Dieses Bärlauchpesto kann sehr gut eingefroren oder im Kühlschrank aufbewahrt werden.
6

Bärlauchpesto aus jungem Bärlauch selber machen

Jetzt bewerten:
4,9 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Der Bärlauch - man liebt ihn oder ... - streckt seine Blätter bereits wieder aus dem dürren Laub. Er ist noch jung und zart, ideal für ein Bärlauchpesto.

Wer diese Tage verpasst, kann aber auch die geschlossenen Knospen ernten. Sie ergeben ein wunderbar zartes Pesto.

Zutaten

  • 260 g Bärlauch
  • 15 g grobes Meersalz

  • 2-3 Knoblauchzehen, gepresst (je nach Größe)
  • ca. 400 ml Olivenöl
  • 120 g Pekannüsse
  • 2 Zitronen, Saft und Zesten
  • 190 g geriebener Parmesan

Zubereitung

  1. Einmachgläser (eher kleinere nehmen) in kochendem Wasser aufsetzen und mindestens 15 Minuten kochen.
  2. Pekannüsse ohne Öl kurz anrösten, erkalten lassen, und in einer Plastiktüte mit dem Walholz fein zerschlagen.
  3. Käse fein raspeln. Geht am besten mit einer Trommelreibe. Wer die nicht hat, es geht auch mit einer gewöhnlichen Reibe - Achtung auf die Finger!
  4. Bärlauch zuerst in Salzwasser einlegen, dann nochmals mit normalem Wasser waschen.
  5. Wer will, kann ihn nach einfachem Waschen kurz blanchieren.
  6. Gut ausschütteln oder ausdrücken, wenn blanchiert.
  7. Öl auf 80° C erhitzen.
  8. Bärlauch, Zitronenzesten, Zitronensaft, Salz, Knoblauch in einer Schüssel fein pürieren.
  9. Käse, Nüsse zugeben. So viel Öl unter ständigem Rühren zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  10. In die ausgekochten Gläser einfüllen, mit einer dünnen Schicht Öl bedecken und beschriften.

Dieses Bärlauchpesto kann sehr gut eingefroren oder im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Von
Eingestellt am

7 Kommentare


#1
22.3.16, 09:14
Ich gehörte zu denen die Bärlauch lieben! Ich mache auch Bärlauch Pesto bei mir geht es aber deutlich rascher als bei deinem Rezept. Es hört sich aber sehr gut an und wenn es nun hier vor mir am Tisch stehen würde, würde ich es bestimmt gleich kosten wollen!
1
#2
22.3.16, 11:48
Ich mach das Bärlauchpesto zwar anders, dein Rezept klingt aber auch interessant.

Wenn man nicht alles Pesto aufs Mal braucht, ist es wichtig anschliessend wieder eine dünne Ölschicht darüberzugeben.
Das hilft zu konservieren.
#3
22.3.16, 13:43
Daß man die Blütenknospen des Bärlauch auch benutzen kann, wußte ich noch nicht. Wieder was dazugelernt!
#4
22.3.16, 15:32
Ich mache auch jedes Jahr Bärlauch-Pesto. Die Zubereitung ist aber ganz anders - und viel einfacher. Vor allen Dingen wird bei mir nichts blanchiert, erhitzt oder in Salzwasser eingelegt. :p
Auch sieht bei mir das Pesto anders aus als auf dem obigen Foto.
#5
22.3.16, 20:44
Danke euch für die Kommentare :-).

Das Foto stammt nicht von mir, da mein Fotoapparat im entscheidenden Moment streikte. Es wurde von der Redaktion eingefügt. Meine Pesto sieht auch anders aus, grüner und mit rostbraunen Sprenkeln von den Pekannüssen.

Das Blanchieren mache ich manchmal, das Einlegen, ca. 10 Min., in Salzwasser dagegen schon. Ich hoffe, dass auf die eine oder andere Art, die Eier des Fuchsbandwurms, falls vorhanden, dran glauben müssen.

Das Öl kann man erhitzen oder nicht. Meist mache ich es, vorgestern jedoch nicht.

Was ich an diesem Rezept mag, ist die Säure der Zitrone und die Zesten. Sie kombinieren sich wunderbar mit dem Rest.
#6
23.3.16, 15:03
Ich hatte letztes Jahr einfach zuviel Pesto gemacht und daher einen Teil eingefroren.

Das hat prima geklappt - ich konnte keinen Geschmacksunterschied erkennen. Es war nur ein wenig blasser...
#7
7.4.16, 16:10
habe das Rezept heute leicht verändert nachgekocht, mit etwas weniger Zitrone und Olivenöl... Es war super lecker! Vielen Dank für das tolle Rezept!

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen