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Dieses Rezept für eine Beamtenstippe, ist die nördlich der Alpen beheimatete Variante der Sauce Bolognese. Dazu passen Pellkartoffeln und Gewürzgurken.

Beamtenstippe

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Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Diese Beamtenstippe ist die nördlich der Alpen beheimatete Variante der Sauce Bolognese. 

​Zutaten für 4 Personen

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Fett (Öl oder Butterfett) 
  • 2 TL Mehl
  • ¼ L Brühe

Zubereitung

  1. Zwiebel klein hacken.  
  2. In einer mit dem Fett anbraten.
  3. Das Hackfleisch dazugeben und mit einem Kochlöffel gut breit machen.
  4. Nach etwa 10 Minuten sollte das Ganze aus vielen kleinen Bröseln bestehen, die etwas braun geworden sind.
  5. Das Mehl darüber streuen und gut verrühren.
  6. Mit der Brühe ablöschen und weitere 10 Minuten köcheln lassen. 
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  8. Dazu passen am besten Pellkartoffeln und Gewürzgurken = saure Gurken.  
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44 Kommentare


1
#1
12.1.18, 10:48
Ich glaube, das isst man bestimmt noch weiter nördlich der Alpen als da, wo ich aufgewachsen bin. Da, wo man eben Stippe sagt. Ich kannte das nicht. 
1
#2
12.1.18, 11:01
Ich kenne das auch nicht, aber Hack und Kartoffeln sind nichts außergewöhnliches und schmeckt gut. Mir würde allerdings die Soße fehlen, meinem Mann wäre das garantiert zu trocken.
#3
12.1.18, 11:15
Ich würde auch noch eine Tomatensauce und frische Tomaten darunterrühren, dann ist das aber ein leckeres Essen!
#4
12.1.18, 11:31
Ich kenne Stippe nur als Heringsfilet (Stücke) in Sahnesauce. Dass man Hackfleischsosse ( wenn es überhaupt eine Sosse ist bei so wenig Flüssigkeit) in einer anderen Region auch Stippe nennt ist mir unbekannt.
2
#5
12.1.18, 12:20
Lecker!! Sehr schöner Tipp! Das ist ein typisches Altberliner Gericht. Entweder mit heller Soße (gerne noch ein paar Speckwürfel dazu), wie hier im Tipp, oder mit übriggebliebener Bratensoße... Gurke ist in jedem Fall ein Muss...;-)
#6
12.1.18, 12:26
@Upsi: Es ist mir auch diesmal etwas zu trocken geraten, es fehlte noch ein wenig Brühe, damit man es auch Stippe nennen darf.
2
#7
12.1.18, 12:27
@Maeusel: Mit Tomaten bist du schon wieder dicht an der Sauce Bolognese .
#8
12.1.18, 12:29
@Orgafrau: Wie schon bei #6 gesagt: es fehlte diesmal an Flüssigkeit!
#9
12.1.18, 12:31
Wer hat eine Ahnung, warum das Gericht so heißt? 
1
#10
12.1.18, 12:39
@WZimdahl: ok, dann war es nur zu trocken geraten, passiert ja mal. Ansonsten garantiert schmackhaft, ich mache ähnliches oft mit Gemüse und das angebratene Hack untergerührt. Lecker
#11
12.1.18, 14:24
Ich habe eine Idee, wie der Name entstanden ist, #bojana hat mich drauf gebracht. In Berlin gab es schon immer, nicht erst heute, sehr viele Beamte. Die oberen Klassen konnten sich gutes Kalb- oder Rindfleisch (vielleicht sogar aus Argentinien) leisten. Natürlich am Stück. 
Es gab aber auch schon früher Beamte der Klasse A11 oder drunter, die sich das nicht leisten konnten, wenn dann höchstens einmal in der Woche. Wenn man zwischendurch auch mal was Fleischiges essen wollte, musste man auf das Durchgedrehte (Hack) oder die Bratwurst zurückgreifen. 
Vielleicht kann #kriss mal nachforschen, ob meine Vermutung gute Gründe hat. 
#12
12.1.18, 14:44
@WZimdahl: ja, so steht das auch bei Wikipedia, kannst ja mal schauen. Man sagt anscheinend auch Schneiderstippe oder Lehrerstippe. Da steht aber auch, dass das Rezept üblicherweise mit einer hellen (Mehlschwitze) oder einer dunklen (Bratensauce) Sauce gemacht wird. Bei dir ist es ja „nur“ Wasser und gekörnte Brühe, wenn ich es recht sehe. Vielleicht eine in der Familie übliche Abwandlung. 

@Orgafrau: doch, Stippe ist wie Tunke ein Synonym zu Sauce. 
1
#13 BethH
12.1.18, 16:56
Stippen oder einstippen ist das Gleiche wie eintunken.
4
#14
12.1.18, 17:44
ich find den Namen total herzig - in Österreich gibt's den Begriff "Beamtenforelle", das bezeichnet eine Knackwurst, weil sich Beamte früher keine Forelle leisten konnten.
#15
12.1.18, 17:59
@HörAufDeinHerz: Das Mehl streue ich doch drüber. Und Bratensauce habe ich nicht immer zur Verfügung. Also nehme ich Brühe für die Flüssigkeit. Das geht schnell. 
Deine Hinweise auf Schneider- und Lehrerstippe find ich prima, zielen etwa in die gleiche Richtung wie Beamtenstippe. 
@amelia pond: auch die Beamtenforelle find ich sehr lustig!! Was ist bei euch eine "Knackwurst"? Auch hier gibt es große Unterschiede. 😃 
1
#16
12.1.18, 18:21
Ich bin schon leicht in die Jahre gekommen und weiß es noch aus meiner Kindheit - mein Vater war Beamter -  das es diese Beamtenstippe immer am Monatsende gab, wenn das Geld knapp wurde. Das war noch vor dem 2. Weltkrieg.
#17
12.1.18, 18:48
@Rosella: Danke für diese liebe Erinnerung! Geht mir genauso. 😂 
2
#18
12.1.18, 20:16
Bei mir zuhause gab es das meistens in Verbindung mit Reis. Das Hackfleisch wurde allerdings immer mit ein wenig Tomatenmark verrührt und mit etwas brauner Bratensoße angereichert. 
Dieses Gericht wurde bei uns "Haschee und Reis" genannt.
Hab ich ewig nicht mehr gekocht. Danke für die Erinnerung an das Rezept.:-)
1
#19
13.1.18, 11:04
super Foto ... ich kriege sofort Hunger, wenn ich das anschaue :o)
#20
13.1.18, 12:21
@Agnetha: ich auch, deshalb habe ich uns das heute zu Mittag gemacht. Etwas abgewandelt mit eingefrorenen Soßenresten, aber ansonsten auch so und die Gewürzgurke muss sein.
#21
13.1.18, 14:27
@Schokoräubärin: Du hast ein neues Stichwort gebracht: Haschee! Auch da habe ich Erinnerungen an die Zeit nach dem Krieg und an meine Mutter. Aber bevor ich was schreibe, schaue ich erst mal bei Wikipedia nach. 
#22
13.1.18, 14:45
@Schokoräubärin: Ich habe nachgeschaut. Aber Wiki brachte mich auf einen Begriff, der mir völlig unbekannt war : Beuschel. Soll angeblich ein Sammelbegriff sein für alle oberen inneren Organe eines Tieres wie Herz und Lunge. 
Von meiner Mutter kenne ich Lungenhaschee. Das wäre aber ein neuer Tipp, wenn es den nicht schon gibt. Also wieder recherchieren, diesmal bei FM.
Grüße dich für deine Anregungen. 😄 
2
#23
13.1.18, 15:43
Ich hätte auch noch eine Getränkeempfehlung zu diesem Gericht: Beamtenkaffee!
Zuerst die Milch in die Tasse, dann den Kaffee. So spart man sich das Umrühren;-)
Kleiner Scherz am Rande, musste jetzt mal sein:-D
#24
13.1.18, 15:45
@Schokoräubärin: 😄   👍  
4
#25
13.1.18, 15:57
@Schokoräubärin: supi, das mache ich eh immer so . Juchu, ich trinke seit Jahren Beamtenkaffee und wusste es nicht. 😅
1
#26
13.1.18, 19:05
Dann trinke ich jeden Morgen Beamtenkaffee.
2
#27
13.1.18, 19:18
@Schokoräubärin: 😄 👍 Mach ich auch. Man soll nicht beim Frühstück schon unnötig Energie vergeuden! 
#28
14.1.18, 23:20
@amelia pond: Darf ich nochmal nachfragen: Was ist bei euch eine Knackwurst? Auch hier gibt es große regionale Unterschiede. 
#29
15.1.18, 06:26
@WZimdahl: Wiki sagt - "Als Knackwurst werden in Deutschland Brühwürste und Rohwürste bezeichnet. In Österreich ist eine Knackwurst eine Brühwurstsorte, die der Extrawurst ähnelt." Leider keine Ahnung, ob das verständlich ist, ich weiss nicht, wie man in Deutschland sagt. In der Schweiz heissen die Knackwürste - wir sagen eigentlich Knacker - Cervelat. Hoffe, das klärt deine Frage.
#30
15.1.18, 09:41
Hervorragend! Die Idee, Bolognese mit Pellkartoffeln zu präsentieren, finde ich einfach  genial! Zumal Kartoffeln ja auch gesünder sind als Nudeln und weniger Kalorien enthalten. 
1
#31
15.1.18, 09:53
@ebenich: mit einer Bolognese hat das Rezept aber nicht viel zu tun, nur dass auch Hackfleisch dabei ist. 
#32
15.1.18, 13:52
@amelia pond: Leider nein. Die vielen Begriffe machen es nur noch schlimmer. Kann den nicht ein Wiener uns mal aufklären, was eine Beamtenforelle ist? Bitte. 
#33
15.1.18, 13:54
@ebenich: Also auch ich muss widersprechen. Zur Bolognese fehlt die Tomate und entsprechende Gewürze. 
1
#34
15.1.18, 14:07
@WZimdahl#32:
Bin zwar keine Wienerin, aber ich weiß es: Eine Brühwurst (Knackwurst, Frankfurter, Wiener - hier meine ich die deutschen Begriffe) wird an einem Ende einmal quer eingeschnitten, das ist das Maul. Das andere Ende wird kreuz und quer einschnitten, das ist der Schwanz. Beim Erwärmen spreizen sich die Schnitte und die Wurst nimmt die Form eines Fisches an. 😃
2
#35
15.1.18, 15:32
@WZimdahl: #32: du kannst doch googeln, das weiß ich ja, hast du schon gemacht. Dann google doch der Einfachheit halber mal die Begriffe und schon hast du eine ausführliche Erklärung, vor allem: mit Bild! 😉
1
#36
15.1.18, 21:45
Beamtenstippe?...wenn du doch wusstest das es zu trocken ist warum hast du dieses Rezept dann eingestellt?? 😜 ....dann kocht man(n) es noch einmal und zwar richtig und stellt ein Rezept ein das korrekt ist! 👍
...eine Stippe ist doch ausdrücklich etwas zum "Stippen" und kein trockenes Hackfleisch mit trockenen Kartoffeln und 1 sauren Gurke.😜
Kulinarische Grüße
Mondial
6
#37
15.1.18, 22:09
@Mondial: "...eine Stippe ist doch ausdrücklich etwas zum "Stippen" und kein trockenes Hackfleisch mit trockenen Kartoffeln und 1 sauren Gurke."

Bei unterbezahlten Beamten vielleicht doch? ;-)


Btw: Wenn dir ein Tipp nicht gefällt, warum ignorierst du ihn nicht einfach?
Ist das nicht das, was du deinen Kritikern auch empfiehlst? :-p
#38
15.1.18, 22:16
Um mal auf den Begriff Beamtenforelle zurück zu kommen. Hier mal ein Hinweis:
https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Beamtenforelle
1
#39
15.1.18, 22:32
@Jeannie: Hallo Jeannie. #34 Das ist eine deutliche Erklärung, die ich so bei Wikipedia nicht finden konnte. Muss ich bald mal ausprobieren. Und danke für deine Antwort an Mondial. 
#40
15.1.18, 23:46
@Jeannie: ...hab mir mal gedacht mach es so wie "DU" !...geb überall meinen Senf dazu 😜
Kulinarische Grüße
Mondial 
6
#41 dogzilla
16.1.18, 10:51
@Mondial: bevor du hier deinen kulinarischen Senf dazu gegeben hast war es ein nettes Geplänkel über ein zwar einfaches aber altbewährtes Rezept und schmecken tuts auch mit weniger sosse .
#42
16.1.18, 13:49
@Mondial: Wollen wir so weiter machen?? Ich hab keine Lust mehr. 😶 
Ich habe mich bisher wohlgefühlt in einem Blog, wo man auch mal frotzeln kann. 
7
#43
16.1.18, 14:19
@WZimdahl: mach ruhig weiter, lass dich nicht ärgern 
1
#44 dogzilla
16.1.18, 20:22
@WZimdahl: Deine Beiträge sind schön und unterhaltsam , lass dich von so einem frischling nicht ärgern;0))

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