Als der Hals-Nasen-Ohren-Arzt nichts feststellen konnte und offensichtlich nicht weiter wusste, kam ich anlässlich eines Berichtes im Fernsehen auf die Idee, dass meine Beschwerden vielleicht von zu geringer Feuchtigkeit in der Wohnung herrühren können.

Atemwegsbeschwerden: Luftbefeuchter schafft Abhilfe!

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Im Herbst & Winter litt ich an "chronischem" leichten Hustenreiz, scheinbar verstopfter Nase, bis hin zu manchmal Nasenbluten beim morgendlichen ersten Ausschnupfen.

Als der Hals-Nasen-Ohren-Arzt nichts feststellen konnte und offensichtlich nicht weiter wusste, kam ich anlässlich eines Berichtes im Fernsehen auf die Idee, dass meine Beschwerden vielleicht von zu geringer Feuchtigkeit in der Wohnung herrühren können. Ein Hygrometer brachte genau hierfür den Beweis und ein nach Testurteil 2016 gekaufter Luftbefeuchter (im Schlafzimmer aufgestellt!) schaffte schon nach zwei Nächten eine deutliche Besserung! Wenn jemand Details zum Luftbefeuchter haben möchte, bitte gern nachfragen.

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13 Kommentare


#1
25.4.16, 18:56
In der heutigen Zeit sind viele Häuser sehr trocken. Da kann dieser Tip hilfreich sein.
#2
25.4.16, 19:04
Ich habe den gleichen Hygrometer
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#3
25.4.16, 21:56
Ich habe das Problem der trockenen Nasenlöcher, wenn nicht genug Raumfeuchtigkeit herrscht. Da nutzt kein Kokosöl und keine Vaseline.....aber ein Schälchen Wasser am Bett. Bestimme Zimmerpflanzen sollen auch hilfreich sein; ich persönlich mag keine Pflanzen im Haus.
Über so einen Luftbefeuchter werde ich mich informieren.
#4
26.4.16, 00:06
Ja, eine Schale mit Wasser reicht. Oder mal ab und zu das Fenster öffnen. ;)
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#5
26.4.16, 00:30
@viertelvorsieben: 
Jeden Morgen sowieso - aber dann auch schnell wieder zu, denn die Eiszeit nimmt hier anscheinend kein Ende..........
#6
26.4.16, 16:12
Zu Hause habe ich das Problem nicht, aber im Büro, wo ich die Heizung nicht selbst regulieren kann. Da hilft bei mir: immer eine Tasse dampfenden Tee auf dem Schreibtisch und vor jedem Schluck Tee: tief einatmen. 😋
#7
26.4.16, 16:51
Bei mir half auch erst der Luftbefeuchter. Keine Befeuchtungstropfen für Nase und Augen, keine Schale mit Wasser und keine feuchten Tücher.
Man sollte unbedingt darauf achten, dass man sich einen Verdampfer anschafft und keinen Vernebler. Bei letzterem muss nämlich Desinfektionsmittel ins Wasser, weil man sonst Bakterien und Schimmelpilzsporen einatmet. Das Desinfektionsmittel ist aber auch nicht so gesund.
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#8
26.4.16, 17:34
@xldeluxe_reloaded: Habe mich vor dem Kauf meines Gerätes schlau gemacht und möchte dies in Kurzfassung an die unter euch weiter geben, für die ein solches Gerät in Frage kommt:
Es gibt VERDUNSTER, VERDAMPFER und ZERSTÄUBER: Bei den Verdunstern gelangt das hinzugegebene Wasser in Lamellen oder Filter (große Oberfläche:-) Die trockene Zimmerluft wird von einem Ventilator angesaugt, streicht durch den Filter, wird also befeuchtet und wieder an die Umgebung abgegeben - ganz auf natürliche Weise, durch sog. kalte Verdunstung. Hier wird ausschließlich Wasser aus der Leitung verwendet. Bakterien und Kalk entstehen nicht! Bei einem Verdampfer wird das Wasser im Innern des Geräts aufgekocht - er verbraucht also deutlich mehr Strom und kann nicht optimal leise sein. Außerdem müssen diese Geräte aufgrund der Kalkbildung (siehe Wasserkocher) oft gereinigt werden. Darüber hinaus muss man bedenken, dass nicht alle Menschen gern angewärmte Luft einatmen möchten...Zerstäuber/ Ultraschallvernebler verbreiten das Wasser im Raum mithilfe von Ultraschall-Wellen oder Druckpumpdrüsen. Der Nachteil ist dabei, dass während des Zerstäubens Staub, der im Raum schwebt, mit in die Umgebung verteilt wird und Schmutzpartikel enthalten kann. Diese können Auslöser für Krankheiten sein:-( Auch Kalk wird mit in die Luft abgegeben und kann sich sichtbar auf Möbel.. setzen.
Vielleicht helfen diese Informationen bei der Entscheidungsfindung!
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#9
26.4.16, 19:49
Mein Sohn hatte mal zwei Jahre lang Probleme mit Pseudokrupp. Da wir  damals oft gehört hatten, daß diese Luftbefeuchter leider auch oftmals Bakterienschleudern sind, haben wir uns für die Anschaffung eines Aquariums entschieden. Die Entscheidung schien ganz gut zu sein, er hatte danach so gut wie keine Anfälle mehr, ist allerdings auch arg viel Arbeit!

Außerdem lüfte ich oft und intensiv: dreimal am Tag mindestens 10 Minuten die Balkontüre ganz aufreißen. Morgends sogar ca 30 Minuten (während ich mit dem Hund Gassigehe), auch das macht viel aus.
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#10
27.4.16, 07:19
@Shaila: Das intensive Lüften bei weit geöffneter Tür und Fenster mache ich auch - Pflanzen sind auch vorhanden, dennoch ist aufgrund einer starken Dämmung des Hauses (16cm) die Luftfeuchtigkeit zu gering. Da half nur noch der Luftbefeuchter tolle Abhilfe: Hustenreiz ist weg und ein ständiges Befeuchten der Schleimhäute ist auch nicht mehr notwendig: Einfach großartige Lebensqualität!
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#11
6.5.16, 11:26
An sich finde ich den Tipp sehr gut. Achtung geboten ist bei Asthma, das auf Allergien beruht, wie das bei mir ist. Da ist ein Luftbefeuchter gerade nicht das Richtige, da er Allergien transportiert und Schimmel begünstigt. Daher sollte man bei Allergien auf ihn verzichten und auch nur morgens gut lüften, "bevor" die Blumen und Gräser sich öffnen, um Pollenflug zu vermeiden. Ich spreche aus Erfahrung *schnief* :)
#12
18.11.16, 10:40
Ihr braucht keinen Luftbefeuchter,einfach eine Plastikschale (etwa so breit wie die Oberseite der Heizung) aufstellen und Wasser rein. Regelmäßig nachfüllen. Ich nehme dazu alte Fertigmenue Schalen für die Mikrowelle.
#13
18.11.16, 16:11
@xldeluxe_reloaded: Reicht ein Schälchen Wasser auf dem Nachttisch? Auf die Heizung kann ich es nicht stellen, weil wir eine Fußbodenheizung haben. Für einen Luftbefeuchter bin ich nicht, da habe ich Sorge wegen der Schimmelbildung.

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