Tipps: Bei Online - Auktionen bessere Gewinne erzielen

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Hier ein paar Tipps, mit denen ich immer ganz gute Gewinne mit meinen Sachen erziele, die ich bei Online - Auktionen verkaufe:

Winterkleidung im späten Herbst oder frühen Winter anbieten - die meisten Leute merken erst, dass sie warme Klamotten brauchen, wenn es einmal richtig kalt war.

Sommerkleidung natürlich umgekehrt :o)

Nur Kleidung mit erhaltenem, lesbaren Etikett erzielt gute Preise (wobei der Hersteller oft unerheblich ist)

Haushaltswaren lassen sich immer nach den Abiturterminen und kurz vor Semesterbeginn verkaufen - da kaufen die Eltern oft den ersten Hausstand für die Wohnung/das Zimmer am Studienort des Sprösslings.

Hochwertige Waren, wie teure Handtaschen, Schmuck, Accessoires, Sportgeräte immer dann anbieten, wenn allgemeine Verschenk- oder Gönn-dir-was-Anlässe bestehen, wie Weihnachten, Ostern, Muttertag.

Das Angebotsende am besten auf Samstag- oder Sonntagnachmittag zwischen 17.00 Uhr und 20.00 Uhr legen. Da haben die meisten Leute Muße, mitzubieten und dranzubleiben.

Die Ware immer so ausführlich und positiv wie möglich beschreiben, immer die Wahrheit sagen. Schäden nicht verheimlichen, aber nicht in den Vordergrund der Beschreibung rücken.

Eine kleine, kurze Geschichte zu dem Artikel erhöht das Interesse

Mehrere Bilder = höhere Verkaufschance

Am Besten, immer im Block verkaufen (ich hab gerade "ausgemistet" und die Sachen, die ich verkaufen kann, für den Herbst zusammengepackt)

Immer darauf achten, dass die Ware frisch (neutral) riecht, egal ob Kleidung oder andere Sachen.

Zuverlässig und ordentlich verpackt versenden, sehr gute Bewertungen verdoppeln die Verkaufschancen und erhöhen die erielten Preise.

Im Angebot (nebensächlich) auf deine guten Bewertungen hinweisen.

So macht mir und den Leuten, die meine Sachen kaufen, eine Auktion Spaß! Und: ich möchte gerne auch so ERsteigern, wie ich VERsteigere.

Allen viel Spaß und gute Einnahmen beim Verkaufen!

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16 Kommentare


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#1 Cally
17.6.12, 08:05
Und wie fast immer habe ich etwas Wichtiges vergessen:

Am Besten, mit einem kleinen Startpreis (1,- Euro) beginnen, bei höherem Einstieg sinkt das Interesse der potentiellen Bieter! Lieber (falls ihr Bedenken habt, nicht den Preis zu bekommen, den ihr euch vorgestellt habt) nach Möglichkeit ein Mindestgebot hinterlegen.
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#2 compensare
17.6.12, 09:12
@Cally: Supertipps - Daumen hoch von mir!

Habe auch beste Erfahrungen gemacht, wenn Auktionen Sonntagabend so kurz vor der 20 Uhr-Tagesschau enden - da haben die Leute gewöhnlich Zeit und vor allem Muße (!) mitzubieten, bevor man sich gemütlich zum Sonntagabendkrimi auf die Couch begibt ;-)

Und der Jahres-Zeitpunkt ist bei vielen Sachen nicht nur kauf- sondern auch preisentscheidend: Trachtensachen und Landhausmode zum Beispiel verkaufe ich inzwischen nur noch im Juli/August - da gehen sie wegen anstehender Oktoberfeste, Dulten usw. erfahrungsgemäß weg wie warme Semmeln, und zwar zu sehr guten Preisen :-)
#3
17.6.12, 10:14
Sonntags nach 22:00 ist auch noch eine gute Zeit.

Das mit der Landhausmode sehe ich wie compensare, aber viele Dulten sind bereits im Mai, da kann ich schon mal den Marktwert testen.
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#4 Cally
17.6.12, 10:27
"Dulten" musste ich mir ergoogeln :o)

Und ja, richtige Jahreszeit = höherer Ertrag.

Ich finde es aber auch schön, wenn ich zwar weniger bekomme als erhofft, die Reaktion des Käufers aber sehr erfreut und nett ist.
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#5 Pitz
17.6.12, 13:15
Erst dachte ich, macht die Cally jetzt auf "Augenzukneif-Ramsch-gut-verschachern?" als ich den Titel las, aber nein. :D
Ein sehr guter Tipp, der einem das Vertrauen in das Ersteigern per Net wachsen lässt, wenn es der Anbieter so zuverlässig macht wie hier beschrieben.
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#6
17.6.12, 13:50
Spielwaren und Brettspiele auch auf den Winter legen. Für gemütliche Stunden. Für sehr wichtig dir Richtige Kategorie im Zweifelsfall zwei Stück.
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#7 Cally
17.6.12, 14:04
@Pitz:

Nönönö, so ist Cally nicht!



:-p
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#8
17.6.12, 18:49
Mal wieder Danke liebe Cally! Ein paar Tips kannte ich schon und beherzige sie auch seit Jahren, aber es gab auch ein paar Nickeligkeiten, an die ich noch nicht gedacht habe.
Ich habe sooo schön gemistet, jetzt warte ich nur darauf, dass die Fußball-EM zu Ende geht. Da ist nämlich ne Menge für Heimwerker dabei, und ich befürchte 2/3 aller Jungs gucken Fußball und keiner bietet... ;-)

LG
#9
17.6.12, 22:40
Super Hinweise! Danke, 5 *****
#10
18.6.12, 09:18
Sag mal, Cally, Du hattest geschrieben, dass man im Zweifel ein Mindestgebot hinterlegen soll.

Als ich das beim letzten Mal probiert hatte, ging das nur für richtig teure Artikel wie Autos, Boote etc. Da ich aber meine letzten drei Boote und den Maserati inzwischen verkauft habe, sind nur noch Klamotten übrig :D

Wurde das von ebay geändert? Oder habe ich mich dabei einfach nur besonders dusselig angestellt? ;)

Und Deine Tipps: sehr gut! :) Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Auktionsende gegen 22 Uhr am Sonntag die besten Ergebnisse bringt. Dann sind die Leute von Tages- und Wochenendausflügen zurück und haben ihre Kinder im Bett und den Hund ausgeführt ;)
#11 Cally
18.6.12, 09:42
@catherine_79:

Hallo Catherine,

es gibt keine Vorgabe, WELCHE Artikel man mit einem Mindestpreis anbieten kann (also wenn du deinen Privatjet noch los werden willst... ;o) ), aber man muss in der Kategorie Business und Industrie den Mindestpreis bei mindestens 100,- Euro, in allen anderen Kategorien bei mindestens 100,- Euro ansetzen (soviele mindest-dingens...:o)).
Das gilt nur für Ebay, bei Hood oder anderen ähnlichen Seiten habe ich es noch nicht beachtet.

Das mit der Uhrzeit sonntagabends kommt sicher auf die Zielgruppe der Ware an, die man verkaufen möchte.
#12 Icki
18.6.12, 09:42
Hab schon länger nicht mehr bei Ebay versteigert, aber wenn es sich noch mal ergibt... wie logisch, saisonal passend anzubieten, wie dumm von mir, nicht allein drauf gekommen zu sein.
#13 Cally
18.6.12, 10:47
Ich hab gerade gesehen, dass ich unter #11 Quatsch geschrieben habe, es muss heißen

"...in allen anderen Kategorien bei mindestens 75,- Euro ansetzen"
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#14 jojoxy
18.6.12, 12:20
gute tipps, ich hab auch schon länger nichts versteigert, vielleicht krieg ich jetzt den hintern mal hoch.
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#15
15.7.12, 15:34
übrigens: umgekehrt kann man am besten antisaisonal günstig dinge ER-steigern. winterklamotten im sommer etc.
und wenn man mehrere angebote der gleichen art beobachtet: am besten auf den artikel bieten, der zu einer zeit endet, zu der garantiert "keiner" online ist (morgens um 6 oder nachts um 2)

zum VERkauf noch mal: ich persönlich halte nichts von überladenen artikelbeschreibungen. wenn jeder verkäufer glaubt, er müsse noch 37 extra-regeln, die für ihn gelten, auflisten, dann habe ich als käuferin schon keine lust mehr mitzubieten.
#16
14.10.13, 00:38
Dass man einen höheren Verkaufspreis erzielt, wenn man einen Verkauf so einstellt, dass das Ende am Wochenende (nachmittags oder abends nach 21 Uhr) liegt, habe ich auch schon bemerkt. Eine 'Geschichte' halte ich für überflüssig, man könnte sonst für einen Märchenerzähler gehalten werden. Kurze, knappe, aber wahre Infos halten das Angebot übersichtlich. Wenn ein Interessent von Text regelrecht erschlagen wird, geht er meist gleich weiter.
Besser ist dagegen, das Porto gleich in den Verkaufspreis einzurechnen und "Kostenlosen Versand" anzubieten. Ich gehe beim Verkauf immer darauf ein, wie ich wohl selbst danach suchen würde. Evtl. auch mal die Möglichkeit für Preisvorschläge anbieten. Wenn es bei einem Vorschlag nur ein paar Euro weniger sind bei Festpreisangeboten, sollte man darüber nachdenken. Spinner, die für einen 50-EUR-Artikel einen Vorschlag von 10 EUR abgeben, wird es immer geben - und die kann man ja ablehnen.

Im Gegenzug kann man unter der Woche meist günstiger einkaufen, weil die meisten Berufstätigen tagsüber nicht mitbieten (wollen/können/dürfen) und daher als Bietkonkurrenten entfallen. Da sind oft auch Schnäppchen möglich, wenn man in den letzten Sekunden ein Gebot abschickt. Denn gerade das funktioniert am Wochenende fast nie, weil andere ebenso spät ihr Maximalgebot abgeben.

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