Altes Schwarzbrot

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Älteres, schon etwas trockenes Schwarzbrot einfach in Scheiben schneiden, mit geriebenem Käse oder natürlich auch mit Käsescheiben belegen und 10 Minuten im Rohr backen.

Schmeckt lecker und eignet sich auch wunderbar als Karfreitagsgsmenü!

 

krillemaus: Ich nehme hart gewordenes Brot/Brötchen, gleich welcher Art (außer mit vielen ganzen Körnern), als Grundlage für selbstgemachte "Semmel"brösel. Das Brot wird in einem Stoffbeutel luftdurchlässig verwahrt, damit es nicht schimmelt und immer schön trocken ist. Bei Bedarf reibe ich mir dann Schwarzbrotbrösel, Weißbrotbrösel, Laugenbretzenbrösel........ Mit unterschiedlichen Bröseln verleiht man Speisen interessante Geschmacksvariationen, die kein fertiggekauftes Semmelmehl erreicht.
Außerdem kann ich mit der Wahl der Reibe die Dicke der einzelnen Brösel bestimmen, was interessante Ergebnisse für die bebröselte Speise bewirkt.
Frohe Ostern!
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Themen: Brot

28 Kommentare


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#1 xldeluxe
17.4.14, 22:09
Kann ich mir gut vorstellen, obwohl ich "Hasenbrot" sehr mag und Schwarzbrot- oder Vollkornbrotscheiben manchmal extra auf die Heizung lege, damit sie austrocknen und hart werden.
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#2
17.4.14, 22:18
Ja mach ich auch so, schmeckt dann wieder sehr lecker ;) guter Tipp
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#3
18.4.14, 06:13
So kann man "altes" Brot noch aufpeppen und wird garantiert noch gegessen.

Das ist doch eine Super Idee gegen Verschwendung.
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#4
18.4.14, 16:06
@xldeluxe ,,Hasenbrot'' hat man bei uns auch immer gesagt, ob belegt oder auch nicht. Bei uns wird Brot nicht weg geworfen ,gern essen wir das auch schön braun getoustet als Knusperbrot.

Aber gern probiere ich die Variante von loewinundlamm


Ich wünsche allen ein schönes Osterfest
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#5 xldeluxe
18.4.14, 23:39
@delphin55:

Hasenbrot hieß immer das Brot, dass der Vater zurück von der Arbeit brachte. Es war nach vielen Arbeitsstunden meist schon hart und wir Kinder bekamen das dann zu essen. War aber lecker und ganz normal.

Ich schmeiße auch keine Lebensmittel weg. Das kommt bei mir - und das kann ich ganz bewusst sagen - nie vor.
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#6
20.4.14, 08:17
'Hasenbrot' ist was ganz tolles !
Kann kaum verstehen, daß das so viele Menschen nicht mögen bzw. ablehnen.
Ich habe mal bei einem Bäcker folgenden 'Spruch' gelesen:
"Hartes Brot ist nicht hart, kein Brot ist hart!"
So viel ich weiß, stammt das aus der Bibel, aber da müßte ich mal googeln.
Auf jeden Fall passt das zu Ostern und auch sowieso !
Euch ein buntes Osterfest !
Liebe Grüße
taline.
1
#7
20.4.14, 09:26
Echt tolle Ideen, aber mich würde mal interessieren, warum es "Hasenbrot" heißt. Ich kenne den Ausdruck nicht.
9
#8 xldeluxe
20.4.14, 09:29
Ich denke, weil steinhartes Brot an Hasen/Kaninchen verfüttert wird, damit sich die Vorderzähne "abschleifen"......
#9
20.4.14, 10:35
@xldeluxe: Könnte ich mir gut vorstellen, danke Dir.
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#10 krillemaus
20.4.14, 11:16
Ich nehme hart gewordenes Brot/Brötchen, gleich welcher Art (außer mit vielen ganzen Körnern), als Grundlage für selbstgemachte "Semmel"brösel. Das Brot wird in einem Stoffbeutel luftdurchlässig verwahrt, damit es nicht schimmelt und immer schön trocken ist. Bei Bedarf reibe ich mir dann Schwarzbrotbrösel, Weißbrotbrösel, Laugenbretzenbrösel........ Mit unterschiedlichen Bröseln verleiht man Speisen interessante Geschmacksvariationen, die kein fertiggekauftes Semmelmehl erreicht.
Außerdem kann ich mit der Wahl der Reibe die Dicke der einzelnen Brösel bestimmen, was interessante Ergebnisse für die bebröselte Speise bewirkt.
Frohe Ostern!
1
#11
20.4.14, 11:23
@krillemaus: Das mache ich auch. Leider werden bei mir selten Brötchen hart und wenn, dann brauche ich sie für meine Frikadellen.
#12 alesig
20.4.14, 11:25
@xldeluxe: Hallo, ich kenne "Hasenbrot" auch so! Hmmm, lecker, wenn ich Glück hatte, war es Brot mit Leberwurst oder Salami/Dauerwurst. Das den ganzen Tag durchgezogen....zum Abendbrot war es für mich ein "Schleckerli" :))
Bei uns wird auch kein Lebensmittel weg geworfen, ich mache aus etwas trockenem Brot auch gerne sog. Brotkrummen: Das Brot würfeln, in eine Pfanne mit etwas Fett/Buter geben und schön kross rösten, dabei nach Geschmack würzen:Knobi, Kräuter usw. Nun entweder über lecker frischen Salat streuen oder einfach so knabbern ;)
PS zu deinem Senftip:gestern gab es bei uns schnelle Eierpfannkuchen mit Apfel. Da mein Mann aber esstechnisch nicht so süss ist, hat er sich wg. deinem Tip Senf mit Schokocreme gemischt! Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig hat aber wirklich geschmeckt (mit dem Messer gemischt auf dem Tellerrand)
Schöne Ostertage für euch und euere Familien und Freunde
1
#13 xldeluxe
20.4.14, 13:34
@alesig:

Oh ja mit Salami - das Brot war dann abends richtig schön fettig ;-))

Dein Senf ist eine ganz außergewöhnliche Kreation!

Vorstellen kann ich mir grundsätzlich alles und da ich auf Limburger Käse Marmelade esse, ist Deine Komposition für mich gar nicht so gewöhnungsbedürftig!

Fröhliche Ostergrüße!
#14
20.4.14, 15:30
@xldeluxe: genau - Limburger mit Kirschmarmelade, DER Schmaus schlechthin.

Ich merke schon, hier sind die richtigen Gourmets unterwegs. Euch ellen schöne Ostertage.
1
#15 xldeluxe
20.4.14, 16:26
haha ja: Es öffnen sich wundersame Welten ;-)
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#16
20.4.14, 17:25
Oh mein Gott
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#17
20.4.14, 19:31
Mein Vater brachte Hasenbrote nur von der Jagt mit (zu den Mahlzeiten war er immer zu hause). Er behauptete, das hieße Hasenbrot, "weil ein Häschen daran geschnuppert habe". Als vorwitziger Dreikäsehoch habe ich ihn natürlich gefragt, warum er das Häschen nicht im passenden Augenblick an der Gurgel gepackt und mitgebracht habe, anstatt mit leeren Händen zurück zu kommen...
Eine Delikatesse waren die Brote dennoch!
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#18
20.4.14, 20:51
Käse mit Marmelade mag ich auch extrem gerne ... aber es muss rote Marmelade sein :o)
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#19
20.4.14, 21:18
Hartes Schwarzbrot schmeckt auch, wenn man es kleinstückelt und mit Buttermilch übergießt. Ggf. etwas Zucker oder Honig drüber, wer es lieber etwas süßer mag.

Lt. meinem Vater, der früher auch Karnickel und Hühner hatte, kommt der Begriff 'Hasenbrot' tatsächlich davon, dass hartes Brot, das nicht mehr für Paniermehl oder ähnliches verwertet wurde, dann an (meist selbstaufgezogenen) Nagern (wie Hasen oder Kaninchen) verfüttert wurde. War ein natürliches Mittel, damit die vorderen Nagezähne nicht zu lang wurden.
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#20 xldeluxe
20.4.14, 21:36
Ja @Handysurfer, so hatte ich mir das auch schon gedacht.

Ich kaufe mir oft die Rollen mit kleinen runden Partybroten, meist Vollkorn- und Schwarzbrot. Wenn einzelne Scheiben aber 2 Tage offen liegen, sind die Scheiben oft zu hart und ich breche mir fast die Reißzähne aus ;-)

Dafür würde sich Dein Buttermilchtipp eignen!
#21
20.4.14, 22:07
Bei Menschen schleift es zwar nicht die Zähne ab, aber es schmeckt gut und kräftigt sogar das Zahnfleisch. :)
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#22 alesig
21.4.14, 12:15
@xldeluxe: Hmmm, mir läuft das Wasser im Mund zusammen! Limburger mit Marmelade oder Schokocreme.... Bestimmt magst du dann auch Rosinenbrot mit Salami, Leberwurst oder Schinken... Es tut ja so gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meinen Gelüsten...:))
Guten Start in die kurze Restwoche bei hoffentlich besserem Wetter :(
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#23
21.4.14, 20:45
ich habe mal auf einer Party ein Dessert gegessen, da waren Fruchtkompott, Quark und karamallisierte Schwarzbrotwürfel* geschichtet ... das war sehr lecker ... und lässt sich sicher prima aus altem Schwarzbrot herstellen

* ich bin mir nicht sicher aber ich glaube, es war Pumpernickel
#24 xldeluxe
21.4.14, 21:07
Schwarzbrot wird auch in der deftigen Küche als Zutat für Soßen genutzt.

Der Rheinische Sauerbraten zum Beispiel kommt nicht ohne Schwarzbrot/Pumpernickel aus, aber auch zum Schweinebraten kann man aus Schwarzbrot und Starkbier eine leckere Soße zaubern.

Karamellisiert als Dessert bestimmt auch eine Köstlichkeit!
2
#25 xldeluxe
21.4.14, 21:13
@alesig:

So eine "feuchte" Scheibe Rosinenbrot mit Butter und Bauernschinken: Köstlich! Oder mit grober Leberwurst!

Käse geht immer und überall, natürlich auch auf Rosinenbrot/-Brötchen.

Camembert oder Limburger mit ganz dick Apfelchutney obendrauf:
Da brauche ich nicht mal unbedingt Brot darunter.

Und Erbseneintopf/Linsensuppe (mit extra Essig) geht nicht ohne Marmeladenbrot dazu.........hahahha ja ja die Geschmäcker sind halt verschieden :)
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#26 alesig
22.4.14, 10:44
@xldeluxe: Moin! Ach, es ist sooo herrlich endlich nicht mehr als "Sonderling" in Essgeschichten dazustehen :)) Mir wurde schon oft regelrecht vorgeworfen, eher zu unseren niederländ. Nachbarn zu passen, da diese für die Emsländer einen komischen Geschmack hätten?!Ich habs nie verstanden, da mein Geschmack und was ich für uns koche eher saarländ.-französisch (Mutter) und deutsch(?was ist das?)geprägt ist, mit den Einflüssen, die ich aus dem Ruhrpott (türk., ital., span., pol.,russ., uvm)mit bekommen habe.Aber nun eine "Geschmacksschwester"entdeckt zu haben ist richtig schön !!
Ein leckerer Nachtisch ist ja auch einfach Kirschen mit Vanille-Quarkcreme schichten und mit gekrümmeltem Schwarzbrot, welches mit einem leckeren Likör beträufelt wurde, bestreuen:) Wenn mir mal unser Müsli ausgegangen ist krümmele ich auch für unseren Sohn gerne VK-Brot oder Pumpernickel in den Joghurt.
Nochmal und wie immer:Jeder so wie er/sie mag und es ist gut, dass die Geschmäcker so verschieden sind;-)
Einen schönen sonnigen Tag und liebe Grüsse
#27 xldeluxe
22.4.14, 21:10
@alesig, my soulsister ;-)

Ich lebe in Amsterdam hahaha, aber das Essen dort finde ich überwiegend unerträglich. Sorry! Also nichts mit: zu niederländischen Nachbarn passen ;-)

Stolz darauf bin ich, dass ich auch ruhrpottgeprägt bin und dass keine ausländische Speise mir unbekannt ist. Ich koche für mein Leben gerne und genau wie Du bin ich da offen für alles. Mein Schwerpunkt ist west-afrikanisch, Thai und das, was wir so Chinesisch/Vietnamesisch nennen (also nicht das, was Chinesen essen!!!)

Lecker, der Kirschnachtisch mit Likör!

Was so ein Schwarzbrottipp doch ans Tageslicht bringt hahaha
#28
8.5.16, 15:37
Bei meinen Ausflügen und Ferien in den Niederlande habe ich auch oft herzhaftes Brot vermisst, denn dort bekommt man fast nur labbriges Weißbrot. Jetzt kann ich auch den Reisebericht nachvollziehen, denn ein Niederländer im Mittelalter verfasst hat. Denn nachdem er auf einer Reise auch durchs Ruhrgebiet gereist war und dabei das Pumpernickel kennen lernte, schrieb er zuhause in den Bericht: "Die Leute dort sind so arm, dass sie sogar die eigenen Briketts essen müssen.".

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