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Rezept: Resteverwendung für Weißbrot: Die "braune Betty", ein leckerer Auflauf aus Amerika
In den USA gibt es unzählige Rezepte für die braune Betty, und jede Hausfrau ist überzeugt, das einzig wahre zuzubereiten. Die braune Betty wird dort als Nachtisch, aber auch zum Frühstück gereicht.Ich finde dieses süßen Brotauflauf sehr lecker und man kann altes Weißbrot gut dafür verwenden. Mir schmeckt die Version mit Apfel und Zimt sehr gut.
Man braucht :
etwa 300 g altes Weißbrot, sehr dünn geschnitten
4 mittelgroße Äpfel, geschält, in kleinen Stückchen
100 g geschmolzene Butter
150 g brauner Zucker
150 ml kaltes Wasser
4 EL Zitronensaft
1 TL Zimt
1 Prise Salz
So wird's gemacht :
In einer Schüssel werden die Brotstückchen mit der geschmolzenen Butter vermischt. Der Zucker wird in einer anderen Schüssel mit Zimt und Salz gemischt.
Man nimmt eine ofenfeste Form und gibt eine dünne Schicht des Brotes hinein. Darauf kommt die Hälfte der Apfelmischung. Diese wird mit der Hälfte der Zuckermischung belegt. Dies wird wiederholt, es sollten noch genug Brotstückchen übrig sein für die oberste Schicht. Das Wasser wird jetzt mit dem Zitronensaft gemischt, über den Auflauf gegossen und bei 200 Grad im Herd wird alles etwa 45 Minuten gebacken- evtl. noch ein paar Butterstückchen obenauf legen.
So lange backen, bis die Betty schön braun ist. Mit Schlagsahne servieren - oder mit kaltem Apfelmus und noch mehr Zimt!
Kommentare unserer Leser (47):
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# 2 Jessi77 Da könnt ich ja glatt in Versuchung geraten doch mal Weißbrot zu kaufen
26.11.2011, 10:14 +1
26.11.2011, 10:14 +1
26.11.2011, 10:51 +3
Alles schmeckt gut, was nach Apfel und Zimt duftend kross aus dem Ofen kommt !
26.11.2011, 19:05 +1
Ja, in den USA, haben viele, die so um 1995 mehr als gut lebten, ihren Alltag und ihr Kaufverhalten total umstellen müssen.
Danke für das Kompliment. Schreibt man "Lieblingstippposterin wirklich mit 3 p ?" Aber es wird schon stimmen, kicher !
LG Ellaberta
27.11.2011, 19:40 +1
Was das "uns ging es vor der Wiedervereinigung besser" angeht, weiß ich nicht so recht. Erstmal hat die Einheit dem Westen einen Aufschwung gebracht, da ja erstmal und ziemlich schnell der gesamte Osten mit Produkten aus dem Westen versorgt werden musste. Viele der im Westen gescheiterten bzw. nicht sehr erfolgreichen Unternehmer (die "dritte Garde") sind in den Osten gewechselt, haben Betriebe gekauft, zu Boden gewirtschaftet, zugemacht und sich an der Immobilie eine goldene Nase verdient. Die Krise wäre ohne Einheit trotzdem gekommen, nur wahrscheinlich eher. Man nennt das zyklische Krisen, die hat es immer gegeben. Aus der Krise entsteht etwas neues, besseres. Du wirst sehen.
Die Krise ist übrigens auch im Osten. Man sagt ja oft so hin, dass früher alles besser war. Ich hätte nicht vor 50 Jahren leben wollen.
Aber wir sind vom Thema weg. Was ich sagen wollte, ich werde das Rezept probieren. Bald.
27.11.2011, 22:37 +3
Das ist Vergangenheit !!!
Seit 1989 !
28.11.2011, 02:30 +2
Du schreibst: "Man sagt ja oft so hin, dass früher alles besser war. Ich hätte nicht vor 50 Jahren leben wollen."
Nun, ich habe vor 50 Jahren gelebt, im Westen. Viele Annehmlichkeiten von heute hatten wir nicht, aber niemand hat sie vermisst. Und viele, sehr viele Probleme von heute waren unbekannt, und glücklicherweise hat niemand sie vorausgesehen.
In der alten BRD war manches besser als in der DDR, aber es gab auch damals viel Negatives. Und wenn man dies äußerte, hieß es oft "Dann geh doch nach drüben!".
Vierzig Jahre in einem politischen System prägen jeden Menschen, da kannze nix machen. Und weil die Systeme so extrem unterschiedlich waren, wäre es geradezu erstaunlich, wenn es keinerlei Unterschiede mehr gäbe bei Ossis und Wessis. Die Angleichung braucht Zeit, mehr Zeit, als seit 1989 verstrichen ist.
Angesichts der Entwicklung am "rechten Rand" würde ich übrigens diesen leckeren Auflauf nicht so gerne "Braune Betty" nennen, aber das nur nebenbei.
28.11.2011, 12:55 +6
# 32 Jersey @ciaramutti: Nein, french toast geht völlig anders! Da wird eine Scheibe Weißbrot in verquirltes Ei mit Zucker und Zimt eingelegt, wenn es sich vollgesogen hat wird es in einer Pfanne gebraten und dann mit Ahornsirup serviert. Auch sehr lecker!
28.11.2011, 13:20 +2
28.11.2011, 13:20 +2
28.11.2011, 13:48 +5
28.11.2011, 13:54 +6
28.11.2011, 13:59 +3
ich bin froh, dass hier im Forum (zumindest jetzt grad) diese Ost-West-Klischees nicht so bedient werden, dass es ins Unsachliche abgleitet. :-))) Alles fließt.
28.11.2011, 18:38 +2
29.11.2011, 08:51 +6
Also nochmal: Die neuen Länder sind wunderschön, es leben überwiegend nette Leute dort, wie in den "gebrauchten" Ländern auch. Aber es gibt diese bestimmten "Zonen", eng begrenzte und nicht etwa ganze "Teile von Deutschland", und das ist keine Einstellung, sondern Fakt. Und diese Dörfer oder Stadtteile würde ich tatsächlich meiden wollen. Da treiben nämlich nicht nur "Wirrköpfe" ihr Unwesen, sondern gewaltbereite Kriminelle.
Auch in der Alt-BRD gibt es mehr oder weniger "braune Gegenden", so ist z.B. Dortmund für seine Neonaziszene bekannt. In meiner Stadt treten sie gar nicht in Erscheinung, Wahlergebnis NPD 0,2 %. Umso entsetzter war ich über das Wahlergebnis in meinem Feriendorf auf Rügen: 10 %. Viele Frustwähler, ja klar, aber mit Frust kann man ja nicht alles entschuldigen.
29.11.2011, 13:08 +2
Viele Grüße, Ellaberta
30.11.2011, 22:05 +1
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# 44 
Das Rezept gefällt mir, gerade jetzt zur Weihnachtszeit mit Zucker und Zimt.
Lieben Gruß
sterzi