Sparsamer Semmelkloß

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Harte Brötchen und Toastscheiben zerkleinere ich und lagere sie in einer offenen Schüssel an einem kühlen Ort (Speisekammer). So völlig getrocknet sind sie lang haltbar.

Wenn ca. 500 g zusammen sind, geht es los:
Einen haben Liter Milch erwärmen, über die Brotmasse geben etwas ziehen lassen (10 Minuten). 5-6 Eier zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Dann fülle ich das Ganze in einen großen Gefrierbeutel und binde ihn zu. Einen großen Topf Wasser erhitzen und den Kloßbeutel ca. 1,5 Std leicht köcheln lassen.

Beutel aufschneiden und der fertige Kloß schmeckt hervorragend zu jedem Braten oder zu Pilzen in Rahmsoße. Angenehmer Nebenefekt: Es werden weniger Brotreste weggeworfen.

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9 Kommentare


#1
14.10.10, 14:47
So kommen bei mir auch immer Semmelknödel zusammen, sehr zur Freude meiner Familie!

Diese Vorgehensweise habe ich allerdings noch nicht gemacht!
Wäre mal was anderes...

Aber hält so ein Gefrierbeutel denn ein Köcheln von 1 1/2 Stunden aus?
Meine Knödel ziehen auch immer nur 1/2 Stunde?!?
#2 Ribbit
14.10.10, 15:01
Wieso im Gefrierbeutel? :-/ einfach normale Semmelknödel formen, die ziehen nur 10 min im Salzwasser. So circa.

Strom gespart, Zeit gespart. Und der Knödel schmeckt nicht nach Plastik ;-)

Bei mir gehört noch viel Petersilie, und gedünstete Zwiebeln mit rein.
Irgendwie entgeht mir hier grade, was eigentlich der Tipp sein soll...
#3
14.10.10, 15:54
Wer nicht so auf Semmelknödel steht: Ich trockne Brotreste - Vollkorn und Weißbrot gleichermaßen, nicht nur Semmel - offen auf dem Fensterbrett, am liebsten in der Sonne. Und dann werden die harten Dinger "geschreddert" zu Brösel, auch Paniermehl genannt. Das ist mir lieber für Frikadellen usw. als jene gematschten Altbrötchen, die üblicherweise empfohlen werden. Und wenn man mal was panieren will, tut das auch gute Dienste.

Aber so wie @ ribbit beschreibt, sollte ich es beim nächsten Mal vielleicht doch versuchen.
#4 Ribbit
14.10.10, 18:36
Dahlie - wie schredderst du denn das alte Brot? das wird ja steinhart ... bei mir jedenfalls :-D

Ich finde auch, dass das um Welten besser schmeckt als gekauftes Paniermehl. Aber ich reib mir immer fast die Finger ab, wenn ich damit meine Käsereibe traktiere... :(
#5 Pumukel77
14.10.10, 19:14
@Ribbit: Die Massse ist durch die Eimenge recht flüssig, die würde beim Kochen zefallen. Schmeckt so aber besser (zumindest mir und vielen Freunden).
Und ich mag den normalen Semmelkloß nicht, finde den immer etwas matschig.
Ist geschmacklich etwas ganz anderes.
Vieleicht einfach mal testen, oder bei deiner Art bleiben wenn sie dir gut schmeckt.Ist ja ein Tipp und kein "MACH DAS JETZT SO":-)
1
#6 Pumukel77
14.10.10, 19:18
@Ribbit: 1. Es schmeckt nicht mach Plastik.Kannste gerne testen.
2.Der Tipp ist der es doch mal so zu versuchen da es eben etwas anderes ist als die Semmelknödel die du hier bschreibst ( Masse ist wesenlich lockerer) und beim kochen geht es nicht immer nur um Zeit und Kosten sondern manchmal auch um nen besonderen Geschmack.
3.Die meisten verwenden eben Semmeln die extra am Vortag gekauft werden aber so kann man eben auch sammeln was über ist.Okay?!
#7 Pumukel77
14.10.10, 19:21
@Dobby: Der Gefrirbeutel hat es grad heut erst wieder ausgehalten:-) und die Zeit braucht er bei der menge um auch innen fest zu werden.
Vieleicht machst du kleinere? Hab schon mal nach ner Std.angeschnitten und hatte innen dann Matsch:-(
#8
14.10.10, 21:06
Mal eine andere Art für Semmelknödel, finde ich gut. Erinnert von der Machart an böhmische Knödel, die werden in der Serviette gegart. Warum nicht mal im Gefrierbeutel. Die halten hohe Temperaturen aus und sind geschmacksneutral, also warum nicht.
Ich esse gerne Semmelknödel, die Oberfläche finde ich aber immer etwas zu glitschig vom Mundgefühl her. Das wäre mit dem Beutel behoben da sie ja nicht mit dem Wasser direkt in Berührung kommen. Ich probiers mal aus.
1
#9
16.11.13, 20:54
Die Masse kann man auch aufs Backblech geben, glatt streichen und abbacken bei 120° ca. 20 Minuten. Die Oberfläche ist bei dieser Methode nicht glitschig, sondern hat Röstaromen. Anschließend in Ecken oder Rhomben schneiden oder als Taler ausstechen (wenn mans besonders festlich haben möchte).

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