Rezept: Radieschenblätter - Radieschenblättersuppe "Seerose"
Wer gerne Radieschen isst und keinen Komposthaufen besitzt, kann auch die Radieschenblätter zu einer leckeren Radieschenblättersuppe verarbeiten.
Was man dazu braucht ist eigentlich nicht viel. Rezept für 4 Portionen.
Das Grün von 2 Bund Radieschen, 4 Radieschen.
2-3 große Kartoffeln, geschält und grob gewürfelt
1 kleines Stückchen frischer Meerettich
1 Zwiebel, 1 EL Butter
1/2 L Gemüsebrühe,
1/2 Becher Creme fraiche
Zum Würzen: Muskat, Salz, Pfeffer.
Radieschenblätter waschen und einige zur Deko zurücklegen. Die anderen fein schneiden. Die Radieschen etwas flach schneiden und sternförmig einritzen, aber nicht bis unten hin durchschneiden. In kaltes Wasser legen, damit sie sich wie Blüten öffnen.
Kartoffeln mit der kleingeschnittenen Zwiebel in Butter andünsten, in Gemüsebrühe weichkochen, die Radieschenblätter zufügen und alles zusammen pürieren. Abschmecken und die Creme fraiche drunterziehen.
In vorgewärmten Suppentellern anrichten. Dazu die zurückgelegten Blätter auf die Suppe legen und jeweils eine Radieschen als Seerosenblüte darauf.
Beim Spaziergang durch einen Seerosengarten ist mir diese Suppendeko eingefallen. Bild der Seerosen (es gab dort nur gelbe) anbei.
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Kommentare unserer Leser (16):
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@varizen, ich mag Radieschen nicht so sehr weil sie bei mir zu üblem Aufstoßen führen, was mich nicht davon abhält wöchentlich neue Radieschenbünde für meinen Mann zu putzen, und manchmal ist das Grün noch schön - wäre nie drauf gekommen, Suppe draus zu machen.
Ich mag am liebsten Radieschensalat^^ wenn mal ein paar übrigbleiben - Daumen hin oder her
31.05.2012, 12:04 +2
Schönes Rezept. Probiere ich demnächst mal. Vor allem aber schön ist, daß es demonstriert "man kann das Grün der Radieschen essen" - das wissen nämlich die meisten gar nicht. Sie werfen es weg. (Gleiches gilt für Karotten, Sellerie, Kohlrabi usw.)
Da ich Freiland-Radieschen nur aus meiner Kindheitserinnerung kenne, und ansonsten eben diese Supermarkt-Dinger, wundert mich das angebliche "brennen" der Blätter. Denn, die Supermarkt-Teile brennen nicht. Andererseits ist das logisch, denn, die Supermarkt-Radieschen haben in der Regel Null Schärfe. Wie Tomaten nicht nach Tomaten schmecken und Gurken nicht nach Gurken. Hochgezüchtetes Industrie-Zeugs eben.
31.05.2012, 14:52 +5
Jedenfalls haben die Radieschenblätter noch Radieschengeschmack. Auch die aus dem Supermarkt. Gleiches gilt für Karotten, Sellerie (sehr gut) und Kohlrabi.
Ich trockne übrigens auch alle diese Blätter, pulverisiere sie und nehme es dann als Gewürz. (Außer Kohlrabi, der kommt als Gewürz geschmacklich nicht wirklich durch).
01.06.2012, 06:16 +3
01.06.2012, 09:36 +3
den ich trockne die für Soßen
02.06.2012, 09:06 +1
Eine Zwiebel mit einer grossen Kartoffel in Gemüsebrühe garen, richtig weich kochen, dann eine Lage Keimlinge - Radieschen oder Rettichkeimlinge - drauf, mixen und mit einem Schuss Sahne abrunden.
Schmeckt super!
Man kann das auch mit Radieschenblättern machen, aber das Aroma ist mit den Keimlingen unvergleichlich besser.
Statt der Rettichkeime, kann man auch ein Blatt Liebstöckel dazugeben, das ergibt eine völlig andere Geschmacksrichtung.
Oder etwas Dill und dann klein geschnittenes Fischfilet drin garziehen lassen.
Oder.......
03.06.2012, 06:21 +3
03.06.2012, 12:18 +1
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Ansonsten stelle ich mir das sehr lecker vor, ich kenne viele Leute die das Grünzeug von Kohlrabi mitkochen oder einzeln kochen.