8 Spartipps für den Haushalt - was rechnet sich tatsächlich?

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von Clara Ott (Houzz)

Ständig plagt uns das Umwelt-Gewissen: Abwaschen per Hand oder doch die Maschine anschmeißen? Lieber duschen oder baden? Und was ist nun eigentlich gesünder und günstiger: Leitungswasser oder das gekaufte in der Flasche? Wir haben uns den wichtigsten Sparfragen des Alltags gewidmet und sind gängigen Meinungen auf den Grund gegangen. Also auf zum großen Spar-Duell!

Abwaschen oder Spülmaschine? Baden oder Duschen? Wir gehen klassischen Streitfragen rund um Umweltschutz und Geldsparen auf den Grund.

West Indies Meets Lowcountry

1. Abwaschen vs. Spülmaschine

Vorweg: Es lohnt sich immer, besonders schmutziges Geschirr direkt einzuweichen. So wird es später in der Spülmaschine sogar im Sparprogramm blitzblank. Das Stichwort ist hier: In etwas Wasser einweichen, nicht komplett vorspülen. Gemeinhin glaubt man gerne, dass eine moderne Spülmaschine immer die bessere Wahl sei, da sie in punkto Wasser und Energieverbrauch optimiert ist. Allerdings könnte man durch effizientes, energiebewusstes Abwaschen per Hand sogar bis zu 70 Prozent weniger Energie und Spülmittel (bei gleicher Wassermenge) verbrauchen, so der Bund der Energieverbraucher. Hier sind allerdings viele Faktoren zu beachten – wird nachgespült? Wie oft wird das Wasser gewechselt? Wie wird das Heißwasser überhaupt erzeugt? Das Thema ist überaus komplex, es gibt unzählige Variablen.

Für die Mehrzahl jener, die sich nicht zu intensiv damit auseinandersetzen, ist die Spülmaschine daher im Wasser- und Energieverbrauch vermutlich tatsächlich sparsamer – zumindest im Sparprogramm und voll gefüllt. Doch auch das große Bild müsste man ehrlicherweise im Blick behalten: Wie viel Energie, Rohstoffe und Wasser werden bei der Herstellung der Maschine verbraucht? Wer umweltbewusst lebt, sollte sich immer folgende Fragen stellen, wenn es um den Kauf einer Geschirrspülmaschine geht: Steht die Herstellung des Elektrogerätes im Verhältnis dazu, wie oft Sie es Nutzen? Ist überhaupt der Großteil Ihres Geschirrs spülmaschinenfest? Haben Sie ausreichend Platz in der Küche für eine große Spülmaschine oder tut es auch eine kleine mit hoher Energieeffizienz? Wie steht es um ihre Handspül-Effizienz?

Interiors

2. Sparen vs. Investments

Designersofa kaufen oder doch online ein Vintage-Sofa ergattern? Den teuren Teppich oder doch den günstigeren aus dem skandinavischen Möbelhaus? Wir alle stehen immer vor dem leidigen Konflikt, uns zwischen Masse und Klasse zu entscheiden. Vielleicht kann nicht alles im Haushalt von exzellenter Qualität, aus nachhaltigem Anbau, von zertifizierter Handarbeit geschaffen sein. Doch neben unserem Gewissen beruhigt es eben auch den Geldbeutel, wenn wir gelegentlich investieren.

Ein Sofa, das nicht nach ein paar Monaten durchgesessen ist, macht eben doch einen gewaltigen Unterschied, oder? Auch haben Qualitätsmöbel im Gegensatz zu Billigmöbeln aus dem Möbeldiscounter einen Wiederverkaufswert – kauft man treffsicher von namhaften Designern, kann der Wert später sogar noch steigen.

Diese Fragen können Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen: Brauchen Sie die Anschaffung wirklich? Haben Sie sich über günstigere Alternativen informiert und landen trotzdem doch immer beim Wunschprodukt? Haben Sie die Qualität des Produktes geprüft (Material, Produktionsort, Verarbeitung) – oder liegt der Preis nur an einem coolen Label? Glauben Sie, dass Sie es oft genug nutzen werden, so dass sich der hohe Preis rechnet? Ja? Los, dann kaufen Sie es!

Dallas Kitchen

3. Akku vs. Dauerladen

Unsere Smartphones laufen im Dauermodus – kein Wunder also, dass das Ladekabel immer mit auf Tour ist. Und abends werden Computer, Smartphone und Tablet auch zuhause gleich wieder eingestöpselt. Doch kann es eine Art „Überladung“ geben, durch die die Akkus geschädigt werden und mehr Strom verbraucht wird, als notwendig? Keine Sorge, denn trotz geringer Akkulaufzeiten verwenden die meisten Hersteller mittlerweile intelligente Lithium-Ionen-Akkus, die in vollgeladenem Zustand automatisch die Stromzufuhr unterbrechen. Wenn Sie schlafen, frisst Ihr Handy also nicht stundenlang Strom.

Tipp

Akkus laden wesentlich schneller, wenn sie auf Flugmodus geschaltet sind.

Green House

4. Baden vs. Duschen

Jetzt müssen wir wieder einmal rechnen: Benutzen Sie eine Regendusche oder eine sparsame Handbrause? Denn hier unterscheidet sich schon als erstes, ob bei Ihnen pro Minute circa sechs oder bis zu achtzehn Liter aus der Leitung schießen. Wenn eine durchschnittliche Badewanne etwa 150 Liter fasst, können Sie leicht ausrechnen, ab wann Sie ein langes Duschvergnügen teuer zu stehen kommt. Über den Daumen gepeilt, verbraucht das Baden meist doppelt so viel Wasser.

Gut wirtschaften Sie, wenn Sie beim Einseifen unter der Dusche das Wasser kurz abdrehen, eine sparsame Brause verwenden, die Zeit im Blick haben und nicht zu heiß duschen, denn auch für die Erwärmung wird schließlich Energie verbraucht. Gegen ein gelegentliches Vollbad zur Entspannung ist dann rein gar nichts einzuwenden.

kleine Küche
Von raumdeuter - Mehr Fotos: Moderne Küchen

5. Gas vs. Elektroherd

Der große Vorteil eines Gasherds gleich vorweg: Gas ist billiger als Strom. Außerdem wird beim Gasherd, anders als beim klassischen Elektroherd mit Platten, keine Restwärme verschwendet.

Moderne Elektroherde sind jedoch meist mit Ceran- oder Induktionskochfeldern ausgestattet. Schon Cerankochfelder gelten als energieeffizienter als die alten Kochfelder, da die Wärme gezielt auf und neben den Topf geleitet wird und nicht verpufft. Nur dauert auch hier das Erhitzen eine Weile.

iel schneller geht es mit Induktionsherden, und auch energiesparender: Die Wärme wird gezielt unter den Topfboden geleitet (neue Induktionskochfelder arbeiten sogar ohne Markierungen, so dass der Topf keine bestimmte Größe mehr besitzen muss), Restwärme gibt es nicht. Die Herde reagieren genauso schnell wie Gasherde auf Veränderungen der Einstellung – tatsächlich schlägt der Induktionsherd den Gasherd in puncto Verbrauch und laufender Kosten sogar, die Unterschiede sind jedoch gering.

Tipps

Benutzen Sie immer den Topfdeckel

Und bedenken Sie: Nicht nur wie, sondern auch was Sie kochen, schlägt sich auf die Energiebilanz – Gemüse schneidet weit besser ab als Fleisch!

Marion St, Leichhardt

6. Wasserkocher vs. Herd

Gerade beim Kochen von Wasser ist man immer wieder versucht statt einem Topf den Wasserkocher zu benutzen. Und das macht tatsächlich Sinn, wenn Sie einen alten oder weniger effizienten Elektroherd haben (Gas allerdings hat die Nase vorn).

Jedoch nützt das alles nichts, wenn Sie einen alten Wasserkocher besitzen, der viel Strom frisst. Regelmäßiges Entkalken hilft, denn ein verkalkter Hitzestab verbraucht deutlich mehr Strom. Übrigens: viele neue Geräte verfügen sogar über stufenweise Temperaturregler – manchmal reichen ja auch 60 statt 90 Grad.

Tipps

Benötigen Sie große Mengen, setzen Sie den Topf mit etwas Wasser auf, während Sie parallel den Rest im Wasserkocher erhitzen. So ist der Topf bereits heiß und kann das kochende Wasser besser aufnehmen.

Achten Sie beim Kauf des Wasserkochers – wie bei allen Elektrogeräten – auf Energieeffizienz und das Label A++ oder A+++

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7. Dimmer vs. schwache Lampe

Viele Verbraucher denken, dass geringere Helligkeit einen ebenso geringeren Stromverbrauch nach sich zieht. Falsch gedacht: Dimmer reduzieren die Helligkeit, aber leider nicht in gleichem Maße den Stromverbrauch. Will man Strom sparen, sollte man besser von vornherein eine schwächere Lampe einsetzen.

Übrigens: Inzwischen gibt es auch dimmbare LEDs. Die Leuchtdioden haben derzeit die beste Gesamtbilanz – und gehen im Gegensatz zu klassischen Energiesparlampen auch sofort auf voller Leistung an. Der meist etwas höhere Kaufpreis rechnet sich durch geringeren Verbrauch und Langlebigkeit schnell.

Tipp

In der Regel ist es ratsam, klassische Energiesparlampen die ersten 100 Stunden ungedimmt brennen zu lassen. Achten Sie hierbei auf die Empfehlung des Herstellers.

Forest Hills Residence - Porch

8. Leitungswasser vs. Mineralwasser

Eine wohl ewige Diskussion zwischen Gesundheitsgurus und Umweltschützern: Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken oder sollte man doch eher abgefülltes Wasser aus dem Supermarkt kaufen? Wussten Sie aber, dass hierzulande Leitungswasser das meist- und bestkontrollierte Wasser ist? Allerdings sollten Sie auch die Leitungen in ihrem Haus prüfen lassen – denn das bestkontrollierte Wasser nützt nichts, wenn es durch alte Leitungen fließt und dann etwa metallisch schmeckt. Auch ein Wasserfilter ist eine gute Idee.

Abgesehen vom umstrittenen Geschmack gewinnt Leitungswasser jedoch eindeutig bei der Kostenfrage: Bei ungefähr zwei Cent pro Liter kann kein Wasser aus dem Supermarkt mithalten. Von der Produktion und Beförderung von Plastik- oder Glasflaschen mal ganz abgesehen.

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Gastbeitrag von Houzz

Ständig plagt uns das Umwelt-Gewissen: Abwaschen per Hand oder doch die Maschine anschmeißen? Lieber duschen oder baden? Und was ist nun eigentlich gesünder und günstiger: Leitungswasser oder das gekaufte in der Flasche? Wir haben uns den wichtigsten Sparfragen des Alltags gewidmet und sind gängigen Meinungen auf den Grund gegangen. Also auf zum großen Spar-Duell!

Abwaschen oder Spülmaschine? Baden oder Duschen? Wir gehen klassischen Streitfragen rund um Umweltschutz und Geldsparen auf den Grund.

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1. Abwaschen vs. Spülmaschine

Vorweg: Es lohnt sich immer, besonders schmutziges Geschirr direkt einzuweichen. So wird es später in der Spülmaschine sogar im Sparprogramm blitzblank. Das Stichwort ist hier: In etwas Wasser einweichen, nicht komplett vorspülen. Gemeinhin glaubt man gerne, dass eine moderne Spülmaschine immer die bessere Wahl sei, da sie in punkto Wasser und Energieverbrauch optimiert ist. Allerdings könnte man durch effizientes, energiebewusstes Abwaschen per Hand sogar bis zu 70 Prozent weniger Energie und Spülmittel (bei gleicher Wassermenge) verbrauchen, so der Bund der Energieverbraucher. Hier sind allerdings viele Faktoren zu beachten – wird nachgespült? Wie oft wird das Wasser gewechselt? Wie wird das Heißwasser überhaupt erzeugt? Das Thema ist überaus komplex, es gibt unzählige Variablen.

Für die Mehrzahl jener, die sich nicht zu intensiv damit auseinandersetzen, ist die Spülmaschine daher im Wasser- und Energieverbrauch vermutlich tatsächlich sparsamer – zumindest im Sparprogramm und voll gefüllt. Doch auch das große Bild müsste man ehrlicherweise im Blick behalten: Wie viel Energie, Rohstoffe und Wasser werden bei der Herstellung der Maschine verbraucht? Wer umweltbewusst lebt, sollte sich immer folgende Fragen stellen, wenn es um den Kauf einer Geschirrspülmaschine geht: Steht die Herstellung des Elektrogerätes im Verhältnis dazu, wie oft Sie es Nutzen? Ist überhaupt der Großteil Ihres Geschirrs spülmaschinenfest? Haben Sie ausreichend Platz in der Küche für eine große Spülmaschine oder tut es auch eine kleine mit hoher Energieeffizienz? Wie steht es um ihre Handspül-Effizienz?

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2. Sparen vs. Investments

Designersofa kaufen oder doch online ein Vintage-Sofa ergattern? Den teuren Teppich oder doch den günstigeren aus dem skandinavischen Möbelhaus? Wir alle stehen immer vor dem leidigen Konflikt, uns zwischen Masse und Klasse zu entscheiden. Vielleicht kann nicht alles im Haushalt von exzellenter Qualität, aus nachhaltigem Anbau, von zertifizierter Handarbeit geschaffen sein. Doch neben unserem Gewissen beruhigt es eben auch den Geldbeutel, wenn wir gelegentlich investieren.

Ein Sofa, das nicht nach ein paar Monaten durchgesessen ist, macht eben doch einen gewaltigen Unterschied, oder? Auch haben Qualitätsmöbel im Gegensatz zu Billigmöbeln aus dem Möbeldiscounter einen Wiederverkaufswert – kauft man treffsicher von namhaften Designern, kann der Wert später sogar noch steigen.

Diese Fragen können Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen: Brauchen Sie die Anschaffung wirklich? Haben Sie sich über günstigere Alternativen informiert und landen trotzdem doch immer beim Wunschprodukt? Haben Sie die Qualität des Produktes geprüft (Material, Produktionsort, Verarbeitung) – oder liegt der Preis nur an einem coolen Label? Glauben Sie, dass Sie es oft genug nutzen werden, so dass sich der hohe Preis rechnet? Ja? Los, dann kaufen Sie es!

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3. Akku vs. Dauerladen

Unsere Smartphones laufen im Dauermodus – kein Wunder also, dass das Ladekabel immer mit auf Tour ist. Und abends werden Computer, Smartphone und Tablet auch zuhause gleich wieder eingestöpselt. Doch kann es eine Art „Überladung“ geben, durch die die Akkus geschädigt werden und mehr Strom verbraucht wird, als notwendig? Keine Sorge, denn trotz geringer Akkulaufzeiten verwenden die meisten Hersteller mittlerweile intelligente Lithium-Ionen-Akkus, die in vollgeladenem Zustand automatisch die Stromzufuhr unterbrechen. Wenn Sie schlafen, frisst Ihr Handy also nicht stundenlang Strom.

Tipp

Akkus laden wesentlich schneller, wenn sie auf Flugmodus geschaltet sind.

Green House

4. Baden vs. Duschen

Jetzt müssen wir wieder einmal rechnen: Benutzen Sie eine Regendusche oder eine sparsame Handbrause? Denn hier unterscheidet sich schon als erstes, ob bei Ihnen pro Minute circa sechs oder bis zu achtzehn Liter aus der Leitung schießen. Wenn eine durchschnittliche Badewanne etwa 150 Liter fasst, können Sie leicht ausrechnen, ab wann Sie ein langes Duschvergnügen teuer zu stehen kommt. Über den Daumen gepeilt, verbraucht das Baden meist doppelt so viel Wasser.

Gut wirtschaften Sie, wenn Sie beim Einseifen unter der Dusche das Wasser kurz abdrehen, eine sparsame Brause verwenden, die Zeit im Blick haben und nicht zu heiß duschen, denn auch für die Erwärmung wird schließlich Energie verbraucht. Gegen ein gelegentliches Vollbad zur Entspannung ist dann rein gar nichts einzuwenden.

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5. Gas vs. Elektroherd

Der große Vorteil eines Gasherds gleich vorweg: Gas ist billiger als Strom. Außerdem wird beim Gasherd, anders als beim klassischen Elektroherd mit Platten, keine Restwärme verschwendet.

Moderne Elektroherde sind jedoch meist mit Ceran- oder Induktionskochfeldern ausgestattet. Schon Cerankochfelder gelten als energieeffizienter als die alten Kochfelder, da die Wärme gezielt auf und neben den Topf geleitet wird und nicht verpufft. Nur dauert auch hier das Erhitzen eine Weile.

iel schneller geht es mit Induktionsherden, und auch energiesparender: Die Wärme wird gezielt unter den Topfboden geleitet (neue Induktionskochfelder arbeiten sogar ohne Markierungen, so dass der Topf keine bestimmte Größe mehr besitzen muss), Restwärme gibt es nicht. Die Herde reagieren genauso schnell wie Gasherde auf Veränderungen der Einstellung – tatsächlich schlägt der Induktionsherd den Gasherd in puncto Verbrauch und laufender Kosten sogar, die Unterschiede sind jedoch gering.

Tipps

Benutzen Sie immer den Topfdeckel

Und bedenken Sie: Nicht nur wie, sondern auch was Sie kochen, schlägt sich auf die Energiebilanz – Gemüse schneidet weit besser ab als Fleisch!

Marion St, Leichhardt

6. Wasserkocher vs. Herd

Gerade beim Kochen von Wasser ist man immer wieder versucht statt einem Topf den Wasserkocher zu benutzen. Und das macht tatsächlich Sinn, wenn Sie einen alten oder weniger effizienten Elektroherd haben (Gas allerdings hat die Nase vorn).

Jedoch nützt das alles nichts, wenn Sie einen alten Wasserkocher besitzen, der viel Strom frisst. Regelmäßiges Entkalken hilft, denn ein verkalkter Hitzestab verbraucht deutlich mehr Strom. Übrigens: viele neue Geräte verfügen sogar über stufenweise Temperaturregler – manchmal reichen ja auch 60 statt 90 Grad.

Tipps

Benötigen Sie große Mengen, setzen Sie den Topf mit etwas Wasser auf, während Sie parallel den Rest im Wasserkocher erhitzen. So ist der Topf bereits heiß und kann das kochende Wasser besser aufnehmen.

Achten Sie beim Kauf des Wasserkochers – wie bei allen Elektrogeräten – auf Energieeffizienz und das Label A++ oder A+++

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7. Dimmer vs. schwache Lampe

Viele Verbraucher denken, dass geringere Helligkeit einen ebenso geringeren Stromverbrauch nach sich zieht. Falsch gedacht: Dimmer reduzieren die Helligkeit, aber leider nicht in gleichem Maße den Stromverbrauch. Will man Strom sparen, sollte man besser von vornherein eine schwächere Lampe einsetzen.

Übrigens: Inzwischen gibt es auch dimmbare LEDs. Die Leuchtdioden haben derzeit die beste Gesamtbilanz – und gehen im Gegensatz zu klassischen Energiesparlampen auch sofort auf voller Leistung an. Der meist etwas höhere Kaufpreis rechnet sich durch geringeren Verbrauch und Langlebigkeit schnell.

Tipp

In der Regel ist es ratsam, klassische Energiesparlampen die ersten 100 Stunden ungedimmt brennen zu lassen. Achten Sie hierbei auf die Empfehlung des Herstellers.

Forest Hills Residence - Porch

8. Leitungswasser vs. Mineralwasser

Eine wohl ewige Diskussion zwischen Gesundheitsgurus und Umweltschützern: Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken oder sollte man doch eher abgefülltes Wasser aus dem Supermarkt kaufen? Wussten Sie aber, dass hierzulande Leitungswasser das meist- und bestkontrollierte Wasser ist? Allerdings sollten Sie auch die Leitungen in ihrem Haus prüfen lassen – denn das bestkontrollierte Wasser nützt nichts, wenn es durch alte Leitungen fließt und dann etwa metallisch schmeckt. Auch ein Wasserfilter ist eine gute Idee.

Abgesehen vom umstrittenen Geschmack gewinnt Leitungswasser jedoch eindeutig bei der Kostenfrage: Bei ungefähr zwei Cent pro Liter kann kein Wasser aus dem Supermarkt mithalten. Von der Produktion und Beförderung von Plastik- oder Glasflaschen mal ganz abgesehen.

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Gastbeitrag von Houzz

Von
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39 Kommentare


3
#1
7.6.16, 17:38
Das hört sich alles sehr interessant an. Ich habe in diesem Tipp sogar noch einen weiteren Tipp auf einem Bild entdeckt. (Steckdosenleiste in einer Schublade verstecken) Das werde ich nachmachen.😄
2
#2 MuttisAntworten
7.6.16, 19:13
wenn sich denn alle Mitbewohner daran halten. ist nur im 1 oder 2 Personenhaushalt durchsetzbar. viele Dinge gehören zur Lebensqualität, da will ich nicht nachrechnen, was günstiger ist.
21
#3
7.6.16, 19:39
Steht leider auch einiges falsches drin.
So ist z.B. eine Regen- oder Spardusche nur dann sinnvoll, wenn man keinen hydraulisch gesteuerten Durchlauferhitzer hat. Der schaltet dann nämlich gerne mal einfach ab.

Und bei einem Induktionsherd wird die Wärme nicht "direkt unter den Topf geleitet", sondern der Topf selber erzeugt erst die Wärme. Das Induktionsfeld selber wird überhaupt nicht heiß.

Und ein Dimmer spart selbstverständlich Strom, denn die Helligkeitsverminderung entsteht dadurch, dass der Diimmer die Sinuskurve der Spannung an- oder abschneidet. Dadurch wird die Lampe praktisch immer kurz ausgeschaltet. Je länger diese Aus-Phasen sind, umso dunkler wird die Lampe. Und umso weniger Strom wird verbraucht.
Viele Leute glauben, der Dimmer setzt nur die reduzierte Leistung in Wärme um. Dann bitte mal überlegen, wie heiß ein 30 Watt Lötkolben wird. Und dann weiter überlegen, was mit einem Dimmer passieren würde, wenn man damit z.B. eine 100 Watt Glühlampe um 90% dimmt und der Dimmer dann die 90 Watt in Wärme umsetzen müsste... eingebaut in eine Wand... richtig, er würde einfach abbrennen.
Richtig ist allerdings, dass man besser gleich eine Lampe mit geringerer Leistung nimmt, wenn man nicht mehr braucht. Ein Dimmer ist eigentlich nur sinnvoll, wenn man es wirklich mal heller und mal dunkler braucht.

Und dass man  Energie spart, indem man zusätzlich zum Wasserkocher auch noch den Herd anschaltet kann wohl kaum ernst gemeint sein.

Naja, gut gemeinte Tipps. Aber so einfach ist es doch alles nicht. Und wie gesagt, teilweise auch schlicht und einfach falsch, wie z.B. beim Dimmer.

Und ich gebe MuttisAntworten auch recht. Es geht auch um Lebensqualität. Wenn ich Lust habe, 20 Minuten unter der Dusche zu stehen, dann mache ich das eben. Man sollte sich überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, ständig und überall jeden Cent zu sparen, der geht. Ich finde z.B. diese müde Geplätscher von Regenduschen unmöglich. Wenn ich dusche, muss da schon etwas an Wasser kommen. Ich will ja auch mal fertig werden damit.
Und abends im Dunkeln sitzen, und mich dann freuen, dass ich jeden Monat drei Euro an Strom spare muss ich auch nicht haben. Ich habe auch schon mal meinen Wasserkocher mit heißem Wasser vom elektrischen Durchlauferhitzer befüllt, weil es mir sonst zu lange gedauert hätte. Ja, ich weiß, die Sparfraktion wird jetzt die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Aber manchmal muss es halt schnell gehen.

Man muss nichts verschwenden. Aber Geiz ist überhaupt nicht geil.
Ich möchte nicht, dass später auf meinem Grabstein steht: "Er führte ein karges Dasein. Aber er hat jedes Jahr 100 kWh Strom gespart."  ;-)
4
#4
7.6.16, 22:36
@SchlottiP: Herrlich! 
"Man muss nichts verschwenden. Aber Geiz ist überhaupt nicht geil.
Ich möchte nicht, dass später auf meinem Grabstein steht: "Er führte ein karges Dasein. Aber er hat jedes Jahr 100 kWh Strom gespart."  ;-)"

Oben im Text ist aber noch ein anderer wichtiger Hinweis, der vor allem alle Veganer freuen wird. Gemüse braucht weniger Energie zum Garen als Fleisch. Ich mag ja so pauschale Aussagen, die die Vielfältigkeiten der Zubereitungen scheinbar so gar nicht berücksichtigen. Bäääh.
7
#5
8.6.16, 00:55
Nö: Sehe ich völlig anders! Geiz ist dort geil, wo man ohne große Einschränkungen sparen kann und sollte
.
Das kann beim richtigen Reifendruck am PKW beginnen und ist mit einem Perlator an Armaturen bestimmt nicht zu Ende.

Meine Lebensqualität leidet nicht unter Sparmaßnahmen, die ich eher als sinnvolle Einschränkung als als Geiz ansehe.

Auf meinem Grabstein wird stehen:
Sie wurde niemals fertig! .....und das bezieht sich auf die 1000000 Ideen und Pläne, die ich noch habe 😂

Ein karges Dasein führe ich bestimmt nicht, selbst wenn ich spare, wo ich kann.........
6
#6
8.6.16, 08:24
Es geht doch wohl primär hier darum, sich überhaupt einmal Gedanken zu machen, wie man selbst mit Energie, Strom, Wasser etc. umgeht. Da macht es schon Sinn, die eigenen Angewohnheiten zu hinterfragen. Dieses " "Habichimmerschonsogemacht" ist eine faule Ausrede. Es geht doch nicht darum, sich alle Lebensqualität zu kürzen, sondern sein Köpfchen einzuschalten und evtl. alte eingefahrene Angewohnheiten zu überdenken. Oft liegen die besseren Lösungen nur ein paar Handgriffe entfernt. Und mein Budget ist mir auch nicht egal, wenn ich etwas einsparen kann, dann tue ich das. Und mit Verbissenheit und Einbuße an Lebensqualität hat das gar nichts zu tun. "
..und nach mir die Sintflut " als Grabsteininschrift wäre doch oberpeinlich, oder?
4
#7
8.6.16, 13:39
Man kann ja nicht jede Sparsamkeit gleich Geiz nennen!
Wichtig ist doch, daß man so lebt, wie man es vor seinem eigenen Gewissen verantworten kann.
Leider ist das Gewissen bei den verschiedenen Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Es gibt Menschen, die sogar kleine Strecken mit dem Auto fahren, obwohl sie gesund genug sind, um zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Andere benutzen umweltschädliche Putzmittel, obwohl es auch andere Methoden gäbe.
Sparsamkeit um jeden Preis ist vielleicht nicht erstrebenswert, aber man sollte schon versuchen, da zu sparen, wo es sinnvoll und gesund ist. Mit "gesund" meine ich auch ökologisch gesund.
4
#8
8.6.16, 14:07
Wenn jemand  zur Toilette geht (kleines "Geschäft") und jedesmal anschliessend die Familienmitglieder vor dem Spülen/Wasserziehen fragt, ob noch  jemand "muss". ist das dann Sparsamkeit oder Geiz? 
8
#9 MuttisAntworten
8.6.16, 18:00
@8 das ist eklig.
#10
8.6.16, 19:59
@moirita: Ich habe vorhin im Fernsehen bei TLC eine Frau gesehen, die pinkelt immer in eine Flasche damit sie nicht abziehen muß und versucht ihren Freund auch dazu zu bewegen. 😳
#11
8.6.16, 20:07
@kon-tiki: Wie ekelig ist das denn bitte? Und was hat sie dann mit der Flasche samt Inhalt gemacht?😟
7
#12
8.6.16, 20:26
@NFischedick: 
Den Inhalt auf dem Weg zur Pfandrückgabe unterwegs ausschütten:
2x Abziehen gespart und auch noch 25 Cent in der Tasche😂
1
#13
8.6.16, 20:42
@NFischedick: Die Flasche steht in der Toilette und wenn die voll ist wird der Inhalt als Dünger in den Garten geschüttet. 😄
1
#14
8.6.16, 20:51
@xldeluxe_reloaded: man kann es auch wirklich übertreiben mit der Sparsamkeit,

@kon-tiki: Ich würde das nicht als Dünger in die Beete schütten. Die armen Pflanzen!!😟
#15
8.6.16, 21:50
@NFischedick: Ich auch nicht. 😄
3
#16
9.6.16, 13:47
Hat unsere Nachbarin in etwa auch so gemacht.
Aber die hatte keine Flasche, sondern einen richtig altmodischen,verschnörkelten Pinkelpott mit riesigem Henkel.
Und sie hat ihr Pipi nicht zum düngen benutzt, sondern hat die armen Schnecken, die in ihren Beeten abgesammelt hat, darin ertränkt. 😱

Das war so widerlich und fies, wir haben uns sowas von in die Klamotten gekriegt....ich habe nichts dagegen, wenn jemand sein Gemüse gegen Schnecken verteidigt.
Aber nicht SO. 😟

Tipps zum Energie und sonstigen sparen lese ich ganz gerne, dann suche ich mir davon heraus, was ich gut umsetzen kann, ohne dass ich dafür meinen gesamten Haushalt ummodeln muss.
Manchmal sind es wirklich Kleinigkeiten, an die ich vorher noch nicht gedacht habe...dann lese ich einen Tipp und denke " Mensch, gut, so hättest du das auch schon eher machen können".

Darum zerpflücke ich solche Tipps auch nicht bis in jedes Detail, die sind immer gut gemeint , sparen und gerade Energie sparen ist für alle gut, und ich kann mir schließlich aussuchen, ob ich davon etwas gebrauchen kann oder nicht.
Was für MICH nicht passt, kann bei andern ja trotzdem wunderbar funktionieren.

LG Sabine
2
#17
9.6.16, 15:04
@moirita:  Für mich kein Geiz! Kenne es noch von meinen Großeltern, und praktiziere es noch heute!
1
#18
9.6.16, 15:06
@MuttisAntworten: Warum??? Machten meine Großeltern schon! Meine Eltern haben es gemacht, und ich mach es auch!
3
#19
9.6.16, 15:52
Von meinem Alter her (70) könnte ich sagen, hab ich immer schon so gemacht. Wäre aber eine Falschaussage.
Ich habe viele Geräte genutzt. Geschirrspüler, Mikrowelle etc. Dann zog unser Kind aus. Nachdem ich dadurch 3 Monate meine Mikrowelle nicht mehr genutzt hatte, bekam sie mein Kind. Bis heute habe ich sie nicht vermisst. Vor ca. 6 Jahren fingen meine alten Herdplatten an, nach und nach den Geist aufzugeben. Überlegung war, Glaskeramik oder Induktion.Zufällig sah ich eine Induktionskochplatte für 44 Euro. Gekauft, und ausprobiert. War begeistert! Da wir nur noch 2 Personen sind, und ich bei meinem alten Kochfeld nur 2 Platten in Benutzung hatte, habe ich mir eine 2. Induktionskochplatte angeschafft. Mein Mann hat mir eine wunderschöne Abdeckung gebaut, worauf jetzt die beiden Platten stehen.Klar, ich musste neue Töpfe kaufen, die Induktionstauglich sind. Aber dadurch, das ich fast 1000 Euro eingespart habe für ein Kochfeld, habe ich mir sehr gute Töpfe gekauft, die ich sogar an meinen Sohn vererben kann. Auch mein Sohn hat in seiner neuen Küche ein Induktionskochfeld und ist begeistert!
Geschirrspüler. Habe ich viele Jahre gehabt. Vor einem Jahr hat sie ihren Geist aufgegeben. Da war die Überlegung, eine neue kaufen, oder per Hand abwaschen. Habe mich gegen eine neue Maschine entschieden. Aus folgendem Grund. Meine Verwandtschaft lebt nicht mehr. Unser Freundeskreis hat sich reduziert auf ein Ehepaar, das im Pflegeheim lebt. Sohn und Schwiegertochter laden uns zum Essen ein. Und das aus Dankbarkeit, weil ich lange für Beide gekocht habe, als sie für ihr Haus gespart haben. Und das wenige Geschirr, was ich nach dem Essen habe, wasche ich per Hand ab. Es würde viel zu lange dauern, bis ich den Geschirrspüler voll hätte.Aber, wer in meinem Alter noch eine große Familie hat, ist so ein 'Teil sehr sinnvoll!
Generell finde ich den Tipp sehr gut! Man sollte immer aufgeschlossen sein für Neues! Und wenn es dafür sorgt, das ich Geld sparen kann, warum nicht! Ist es nicht schön, wenn man ein kleines Einfamilienhaus hat, und bekommt eine Endabrechnung für Strom, Wasser, Gas, und bekommt 200 Euro zurück? Und die Abschlagzahlung pro Monat beträgt nur 100 Euro? Das ist für mich Lebensqualität!
#20
10.6.16, 21:37
Was uns schon einiges an Heizkosten gespart hat, war die Umrüstung auf elektrische Heizkörperthermostate.

Früher wurde die Heizung aufgedreht und eigentlich erst am Abend abgedreht, seit gut 3 Jahren, stelle ich nun nur noch die gewünschte Raumtemperatur ein und unsere Thermostat regelt es automatisch. Seit 3 Jahren, ist der Verbrauch sichtbar gefallen.
2
#21
11.6.16, 11:42
Also wirklich Neues war für mich jetzt nicht dabei, alle Tipps sind schon auf Frag Mutti vorhanden. Klar kan man die zusammenfassen, ist halt langweilig. Aber für mich sind einfach zu wenig Fakten vorhanden. Man soll das Geschirr in wenig Wasser einweichen, damit man dann das Sparprogramm nutzen kann. Und wieviel spart das dann? Wenn das pro Spülgang 10 Cent sind, ist mir der Aufwand zu hoch, sag ich ehrlich. Da ist mir meine Bequemlichkeit wichtiger. Jeder sammelt doch, bis die Maschine voll ist. Man räumt es ein und wenn es dann Zeit zum Spülen ist, räumt man es wieder raus zum Einweichen oder wie? Dass das Vorreinigen des Geschirrs, in dem man vor Einsortieren gründlich Wasser drüber laufen lässt, nicht sinnvoll und auch nicht nötig, weil nicht energieeffizient ist, kam schon hundert mal im Fernsehen. Das mache ich auch schon längst nicht mehr. Meine SpüMa bekommt alles wunderbar auch ohne Vorreinigen sauber. Klar, schwer verschmutzte Auflaufformen mit angebackenem Käse weiche ich auch ein, sonst nichts. 

Also diese generellen Aussagen ohne Beispiele mit genauer Angabe, was man denn nun sparen kann, finde ich wenig aussagekräftig. Ganz besonders, wenn es es von einem gewerblichen Anbieter wie Houzz kommt. Die Überschrift lautet ja, was rechnet sich tatsächlich und die Frage wird hier kaum durch Beispiele und klare Fakten beantwortet.
9
#22
11.6.16, 11:48
Übrigens ist meine Spülmaschine fast 20 Jahre alt, also demnächst wahrscheinlich mal fällig. Eine neue SpüMa werde ich aber ganz bestimmt nicht so aussuchen, dass sie die höchste Energieeffizienzklasse durch Wassersparen hat. Warum nicht? Weil ich das bei der Anschaffung einer neuen Waschmaschine schon mal mal bitter bereut habe. Die höhere Energieeffizienz wird nämlich teilweise dadurch erreicht, dass mit wenig Wasser gewaschen wird. Klar, wenig Wasser erhitzen kostet weniger als viel Wasser erhitzen. Das führte aber dazu, dass die Wäsche müffelte, weil eben mit zu wenig Wasser in Berührung gekommen. Seitdem wasche ich, wenn die Maschine voll ist, mit der Einstellung "extraviel Wasser". Na super, das ist bestimmt nicht energiesparend. aber das ist es auch nicht, wenn ich alles 3 x waschen muss, weil die Maschine so supersparsam ist. Also wird eine neue Geschirrspülmaschine bei mir wieder viel Wasser brauchen. Ich will es einfach sauber haben und vorher Einweichen kommt nicht infrage.

PS: dass andere das anders handhaben, weil sie eine andere Lebenssituation haben als ich, verstehe ich vollkommen. Wer weiß, wie ich es mal habdhabe, wenn ich in Rente bin. Jetzt will ich meinen Haushalt mit möglichst wenig Aufwand ordentlich haben.
7
#23
12.6.16, 08:13
In Deutschland Wasser sparen geht total nach hinten los. Die Kanalisation trocknet aus und muss dann teuer mit frischem Wasser gespült werden. Geiz ist nicht immer geil.
2
#24
12.6.16, 10:03
Wasserfilter
sind nach Ansicht von von Fachleuten keine besinders gute Idee, weil die Wasserqualität eher verschlechtert als verbessert wird.
3
#25
12.6.16, 10:41
@knoffhoff: das ist in der Tat so. Ich habe einmal in meiner Klinikzeit eine Leitungswasserprobe und eine aus einem Wasserfilter durch Bakterienfilter laufen lassen und die anschliessend auf Nährböden bebrütet. Der Unterschied war dramatisch. Während auf der Leitungswasserprobe nur wenige Kolonien ausgewachsen waren, hob es bei der Probe aus dem Wasserfilter fast den Deckel von der Petrischale, so massiv war dort das Keimwachstum. Wenn unbedingt Filter, dann auch danach abkochen. 
2
#26
12.6.16, 17:36
Netzgeräte mit denen Akkus z. B. in Handys Smartphones geladen werden ziehen (meist) immer Strom. Das merkt man leicht daran, weil sie auch bei vollem Akku Wärme abgeben.

Ich bevorzuge auch Mineralwasser, obwohl wir eine Eigenwasseranlage mit hohem Mineralgehalt (32° dH/GH) haben, weil mir das besser schmeckt. Bei Filtern ist die Keimbelastung meist problematisch (wurde schon erwähnt). Will man die Reduzieren muss man oft die teuren Filterkartuschen wechseln - da spart man besser gleich die Filter.

Mitteleuropa ist ein Wasserüberschussgebiet, da macht es wenig Sinn Wasser zu sparen und andererseits die Kanalisation zu spülen. Interessant wird es erst, wenn das Wasser erwärmt wird. Da kann man Energie sparen.

Den Tipp finde ich im Ansatz gut, jedoch muss jeder sein individuelles Sparpotential ermitteln und abwägen gegen Einbußen der Lebensqualität und nicht überall macht Sparen auch Sinn.
#27
12.6.16, 19:55
kleiner Kommentar zum Spülen: wir sind ein kleiner Haushalt (erwachsene Tochter und ich), haben eher selten Essbesuch, daher habe ich die (vom Vorbesitzer "geerbte") Spülmaschine nicht in Betrieb genommen, habe einige Dinge ausgebaut und nutze sie als Ablage. (Putz- und Spültücher, Tüten, ....) Eine Spülmaschine ist bekanntlich nur sparsam/rentabel wenn sie voll ist, das würde bei uns Tage dauern - ausserdem hat man ja auch noch die Lieblings-AC/DC Tasse, die man sowieso immer man zwischendurch per Hand abwaschen würde ..  Da gibt es noch einen Faktor: ich war mal in einem Supermarkt und hatte ausnahmsweise etwas mehr Zeit um mal ein bisschen genauer hinzusehen .. Da fiel mir beim Spülmaschinenzubehör vor allem die Menge diverser Spülmaschinendeos auf! Naja, also wenn schmutziges Geschirr dadrin stundenlang oder länger rumsteht, kann ich mir vorstellen dass sich da durchaus ein Geruchsproblem entwickeln könnte, dem man dann natürlich ständig gegensteuern müsste  durch vorheriges Reinigen und/oder Gebrauch der erwähnten Deos - das ist dann doch  stressig und nicht wirklich sparsam.  Übrigens spüle ich in einem Plastikspülbecken das in der Einbauspüle steht - so kann ich Gläser nebenher nachspülen. Das Wasser kommt aus dem Kocher - der fasst fast 2 Liter - ich befülle ihn dann (nach dem Kochen und Entleeren) noch ein 2. Mal ohne einzuschalten, nur mit der Resthitze des Wasserbehälters wird das 2te Wasser dann noch beinahe lauwarm - so habe ich perfekt heisses Spülwasser. 
1
#28
12.6.16, 20:06
@Marie-JeanneReckinger: Naja aus dem kleinen Kommentar ist dann ja doch noch ein halber Roman geworden.😜 
Was das Spülen angeht: Wenn du das Wasser im Wasserkocher erhitzt dann brauchst du dafür auch wieder Strom und der kostet dann auch wieder Geld. Ich frage mich wo da dann das Einsparpotential sein soll??😐
1
#29
12.6.16, 20:38
kleiner Nachtrag: beim Kochen von Wasser zum Spülen füge ich immer einen Spritzer konzentrierte Zitrone dazu - so brauche ich den Kocher praktisch nie zu entkalken - der Heizstab ist under einer Metallfläche verborgen - und die ist immer blitzblank.
#30
12.6.16, 20:42
@Marie-JeanneReckinger: Das mit dem Zitronenspritzer finde ich eine sehr gute Idee.
#31
12.6.16, 23:05
an
@Marie-JeanneReckinger
Wasserkocher gelten im Renking als sehr effektiv, weil die Abstrahlverluste gering sind.

Die Betonung auf A+ oder A+++ halte ich in diesem Fall für ein reines Marketing Label ohne Bedeutung, weil eine Kilowattstunde ist eine Kilowattstunde, auch in einem minderwertigen Wasserkocher und auch mit einem verkalkten Heizstab. Da gibt es andere Qualitätsmerkmale, wie z.B. mit meinem früheren Tschibo Topf, den man nur über der Spüle ausgiessen konnte weil 20% daneben ging.
Und für 1 Tasse Kaffee muss man nicht 3 Tassen Wasser aufkochen.
1
#32
13.6.16, 09:38
Nochmal wegen dem Geschirrspüler: Ich hab´ mich schon immer gewundert zu was man irgendwelche "Duftmittel" für die Spülmaschine braucht. Nun ist es mir klar. Wenn man die Maschine nicht jeden Tag benutzt bilden sich dort, wenn man das Geschirr nicht grob abspült, doch unangenehme Gerüche. Je nachdem was es so zu essen gab. Auch kann sich Schimmel oder Moder bilden. Dann doch lieber kurz unters Wasser. Das ist kein Arbeitsaufwand und schlimmer Wasserverbrauch, sondern ganz einfach appetitlicher.
#33
13.6.16, 13:11
Zu:
1. Abwaschen vs. Spülmaschine
- Wenn die Spülwanne isoliert
ist - ja, das gibt es und es lohnt sich! - kann man länger heiß spülen,
also mehr, wenn das Spüli und die Wasserqualität es hergeben.
- Eine
Spülmaschine vollzukriegen, bedeutet: fast doppeltes Geschirr und
Besteck zu besitzen, weil die andere Hälfte - im Schnitt weniger - stets
in der Maschine lagert, gammelt.^^ Jedenfalls gilt das für
Kleinverbrauchende.
Für Vielwaschende ist eine Spülmaschine eher praktischer und rentabel.
- Allerdings können 2 Handspülladungen ebenso mehr Geschirr provozieren, man lagert die auch irgendwo zwischen usw.
Für Wenigspülende mit wenig Geschirr scheint dies aber besser.

3.  Akku vs. Dauerladen
-
Akkus sollte man grundsätzlich erst aufladen, wenn sie "alle" sind. Das
soll dem Memory-Effekt vorbeugen. Aber heutzutage soll das kaum mehr
Akkus betreffen - was ich bezweifle.
- Die Hintergrundapps, auch
Netzz- bzw. WLAN-Suche und Positionsfindung usw., beschleunigen
abgeschaltet natürlich den Ladevorgang - die ziehen dann ja keinen Saft
mehr.
- Generell sollten alle mal nachgucken, welche Prozesse im
Hintergrund laufen - die wenigsten wissen das. Sucht nach
Prozessmanager-Apps u.a.

5. Gas vs. Elektroherd
- ALLE produzieren "Restwärme", Abwärme, Verlustenergie.
- Viel Wärme geht wie bei E-Herden bei Gasherden flöten - oder was ist mit der Umgebungshitze bei Gas? Das meiste ist Verlust.
-
Induktionsfelder streuen ebenso Energie(felder): legen Sie Löffel neben
den Topf. Und den Topf müssen sie ja erwärmen, um dessen Inhalt zu
erhitzen. Die Platt erhitzt sich durch den Topf - das ist alles
Verlustwärme. Wahrscheinlich aber besser als beide zuvorgenannten.
- Mikrowelle, könnte ich mir vorstellen, wäre am besten.
-
Induktion ist am teuersten und wird wahrscheinlich seinen Preis nie
wieder einfahren können, d.h. sich amortisieren. Es geht hier doch ums
Sparen - energetisch ökologisch wäre das aber vllt besser, wenn man
dessen Herstellungskosten denn kennte...
- Induktionsherde sind nur subjektiv schneller, weil sie auch mehr Power haben, d.h. mehr Energie liefern.
- Wenn man alte Geräte hat, soll man sie bis zu deren Lebensende benutzen - außer Kohle- und Holzfeuern ;)
-
Fleisch wird dünn geschnitten (Minuten-Schnitzel) gebraten viel
schneller gar, als in Wasser gekochtes Gemüse. Aber essen Sie lieber
keine Tierprodukte und ersparen Sie uns allen diese Kosten: deren
Energie- und Ökoverschwendung ist bodenlos. Die Tierqual auch. Menschen
brauchen keine Tier zu töten um zu leben.
- Nutzen sie Restwärme: Man darf Nudeln auch 10 Minuten ziehen lassen nach Ausschalten bei Kochtemperatur.

6. Wasserkocher vs. Herd
- Mit Wasserkocher immer Wasser vorkochen: Geht schneller und sparsamer.

8. Leitungswasser vs. Mineralwasser
- Grundwasser aus DE in Plastikflaschen wird z.B. auf Mallorca verkauft. Wahnsinn!
- Weichmacher u.a. Chemikalien wandern aus Flaschen ins Trinkwasser!
- Leitungswasser hat bessere Grenzwerte gegen Schadstoffe als Flaschenwasser: Uran, Pestizide, usw.
- Mineralien sind in beiden kaum vorhanden :(

10. Es ist peinlich, dass dies wohl ein Payed Content zu sein scheint, den Werbepartner schreiben dürfen.
Aber das kennen wir ja z.B. aus der Politik auch nicht anders...
2
#34
13.6.16, 13:16
@Clemens Ratte-Polle: Bei Lithium-Ionen-Akkus gibt es den Memory-Effekt nicht mehr. Daher ist es bei denen egal, ob man sie ganz leer auflaedt, oder "mittendrin". Allerdings lassen alle Akkus mit der Zeit natuerlich in ihrer Leistungsfaehigkeit nach.

Zu 10: dies ist kein "paid" content, sondern der Artikel wurde uns von Houzz zur Verfuegung gestellt - kostenlos. Dies kannst du sehen, wenn du auf "Gastbeitrag von Houzz" am Ende des Artikel klickst.

Warum das peinlich sein soll, erschliesst sich mir leider nicht. Der Tipp kam gut an, wie man an der konstruktiven Diskussion und auch den Bewertungen ersehen kann. ich denke, das ist ein Gewinn fuer die Leserschaft.
#35
13.6.16, 13:55
@Bernhard: naja, der Link unten ist kommerzielle Werbung.
Es hat "Gschmäckle".^^
Ein Gewinn ist das sicher - für die Leserschaft und die beworbene Seite ;)
3
#36
13.6.16, 14:30
@wollmaus Nr. 17 und Nr. 18:
Auch was unsere Eltern und Großeltern schon praktiert haben, war nicht immer gut! So kann ich jedenfalls Deine Angaben nicht ganz nachvollziehen. Für mich heißt das Sparen am falschen Ende. Was machst Du denn, wenn niemand nach Dir "muss" .........? Was sollen da Alleinstehende machen? Wenn dann unverhofft Besuch auftaucht, muß erst die Toilette gereinigt werden! Nein, danke! Da spare ich lieber an anderer Stelle!
Übrigens: Urinstein ist nichts Tolles in der Toilettenschüssel!
1
#37 Saufeder
13.6.16, 14:36
Liebe wollmaus,
es gibt viele Menschen mit Nierenproblemen und viele, die regelmäßig Medikamente nehmen müssen. Na, frag die mal, wie deren Urin riecht.
Ehrlich: Bäääh 
#38 mrmoeschler@gmail.com
20.10.16, 09:14
Am besten spare ich beim Wasserverbrauch. Den Tipp, einen wassersparenden Duschkopf sich anzuschaffen kann ich voll unterstützen. Ich habe ein Modell (wie im Text beschrieben), dass nur 6 Liter verbrauchen pro Minute. Der Duschkomfort leidet kaum darunter, weil Luft dem Wasser untergemischt wird.
Ich weiß allerdings von meiner Frau, dass Sie wegen dem Duschkopf länger braucht, um ihre langen Haare zu waschen. Daher überlegt euch gut, ob nicht wassersparende Produkte, die 9 Liter/Minute verbrauchen, sinnvoller wären.
#39
20.11.16, 19:31
Zitat:
"Kostenfrage: Bei ungefähr zwei Cent pro Liter kann kein Wasser aus dem
Supermarkt mithalten."
Was haben die denn für teures Trinkwasser dort?
Mich kostet ein Liter Leitungswasser ca. 0,42 Cent (Kosten für
Trinkwasser und Abwasser zusammengerechnet) Für 1000l Trinkwasser
bezahle ich 1,92 € und für das Abwasser 2,27 €.

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