Wohin mit nicht mehr benötigten Dingen?

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Habt Ihr Unmengen von Dingen, die zwar gut erhalten sind, aber nicht mehr benutzt werden? Ich kann nicht auf den Flohmarkt, weil ich kein Auto habe. Aber dafür wohne ich in einem Mietshaus. Alle halbe Jahr stelle ich unten - wo es nicht stört - am Wochenende einen Karton in das Treppenhaus und tue die Sachen dort hinein. Darüber mache ich einen Zettel "zu verschenken". Wenn der Karton leer ist, packe ich ihn mit weiteren Dingen voll. Also nicht zuviel auf einmal. Da wir hier ein sehr gutes nachbarschaftliches Verhältnis haben, kann ich das machen und die Sachen gehen weg wie warme Semmeln. Aber keine kaputten Sachen oder dran schreiben, wenn sie nicht mehr ganz in Ordnung sind.

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16 Kommentare


#1
17.10.05, 12:36
Hallo,

selbiges mache ich immer mit ausrangierter Technik wie Monitoren ausgeschlachtetet Computergehäuse. Allerdings brauche ich nicht extra einen Zettel dran kleben, wird auc h so sehr schnell weniger ;)

mfg Daniel
#2
17.10.05, 12:47
4 Buchstaben: Ebay
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#3 Jana
17.10.05, 18:22
Ich geben die Sachen immer zur Tierhilfe, die veranstalten jeden Monat einen Flohmarkt und der Erlös wird zur Unterhaltung des Tierheimes verwendet.
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#4 Der Guck
17.10.05, 18:36
Das funktioniert alt nur solange, bis bei den Nachbarn die Bude auch voll is.
Dann steht vielleicht irgendwann mal ein Karton vom Nachbar da, mit der Aufschrift: zu verschenken.
Vielleicht kommen einem dann manche Sachen sogar bekannt vor :-)
#5 Gutefrau
18.10.05, 14:35
Wer etwas zu verschenken hat, was sauber und heil ist (was man also noch verkaufen kann), sollte ein gutes Werk tun und seine Sachen zu Organisationen, die Armen in direkten Projekten helfen, wie z.B.
Oxfam Deutschland geben.

Wer Oxfam noch nicht kennt:
Oxfam Deutschland ist unabhängig von Regierungen, Parteiinteressen und Religionsgemeinschaften. Zu Oxfam Deutschland gehört auch die Oxfam Deutschland Shops GmbH. Sie managt die 20 Oxfam Shops in Deutschland, deren Erlöse der Projekt– und Kampagnearbeit des Vereins zu Gute kommen.
Besonders an den Oxfam–Shops ist ihr Konzept, mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter Überflüssiges zu günstigen Preisen flüssig zu machen.
Vielleicht gibt es ja auch einen solchen Shop in Eurer Stadt oder in der nebenan. Man kann da auch selbst sehr gut einkaufen, ist wie Flohmarkt (oder sogar manchmal preiswerter, aber die Sachen sind sehr gut.
Link: http://www.oxfam.de
#6
23.10.05, 22:24
so hab ich schon gute Sachen gefunden, die unser Nachbar immer loswerden will und ich bin auf die Weise auch schon Zeug los geworden
#7 Ute
24.10.05, 20:58
toller tipp 5 punkte, so halt ich es bei uns in der firma mit computerdingen. alte monitore und rechner sind so schneller weg als ich gucken kann
#8 Friedbert
6.11.05, 19:25
Es sollte mehr Menschen von dieser Sorte geben. Respekt!
#9
9.11.05, 15:48
hm, was ist an der idee so toll? schen die man nicht mehr braucht kann man verschenken, na und?
#10
16.11.05, 19:41
flohmarkt ist ohnedies nur bedingt eine gute lösung, da sachen bei nichtverkauf oft im müll wandern...ich versuche immer gezielt weiterzuschenken...gewisse bücher an gewisse leute..kindersachen an leute mit kindern, manche anderen bücher an die bücherei oder die schule, computerteile und (defektes) technikzeug an recyclingprojekte (wien: http://www.rusz.at ), leere gläser und eierbehälter und eierschalen an leute auf dem bauernmarkt , evtl auch altbrot, alte kleidung an einen bauern, der meine grösse hat und sich jedesmal sehr freut..und dass wir seit jahren keine notizblöcke (beim telefon)mehr gekauft haben, ist ja auch wohl klar..man kann krimakrams auch auf die rückseite von büropapier schreiben...

also viel geht wenn man will...
#11 brigitte
12.1.06, 13:44
Ich mache das selbst - stelle aber die Sachen bei gutem Wetter mit Zettel vor die Haustür. An einer belebten Straße sind die Sachen in null komma nix verteilt.
#12 marengo
19.3.07, 21:48
ein traum..das muss ich auch mal ausprobieren
#13
3.12.07, 02:40
Gut erhaltene Bettwäsche aus BW (bin auf Microfaser umgestiegen) habe ich mit einem Zettel vor den Glascontainer gestellt. War ruckzuck weg. Das selbe machte ich mit Stofftieren, Schuhen und Geschirr.
Die russischen Aussiedler nehmen es mit und schicken es nach Hause zu iren Verwandten, die nicht so viel haben.

Stofftiere gut sichtbar in dem Einschubfach unterbringen (hinein stellen), event mit ner Tüte ein passendes Regenmäntelchen basteln, dass das Stoffvieh nicht nass wird. Sieht süß aus und den Kiddis im Kiwagen fällt so etwas gleich ins Auge. :))

Wer seine Altkleider los werden will, muß erst mal das Viehzeug wegwerfen.
#14 kikkele
4.2.10, 14:26
Gutmensch, ich finde, das ist eine gute Idee!!! Im Gegensatz zu #13, der sich möglicherweise sogar strafbar macht, wenn er seinen "Müll" einfach vor den Recycling-Containern entsorgt, denn etwas anderes ist es nicht. Darüber das Mäntelchen des "Verschenkens" zu hängen, finde ich dreist. Woher weiß er überhaupt, dass es "russische Aussiedler" sind, die seinen Kram entsorgen?!?
#15 123
14.5.10, 10:53
#14 was geht dich das eig an? ich finde es eine gute Idee! Habe es überprüft und es ist nicht strafbar.
#16 xldeluxe
12.10.12, 01:23
Ich wohne nicht in einem Mietshaus aber lege Dinge, die ich nicht mehr benötige, einfach auf die Wiese vor meinem Haus. Innerhalb kurzer Zeit ist der Platz leer und ich freue mich, das jemand meine aussortierten Sachen benötigt. Ich stelle Gläser, Geschirr, Töpfe, Deko-Artikel usw. einfach dort hin und was nach 2 Tagen noch übrig bleibt (was eigentlich nie der Fall ist) landet dann halt im Mülleimer.

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