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Dithmarscher Weißkohl-Eintopf

Mit viel frischer Petersilie bestreut wird der Weißkohl-Topf serviert und dazu reicht man Bauernbrot oder frische Brötchen.
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Fertig in 

Ein deftiger Eintopf schmeckt bei dem zurzeit nicht so angenehmen Wetter sicher jedem von uns sehr gut.

Das Rezept für den Weißkohl- habe ich aus Schleswig-Holstein, besser gesagt, aus Dithmarschen mitgebracht. Dithmarschen ist ja die absolute Kohlkammer Deutschlands und in der Erntezeit des Gemüses werden Kohlgerichte ganz großgeschrieben. Es gibt sogar ein Fest mit dem Namen Dithmarscher Kohltage. Da kann man überall in den gastronomischen Betrieben die unterschiedlichsten und leckersten Kohlvariationen probieren und sich daran satt essen.

Uns schmeckt der Weißkohltopf immer wieder gut, er ist einfach zuzubereiten und viele Kalorien hat er auch nicht. Also dann, nichts wie ran an den leckeren Eintopf.

Zutaten

  • 1-2 Beinscheiben
  • 2 L Wasser (je nach Topfgröße auch gern etwas mehr)
  • 350 g Kartoffeln
  • 750 g frischer Weißkohl (geputzt, abgewogen)
  • reichlich Suppengrün (Lauch, Möhren, Sellerie)
  • frische, gehackte Petersilie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL ganzer Kümmel
  • Pfeffer, Salz
  • optional 1-2 Siedewürstchen

Zubereitung

  1. Die Beinscheiben werden im kalten Wasser aufgesetzt und sollten nach dem ersten Aufkochen bei mittlerer Hitze ca. 2 Stunden köcheln, bis dass das Fleisch sich von selbst vom Markknochen löst. Das Fleisch nimmt man aus der Brühe und lässt es abkühlen.
  2. Das Fleisch wird nach dem Abkühlen von den Sehnen und vom Fett befreit und in kleine Würfel geschnitten. So wird es später in der Suppe die Fleischeinlage geben. Wer gern noch etwas mehr Fleisch haben möchte, schneidet noch ein oder zwei Siedewürstchen zusätzlich in die Suppe.
  3. Das geputzte und in Würfel bzw. Ringe geschnittene Suppengrün wird in die Brühe gegeben und auch der geputzte und vom Strunk befreite Kohl wird in Streifen geschnitten und findet ebenfalls den Weg in die Fleischbrühe. Die geschälten und gewürfelten Kartoffeln kommen ebenfalls zur Suppe.
  4. Gewürzt wird kräftig mit Pfeffer und Salz. Die Lorbeerblätter fischt man noch aus der Suppe heraus, sie haben ihren Geschmack bereits an die Brühe abgegeben. 
  5. Den Teelöffel Kümmel gibt man als letzte Zutat dazu. So ist der Kohleintopf noch besser verträglich.
  6. Nach etwa 20 Minuten ist der Eintopf vollends gegart und kann, überstreut mit reichlich frisch gehackter Petersilie, serviert werden. Dazu reicht man am besten frisches Bauernbrot oder frische Brötchen.

Hinweis: Die Maßangaben bei den Zutaten sehe ich als "Augenmaß-Mengen." Flüssigkeit und auch die Mengen der Einlagen sind hauptsächlich eine Gefühls- und Geschmackssache und in jedem Fall abhängig von der Anzahl der Personen, welche am Tisch sitzen.

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