Rauchen abgewöhnen: Jeder geht anders damit um und ich hoffe, mit meinen Erfahrungen, wenigstens einen kleinen Anreiz geben zu können.

Wie ich mir das Rauchen abgewöhnt habe

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Ich weiß, dass es hier schon viele Tipps zum Thema gibt, weshalb ich diesen Titel gewählt habe. Jeder geht anders damit um und ich hoffe, mit meinen Erfahrungen, wenigstens einen kleinen Anreiz geben zu können.

Angefangen hat alles ohne Vorsatz, Wette, spezielles Datum, was auch immer - es ist einfach "passiert". Ich habe zum Feierabend in meine Schachtel geschaut und festgestellt, dass nur noch eine Zigarette drin ist. Da kam mir der Gedanke: "Was ist, wenn ich jetzt einfach an der Tanke vorbei fahre, ohne Nachschub zu holen?" Das habe ich dann gemacht. War ja auch nicht schwer, weil ich ja noch eine Zigarette in Reserve hatte. Diese habe ich aber direkt geraucht, als ich zu Hause war.

Ich habe auch nicht angefangen, alles zu vernichten, was mich irgendwie ans Rauchen erinnert hat. Das hat mich wahrscheinlich davor bewahrt, zum intoleranten, millitanten Nichtraucher zu werden. Man kann sich nicht vor Rauchern verstecken.

Bis zum Abend war es noch ganz gut auszuhalten, und im Schlaf habe nicht mal ich geraucht - also auch kein Problem!

Richtig schwer war der erste Morgen - "Kaffee ohne" hatte ich so auch noch nicht. Gut, dass ich alleine aufstehe und niemand in der Nähe war, der meine Laune abbekommen hat. Der Weg zur Arbeit führt direkt an der Tanke vorbei und hier habe ich wirklich mit mir gerungen. Gewonnen habe ich, weil ich mir gesagt habe, wie blöd ich doch wäre, wenn ich da jetzt halten würde. Und wer will schon als Blödmann dastehen?

Ich arbeite sehr abgelegen, habe also keine Chance, tagsüber Kippen zu kaufen. Coole Sache, wieder ein (Arbeits)tag weg. Auf dem Heimweg wieder gekämpft und wieder kein Blödmann sein wollen... So habe ich mich von Etappe zu Etappe gehangelt. Zwischendurch immer mal ausgerechnet, wieviel ich schon gespart habe und neue Ziele gesetzt. Ein großer Ansporn war auch, sich auszurechnen, wieviel Steuern man nicht bezahlt hat.

Im Nachhinein betrachtet, habe ich auch Fehler gemacht. Ich habe versucht, mein Vorhaben so lange wie möglich geheim zu halten. Die Mitmenschen können mit schlechter Laune viel besser umgehen, wenn sie wissen, was man durchmacht. Und die paar, die sagen, dass du es sowieso nicht schaffst, sind nur zusätzlicher Ansporn!

Diese komische Idee ist nun vier Monate her, ich habe endlich kein Verlangen mehr und fühle mich auch schon viel besser. Nachdem ich nun auch nicht mehr so launig bin, habe ich gestern auf Arbeit einfach mal ein Frühstück ausgegeben und mich auf diesem Wege für die Geduld bedankt. Kam gut an und ich habe wieder einen Grund, weiter zu machen - sonst wird es peinlich ...

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49 Kommentare


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#1 Upsi
25.1.13, 18:21
Herzlichen Glückwunsch und willkommen im Kreise der Nichtraucher. Bei mir war es vor zwanzig Jahren weniger dramatisch, ich habe die letzte Schachtel vernichtet, weil mir gerade so war und habe bis heute keine kippe mehr angerührt. Heute bin ich zwar zehn kilo schwerer aber gesünder als damals. Das einzige was ich in meinem leben bereue ist, jemals geraucht zu haben , aber ich tolerierte auch Raucher, obwohl es keinen einzigen in meiner nicht gerade kleinen Familie gibt.
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#2 Lamia
25.1.13, 20:42
Gratuliere!Bin auch seit 15 Jahren Nichtraucherin - allerdings 15 Kilo schwerer als damals.Und ehrlich gesagt:das Verlangen geht nie richtig weg.Man fängt zwar nicht mehr an zu rauchen, weil man ja dann wirklich schön blöd wäre - aber man weiß noch genau, wie es sich anfühlt und das vermisst man, zum Glück nur manchmal ;-)Viel erfolg beim Durchhalten!
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#3
25.1.13, 20:52
Gratulation! :)
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#4
25.1.13, 20:53
Herzlichen Glückwunsch! Und das mit dem Frühstückausgeben finde ich besonders nett!
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#5
25.1.13, 21:25
@Charlotte-Hildegard: Kann mich nur anschließen!
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#6
25.1.13, 21:35
Herzlichen Glückwunsch und halte weiter durch!!! Hut ab vor soviel Disziplin. Drücke die Daumen, dass kein Rückfall kommt.
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#7
25.1.13, 21:57
Glückwunsch auch von mir. Bin seit gut 3 Jahren rauchfrei und hatte den eigentlich besten Grund aufzuhören - schwanger werden, Kind kriegen und es einfach ekelhaft finden, mit Kippe neben dem Kinderwagen herzulaufen. Da könnt ich heut noch Frauen für verprügeln.
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#8
25.1.13, 22:15
Erst mal danke für die Glückwünsche! Gewicht scheint ein Problem zu werden, aber ich gehe jetzt schon einmal die Woche zum Sport - wird schon.

@ mone-l: Schwanger werden kam für mich irgendwie nicht in Frage ;-) aber beim Rest deines Kommentares bin ich bei dir!

@ Lamia: ich bin mir eigentlich sicher, dass das nie ganz aufhört, aber es wird besser. Und ein bisschen mehr Gewicht muss nicht zwingend was Schlechtes sein! Mann braucht doch auch was zum Anfassen!

...wie komme ich jetzt aus der Nummer wieder raus?!?
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#9
25.1.13, 22:25
Unwahrscheinlich toll, dass du soviel Disziplin entwickelt hast und ebenso tolle Geste, das mit dem Frühstück ausgeben. Kann mitreden, denn ich bin seit 30 J. Nichtraucher. Mir wurde es damals schlichtweg zu teuer - die Schachtel wurde damals auf DM 4,-- erhöht - und habe es mir in 10 Wochen abgewöhnt, also peu à peu, nicht so von jetzt auf gleich, wie du. Wichtig ist: Man muss es wirklich WOLLEN, sich immer wieder motivieren, aber ein starker Willen ist Voraussetzung, finde ich. All das hast du gehabt und nochmals alle Achtung, PapaMajo. Daumen hoch! Mit derselben Disziplin wirst du es auch schaffen, falls ein paar Pfündchen dazukommen sollten. ;)
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#10 minnoa
25.1.13, 22:33
Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Bin auch seit 12 Jahren rauchfrei, Aber bei 30 Jahren rauchen (2 Schachteln am Tag )war es nicht ganz so einfach. Ich habe 4 Wochen lang Entzugserscheinungen gehabt, Alpträume und Schweißausbrüche. Ein halbes Jahr habe ich mich von einem Tag zum nächsten geschleppt.Dann war ich soweit, daß das größte Verlangen vorbei war. 2 Jahre nach meiner letzten Zigarette starb der ältere meiner Brüder plötzlich an mehreren Schlaganfällen. Als meine Schwägerin anrief, hatte ich sofort wieder den Geruch einer Zigarette in der Nase.So hatte ich früher meinen Stress bekämpft. Aber ich habe seitdem keine Zigarette mehr geraucht.
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#11 minnoa
25.1.13, 22:36
Ach ja, bei uns sagt man: Besser in die Breite als in die Tiefe.
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#12
25.1.13, 23:11
Und noch eine kleine Episode für alle, die in einer Raucher / Nichtraucherbeziehung leben:
Ich habe meiner Frau erzählt, wie unangenehm es mir jetzt ist, mit jemandem zu reden, der gerade geraucht hat.
Ihre Reaktion: "Da siehst du mal, wie sehr ich dich liebe!"

Jep!
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#13
25.1.13, 23:21
"Wie hast du mich all' die Jahre ausgehalten, wo Haare, Klamotten, Haut ach einfach alles nach Rauch gestunken hat und du dich von mir hast küssen lassen!"
Das waren auch meine Worte zum Männe, nachdem ich zum Nichtraucher wurde. :))
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#14
25.1.13, 23:21
ich habe nach fast 40 Jahren aufgehört und bin sehr froh darüber. War nicht schwer, mit patentierter Methode eines Heilpraktikers. Hatte keine Entzugserscheinungen, aber ganz ohne eisernen Willen geht es nicht ! Bin so froh, Nixhtraucher zu sein, spare soooooviel Geld, kann ich mir schöne Dinge leisten, alles sinnvoller, als Geld für Zigaretten auszugeben.
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#15
25.1.13, 23:30
@311514754: Ich habe es geschafft mit Unterstützung meiner KK: in 10 Wochen zum Nichtraucher. Wurde von einem Psychologen geleitet. Der beste Motivationstipp von ihm war für mich einen Goldring, den ich mir vom gesparten-nicht-ausgegebenen-Zigaretten-Geld gekauft habe.
Zu meinem Kommentar Nr.13 muss ich noch zufügen: Mein Mann hat noch nie geraucht ...
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#16
25.1.13, 23:45
Es gibt bestimmt viele Methoden und genauso viele Charaktere, die damit klar kommen. Für mich steht fest, dass ich es weder Step-by-step, noch mit Mittelchen oder psychologischen Geschichten geschafft hätte. Aber egal, irgendwas ist passiert und das ist cool! Ich habe übrigens in der letzten Werbepause den Geschirrspüler ausgeräumt, statt auf dem Balkon zu zittern!!!
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#17
25.1.13, 23:52
Wir haben auf jeden Fall alle gewonnen !
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#18
25.1.13, 23:54
@311514754: Schönes Schlußwort - sollte man so stehen lassen!
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#19
26.1.13, 18:09
bin auch schon seit über 10 Jahren Nichtraucher und habe eigentlich ohne Grund aufgehört und das obwohl ich noch genug Stoff hatte. Meine Freund haben es damals mit einem Grinsen zur Kenntnis genommen und gemeint: das hälst du nie durch.
Ich habe nicht geraucht ich habe sie gef.................... schon vor dem Frühstück.
In gewissen Momenten flackert die "Gier" noch kurz auf. Aber-es gibt noch ein Leben nach der Zigarette. Also Glückwunsch an alle Nichtraucher wir schaffen das.
: ))
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#20
26.1.13, 19:32
kann mich anschließen, 40 Jahre geraucht, wenn auch nur in wenige am Tag, seit 12 Jahren Nichtraucher...
wenn ich mal an einer Zigarette ziehe (Test!) wird mir sofort kotzübel, die können niemals geschmeckt haben .... *kopfschüttel*

Raucher müssen bei mir aber nicht auf den Balkon .... ;-))
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#21 minnoa
26.1.13, 20:10
Nein, da bin ich konsequent: Raucher werden bei mir nach draußen verbannt. Ich habe nichts gegen Raucher -aber es gibt für mich nichts schlimmeres als kalten Qualm im Haus.
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#22
26.1.13, 20:13
Ich habe auch nie in der Wohnung geraucht. So viel Rücksicht habe sogar ich noch hinbekommen.
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#23
26.1.13, 23:00
Ich glaube, ich war der schlimmste Raucher den man sich vorstellen kann (2-3 Schachteln pro Tag). Vor 10 Jahren wurde ich arbeitslos und saß viel zhause rum. So sah ich auch den Rauch der durch meine Wohnung waberte. Ich habe mich vor mir selbst geekelt. Da habe ich das Buch von Allen Carr "Endlich Nichtraucher" herausgekramt und damit begonnen. Habe es auf Anhieb geschafft (nach unendlich vielen gescheiterten Versuchen). Als Abschreckung habe ich mir die Kippen meiner letzten Rauchertage in Klarsichtbeutel gepackt und an meine Türen in der Wohnung geklebt. Jedes Mal wenn ich das gesehen habe, hat es mich geschüttelt. Ich habe bis heute noch nicht ein einzges Mal das Verlangen nach einer Zigarette verspürt und bin immer noch mächtig stolz auf mich daß ich es geschafft habe.
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#24
27.1.13, 07:38
mein glückwunsch auch ich hab es geschafft ohne diverse hilfsmittel wenn man es will schafft man es auch ist reine kopfsache
#25
27.1.13, 09:15
@dorle8

stolz sein kannst Du auch, Daumen hoch,

die Idee mit den Kippen an der Tür, in Augenhöhe !?, ist originell und wirkungsvoll, Not macht erfinderisch, aber Hauptsache es wirkt .... schönen Sonntag
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#26
27.1.13, 11:06
Ich bin auch seit über 10 Jahren "clean" und wirklich froh drüber. Aber es gibt immer noch Momente, in denen ich Schmacht nach einer Zigarette habe. Dann halt kurzer Check: Wird die Situation jetzt besser wenn ich rauche? Nö, also lass ich es!
Mir hat damals geholfen, mir die Sucht als kleines Monster im Käfig vorzustellen, dass an den Stäben rüttelt und gefüttert werden will. Und immer, wenn ich es n i c h t gefüttert habe, wurde es kleiner... Außerdem klappte das mit dem Situations-Check und Verstand zwischenschalten wie oben beschrieben ganz gut, so hangelte ich mich von Tag zu Tag, nu schon über die zehn Jahre.
Auch bei mir müssen die Raucher übrigens nicht raus, mein Mann raucht nach wie vor, und einen Balkon zum Rauchen haben wir nicht.
Ich bin, hoffe ich, ein toleranter Nichtraucher. Nix ist schlimmer als ein Ex-Raucher, der plötzlich all das verteufelt, was ihm jahrelang gefallen hat und alle bekehren will! Mit ein bißchen Toleranz von beiden Seiten klappt das doch eigentlich ganz gut.
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#27
27.1.13, 11:59
@whoopie7584: Genauso halte ich es auch, bei mir darf der Besuch in der Wohnung rauchen, im Gegenteil, ich finde es total ungemütlich, wenn die Raucher sich von den Nichtrauchern separieren; auf dem Balkon steht der eine Teil der Gäste, im Wohnzimmer sitzt der andere Teil. Ic habe mir immer vorgenommen, niemals ein militanter Nichtraucher zu sein, da kenne ich einige ganz böse Beispiele. Leben und leben lassen, das gilt auch für's Rauchen!
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#28
27.1.13, 12:29
- Also, egal was jemand sagt oder meint, bei mir raucht niieemand in der Wohnung, das habe ich lange genug selber gemacht, damit ist Schluß, no smoking in m home ! Keine Nikotinspuren auf den Möbeln, kein Mief in der Wohnung, saubere Fenster, ich genieße das seit knapp 4 Jahren. Gebe zu, daß ich früher sauer war, wenn ich irgendwo nicht rauchen durfte, jetzt kann ich es verstehen. Außerdem habe ich 2 Hunde, die das auch nicht mögen. Bin ansonsten ein sehr toleranter Mensch, aber vielleicht liegt das wirklich daran, daß ich überglücklich bin, nach 40 Jahren endlich damit aufgehört zu haben.
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#29 Oma_Duck
27.1.13, 15:26
@whoopie7584, dorle8 : Bravo! Wer kennt nicht die militanten Ex-Raucher, die sogar im Biergarten sofort vorwurfsvoll zu hüsteln anfangen, sobald sich jemand ein Zigarette anzündet. Ein bekanntes Phänomen - auch Neu-Vegetarier z.B. können nerven mit ihrer missionarischen Eifer. Rücksicht auf Hyperempfindliche wie Asthmatiker usw. ist natürlich selbstverständlich.

Wenn man regelmäßig Besuch von starken Rauchern hat, die einem die Bude vollqualmen, ist auch der Standpunkt von 311514754 vollkommen berechtigt. Es gibt keine Patentlösung.

Alter Witz:
"Darf ich hier rauchen?"
"Fühlen Sie sich wie zu Hause!"
"Na, denn eben nicht!"
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#30
27.1.13, 15:30
@Oma_Duck: Der Witz ist gut ?
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#31
27.1.13, 15:31
So : Der Witz ist gut !!!!
#32
27.1.13, 22:27
Glückwunsch an alle, die es geschafft haben! Ich habe vor fünf Jahren zu rauchen aufgehört - von heute auf morgen. Abends um halb elf habe ich meine Gute-Nacht-Zigarette ausgedrückt und zu mir gesagt: "das war meine letzte!" Dabei ist es auch geblieben, obwohl ich starker Raucher war. Allerdings bin ich heute soweit, dass es mich anwidert, wenn die Klamotten meiner großen Kinder nach Rauch riechen.
Mein Mann (hat drei Jahre vor mir aufgehört) sagt dann immer zu mir: "Jetzt weißt du, wie es mir ging, als du noch geraucht hast!" Wie hat er das nur ausgehalten? Aber auch bei mir werden Raucher auf die Terrasse verbannt, weil auch wir zu unseren Raucher-Zeiten nach draußen gegangen sind, schon allein wegen der Kinder. Schließlich weiß jeder, dass Passivrauchen auch schädlich ist.
#33
28.1.13, 07:24
@mops,

deshalb habe ich auch früher bei Nichtrauchern nicht oder nur mit Erlaubnis geraucht, um zu rauchen bin ich auch nicht auf den Balkon oder die Straße ....

Ich war schon immer unter mehr Nichtrauchern, und hatte auch in der Familie als einzige diese Unart .... im Büro (1973!) ebenfalls nicht geraucht wurde, .... lebe also seit je her mit toleranten Rauchern und Nichtrauchern .... alles ist möglich ...

An einen starken Raucher/Mandanten erinnere ich mich. Da musste sogar ich gehörig Abstand halten, sonst wurde mir schlecht ....obwohl ich sonst selbst rauchte ;-)))
4
#34 erselbst
28.1.13, 10:21
mit dem rauchen aufzuhören ist doch sehr einfach--ich habe es schon mindestens 100 x geschafft!!
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#35
28.1.13, 10:50
@erselbst

von mir einen grünen Daumen, Übung macht den Meister ...;-))
#36 minnoa
28.1.13, 11:20
@Alter Spötter !!!!
1
#37 minnoa
28.1.13, 11:21
@ erselbst
Alter Spötter
#38
28.1.13, 11:32
Willst du denn ernsthaft aufhören ?
#39
28.1.13, 11:43
Herzlichen Glückwunsch. Ich war Kettenraucherin und habe vor 8 jahren von einem auf den anderen tag aufgehört, ohne schlechte Laune, ohne entzugserscheinungen, etc... Habe mir einfach gesagt ?HEUTE rauche ich nicht. Morgen kann ich ja wieder.? und am anderen tag hab ich mir das gleiche wieder gesagt. Wenn ich gefragt wurde ob ich aufgehört habe zu rauchen habe ich gesagt ? nein..ich rauche nur heute nicht. Vielleicht morgen wieder? aber seit diesem ersten ?heute rauche ich nicht tag ? vor 8 jahren habe ich nie wieder geraucht. Mich störten auch nie andere Raucher...es war so ganz easy!
#40
28.1.13, 12:39
@Lichtfeder: Tja auch Spötter müssen einmal sterben. Aber laß dir Zeit damit denn, was wäre dieses Forum ohne Spötter. Solange der Spott
nicht unter die Gürtelinie geht ist doch alles ok. Oder ;))
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#41
28.1.13, 12:43
@Mogli,

keine Ahnung was Du meinst .... wer verspottet wen?
1
#42
28.1.13, 16:59
@Lichtfeder: Ich empfinde es auch nicht als Spott !!!
Das ist das Leben,denn man braucht schon eine Willenskraft die 1 Woche zu überstehen. Und beim Kaffee kommt die alte Erinnerung, da war doch noch was. Das Langzeitgedächnis ist genial.
Da gibt es Erfolge oder ein Rückschlag, dass will uns erselbst damit sagen.
Diese " SÜCHTE " sind ein Laster.
3
#43
28.1.13, 18:18
@Eichhörchen

danke, ich bin es gewohnt missverstanden zu werden, Humor versteht nicht jeder ....;-)

obwohl ich oft genug mein Verständnis für Sucht und Laster kommentiere ... hab selbst schon einiges überwunden, am Rest arbeite ich weiter ... *lach*

Erfolg ist einmal öfter anfangen als aufhören ... oder ...
einmal öfter aufhören als anfangen .... je nachdem .... ;-))
1
#44
30.1.13, 11:46
ich kann mich nur dem Kommentar von "erselbst" anschliessen.

Vielleicht klappt es aber beim 101 Mal ganz aufzuhören;-)
1
#45
30.1.13, 20:18
Ich - 25 Jahre Raucher, Stressraucher, allein im Büro 2 Päckchen weggequalmt.

Von heute auf morgen krank geworden, von heute auf morgen aufgehört zu rauchen. Keinerlei Entzugserscheinungen, was mir zeigte, wenn ich aufhören WILL, dann geht das auch. Es ist nicht so, dass man anfängt zu zittern, wenn einem die Nikotindosis fehlt. Das redet man sich gerne ein. Reine Kopfsache. Es sind lediglich die Gewohnheiten, die man vermisst, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Wenn ich es gewohnt bin, morgens zum Kaffee eine zu rauchen („damit ich auf Klo kann“), das aber aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, dann fixiere ich mich so derart auf meine fehlende Zigarette, dass die Verdauung dann tatsächlich nicht mehr klappt.

Wenn mir jetzt jemand sagt "er will versuchen, aufzuhören", das ist ja schon zum Scheitern verurteilt. Du willst - oder du willst nicht. Kein Versuchen - machen. Wenn du es WIRKLICH willst. Nicht, weil du denkst: Ich SOLLTE aufhören. Ist zwar löblich, hält einen aber immer in diesem Schwebezustand zwischen wirklich machen und schlechtem Gewissen, weil man es doch nicht packt.

Bestes Beispiel ist ein Freund von mir, der abartig viel gequalmt hat (4 Päckchen am Tag), aber immer jammerte, wie teuer die Zigaretten wären und er müsse dringend aufhören. Wo ich dann auch immer sagte, ich kann´s ja irgendwie nachvollziehen, aber du hast vor 30 Sekunden die letzte Kippe ausgemacht, hallo??!! Musst du da wirklich direkt die nächste anmachen?? Ja ja, er will ja auch „demnächst“ anfangen mit dem „versuchen aufzuhören“, aber ganz dringend. Denn er hatte begonnen, zu joggen und hat sich für dieses Jahr Marathon vorgenommen. Nicht, dass man nicht auch als Raucher einen Marathon laufen könnte (ich kenne einige, z.B. mich), aber er weigerte sich strikt, sich für den Anfang einfach mal die eine oder andere Zigarette zu verkneifen. Redete sich immer ein, dass er diese eine Zigarette jetzt braucht, weil er sonst Herzrasen kriegt oder sonstwas, obwohl er die 15 Minuten davor 5 Zigaretten geraucht hatte. Also total paradox.
Ja und was dann? Er lernt eine Frau (NR) kennen, verliebt sich und hört von heute auf morgen auf zu rauchen. Jetzt joggen die beiden glücklich durch die Gegend, haben sich für diverse Marathons angemeldet und er hat nicht die geringsten Entzugserscheinungen.

Ende gut - alles gut :)
#46
1.2.13, 22:06
Herzlichen Glückwunsch an alle, die es geschafft haben, mit dem Rauchen aufzuhören! Ich wünschte, mein Papa hätte es auch geschafft, aber er war nicht stark genug. Es ist furchtbar, mit ansehen zu müssen, wie jemand immer dünner wird, wie jemand immer öfter nach Luft ringt, wie kein Abhusten mehr möglich ist, wie jedes Sich-im-Bett-aufsetzen immer anstrengender wird und letztlich nur noch Morphium das Sterben erleichtert. Meine Mutti hat jahrelang mit der Angst um ihn gelebt, weil er immer wieder nach Luft ringend ins Krankenhaus gefahren werden musste. Es ist ein furchtbarer langwieriger Tod für den Betroffenen, nervenaufreibend und sehr traurig für Angehörigen.
#47
1.2.13, 23:37
Ja, soweit sollte es nicht kommen, ganz schlimm u d traurig. Schade, daß Dein Papa es nicht rechtzeitig geschafft hat, mit dem Rauchen aufzuhören. LG Pedrolino.
#48
7.4.16, 06:52
Das hört sich ja toll an aber ich habe beim letzten " ich rauche ab heute nicht mehr " sieben Kilo zugenommen ohne das ich unmengen süßes verdrückt habe.
1und 1/2 halbes jahr habe ich nicht geraucht und habe dann wieder angefangen weil ich nicht noch dicker werden wollte,
Wie kann ich die zunahme verhindern ?
#49
16.9.16, 19:42
ich habe es damals geschafft weil ich krank geworden bin ( Erkältung) . da schmeckt ja bekanntlich keine Zigarette. Und so habe ich es geschafft aufzuhören . Ohne Zwang das ich es schaffen muss. Und nach dem ich gesund war wollte ich gar nicht mehr rauchen. klar der Gedanke war da aber kein körperliches Verlangen mehr.

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