Apfelsuppe (ungarisch)

Rezept für eine etwas andere Suppe, das ungewohnt klingen mag, aber ausgezeichnet schmeckt. Ungarische Apfelsuppe mit Paprika, Gurke, Knoblauch und säuerlichen Äpfeln und Joghurt.

Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Gesamt

Ungarische Apfelsuppe

Zutaten für 2-3 Personen

  • ca. 1 EL neutral schmeckendes Öl oder Margarine
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprikaschote (vorzugsweise ungarische Spitzpaprika)
  • 1/2 Feldgurke (ersatzweise Salatgurke)
  • 1 EL Kartoffelstärkemehl (oder zwei Scheiben Weißbrot, zerpflückt bzw. zerbröselt)
  • 1/2 Becher Naturjoghurt
  • 1 Brühwürfel (vorzugsweise Bio-Gemüsebrühe) oder 2-3 TL Suppenpulver
  • ca. 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Schuss Essig
  • 1-2 EL gehackter Schnittlauch, frisch oder TK

Zubereitung

  1. Gemüse (inkl. Zwiebeln und Knoblauch) und Äpfel putzen/waschen/schälen und grob würfeln. (Bei der Gurke muss man evtl. die Kerne herausnehmen.)
  2. Alles in Öl bzw. Margarine andünsten (nicht zu heiß, eher ca. mittlere Temperatur), Paprikapulver dazu, mal kurz durchrühren, dann mit Wasser aufgießen. (Vorsicht: Wenn Paprikapulver anbrennt, wird es bitter! Im Zweifelsfall also lieber erst die Hitze ganz runterdrehen und jedenfalls schon das Wasser bereithalten.)
  3. Aufkochen, Brühwürfel dazu und etwas warten/rühren, bis er sich auflöst (mit Pulver fällt das Warten und Rühren weg), dann bei kleiner Hitze ca. 15-20 Minuten mit Deckel schmoren. Gegen Ende das Kartoffelstärkemehl oder zerbröselte Brot einrühren, einen Schuss Essig dazu und wenn nötig etwas Salz.
  4. Wenn alles schön weich ist: von der Herdplatte nehmen, Joghurt und Schnittlauch reingeben, gut umrühren und noch mindestens 5 Minuten durchziehen lassen (besser länger). Evtl. warmhalten, aber auf keinen Fall noch einmal aufkochen, das Joghurt flockt sonst aus.

(Das Originalrezept ist mit saurer Sahne, aber mit Joghurt schmeckt es auch lecker und hat weniger Kalorien).

Das ist ein traditionelles Rezept, das ich in einem 70er-Jahre Kochbuch fand und ein bisschen angepasst habe. Sicher war es schon da nicht mehr "original", aber macht ja nichts. Es klingt vielleicht erst mal seltsam, schmeckt aber wirklich lecker.

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