Ventilator im Büro

Stromkosten von Ventilatoren und Raumklimageräten

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Jeder hat so sein Mittelchen, die Wohnräume kühl zu halten. Die ersten Tage einer Hitzewelle funktioniert das ganz gut, doch irgendwann ist die Wärme einfach nicht mehr rauszukriegen. Wenn aller Sonnenschutz durch Jalousien, Rollläden und Fensterläden nichts mehr hilft, kommen uns die Angebote vom Händler zu Ventilatoren und Raumklimageräten gerade recht. Satte Rabatte erwarten uns. Das einzige, was uns dann noch ins Schwitzen bringt, ist die Stromrechnung.

Stromverbrauch von Ventilatoren

Ventilatoren haben in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren. Mittlerweile sind sie erhältlich als Tisch-, Stand-, Boden- oder Turmventilatoren, so dass die Auswahl schon fast schwerfällt. Zu viele Modelle machen eine Entscheidung in der Regel ja nicht leichter. Die Leistungsaufnahme der Geräte liegt dabei zwischen 40 und 100 Watt. In der Regel ist die Leistung auf dem Typschild aufgedruckt. Bei einer Kennzeichnung von zum Beispiel 50 Watt und einem Strompreis von 25 Cent pro kWh, liegen die Kosten für eine Stunde Luftzug bei 1,25 Cent. Lassen wir das Gerät jeden Tag acht Stunden laufen, so gilt es dafür in einer Woche 70 Cent einzuplanen. Der Ventilator scheint also berechenbar.

Stromverbrauch von Raumklimageräten

Deutlich höhere Stromkosten müssen wir beim Raumklimagerät berappen. Diese Geräte fressen den Strom geradezu. Für ein Produkt mit einer Leistungsaufnahme von 1.000 Watt kommen in unserem Berechnungsbeispiel mit der täglich achtstündigen Betriebszeit wöchentlich schon 14 Euro zusammen. Im Laufe eines Sommers summiert sich das.

Auch Energieeffizienzklasse A+ ist nicht sparsam

Nicht irritieren lassen sollte man sich von der Auszeichnung mit der Energieeffizienzklasse A. Sie ist bei Raumklimageräten kein Energiesparer, sondern bleibt ein Großverbraucher. Ein Vergleich der Effizienzklasse für den Kühlbetrieb lohnt sich, da hier dauerhaft Einsparungen liegen. Zwischen der Klasse A+ und A+++ können ebenso Unterschiede liegen wie zwischen A und B. Neu in Umlauf gebrachte Geräte sind übrigens nicht mehr unterhalb der B-Klasse zu finden.

Wer nun beide Stromkosten scheut, die für den Ventilator und das Raumklimagerät, greift dann doch wieder zum Sonnenschutz. Innenliegend ist er weniger effektiv als außenliegend. Also, tagsüber die Rollläden geschlossen halten, nachts die Fenster aufreißen. Weitere Wärmequellen wie Computer oder Lampen nur bei Bedarf einschalten und wer weiß, vielleicht wird bei der nächsten Stromkostenrechnung die neue Abschlagszahlung etwas geringer.

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3 Kommentare


5
#1
9.7.15, 13:21
Grad unlängst gab es zu diesem Thema Vergleichstests im TV .
Da sind diese Raumklimageräte generell nicht gut weggekommen.
Neben dem Stromverbrauch sind sie nämlich auch noch unangenehm laut .
Außerdem war der kühlende Effekt kaum der Rede wert .

Das mit Abstand beste Ergebnis wurde mit einem gängigen (Tisch)Ventilator erzielt , vor dem eine Schüssel mit Eiswürfel plaziert war.
Ich hab's selbst noch nicht getestet - bisher hat ein ordentlicher "Durchzug" , spät abends und in den frühen Morgenstunden, bei uns eigentlich genügt.
#2
26.7.15, 16:53
WO IST JETZT HIER DER SPARTIPP
#3
30.7.15, 22:44
Ich habe ein mobiles Raumklimagerät.
Innerhalb von einer Viertelstunde ist mein Wohnzimmer kühl.
Weiter reicht es allerdings nicht. Ich muss das Gerät abends mit ins Schlafzimmer fahren.
Aber auch hier - eine Viertelstunde - moderates Rausch-Geräusch - alles prima.
Stört gar nicht.
Die paar Tage im Jahr, wo man das braucht, sind die Euros wohl wert - besser als Kreislaufprobleme ist das für mich jedenfalls.
Spartipp habe ich auch keinen gelesen - außer - mach alles aus, dann verbraucht es keinen Strom. Naja, das ist schon richtig aber nicht neu.

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