Schlaganfall - erkenne die Warnzeichen - Schnelltest mit FAST-Test

Schlaganfall - erkenne die Warnzeichen - Schnelltest mit FAST-Test

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Der Tipp ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen. Sondern auf medizinischen Wiesen. Dennoch poste ich ihn. Wenn er nur einem Menschen helfen kann, hat es sich verlohnt.

Das "Zauberwort" heißt FAST!

F = Face. Kann der Mensch nicht mehr lachen / lächeln, und ist das Gesicht verzogen, deutet das auf eine halbseitige Gesichtslähmung hin.

A = Arms. Die Arme können nicht mehr empor gehoben oder ausgestreckt werden. Die Hände können nicht vorder- und / oder rückseitig gedreht werden.

S = Speech. Bitte den Menschen, einen kurzen Satz zu sagen. Wenn die Artikulation nicht mehr funktioniert oder die Sprache sich vernuschelt anhört, deutet das auf eine Sprachstörung hin.

T = Time. Unnötig zu erklären, jede Minute zählt, um weitere Verschlechterungen zu vermeiden. Notruf wählen und die aufgetretenen Symptome schildern.

"Fast" - englisch - bedeutet schnell. Und genau darum gehts. Mit dem Schnelltest kann man schnell erkennen, wie schnell Hilfe geholt werden muss.

Der Schnelltest zeigt natürlich nur wichtigsten Symptome. Kopfschmerzen, Taubheitsgefühle der Extremitäten, etc. sind weitere Indizien.

Der Schnelltest braucht nur mehr wenige Minuten; und NAWs können schnell gerufen werden.

Bleibt gesund!

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17 Kommentare


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#1
30.10.15, 19:10
Ich kenne den Begriff SALZ
S: Sprechen
A: Arme hochheben
L: Lächeln
Z: Zunge rausstrecken
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#2
30.10.15, 19:28
ich bin schlaganfallvorbelastet und muß deswegen jährlich zur vorsorge. vielleicht ist das auch ein guter vorschlag, sich mal bei dem hausarzt zu erkundigen. denn vorsorge ist immernoch die beste methode
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#3
30.10.15, 19:53
Woran niemand vorbeugend denkt, ist, sich mal die Halsschlagadern mit Ultraschall untersuchen zu lassen. Mir hat das durch Zufall das Leben gerettet, denn meine Halsschlagader war fast dicht und einem Schlaganfall wäre ich wohl nicht entgangen. Vor allem Raucher und Menschen mit Ablagerungen in den Arterien sind gefährtet. Einfach mal den Hausarzt fragen.
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#4
30.10.15, 20:27
Das hätte man mal vor 11 Jahren wissen müssen, da gingen Stunden ins Land bis man bei meinem Papa den Schlaganfall diagnostiziert hat! Leider konnte er von da an nicht mehr laufen, war eine pflegeintensive Zeit, die wir ihm noch so schön wie möglich gemacht haben!
@ Upsi: das stimmt, diese Untersuchung hat meiner Mutter das Leben gerettet!
Ein Hoch auf die modernen, medizinischen Möglichkeiten!!!
#5
30.10.15, 20:48
@SunnyHoney: das freut mich für deine Mutter, denn ich weiß, was man durchmacht bei einer OP an der Halsschlagader, aber es ist die einzige Möglichkeit weiter zu leben.
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#6
31.10.15, 12:04
Sehr guter und sehr wichtiger Tipp! Schlaganfall liegt bei uns in der Familie, meine Mutter ist auch an der Halsschlagader operiert worden. Die Omas und andere aus der Familie hatten auch früh damit zu tun, die meisten sind daran verstorben. Ich nehme Medikamente, die sind natürlich keine Garantie, dass man keinen bekommt. Meine Schwester z.B. nimmt sogar Blutverdünner und hat trotzdem einen bekommen, nur ist er dadurch viel harmloser verlaufen.

Dieses Jahr ist in unserem Verwandtenkreis eine 34-Jährige (Mutter von 2 kleineren Kindern) an einem Schlaganfall verstorben. Sie war allein zu Hause, Mann auf der Arbeit, Kinder in der Schule; als sie gefunden wurde, war sie eigentlich schon fast hirntot. Nach wenigen Tagen an der Maschine wurde diese dann abgestellt. Es war und ist ein Drama!

Ich werde mir auf jeden Fall Deinen Tipp abschreiben und als Zettel immer in meinem Portemonnaie mit mir tragen, damit ich und andere in meiner Umgebung Bescheid wissen, denn hier zählt wirklich jede Minute!
#7
31.10.15, 19:24
Vorbeugen ist besser als Heilen!

Wichtig, um einem Schlaganfall vorzubeugen ist, den Blutdruck im Auge zu behalten.
Zu hoher Blutdruck schädigt auf Dauer die Blutgefässe. Die Gefahr, dass dann einmal ein Blutgefäss platzt und einen Hirnschlag zur Folge hat, ist so leider gegeben.

Also lieber zum Hausarzt gehen und den Blutdruck kontrollieren lassen.
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#8
31.10.15, 19:33
@Upsi: das hilft vielfach ... bei einem lieben Freund hätte das trotzdem nichts genutzt. Alles war in bester Ordnung, keinerlei Risikofaktoren, Gefäße ohne Befund, Blutdruck und Blutwerte im Normbereich und dann - Dissektion in der Halsschlagader, Schlaganfall. Seitdem ist er schwerbehindert, GdB 100. Er war in einer Spezialklinik für Neuropsychiatrie und berichtete mir, dass da "viele" Patienten waren mit genau dieser Diagnose, also Zustand nach Diss. Junge Menschen, um die 20, 30 Jahre alt.

Mein Fazit daher: Früherkennungs-Untersuchungen sind zwar nicht schlecht und was von den Krankenkassen übernommen wird, sollte man auch wahrnehmen, aber nichts und niemand kann einem hundertprozentige Sicherheit geben.
#9
31.10.15, 19:37
@bücherwurm

Hast du das Bild zum Tipp eingestellt? Ich finde das sehr ansprechend und passend zum Thema.
#10
31.10.15, 19:51
@Estelle: tut mir sehr leid für deinen Freund, ja es gibt für nichts hundertprozentige Sicherheit. Mir hat diese Halsschlagader Op das Leben gerettet, dafür sind viele aus meiner Familie früher an Schlaganfall gestorben, einige noch unter dreißig, wie meine Mutter mit 25. Dank der modernen Medizin können sich vorbelastete Menschen besser absichern durch Früherkennung. Leider gibt es auch solche Fälle wie dein Freund. Ich habe diese Neigung für Verengung der Gefäße hoffentlich nicht an meine Kinder und Enkel weitergegeben, aber sie sind vorgewarnt. Ein Ultraschall der Halsschlgader tut nicht weh und kann Leben retten und wenn die Untersuchung ohne Befund ist, umso besser. Ich muss Montag wieder zu dieser Kontrolle und hoffe, das alles ok ist.
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#11
1.11.15, 04:28
@bollina: gewiss nicht :-)))), henrike hat es eingestellt. Ich finde es auch ganz wunderbar, und habe ihr das auch gleich geschrieben. Sehr sehr sensibel ausgesucht.

Erschreckend finde ich, dass immer mehr Kinder einen Schlaganfall erleiden müssen, davon treten ein Drittel unter der Geburt auf.
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#12
1.11.15, 14:04
@Bücherwurm :
Dieser Beitrag ist sehr wichtig für alle !

Was noch niemand geschrieben hat : Ihr müsst auf diese sogenannten TIA`s achten !! Das sind kurze Lähmungen meist im Gesicht (Mund).Sie verschwinden wieder nach ganz kurzer Zeit und man macht sich dann keine Gedanken mehr.Spätestens 1 Jahr später bekommt Ihr einen Schlaganfall.
Also,falls Ihr so etwas bei Euch beobachtet,geht zu Eurem Arzt und lasst Euch untersuchen,erzählt Ihm von den Beobachtungen ! Ich weiß wovon ich schreibe,ich hatte vor 4 1/2 Jahren auch einen gehabt,nach einer Herzkatheteruntersuchung im Krankenhaus und auch diese blöden Gesichtslähmungen beim Gassi gehen ca. 1/2 Jahr vorher gehabt.Nach ca. 1 Min. war alles wieder vorbei und ich hab mir keine Gedanken mehr gemacht.
Wäre ich damals schon so schlau wie heute gewesen,würde ich jetzt weiter arbeiten gehen und bräuchte nicht mit Geld zu knapsen bei der Erwerbsminderungsrente und 60% Schwerbehinderung.
Jetzt geht es mir so langsam etwas besser,die Lähmungen sind fast ganz verschwunden.Hatte aber seitdem regelmäßig Anwendungen (KG,Neurologe).
Das gehen fällt mir noch schwer,das Gleichgewicht ist aber mittlerweile wieder da.

Falls Ihr zu Hause komische,ganz starke Kopfschmerzen bekommt oder Euch irgendwie komisch ist,ruft den Notarzt ! Auch wenn sich raus stellt,es war nichts,ist es allemal besser gewesen als wenn Ihr denkt : "das geht alleine wieder vorbei"......es geht um Euer Leben !!
LG
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#13
1.11.15, 17:38
mein hund hat mir das leben gerettet weil dringend mal raus mußte. ich hatte einen freien tag und hätte noch 2 std. geschlafen. als ich aufstand schwebte mein arm in der luft. ich drückte ihn mit dem anderen wieder runter, er ging wieder hoch. daraufhin rief ich bei meiner tochter an, denn arme schweben nicht in der luft.
im kh haben sie mich von oben bis unten untersucht und keinen auslöser gefunden. sie haben dann gemeint daß es stress war. 4 wochen rollstuhl, mühsame aufsteh- und gehübungen. heute ist der rollator mein treuer begleiter. treppen ohne geländer sind nur auf dem hosenboden möglich. aber man gewöhnt sich an vieles.
#14
1.11.15, 17:57
@jakey: Ich wünsche Dir,dass es ganz schnell wieder besser wird.Hast Du schon mal an Walking Stöcke gedacht beim gehen? Ich nutze sie,allerdings ohne die Handschlaufen.
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#15
1.11.15, 18:07
@jakey: auch von mir alles gute und das alles bald besser wird. Trotz vieler schwerer Krankheiten die ich hatte, bin ich dankbar das mir das Schicksal immer wieder auf die Beine geholfen hat und es mir heute altersgerecht gut geht. Das gleiche wünsche ich dir und allen von schlimmen Krankheiten gebeutelten Menschen.
#16
1.11.15, 21:55
danke für die guten wünsche. ich bin froh, daß ich noch lebe und es mir relativ gut geht. ich bin ein ziemlich positiv denkender mensch und von daher braucht es etwas mehr um mich unter zu kriegen. mit stöcken geht es leider nicht, da mein rechter arm ziemlich wackelig ist und mein gleichgewichtssinn zu wünschen übrig läßt. aber wie gesagt, ich bin zufrieden.
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#17
28.11.15, 12:49
Dieser Tipp sollte aber nicht nur für Mitmenschen gelten, sondern auch für sich selbst !

Personen, die wissend gefährdet sind, sollten grundsätzlich das Telefon/Handy bei sich haben (aufgeladen!) und/oder einen Hausnotruf installieren.

28.11.15 - 12.49 Uhr

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