Damit ich nicht jedes Mal vor einem nächsten Verwenden den Fadenlauf bestimmen muss, zeichne ich ihn auf einen kleinen Zettel und stecke diesen entsprechend auf die rechte Stoffseite, sodass rechte und linke Stoffseite gleichzeitig mit markiert sind.

Stoffreste: Fadenlauf markieren

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Es gibt Stoffe, bei denen kann ich beim Ab- / Zuschneiden nicht immer die Originalwebkante belassen oder sie ist bei gekauften Restposten - besonders bei Überbreiten - ohnehin nicht vorhanden.

An solchen Stoffen ist es manchmal dann auch trotz Ziehens in alle Richtungen nicht mehr zweifelsfrei feststellbar, wie der Fadenlauf verläuft. Damit ich nicht jedes Mal vor einem nächsten Verwenden den Fadenlauf bestimmen muss, zeichne ich ihn auf einen kleinen Zettel und stecke diesen entsprechend auf die rechte (!) Stoffseite, so dass rechte und linke Stoffseite gleichzeitig mit markiert sind.

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9 Kommentare


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#1
17.4.16, 08:03
Mit "ziehen" meinst du vielleicht, den Faden an der Kante ein Stück rausziehen und so am gekräuselten Stoff den Fadenverlauf zu sehen? So hab ich das manchmal gemacht. Aber manche Stoffe sind dazu nicht geeignet. Deshalb danke für den Tipp!
#2
17.4.16, 08:12
@gudula: Deine Art, den Fadenlauf zu bestimmen, kenne ich noch nicht und bin neugierig. Kannst du das bitte hier ggf. noch ein wenig näher formulieren, ob du in beide Richtungen je einen Faden herausziehst - einer davon muss ja der Kettfaden sein - aber woran erkennt man das dann?
Wenn ich von "Ziehen" spreche, meine ich, dass ich ein Stück Stoff ohne vorhandene Webkante sowohl in die Breite als auch in die Länge ziehe: Die Richtung, in der sich der Stoff deutlich weniger ziehen lässt, ist der Fadenlauf( die Kettfäden geben weniger nach). In einer Richtung "beult" sich der Stoff dann deutlich mehr: Hier verlaufen die quer zum Fadenlauf eingezogenen Schussfäden.
#3
17.4.16, 10:53
ich nähe auch gern und viel. bei resten habe ich den fadenlauf bisher noch nicht vermerkt. die schussfäden sind deutlich dehnbarer und viel stärker gewellt als die kettfäden, wenn man einen faden herauszieht. die kettfäden haben kaum spiel. aber wenn der fadenlauf für den schnitt arg wichtig ist und man nicht lange probieren mag, ist der zettel gewiss eine gute idee. fual, wie ich bin, würde ich ihn wahrscheinlich auf der linken seite mit einem kreidestift einzeichnen. *hihi*
#4
17.4.16, 11:52
@seidenloeckchen: Nur: Der Kreidestift verblasst mit der Zeit:-(
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#5
17.4.16, 13:05
@trom4schu: ich nehme auch kreide,oder eben polychrom.das haelt definitiv so lang wie ich zum naehen brauche. zusaetzlich zu kette und schuss ist auch noch die strichrichtung wichtig.siehe samt oder cord.
#6
17.4.16, 13:54
@datura33: klaro!
#7
18.4.16, 08:14
@gudula: Genauso haben wir das in der Schule gelernt.
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#8
10.5.16, 09:24
Die Idee ist gar nicht schlecht, aber ein farbiger Faden, vorn und hinten verknotet übersteht alle Dreh- und Wendemanöver. 
#9
10.5.16, 13:58
@malenkira: Finde ich auch gut - nur: Wenn man genau das Stück Stoff abschneiden muss, das markiert ist, ist das mit den Fäden ein wenig aufwändiger.

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