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Mich nervten die Plastikverpackung und der Müll im Bad. Jetzt habe ich aus alten Baumwollstoffresten und Baumwollflanell selbst waschbare Kosmetik-Pads genäht.
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Waschbare Kosmetikpads selber machen

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Müll vermeiden und Ressourcen schonen, das geht auch bei Wattepads. Selbst gemachte Pads aus Baumwolle sind viel nachhaltiger. Sie können gewaschen und wiederverwendet werden. Noch dazu spart man sich Plastikverpackung.

Der Verbrauch von Wattepads ist bei mir nicht sehr hoch. Trotzdem nerven mich die Plastikverpackung und der Müll im Bad. Jetzt habe ich aus alten Baumwollstoffresten und Baumwollflanell selbst Pads genäht. Ich persönlich mag sie noch lieber, da ich Watte nicht so gerne anfasse. Das ist für mich vom Gefühl her so, wie bei anderen der Effekt von quietschender Kreide an einer Schultafel. Für eine Seite der Kosmetikpads habe ich Baumwollflanell genutzt. Das ist schön weich und angenehm auf der Haut.

Benötigtes Material

  • Stoffreste aus 100 % Baumwolle
  • Baumwollflanell
  • Schere
  • Becher
  • Nähgarn
  • Nähmaschine

Kosmetikpads nähen - so geht’s

Für die kreisförmigen Pads habe ich einen Kinderbecher mit einem Durchmesser von sechs Zentimetern zum Anzeichnen verwendet. Becher auf den Stoff stellen und den Umriss auf den Stoff übertragen. Dann mit der Schere ausschneiden.

Damit die Pads weicher und etwas dicker sind, habe ich vier Kreise Baumwollflanell und eine Lage bunten Baumwollstoff übereinandergelegt und an der Außenkante mit einem Zickzackstich zusammengenäht.

Die bunte Baumwollseite ist etwas gröber vom Stoff und das Baumwollflanell entsprechend weich. So hat man zwei unterschiedliche Strukturen zum Reinigen. Die selbst gemachten Kosmetikpads sind bei 60 °C in der waschbar. Am besten im Wäschenetz waschen, da sie sonst gerne, wie auch Socken, in der Maschine verschwinden.

Kosemtikpads selber machen spart bares Geld und sorgt für weniger Müll.

Von
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14 Kommentare

#1
13.9.19, 13:11
Gute Idee. 
#2
13.9.19, 13:18
Das finde ich richtig gut und nachahmenswert!
#3
13.9.19, 15:34
Eine ganz tolle Idee die ich auf jeden Fall baldigst umsetzen werde.
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#4
13.9.19, 21:21
Den Tipp gab es hier ja schon mal, aber meins ist es nicht:
Zum täglichen Abschminken gebrauche ich  6 Wattepads, für die Finger- und Fußnägel noch mal 2-3 - da muss ich mir mit selbst genähten Pads einen großen Vorrat anlegen, da ich maximal alle 2 Wochen eine Maschine Kochwäsche zusammen bekomme. 

Die Grundidee ist gut, die Pads sehen auch gut aus, aber für mich nicht machbar (machbar schon, aber....)
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#5
14.9.19, 08:48
Sehr hübsch anzuschauen und Hochachtung vor der Nähkunst. Aber stellt euch diesen Pads- Wäscheberg einmal vor . Ich müsste zunächst erst einmal Nachschub an Klammern besorgen und dann die Zeit die das aufhängen braucht . Oder lieber den Trockner? Wenn man den Gedanken weiter spinnt ist man schnell bei Stofftaschentüchern und Stoffwindeln. Also ich will da nicht mehr hin 😁. Öko ja - aber auf die Nuancen achten .
#6
14.9.19, 10:46
Zum Entfernen von Nagellack finde ich Stoffpads auch nicht so gut, da Farbreste vom Nagellack zurück bleiben können nach der Wäsche, da nehme ich auch Wattepads, aber so oft trage ich keinen Nagellack, nur eigentlich zu besonderen Anlässen. Den müsste ich ja täglich erneuern, der ist doch nach der Arbeit in Haus und Garten stets ramponiert.
Ich habe solche Pads von Jemako aus Mikrofaser mit offener Schlinge als Oberfläche, so ähnlich wie Samt und einige dieser Pads haben gleichzeitig einen leichten Peelingeffekt. Geht sehr gut und man braucht nur Wasser dazu.
Gesammelt werden sie in einem Wäschenetz und dann mit Hand/Duschtüchern zusammen gewaschen. Davon hab ich jede Woche eine Maschine voll (2Pers.Haushalt). Aber ohne Weichspüler dann, oder Wäschenetz aus der Waschmaschine entnehmen und den Rest nochmal einen Weichspülgang zukommen lassen.

Wer selbst nähen möchte, Frottee oder Mikrofaser-Tücher sind bestimmt auch gut dazu geeignet.
#7
15.9.19, 07:50
Du nimmst die Jemako Pads aber nicht aus Umweltgründen, hoffe ich.
Falls doch, solltest Du zuallererst den Weichspüler verdammen.
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#8
15.9.19, 08:36
Warum muss eigentlich immer was Neues her? Von diesen kleinen Pads reicht doch einer nicht, also nimmt man mehrere. Ich bevorzuge die wiederentdeckten Waschlappen. Lange waren sie in Vergessenheit geraten, jetzt sind sie wieder da. Schön groß und handlich noch dazu. Allerdings würde ich für Nagellack doch die Watte nehmen.
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#9
15.9.19, 09:05
Ich nehme auch Waschlappen, hab davon reichlich und in allen Größen.
Da ich mich selten schminke, brauche ich mich auch nicht täglich abschminken. Meine Haut sagt danke.
#10
16.9.19, 12:53
Also so schlecht finde ich die Idee nicht. Da ich ausschließlich Maskara nutze und sonst nicht in den Farbtopf greife, brauche ich abends lediglich 1 Wattepad und das ginge vermutlich hervorragend zu ersetzen und auch vom Wäscheaufkommen her zu bewältigen. 
Allerdings wasche ich nur nach Krankheit die Bettwäsche auf 60° - ansonsten nur 40°. Ob das nach mehrmaligem Gebrauch und Waschen dann noch so keimfrei ist wie frische Wattepads? 
...und nur wegen einem Dutzend Pads die Waschmaschine extra warm laufen lassen? Also ich weiß nicht, ob das wirklich dann noch umweltfreundlicher ist.
#11
19.9.19, 17:57
@Tamora: Bei der Anschaffung vor mindestens 10 Jahren nicht unbedingt der Umwelt zu Liebe, aber heute ist dieser Aspekt nicht mehr wegzudenken. 
 Habe damals auch mit den Putztüchern, Wischmop, Putzpad für Nassreinigung oder als Staubpad usw. angefangen durch eine Arbeitskollegin,  die das nebenbei machte. Sie hat mir mal einige geschenkt  und ich fand die gut und hab noch ein paar dazuerworben. 
Weichspüler nutze ich eigentlich nicht, eher mal ein wenig Essig, aber auch nicht bei Mikrofaser, sondern damit auch die älteren Frottee-Textilien,  die manchmal härter sind, trotzdem weich werden. Der Hinweis war für Nutzer von Weichspüler gedacht. 
Für die Frische trockne ich fast das ganze Jahr an der frischen Luft und die Luftbewegung macht Wäsche auch weicher, als wenn sie unbewegt im Keller trocknet.(kein Wäschetrockner vorhanden brauch' ich auch in unserem kleinen Haushalt nicht mehr)
Trockenständer steht bei Regen unter dem Balkonvorsprung, dauert mal etwas länger, aber ich bin nicht so knapp mit Wäsche, dass ich es sofort wieder benötige. 😊
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#12
19.9.19, 18:23
@Naya256: Ich benutze schon immer Waschlappen zur Reinigung. Wenn ich neue Handtücher kaufe, nehme ich auch gleich die passenden Waschhandschuhe dazu.
Für Nagellack verwende ich die natürlich nicht, aber ich trage fast nie Nagellack. Den entferne ich dann mit Nagellackentferner und Toi-Papier. Und nein, das werfe ich nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll.
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#13
19.9.19, 23:47
@DWL: In meiner Freizeit bin im Ensemble einer großen Freilichtbühne. Abschminkpads für über 50 Darsteller gehen ins Geld und machen viel Müll. So sind wir auf die Waschlappen gekommen, teils aus Baumwolle, teils aus Microfaser. Man braucht nur noch warmes Wasser dazu. 
#14
19.10.19, 14:59
Schöne, nachhaltige Idee. Ich brauche auch nicht viele Wattepads und mag sie auch nicht so gerne anfassen aber leider kann ich nicht sonderlich gut nähen! 😁

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