Ein feines Rezept für eine Vogelbeer-Apfel-Konfitüre, mit einem herben, leicht säuerlichen Geschmack. Probier's aus.
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Vogelbeer-Apfel-Konfitüre

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Wenn man Vogelbeeren kocht und zu Konfitüre, Mus, Gelee oder Saft verarbeitet, dann erhält man einen herben, leicht säuerlichen Geschmack, der durch Zugabe von anderen Beeren oder Obst etwas abgemildert werden kann.

Zutaten für 3 normale Konfitüregläser 

  • 500 g Vogelbeeren
  • 500 g Äpfel (ohne Kerngehäuse!)
  • 250 ml Apfelsaft
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 500 g Gelierzucker (2:1), nach Belieben etwas Rum oder Obstbrand

Zubereitung

  1. Zuerst werden die Vogelbeeren gewaschen, von den Dolden gezupft, die schlechten Beeren werden aussortiert und die guten dann über Nacht in Essigwasser aus einem Teil Essig und 2 Teilen Wasser eingeweicht, dadurch wird der bittere Geschmack abgeschwächt.
  2. Am nächsten Tag gibt man die Beeren in ein Sieb, spült sie ab und lässt sie gut abtropfen. Anschließend werden sie mindestens 24 Stunden eingefroren.
  3. Die Äpfel werden geviertelt, das Kerngehäuse herausgeschnitten und die Viertel in kleine Stücke geschnitten. (Es müssen dann 500 g sein.)
  4. Die Vogelbeeren und Apfelstückchen gibt man zusammen in einen großen , kocht alles mit dem Apfelsaft auf und lässt es etwa 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln.
  5. Danach passiert man die Masse durch die „Flotte Lotte“ oder ein großes Sieb, rührt Vanillezucker und Gelierzucker unter, kocht sie nochmals auf und lässt sie 3 bis 4 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Dann wird eine Gelierprobe gemacht. Dazu gibt man einen Tropfen der Konfitüre auf einen gekühlten Teller. Sollte sie nach kurzer Zeit nicht gelieren, muss das Fruchtmus noch 1 bis 2 Minuten weiterkochen. Ansonsten gibt man in die heiße Konfitüre eventuell noch einen Schuss weißen Rum oder Obstbrand, füllt sie in saubere, mit heißem Wasser ausgespülte Schraubgläser und verschließt diese sofort.

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10 Kommentare


#1
4.11.17, 07:03
Vogelbeeren, das sagt ja der Name, sind doch für die Vögel, oder sehe ich das nicht richtig.😠
 
3
#2
4.11.17, 16:37
@Gerdi: Und für Eber, da auch Eberesche genannt.
#3
25.4.18, 09:31
@falafel: Scherzkeks.&#x+270C;
#4
9.7.18, 11:19
und ich dachte immer Vogelbeeren seien für den Mensch giftig ! Ha, was weiss ich schon 😳🤔
#5
9.7.18, 13:44
@Champfer: Das hatte ich auch immer angenommen.
Hast Du auch mal unter: https://www.frag-mutti.de/vogelbeeren-nicht-nur-fuer-voegel-a52496/ geschaut?
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#6
9.7.18, 13:45
Der bittere Geschmack der Beeren von Vogelbeere oder Eberesche (bot. Sorbus aucuparia) wird durch Frost abgemildert (Parasorbinsäure wird in Sorbinsäure umgebildet). Die Essbare oder Mährische Vogelbeere – Sorbus aucuparia var. moravica hat einen höheren Zuckergehalt und keinen bitteren Geschmack von der Parasorbinsäue. Von der Mährischen Vogelbeere gibt es neben der Wildform auch ein paar Züchtungen.
#7
10.7.18, 00:01
@paraiba: Zur Umwandlung der bitteren Parasorbinsäure in Sorbinsäure werden die Beeren doch eingefroren (siehe Punkt 2 der Zubereitung).
Wenn Du auf den ersten Frost wartest, dann sind bestimmt die Vögel schneller und haben den Baum schon abgeerntet! 😉 
(siehe auch unter dem Tipp: https://www.frag-mutti.de/vogelbeeren-nicht-nur-fuer-voegel-a52496/)
#8
10.7.18, 07:08
@backfee44: danke schön...
#9
10.7.18, 07:10
@backfee44: vielelicht haben die Vögel diese Beeren ja auch nötiger als wir...aber wenn  sie mir etwas zurück lassen, kann ich es versuchen.
1
#10
10.7.18, 08:34
@backfee44: Die Früchte der Mährischen Vogelbeere sind frei von Parasorbinsäure, brauchen also nicht eingefroren werden, und haben einen höheren Zuckergehalt; ebenso die Züchtungen aus der Mährischen Vogelbeere. Da kann man dann die Früchte der gewöhnlichen Eberesche den Vögeln lassen und die haben dann auch etwas für den Winter.

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