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Rezept: Weißkohl-Hackfleisch-Topf
für 3-4 Personen (kommt auf die Verfressenheit der Individuen an)1 mittelgroßer Kopf Weißkohl
500 g Kartoffeln
500 g gem. Hackfleisch
150 g gewürfelten Speck
2 Zwiebeln
1 Becher Schmand oder saure Sahne
1 Gläschen Weißwein
etwas Tomatenmark
Salz, Pfeffer, gekörnte Brühe und reichlich Paprikapulver
nach Geschmack auch Kümmel (hasse ich, aber es soll Leute geben, die das mögen... ;-))
Zuerst kommt die lästige Schnibbelarbeit:
Den Weißkohl am besten vierteln, vom Strunk befreien und dann in Streifen schneiden (knapp 1/2 cm dick). Die Zwiebeln nicht zu fein würfeln und die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden (ungefähr so groß wie Mandarinenschnitze, wobei die Mandarinen hier nicht mit Grapefruits zu verwechseln sind!!! ;-))). Speck mit den Zwiebeln und dem Hackfleisch in einem relativ großen Topf - muss ja alles reinpassen - in etwas Öl anbraten, dann das Kraut und die Kartoffeln zugeben und gut vermischen. Mit dem Wein ablöschen (wer's antialkoholisch mag nimmt einfach Hahnenheimer Spätlese, sprich Wasser). Dann Tomatenmark, Salz (Vorsicht, der Speck ist schon salzig, lieber am Schluß nochmal nachsalzen) Pfeffer und reichlich Paprikapulver und gekörnte Brühe (ca. 1 Eßlöffel) - wer's mag auch noch Kümmel - zufügen und nochmal gut durchmischen. Jetzt Deckel drauf und das Ganze ca. 1/2 Stunde köcheln lassen. Dabei ab und an umrühren und bei Bedarf etwas Flüssigkeit nachgießen. Kurz vor Ende der Garzeit den Schmand oder die saure Sahne zufügen, nochmals umrühren (diesmal etwas vorsichtiger, da sonst die Kartoffeln zu Matsch werden) und dann auf den Tisch bringen. Schmeckt auch gut wenn man statt normalem Pfeffer Cayennepfeffer verwendet, dann aber das Löschwasser nicht vergessen! Um ehrlich zu sein, schmeckt das Ganze am besten nach dem 3. Aufwärmen. Das Gericht ist ziemlich deftig, aber bei diesem Sauwetter genau das richtige.
Und nun: Gesegnete Einfuhr!
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Kommentare unserer Leser (21):
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werde es ausprobieren, hört sich lecker an, aber eine frage noch: eigentlich sollte mann doch hackfleisch nicht so oft aufwärmen oder?