Abtauen und Einfrieren

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Plötzlicher Frost kann im Haushalt auch ein Segen sein! Ideal zum Abtauen des Gefrierschranks. Einfach raus mit dem Kühlgut auf Balkon oder Terrasse und die Tür des Gefrierschranks schön weit öffnen. Stecker ziehen oder Ausschalten nicht vergessen!

Nun noch alle 15 Minuten mal das Wasser im Schrank aufwischen und nach ein paar Stunden ist der Schrank wieder sauber und eisfrei. Das Kühlgut steht sicher gefroren im natürlichen Frost! Übrigens könnt Ihr so auch jetzt Vorräte schnell und ohne Stromkosten einfrieren!

Achtung vor Katzen oder anderes Getier! Da schon Gefrorenes kaum Geruch haben kann, sollte nichts passieren (mir noch nie!), aber wer ängstlich ist, legt eine knisternde Tüte o. Ä. drüber.

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12 Kommentare


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#1
30.10.12, 11:17
Ich kann mir nicht vorstellen eine Pizza aus dem Garten zu holen. Wie schaut das aus? Außerdem wage ich zu bezweifeln das die Lebensmittel draußen schneller frieren als im TK.

Muss mir gerade vorstellen wie ich vom Einkauf komme und meine Tk Sachen in den Garten bringe und bei Bedarf im Schnee verbuddle.....
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#2
30.10.12, 11:39
genau das hab ich gestern gemacht, alle Lm in den Wäschekorb, rausgestellt in den Schatten, 2 Tiefkühler abgetaut, trockengewischt, Lm wieder rein
allerdings hat das bei mir höchstens 1 Stunde gedauert, hab mit einem dafür geeigneten Eiskratzer nachgeholfen
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#3
30.10.12, 11:46
@tjte: ich glaube, Du hast da was falsch verstanden. Es ging darum, die Minusgrade auf Terrasse und Balkon dazu zu nutzen, das Gefriergut aufzubewahren, solange der Gefrierschrank abgetaut wird. Mache ich schon ewig so.

Und auch etwas frisch Gekochtes, das ich einfrieren wollte, habe ich schon in der verschlossenen Plastikdose zum Abkühlen in den Schnee gestellt, bevor es dann in den Gefrierschrank kam. Das spart Energie und schont somit Umwelt und Geldbeutel.
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#4 Oma_Duck
30.10.12, 14:16
So kalt wie im TK-Möbel (< -20°) wird es hierzulande - glücklicherweise - selten. Die hier üblichen leichten Minusgrade sind geradezu saunamäßig im Vergleich dazu.

Ich ziehe daher die "Ab-ins-Bett-Methode" vor - alles in eine große Plastikwanne, vielleicht noch mit zusätzlichen Kühlakkus, und gut zudecken. Abtauen mit Ventilator, + 20°ist nämlich vergleichsweise ein Gluthauch! Bei TK-Schrank ein altes Badetuch unten rein, dann dauert es viel kürzer als "ein paar Stunden".
Das Vorkühlen von Gekochtem ist eigentlich selbstverständlich, wer stellt schon heiße Sachen in die TK?
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#5
30.10.12, 15:06
Guter Tipp ! Also idealerweise im Winter abtauen...
Fisch & Co kommen mit den Akkus noch in die Gefrierbox, den Rest "versorge" ich wie Oma Duck :-) in Wäschekörben. Aber nicht im Bett, nö - draußen.
Ich überlege, ob ich da nicht unser altes Gästebett, das eigentlich auf den Sperrmüll sollte, aufstelle...
Den schönen Daumen für Dich, fafene :-)
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#6
30.10.12, 15:30
Ich packe auch im Winter die Wäschekörbe voll mit in Zeitungspapier gewickeltes Gefriergut (Papier isoliert), um die Kühltruhen abzutauen. Bei Minus-Temperaturen kann das Tiefkühlgut schließlich nicht auftauen, nur ein bisschen wärmer werden als minus 18 Grad. Das kühlt dann in der Gefriertruhe rasch wieder runter.

Ach ja: in die Gefriertruhen stelle ich immer zwei Töpfe mit heißem Wasser, dann geht das Abtauen schneller!
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#7 Oma_Duck
30.10.12, 15:48
@horizon, mops: Wenn, wie im Tipp beschrieben, das Abtauen mehrere Stunden dauert, kann das Gefriergut auch bei - sagen wir mal - drei Minusgraden zu "warm" werden.

Den größten Teil des Jahres friert es nicht. Die unter dem Oberbett (oder zweien) kühl gehaltenen Teile müssen nicht umständlich ein- und wieder ausgewickelt werden. Wäschekörbe sind sowieso ungünstig, weil sie "durchbrochen" sind - kalte Luft fließt bekanntlich nach unten, was sie in einer geschlossenen Wanne oder Kiste nicht kann. Für kleinere Mengen bieten sich auch Kühlboxen oder -taschen an - die man zur Sicherheit auch noch zu Bett bringen kann.

Zu bedenken ist auch, dass nicht jeder einen Garten oder Balkon hat.
#8
30.10.12, 15:49
Am schnellsten und am energieaufwändigestens taut man den Gefrierschrank ab, in dem man einen Heizlüfter davor stellt und volle Pulle laufen lässt.

Diese Variante nur für Notfälle. So geschehen beim letzten Umzug meines Bruders. Am Morgen des Umzugstages ist ihm sein Gefrierschrank und seine Waschmaschine immer Keller wieder "eingefallen" ... ;-)
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#9 Upsi
30.10.12, 16:13
prima tipp vor allem für jüngere neuhausfrauen die noch keine tiefkühlschrankabtauerfahrung haben. :-)) man kann alles hier schon genannte anwenden glaube ich. ich machs wie arjenjoris, alles in den wäschekorb, eisbeutel und akkus drauf dann noch einige decken die wohl jeder hat und ab auf den balkon. geht natürlich nur im winter. als abtauhilfe benutze ich meinen fön, danach alles mit spüli essigwasser ausgewischt und schon wird wieder eingeräumt. höchstens ein bis eineinhalb stunden. von mir daumen hoch.
#10 Oma_Duck
30.10.12, 16:27
@Upsi: Sitzt Du wirklich eine Stunde und mehr mit dem laufenden Föhn in der Hand vor dem TK-Schrank? Sehr mühsam, abgesehen davon, das Föhne nicht für einen solchen Dauerbetrieb gedacht sind.
Der Heizlüfter von # 8 Shao ist da schon besser geeignet, zumal man ihn auch "lauwarm" oder kalt laufen lassen kann.
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#11 Upsi
30.10.12, 16:57
@Oma_Duck: ja ich weiss doch, fön ist nicht das optimalste, aber ich hab da einen super duper fön, den letzten von quelle damals erhascht.heißlüfter besitze ich nicht. nein sicher sitze ich nicht eine stunde vor dem tiefkühler (hab doch rücken) ich föne nur mal richtig eine weile in abständen und lasse es dann tropfen, mit der zeit meine ich alles insgesamt, mit auswaschen, trocknen und einräumen, das geht doch oder? den tipp mit bett kannte ich noch nicht, werd es aber ausprobieren. sollte unser bett dann zu eisig werde, schicke ich dir meinen mann vorbei, der haßt nähmlich kalte betten:-) es ist eben so, was man sich viele jahre angewöhnt hat legt man ungern ab, auch wenn es nicht immer das praktischste ist.
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#12 EnglishLady
30.10.12, 22:15
Gott sei Dank, habe ich jetzt einen no-frost Kühlschrank. Dabei spare ich mir eine ganze Menge Arbeit und Umstand in der Küche. Kann ich nur empfehlen.

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