zutaten apfelkuchen
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Apfelkuchen aus der Singleküche

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Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Man braucht für diesen Kuchen keine große Küchenausstattung, keine seltenen Zutaten, keine große Backerfahrung und nicht viel Zeit, keinen Backofen und auch keine Backform. Eine Mikrowelle und Mikrowellen geeignetes Geschirr reicht, z. B. große Milchkaffeetasse oder Müslischälchen. Wer keinen elektrischen Quirl hat, nimmt eine Gabel.

Zutaten

  • 1 Ei
  • 50 g Öl (Sonnenblume oder Raps)
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl oder gemahlene Mandeln/Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Apfel
  • ggf. etwas Butter für die Form

Zubereitung

  1. Ei mit der Gabel gut aufschlagen, Öl dazu und gut weiterrühren.
  2. Zucker und Salz dazu, gut untermischen.
  3. Mehl, Backpulver und Zimt zunächst untereinander gut vermischen und dann über die Flüssigkeit geben (wer ein Sieb hat, siebt es darüber).
  4. Alles gut verrühren. Sollte der Teig zu fest sein, dann noch etwas Flüssigkeit (Wasser, Apfelsaft oder Milch) esslöffelweise dazugeben. Wenn der Teig "schwer vom Löffel fällt", hat er die richtige Konsistenz.
  5. Apfel schälen, von Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden und vorsichtig in den Teig unterrühren.
  6. Mikrowellengeeignetes Gefäß mit Öl oder Butter ausstreichen. (Ca. 1/2 Teelöffel Butter in die Form geben, 10 Sekunden in die geben und dann mit einem Stück des Buttereinwickelpapiers verteilen).
  7. Teig in die Form füllen und 5 Minuten bei voller Stärke backen. Achtung, der Teig geht noch auf, deswegen die Form nur zu 3/4 füllen. Die Menge Teig reicht für zwei Müslischälchen von 350 ml Gesamtfassungsvermögen. Füllt man den Teig in 4 normale Kaffeetassen, bekommt man Muffins.

Tipp für Leute, die für Allergiker oder Leute mit Unverträglichkeiten backen wollen: Mit gemahlenen Mandeln statt Mehl ist der Kuchen glutenfrei. Ohne Milch und Butter ist er milcheiweißfrei und laktosefrei.

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9 Kommentare

1
#1
23.2.10, 12:39
Hmm, warum nicht. Ich bin irgendwie altmodisch und nehm nen Backofen ;-) Aber wer ne spaerliche Kuechenausstattung hat, dem wird das sicher nuetzen!
#2
21.4.10, 14:01
ich hab zwar alles, was man zum Backen braucht, bin aber meistens zu faul,
das hört sich so an, als könnt ich mir mal eben schnell was Leckeres machen,
wird auf jeden Fall ausprobiert
#3
24.4.10, 19:11
grade ausprobiert, wieder mal gemeinsam mit Frau Nachbarin
wir sind begeistert!!!
#4
25.2.20, 18:14
Wer hilft mir denn dabei dieses gute Rezept umzufunktionieren, auf
a)Backofen mit Angabe der Temperatur und Zeit
b) was für eine Form, wie groß?
denn ich würde es sehr gerne ausprobieren wollen.
Hoffe auf eine anwendbare Unterstützung.
Danke im Voraus.

inka07-199
#5
27.2.20, 08:25
@inka07-199: 
du kannst Formen aus verschiedenen Materialien verwenden: 
eine Backform aus Blech oder Silikon: z.B. Springform mit ca. 18 cm Durchmesser. 
ein Geschirrteil aus Keramik oder Porzellan: eine große Milchkaffeetasse oder kleine Schüssel (möglichst ohne Henkel ohne Stiel)
ein Geschirrteil aus Glas, z.B. ein gerades oder nach oben hin weites Trink- oder Marmeladenglas (sogenanntes Sturzglas)

Das Rezept ergibt eine Teigmenge von ca. 300 ml. Die Form sollte mindestens 500 ml fassen, weil der Teig noch aufgeht. Du könntest auch mehrere kleinere Formen zum Beispiel Muffinformen (gibt es auch aus Papier) nehmen und jeweils nur zu 2/3 füllen.

Temperatur 180 Grad Ober/Unterhitze
Zeit: 15-20 Minuten. Es kommt auf das Gefäß an. Je flacher der Teig liegt umso kürzer die Backdauer. Da müsste man dabeibleiben und die Stäbchenprobe machen.
#6
27.2.20, 20:00
Liebe Mafalda,
allerbesten Dank für Deine umfangreichen Beschreibungen und dazugehörigen Möglichkeiten. Meine Güte, Du hast Dir ja mit der Beantwortung gründlich viel Mühe gemacht.
Ich freue mich nun über die Angabe der 18er Form, denn die besitze ich, und das macht mir zwischendurch auch viel Spaß, sozusagen ein Kuchen für Zwei, und das ohne große Umstände.
Nochmals danke, danke an Dich für Deinen vor allen Dingen auch schnellen Einsatz.
Es grüßt

inka07-199
#7
28.2.20, 08:11
@inka07-199: gern geschehen. Du kannst ja mal berichten, wie es mit der 18er Form geklappt hat.
3
#8
29.3.20, 19:41
Hallo Mafalda,

nochmals danke für Deine Kreation. Nunmehr meine Umsetzung mit einer 18-er Springform.
Deiner Empfehlung folgend die Zutaten also ziemlich unverändert, bis auf die Wandlung von 2 kleinen Äpfeln, ich habe übrigens Rapsöl verwendet, ca. 130 g Mehl, 2 kleinere Eier, 1 Schuss Calvados (Schnapsglas), 1 TL Zimt, 1 große Prise Ingwer. Gespart habe ich die Butter für die Form, da ich Backpapier verwende.
Bei 180 Grad, ca. 50 Min. mit Stäbchenprobe.
Also eine Variante, die dank Deiner Inspiration gelungen ist.

inka07-199
#9
30.3.20, 12:05
"ein Schuss Calvados (Schnapsglas)"  * lach * 

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