aus Löwenzahn auch einen leckeren "Honig" herstellen. Also das Pflücken der Knospen ist ja ruckzuck erledigt, das ist keine Arbeit. Und das weiter verarbeiten, wie auch immer, ist für jede Hausfrau(mann) ein Klacks.  ;-) Und dann ist er ja soooo gesund! Das ist meine Meinung zu dem Thema.
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#12
21.5.16, 10:05
@Upsi: könntest Du evtl. das Rezept für das Gelee aufschreiben? - Hört sich gut an!
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#13
21.5.16, 10:34
@Boomer: mich würde das "Honig" Rezept interessieren. Gelee habe ich schon gemacht und es schmeckt lecker.
Allen ein sonniges Wochenende...
#14
21.5.16, 11:07
@Talkrab: gerne, mache mich mal auf die Suche
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#15
21.5.16, 12:15
Schade dass der Wert von wildwachsenden essbaren Pflanzen, allgemein zu wenig bekannt ist.
Eigentlich sind sie unsere Ur - Lebensmittel und Heilmittel, die uns Mutter Erde zu unserem Wohlbefinden schenkt.
Schlimm ist, dass diese Tausendsassa auch noch rigoros  bekämpft werden und einige somit  aussterben. Dabei könnte man sich öfters den Weg zum Arzt und anschließend zur Apotheke sparen, ebenso die Ausgabe für teure Medikamente !
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#16
21.5.16, 12:21
@BastelGuenther: du hast völlig recht. Ich glaube, daß die Pharmaindustrie großes Interesse daran hat, die Naturmedizin schlecht zu reden. Warum wohl...?
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#17
21.5.16, 16:18
@waage191045: Statt Löwenzahnhonig ist wohl "Löwenzahnsirup" die bessere Bezeichnung.
Also 2 gehäufte "Doppelhände" Löwenzahnblüten mit 1 l kaltem Wasser langsam zum Sieden bringen und einmal aufwallen lassen. Über Nacht stehen lassen. Dann über einem Sieb abtropfen lassen und mit den Händen gut auspressen. 1 kg Zucker und 1/2 Zitrone in Scheiben geschnitten dazu geben. Den Topf ohne Deckel auf kleiner Stufe (damit die Vitamine erhalten bleiben) auf den Herd stellen. So verdunstet die Flüssigkeit ohne zu kochen. Ein- bis zweimal erkalten lassen um die Konsistenz feststellen zu können. Er darf nicht zu dünn sein, sonst könnte er säuerlich werden, aber auch nicht zu dick, sonst könnte er bei längerer Aufbewahrung kristallisieren. Wenn er schnell verbraucht wird ist alles eh kein Problem. (hört sich komplizierter an als es ist) Dann in Gläser abfüllen.
Auf Butterbrot oder Semmel, zur Weihnachtbäckerei, in den Tee usw.....oder für die Gesundheit immer mal zwischendurch ein Löffelchen voll.
Vielleicht hat jemand Lust es auszuprobieren.
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#18
21.5.16, 17:02
Wie @Boomer es hier beschreibt, habe ich es auch schon einige Male zubereitet. Es schmeckt wirklich lecker und ist zur Nachahmung empfohlen.
#19
21.5.16, 17:33
@Boomer: Danke für die Antwort, wenn ich die nächsten Tage noch genügend Löwenzahnblüten finde, werde ich es ausprobieren.
#20
21.5.16, 22:53
alles gute Ideen doch habt ihr auch etwas für Diabetiker mit Löwenzahnblüten
#21
21.5.16, 23:04
@reven0216: Ich habe mein Löwenzahngelee mit flüssigem Süssstoff und Gelierfix 1:3 gemacht, das geht gut und ist lange haltbar, ich hab heute noch vom letzten Jahr. Hatte zuviel gemacht.
#22
22.5.16, 10:44
Wer sich mit Löwenzahn noch nicht angefreundet hat  -  schon probiert ?
Löwenzahnblüten sind paniert ein Schmankerl.
Wem panieren zu viel Arbeit, die Blütenköpfchen einfach in den Salat.
Also - vor dem Mähen noch schnell ernten !
Guten Appetit  

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