Bananen nachreifen lassen: Grüne Bananen zusammen mit einem aufgeschnittenen Apfel in eine Papiertüte geben und gut verschließen.

Bananen nachreifen lassen

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Ich kaufe meistens grüne Bananen, die dann auch relativ schnell, nach ein paar Tagen,  die für mich perfekte Reife haben. 

Aber so etwas hatte ich noch nie: die Bananen wollten einfach nicht gelb werden. Tagelanges Abwarten, nix. Dann nach Tipps geforscht, wie man sie nachreifen lassen kann. Natürlich erst einmal bei Frag-Mutti.de. Leider gabs da noch nicht den passenden Tipp, was sich jetzt ändern wird.

Irgendwo im Netz las ich, dass Äpfel ein Reifegas (Ethylen) absondern, welches andere Obstsorten schneller reifen lässt. So ähnlich gab es das dann doch schon bei Frag-Mutti, aber nicht direkt mit Bananen. Außerdem geht mein Tipp dann noch weiter. Ich legte erst einmal Bananen und Äpfel zusammen in eine Schale, so hatte ich das gelesen. Wieder passierte ein paar Tage überhaupt nichts. So, dann weiter geforscht, das Ergebnis:

Ich packte die Bananen in eine Papiertüte und verschloss diese, damit sich das Gas Ethylen, welches (auch) die Bananen produzieren und Reife auslöst, die Bananen schön umschließt. Das soll helfen, half aber bei meinen störrischen Bananen nicht. Danach einen Apfel mit dazugegeben, der gibt ja auch dieses Reifegas ab ... ihr dürft raten, ... die Bananen blieben grün.

So, nun habe ich den Apfel durchgeschnitten, eine Hälfte davon mit den Bananen in die Papiertüte gegeben und gut verschlossen. Das Ergebnis nach etwa 2 Tagen, war super. Endlich konnte ich die reifen Bananen genießen.

Also: Grüne Bananen zusammen mit einem (aufgeschnittenen) Apfel in eine Papiertüte geben, gut verschließen und 1-3 Tage warten. Wenn ihr auch mal so störrische Bananen habt, könnt ihr den Tipp ja ausprobieren. ... 

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20 Kommentare


#1
7.4.17, 16:29
Ich habe heute beim einkaufen ein paar sehr schön gelb-reife Bananen erwischt. Falls ich aber das nächste Mal weniger Glück habe und es nur Reifungs-Verweigerer gibt, werde ich das bestimmt ausprobieren. Konntest du den Apfel anschließend noch weiter verwerten? Vielleicht für Apple-Pancakes?
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#2
7.4.17, 18:27
@Kriss: Leider war mir die Apfelhälfte aus der Papiertüte dann nicht mehr appetitlich genug ... und habe sie entsorgt. Es war auch bestimmt eine Ausnahme, denn solche Reifungs-Verweigerer gibt es glaube ich nicht so oft. Normalerweise sollte der ganze Apfel als Reifehilfe für Bananen in der Tüte reichen und dann kann man den Apfel ja noch gut weiterverwenden. 
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#3
7.4.17, 18:42
Stimmt und genau aus dem Grund versuche ich immer Bananen und Äpfel getrennt von einander zu lagern. Auch im geschlossenen Zustand der Äpfel ströhmen sie das Reifegas aus..
#4
7.4.17, 19:22
Vielleicht reicht ja auch ein kleineres Stückchen Apfel oder Apfelschale. Dann wird nicht so viel ich Apfel unansehnlich. Das funktioniert auch, wenn man grüne Paprika nachreifen lassen will.
https://www.frag-mutti.de/bilder/41920/gruene-paprika-schnell-nachreifen-lassen-bild-2.html
#5
7.4.17, 20:03
@Mafalda: Ach, das ist ja eine gute Idee. 😄
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#6
7.4.17, 21:31
Vielleicht wäre deine Banane in der Zeit schon von alleine gereift...ohne den Apfel.
Das hört sich ja verdammt lange an, die Zeit die deine Banane brauchte. Das hab ich noch nie erlebt und kanns mir auch nicht vorstellen.
Meine Bananen reifen regelmäßig schneller als es mir recht ist. Meine Bananen sollen auch gar nicht fertig reifen...ich mag sie nämlich nur, wenn sie noch dezent grün sind. :-)
Mir wäre es viel zu schade dafür einen Apfel anzuschneiden, den ich dann später wegschmeißen muss, weil er nicht mehr appetitlich aussieht. Den Aufwand/Verlust ist das nun echt nicht wert, damit die Banane vll einen Tag schneller gelb ist.
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#7
8.4.17, 00:24
warum kauft mann/frau aber auch völlig UNreife und somit grüne Bananen. Ach, ja,weilsie dann evtl. "schön gelb" werden ! Aber "schön gelb" wird nur die Verpackung - nicht die Frucht !! Daher Irrtum !!
 Eine schöne gelbe Banane ist zwar essbar aber noch lange nicht reif und voll im Geschmack, an Süße  und ihrer wertvollen  Inhaltsstoffe.
Richtig reif ist die Banane erst dann, wenn sie langsam braune bis schwarze Flecken hat.
Und noch eines.
Eine Bannane schält man von unten !! nicht vom Stielende.  Probierts einmal und ihr seht, egeht leichter und man zieht keine  Fäden ab.👍
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#8
8.4.17, 10:31
@Hans Worscht: Der Reifegrad von Bananen ist Geschmackssache. Ich mag sie lieber etwas "grüner". Braun und matschig mag ich sie gar nicht, selbst, wenn sie dann süßer sind. So ist eben jede(r) anders.
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#9
8.4.17, 13:50
Bananen werden immer schneller gelb und bald braun, als mir lieb ist. Aber ich habe wirklich noch nie erlebt, dass dieser Reifeprozess ausbleibt, wie hier beschrieben. Da kommt mir schon der Verdacht, dass sie mit irgendeiner chemischen Keule behandelt ...gespritzt oder begast wurden.
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#10
8.4.17, 14:27
Mir kommt es auch seltsam vor, daß Bananen so lange zum Reifen brauchen.
Das erinnert mich an die Tomaten, die nach mehreren Wochen noch frisch sind. Mit denen stimmt doch auch etwas nicht!
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#11
8.4.17, 17:14
Also mir schmecken die Bananen am besten wenn sie noch etwas grün sind. Wenn sie schon etwas braun geworden sind dann sind sie mir eigendlich schon zu süß. Es kann aber durchaus mal passieren, dann verwende ich die Bananen immer für leckere Desserts oder für Bananenpfannkuchen (Rezepte gibt es bei Chefkoch.de). Dann gebe ich aber keinen zusätzlichen Zucker dazu. Nachreifen lassen ist bei mir nicht notwendig.😄
#12
8.4.17, 20:15
@Maeusel:   Du solltest wissen, dass die Bananen voll grün geerntet, sofort verpackt und mit dem Schiff eine lange Reise antreten.
In Deutschland angekommen, werden die Bananen übers Land geschickt und dann in überregionale "Reifehäuser" gelagert und überwacht.
Erst dann, bei einem gewissen Reifegrad, gehen die gelben Früchte dann in die Lagerhäuser der Supermarktketten und in die Großmärkte  wo sie auch der Einzelhandel erwerben kann.
Also, je nach dem, wenn sie aus dem Reifehaus freigegeben und verkauft werden, sind die Bananas grün bis gelb . Und je nachdem wie sie transportiert, gelagert und angeboten werden, tritt der entgültige Reifeprozess ein.
Und noch eines; man wird wohl niemals irgendwelche Früchte aus Übersee oder sonstwo importiert, ohne entsprechende Behandlungen finden. Gespritzt wird immer.  Nur, mit was, bleibt sicher ein Geheimniss.
#13
9.4.17, 11:54
Ich verstehe nicht wieso man aus Prinzip grüne Bananen kauft.
😉 Ich empfehle euch Bananen von den Kanarischen Inseln: durch die kürzeren Transportzeiten müssen sie nicht grün geerntet werden und der Geschmack ist viel intensiver.
#14
9.4.17, 13:41
Dieses gezielte Nachreifen funktioniert auch mittels Tomaten. Man muß aber bedenken, daß die Absonderung von Ethyl vom Reifegrad der jeweiligen Frucht abhängt. Frische Tomaten Äpfel, Bananen geben nur wenig Reifegas ab, während reifes Obst viel davon ausströmt.

Soweit ich mich erinnere ist Ethyl auch etwas schwerer als Luft, weshalb es sich unten sammelt. Es reicht also die reife Frucht über die unreifen zu legen, wenn die in einer Art Schale liegen.
Beim Kühlschrank heißt das, daß, selbst wenn z.B. die Tomaten nicht im Gemüsefach liegen, sich deren Reifegas trotzalledem mit der Zeit darin sammelt und dort seine eher unerwünschte Wirkung tut.
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#15
9.4.17, 19:33
Aber die Frage ist doch, warum kaufen manche Leute solches unreifes Obst und Gemüse ? Was soll das ?
Die Nachreife zuhause bringt null vorteil; ganz im Gegenteil.
Obst und Gemüse wird geernet wenn es vollreif ist, umso besser  , bzw. aromatischer Schmeckt es, wenn man überhaupt noch von schmecken reden kann. Und solches Zeugs aus dem Supermarkt kannst doch vergessen.  Aufgezogen, bzw. gezüchtet  mit chemischer industrieller Technik im Düngerbad am laufenden Band, "gereift" unter Kunstlicht und entsprechender
Schutzatmosphäre !
Aber wie ich schon hier gesagt habe, es geht nicht um die Frucht selbst. Schön muss sie sein, keine Regenflecken, keine kleine Delle, möglichst immer gleich groß und und und...
Und das Schlimmste ist ja immer noch, dass die seltesten Früchte aus der hintersten Ecke der Welt, lieber gekauft werden, als Obst und Gemüse der Jahreszeit angepasst und dann direkt vom Erzeuger am Hof oder auf dem Markt.
#16
10.4.17, 22:50
Ich kaufe ausschließlich grüne Bananen, weil ich sie im Haus haben will, aber nicht jeden Tag esse.

Allerdings landen meine Bananen entgegen aller Tipps im Obstfach:

Dort werden sie mit der Zeit langsam dunkel bis schwarz, sehen gruselig aus, bleiben aber wochenlang fest und reifen sehr wohl nach, schmecken dann weich und süß.

Ich habe das auch mal als Tipp eingestellt und würde Bananen (schon wegen der Fruchtfliegen) niemals anders lagern.

Wer es nicht nachvollziehen kann, probiert es einfach mal mit einer Banane aus:

4 Wochen schafft sie locker im Gemüsefach, bevor sie zu weich und von innen braun wird!
#17
11.4.17, 07:13
@xldeluxe_reloaded
Du schreibst sie bleiben Wochen fest und schmecken dann weich und süß? Irgendwie wiederspricht sich der Satz.
Bananen aus dem Kühlschrank find ich schrecklich. Klar...jeder mag sie anders, das ist auch ok so. Meine müssen dezent grün und fest und nicht zu süß sein. Das ekelt mich sonst.
Ich arbeite in einer Kita...da seh ich regelmäßig auch mal Kühlschrankbananen in den Büchsen. Ich finde das nicht schön, sie sehen meines Erachtens nach sehr unappetitlich aus und sind auch unschön weich/matschig.
Über den Geschmack kann ich nicht urteilen, aber rein optisch würd ich sie schon nicht mehr essen wollen. Aber jeder wie er mag.
Mit Obstfliegen hab ich übrigens keine Probleme. So lange liegen meine Bananen nicht.
#18
11.4.17, 10:56
@_Toffifee_: 
Gemeint war, dass sie im Kühlschrank sehr lange fest bleiben und trotzdem reifen. Außerhalb gelagert reifen sie sofort und werden schnell matschig.
Bis eine Banane im Kühlschrank matschig wird, wie Du es aus der Kita kennst, dauert es sehr lange. Woran erkennst Du Kühlschrankbananen? Wenn sie außerhalb liegen, werden sie doch viel schneller fleckig und überreif.
#19
11.4.17, 14:04
@xldeluxe_reloaded
Kühlschrankbananen werden schneller und gleichmäßiger dunkel. Draußen werden sie eher fleckig.
Und geschält haben Kühlschrankbananen seltener dunkle Stellen, meinen Erfahrungen nach sehen sie dann nur etwas überreif matschig aus. Wenn sie draußen lagern, können sie ebenfalls so matschig werden, allerdings meistens mit Flecken.
Würde ich reifere Bananen essen, würd ich es ja mal ausprobieren, 2 gleich reife bzw. unreife Bananen im Vergleich zu lagern...eine Kühlschrank und eine draußen. Aber dann weiß ich nicht, wer sie essen soll. :-)
Ich hab eher manchmal das Problem, dass die mir im Supermarkt schon alle zu gelb sind und ich dann manchmal einfach komplett darauf verzichte.
#20
15.4.17, 21:53
@Hans Worscht: Ich hab das ausprobiert, die Banane von unten zu öffnen. Hingen genauso viele Fäden dran.

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