Vorausschauend planen und einkaufen - riesiges Sparpotential

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Ein riesiges Sparpotential liegt im vorausschauenden planen und einkaufen. Großpackungen - Kleinpackungen - kaufen wenns akut benötigt wird- hier ist rechnen, kalkulieren und gegebenenfalls eine Bedarfsanalyse fällig.

Zusammentun mit anderen Familien, Kollegen, Mitbewohnern, Absprachen und Mitbesorgen, wenn es irgendetwas unschlagbar günstig gibt, das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Teilen und mitteilen ist hier die Devise.

Z.B. Wieviele Waschladungen benötige ich tatsächlich über einen größeren Zeitraum?

Wie lange hält ein Sack Kartoffeln bei uns?

Lohnt sich ein größerer Sack Reis?

Welche Mengen Konserven werden verwendet?

Für einige Sachen lohnt es sich, mal bei dem Orientalischen Händler vorbeizuschauen...

Putzmittelverbrauch - in welchem Zeitraum?

Einfach Produkte mit einem Anbruchdatum versehen, Kaufpreis gleich mit auf dem Label vermerken. Seit die früher üblichen Preisaufkleber zu Gunsten der Barcodes verschwunden sind, kann man leicht die Übersicht über tatsächlichen Preis verlieren.

Mit diesem Basiswissen (Haushaltsbuch ist auch von Vorteil) lässt sich die Vorratshaltung von lange haltbaren Produkten optimieren.

Einen Teil des Haushaltsgeldes für solche Vorratskäufe reservieren, immer wenn dann ein Neukauf von einem Produkt zum "Normalpreis" fällig geworden wäre, die entsprechende Menge wieder in der Vorratskasse zum Ansparen beiseite legen.

Ja, ein bisschen Mühe macht das, aber das Resultat ist vielleicht, dass man sich das eine oder andere leisten kann, was sonst im Etat nicht drin gewesen wäre.

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6 Kommentare


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#1
15.5.12, 21:55
Guter Tipp, Varicen ! Und bei den Benzinpreisen ist es auch zu empfehlen, dass nur 1 Auto vollgepackt wird bei einem Rieseneinkauf !
Allein, wenn man nur die Reispreise für einen Sack im Asia-Supermarkt mal mit den üblichen 500-Gramm-Packungen vergleicht - da ist man fassungslos.
Wie du es schreibst : mit anderen teilen ist der Trick hierbei - dann wird es preiswerter . Gruß Ellaberta
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#2 Icki
16.5.12, 09:31
Grundsätzlich stimme ich dir zu, im Detail habe ich ein paar Fragen...

- was meinst du mit "kaufen wenns akut benötigt wird"?

- Warum soll ich meinen Waschmittelverbrauch planen, da kann ich doch bei Songeboten einfach zugreifen, ich denke, das wird nicht schlecht? Die gleiche Frage für Konserven und Putzmittel.

- Warum soll ich mir den Kaufpreis auf dem Produkt notieren? Soll mir das helfen, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel was kostet oder hat das eine tiefere Bewandnis?
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#3
16.5.12, 09:53
Die Idee ist im Prinzip nicht schlecht. Einiges kann ich umsetzen, anderes eher weniger.
Besonders das Teilen untereinander finde ich sehr gute. Da denke ich aber mehr an Gartenerzeugnisse wie Salat,Obst und Gemüse.
Meinen Waschmittelverbrauch kann ich auch nicht planen. Das funtioniert nicht. Mal habe ich mehr verdreckte Wäsche, mal weniger.
Wenn ich hier an die Arbeitswäsche meiner Männer denke, kann ich das nicht einplanen. Auch das Putzen ist nicht planbar. Je nach Tätigkeit im Haushalt oder schlechtes Wetter putze ich auch mal mehr mal weniger.

Angebote kaufe ich nur in Mengen, wenn es sich um ein richtiges Angebot handelt. Damit meine ich, wenn zb ein Markenweichspüler um einen Euro runtergesetzt ist. Dann würde ich mich damit eindecken.

Den Kaufpreis auf ein Produkt zu notieren halte ich für mich für unnötig. Die Preise habe ich längst im Kopf, da ich hauptsächlich im Discounter meine Waren beziehe. Wem es aber hilft, sich die Preise leichter einzuprägen oder einen Vergleich zu ziehen, kann das natürlich gerne machen.
#4
16.5.12, 10:33
Es immer gut einen Preis zu notieren, ob man will oder nicht, das prägt sich ein. - Dann fällt man nicht so schnell auf Mondpreise rein, die einem bei Sonderangeboten oft vorgegaukelt werden.

Teilen lohnt sich auch bei z.B. Kartoffelsäcken, es ist schon ein Unterschied, ob man für 25 kg 8€ bezahlt oder für 2,5 1,99€ -
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#5
16.5.12, 12:58
Also ich kann dem nur zustimmen. Da ich gerade meine Küche ausräume, da wir eine neue bekommen, war es eben auch an der Zeit mal die Lebensmittelvorräte auf Haltbarkeit zu überprüfen.

Leider musste ich dabei feststellen, dass unendlich viele Produkte schon abgelaufen waren. Die habe ich dann wegwerfen müssen (ja ich weiß, vieles wäre noch verzehrbar gewesen, aber ich bin da pingelig). Hauptsächlich handelte es sich hier um Sachen, die ich mal anlässlich irgendwelcher Aktionen in den Supermärkten gekauft habe.

Offensichtlich habe ich an Schnäppchen geglaubt... :-)

Für mich ist jedenfalls klar, dass ich künftig bestimmte Produkte nur noch kaufe, wenn ich sie akut benötige. Selbst bei ein paar Cent mehr spare ich immer noch, da ich nichts mehr wegwerfen muss.
#6
16.5.12, 23:51
@suse69sk: Die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht! Deswegen kaufe ich nur noch auf Vorrat, was wirklich ständig und viel verbraucht wird, bei uns z.B. eine bestimmte Sorte Kaffee!
Waschmittel ist ständig irgendwo im Angebot, habe mich da auf kein bestimmtes festgelegt.
Das Teilen von Obst und Gemüse funktioniert bei uns im Haus ganz prima, da kann man echt sparen!
Im letzten Herbst haben wir (3 Parteien=5 Pers.) uns sogar ein halbes Schwein, kg 1,99€, geteilt.
Zum Preise vergleichen hebe ich immer eine gewisse Zeit lang die Kassenbons auf.

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