6 Tipps gegen kalte Füße

Wechselbäder, die auch so manches Ausflugsziel zieren. Da sind die kleinen Kneipp-Becken mit dem kalten Wasser und alle ziehen ihre Schuhe und Socken aus und waten einmal durch, von „ahs“ und „ohs“ begleitet.
Lesezeit ca. 2 Minuten

Kalte Füße sind lästig. 6 Tipps sollen euch helfen, sie loszuwerden. Egal ob im Büro, draußen in der Kälte oder zuhause unter der Bettdecke.

Tipp 1: Kupfer gegen kalte Füße

Kupfer besitzt eine hervorragende Wärme-Leitfähigkeit. Das haben auch Hersteller von Socken erkannt. In hat Kupfer eine antibakterielle und desinfizierende Wirkung, genauso wie durchblutungsfördernd und wärmeleitend. Das Kupfer in Wollsocken verarbeitet ist natürlich die Krönung an Wärme – und gegen antibakteriell spricht auch in der kälteren Jahreszeit nichts, wenn die Füße in Schuhen durch Kälte und Wärme müssen.

Kupfer gibt es auch als Salbe. Kupfersalbe wird dünn auf die Fußsohlen aufgetragen und wirkt auch hier durchblutungsfördernd. Beim Auftragen zur Nacht rate ich euch, unbedingt Socken anzuziehen, damit ihr die farbige Salbe nicht auf der Bettwäsche verteilt. Sonst ist die Farbe sowohl von Socken als auch von den Füßen wieder gut abzuwaschen.

Tipp 2: Salz für bessere Durchblutung

Mit einem Salz-Fußbad wird ebenfalls die Durchblutung gefördert. Dafür nehmt ihr eine halbe Tasse normales Salz in euer Fußbad und taucht für 10 bis 15 Minuten darin ein. Danach tupft ihr eure Füße trocken und massiert sie noch ein paar Minuten. Ich habe schon oft gelesen, dass man hierfür auch Bittersalz, das reich an Magnesium-Sulfat ist, nehmen kann oder soll. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Menge Magnesium hierfür ausreicht. Vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen Tipp hierzu.

Ihr seid experimentell gestrickt? Dann probiert doch auch ein ganz altes Rezept: Salzsocken. Hierzu taucht ihr eure Socken in einen Liter Wasser, angereichert mit 50 Gramm Salz. Danach windet ihr sie aus, zieht sie euren Füßen über und wickelt ein trockenes Handtuch darum. Ein echtes Care-Paket!

Tipp 3: Füße in ein Senfbad tauchen

Diesen Tipp wende ich immer wieder an, da er mich an Kindheit erinnert und sehr erwärmend war, und ist! Da saßen wir Kinder auf unseren Hockern beieinander, die Füße in der Wanne, und schauten auf das Senfmehl, das an der Oberfläche seine Kreise zog… Für ein Fußbad nehmt ihr 2 Esslöffel und lasst es im warmen Wasser auflösen, bei 5 bis 6 Litern Wasser. Nach 10 Minuten im Senfbad tauchen eure Füße wieder auf und ihr spült sie vor dem Trocknen noch kurz ab.

Tipp 4: Wechselbäder seit jeher

Diesen Tipp kennt ihr: die Wechselbäder, die auch so manches Ausflugsziel zieren. Da sind die kleinen Kneipp-Becken mit dem kalten Wasser und alle ziehen ihre Schuhe und Socken aus und waten einmal durch, von „ahs“ und „ohs“ begleitet. Das könnt ihr auch zuhause nachahmen: Mit zwei kleinen Fuß-Wannen, Schüsseln oder Eimern. Alles, was euer Haushalt hergibt. Das eine Gefäß füllt ihr mit warmem Wasser (36 – 38° C), das andere mit kaltem Wasser (15 – 18° C). Starten tut ihr für mindestens fünf Minuten mit dem warmen Wasser. Dann sind eure Füße erst einmal „grunderwärmt“. Jetzt kann es losgehen! Ihr wechselt in das kalte Wasser für 10 bis 20 Sekunden. Da war es wieder, das „ah“ und „oh“. Das Hin- und Her wiederholt ihr zwei- bis viermal, jeweils für die angegebenen Sekunden. Und danach: trocken reiben und Füße warm einpacken.

Tipp 5: Fußgymnastik

Dieser Tipp folgt ja fast automatisch. Die meisten Betroffenen von kalten Füßen wissen um das Mittel der ersten Wahl: Bewegung, nach oben und unten kreisen, nach rechts und links. Da sitzt man am Schreibtisch oder im Büro, was tun? Jeden Fuß 15 Mal im Uhrzeigerinn drehen, dann gegen den Uhrzeigersinn – das ganze mehrmals wiederholen. Oder ihr legt euch eine Wärmeflasche auf den Boden und rollt eure Füße darauf vor und zurück. Aber bitte nicht verleiten lassen zum dauerhaften drauf pressen oder drauf drücken. Das wärmt wohl auch, aber mit Bewegung ist es deutlich effektiver!

Tipp 6: Warm anziehen mit Sohlenwärmern

Super praktisch und mit wenig eigenem Zutun sind Sohlenwärmer, die wie eine Sohle in den Schuh oder in den Stiefel eingelegt werden. Je nach Hersteller erhitzen sie auf etwa 37° C und wärmen selbst die kältesten Füße. Ideal für alle, die mehrere Stunden in der Kälte sind, sei es, weil sie auf dem Marktstand Ware verkaufen, in einem wenig beheizten Ladengeschäft stehen oder gar dauerhaft in der Natur sind. Die Funktionsweise ist dabei einfach: Sobald die Verpackung geöffnet wird gelangt Sauerstoff in den , die Wärmeentwicklung beginnt. Inhaltsstoffe wie Eisenpulver, Salz, Aktivkohle, Wasser und Vermiculit gelten als unbedenklich.

Ansonsten gelten die ganz herkömmlichen Tipps: Warme Strümpfe, Socken und Schuhe mit dicken Sohlen, damit die Kälte vom Boden nicht gleich zu den Füßen durchdringt. Sitzt alles zu eng, kann die Luft nicht zirkulieren, mehr dazu findet ihr in einem älteren Tipp von mir: Tipps gegen kalte Füße.

Wie findest du diesen Tipp?

Voriger Tipp
Raynaud-Syndrom: Weiße, gefühllose und eiskalte Finger, was tun?
Nächster Tipp
Abkühlung während der Zugfahrt in der Sommerhitze
Tipp erstellt von
am
Jetzt bewerten!

Bewerte jetzt diesen Tipp!
Vergib zwischen ein und fünf Sternen:

4,4 von 5 Sternen
auf der Grundlage von
Passende Tipps
Warme Füße
9 4
Gegen kalte Füße: Fußcreme mit Zimtpulver vermischen
25 22
Anleitung: Tipps richtig formatieren
Anleitung: Tipps richtig formatieren
16 47
Cayennepfeffer gegen kalte Füße
Cayennepfeffer gegen kalte Füße
6 6
Amazon-Gutscheine für Tipps - neue Regeln ab April 2014
33 30
Neue Funktion: Gesammelte Tipps als eBook
Neue Funktion: Gesammelte Tipps als eBook
21 21
Grapefruit gegen Schweißfüße
Grapefruit gegen Schweißfüße
17 20
21 Kommentare

Tipp online aufrufen