Bratkartoffeln sind kein Hexenwerk

Bratkartoffeln liegen gebraten auf einem roten Teller neben einem Stück Fleisch, in einer gemütlichen Küchenszene.

Bratkartoffeln richtig gemacht ist ganz einfach, wenn man dabei bleibt und keine Arbeiten zwischendrin erledigt: Kartoffeln schälen, zweimal längs schneiden, dann quer: In Würfelzuckergröße sind sie richtig.

Öle NIE zuvor erhitzen, Pfannen NIE "vorheizen"! (Das würde die wertvollen Bestandteile zerstören)

Erst wenn alle Inhalte in der sind, auf volle Kraft schalten und erst wenden, wenn sich eine Bräune zeigt- mit dem Holzpfannenwender rund herum gründlich wenden, dann den Deckel schließen und auf 3/4 Kraft schalten.

In den nächsten 10 Minuten nochmal wenden, aber den Deckel wieder auflegen.

Nun kommt die Würzung dran:

Gemäßigt, mit scharfem Paprikapuder. Mit Curry und mit Jodsalz würzen und gut umheben.

Nie zuviel, lieber nochmal nachwürzen, wenn die Kartoffeln den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.

Garprobe: Mit einem scharfen Messen in ein größeres Kartoffelstückchen einstechen, wenn das leicht und ohne Widerstand geht,
sind sie gar.

Video-Empfehlung:

Kartoffeln - egal welche - brauchen IMMER 15-20 Minuten!

Bratkartoffeln kann man mit Oliven,- Distel,- Sonnenblumen,- Raps,- Rapskernöl und vielen anderen machen, ebenso mit Butter und Butterfett - das ist eine reine Geschmacksfrage.

Variationen gibt es so viele, dass ich tagelang darüber schreiben könnte- hier nur ein paar Beispiele: Mit Sardellen, mit Sardinen, mit Speck, mit Schinken, mit Dörrfleisch, Zwiebeln, Oliven und und und..

Bratkartoffeln reduzieren den Fleisch-Konsum, weil nur wenige kleine zusätzliche Geschmacksträger ein anderes Essen werden lassen: Einen Salat oder Gemüserest dazu und wieder ist ein anderes Essen entstanden.

Selbstverständlich kann man auch aus gekochten Kartoffeln (Reste von Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln) Bratkartoffel machen: Die Hitze etwas länger groß und so lange braten, bis sie braun oder knusprig geworden sind. (Der Dunst muss dabei abziehen können, sonst werden sie matschig)

Diesen Tipp habe ich gesetzt, weil sich - ganz offenbar - selbst Chefköche im Fernsehen mit diesem Thema schwer tun.

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Garantiert knusprige Bratkartoffeln mit Backpulver
Bratkartoffeln mit Kräuterbutter
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Nun ja, jeder so wie er mag! Für mich werden Bratkartoffeln aus am Vortag gekochten Pellkartoffeln hergestellt. Die Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten und kommen sodann in das HEIßE Fett - Öl, Butterschmalz oder was man sonst mag -. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer und nach der halben Bratzeit kommen magere Speckwürfel und Zwiebelwürfel dazu. Speck und Zwiebeln deshalb erst später, weil sie sonst zu dunkel werden oder gar verbrennen. Das schmeckt dann logischerweise nicht mehr so lecker.
Werden Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln hergestellt, heißen sie Panneschiefe oder hochdeutsch Pfannenscheiben. Wie die Kartoffeln dann geschnitten werden, ergibt sich schon aus der Bezeichnung "Pfannenscheiben".
Bratkartoffeln aus "normal" gekochten und übriggebliebenen Salzkartoffeln gehen meiner Meinung nach gar nicht! Sie werden matschig und nicht kroß!

Aber wie ich eingangs schon schrieb, jeder nach seiner Facon und seinem Geschmack!
rohe Kartoffeln gebraten nennen wir "Gebratene"
ich schneide sie wie Pommes oder auch in dicke Scheiben und wende sie einmal.
Ich komme mit der "Würfelmethode" auch am besten zurecht *nick* Allerdings kommen die ins heiße Butterschmalz. Aus rohen Kartoffeln schmecken sie mir auch besser als aus "Restekartoffeln".

Ich schätze mal, es gibt wahrscheinlich genauso viele Methoden, Bratkartoffeln zuzubereiten, wie es Eintopfrezepte gibt ;-)

Über uns
Bernhard, der Gründer von Frag Mutti

Ich bin Bernhard und habe Frag-Mutti.de 2003 gegründet – weil ich damals nicht wusste, wie man Salzkartoffeln kocht.

Gemeinsam mit meinem Team und tausenden engagierten Nutzerinnen und Nutzern sammeln und teilen wir hier bewährte Alltagstipps, Rezepte und echte Erfahrungen.

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