Brot ohne zu kneten

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Kürzlich habe ich ein "Brot ohne zu kneten" gebacken (habe das Rezept von einer Bekannten bekommen). Macht nicht viel Arbeit - braucht aber Zeit.

  • 400 g Mehl - habe es schon mit verschiedenen Sorten Mehl gebacken (je nach Sorte braucht es evtl. etwas mehr Wasser)
  • 1 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL (1g) Hefe trocken oder frisch
  • 3 dl Wasser - wichtig: kühles Wasser

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und nur solange vermischen, bis der Teig zusammen hält - NICHT KNETEN!

Zugedeckt 12-18 Stunden stehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat. Teig auf eine bemehlte Fläche geben und 4x falten. d.h. von allen Seiten in die Mitte. Teil rasch rund formen und auf ein bemehltes Tuch geben und mit Mehl bestreuen. Nochmals 1-2 Stunden stehen lassen.

Jetzt der Clou zum Backen! Einen Gusseisentopf (Bräter) mit Deckel in den Backofen schieben und auf 240 Grad vorheizen. Topf aus dem Ofen nehmen, Deckel entfernen und das Brot mit Hilfe des Tuches in den Topf geben. Rasch mit dem heißen Deckel bedecken und in den Ofen schieben. 30 Minuten backen, Deckel entfernen und das Brot nochmals 15 - 30 Minuten backen. Brot aus dem Topf nehmen und auf einen Gitter abkühlen lassen.

Das Brot hat eine wunderbare leckere Kruste!

Ich habe das Brot schon mit verschiedenen Mehlsorten und auch mit Flocken oder Körner gebacken und man kann natürlich auch "gewöhnlich" hergestelltes Brot in einem Bräter backen - wird ebenfalls sehr knusprig. - Im www (Stichwort für die Suche: Brot ohne zu kneten) gibt's viele Rezepte.

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12 Kommentare


#1
19.3.12, 08:40
dieses Rezept kenne ich noch nicht,werde es aber ausprobieren.danke
#2
19.3.12, 08:51
Verbrennt das Tuch dann nicht?
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#3 tabida
19.3.12, 08:59
@pete: Das Tuch kommt nicht mit in den Topf! Der Teig ist etwas weich, deshalb wird er praktisch "kopfüber" vom Tuch in den Topf gekippt.
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#4
19.3.12, 10:02
Das Brot ist einfach genial. Ich backe das seit längerer Zeit nach diesem Rezept und habe es auch mit vielen verschiedenen Mehl-Sorten probiert und von Kern-Mischungen über getr. Tomaten bis zu Röstzwiebeln und auch mal angebr. Speck alles reingetan und es war immer ein Hit.

Mein Liebling ist Dinkel-Körner-Brot oder Dinkel-Weizenmehl-Bärlauch-Brot (ja, man kann auch Mehlsorten mischen - bei Roggen immer dran denken, etwas Weizen mit reinzumachen, sonst kanns misslingen)

Ich geb es allerdings auf ein bemehltes Holzbrett und heb es dann schnell mit bemehlten Händen in den Topf bzw. in meine Jenaglas-Kasserolle. Und man muss es auch nicht mehr 1-2 h draußen liegen lassen, ich lass es bis der Ofen heiß ist liegen - reicht auch :)

Mein Tipp zu diesem Brot ist hier leider nicht veröffentlicht worden, weil er formulierungstechnisch wohl zu nah am Original war :(
#5 pesch
19.3.12, 11:20
Also 12-18 Stunden Ruhezeit ist mir echt zuviel, habe mir einen Brotbackautomaten zugelegt und meine Brote werden immer wieder erste Sahne. Aber trotzdem ein guter Tip für den ders mag
#6
19.3.12, 11:24
@pesch
finde das rezept schon gut, aber so lange warten mag ich auch nicht.. bei mir muss es immer hopp hopp gehen, aber ich habe es gespeichert und wenn ich mal zeit habe, wird es probiert :)
ich habe auch einen bba der steht aber momentan mehr im keller als in der küche, da ich öfters auch mal so ein brot backe
nimmst du für deinen bba backmischungen oder hast du funktionierende rezepte ohne backmischung ?
#7 fReady
19.3.12, 11:33
Wer´s doch knetet mach aber auch nichts falsch, da der einzige Unterschied im ersten Gärdurchlauf in einer etwas unregelmäßigeren Porung besteht.

Was dann beim Einschlagen zur zweiten Runde größtenteils wieder aufgehoben wird.
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#8
19.3.12, 12:07
Das Brot is sehr sehr lecker und da das Zusammenrühren eine Sache von Minuten ist, ist das mal eben gemacht, solange der Wasserkocher braucht um heiß zu werden. Man muss halt nur zwei Tage vorher dran denken, wenn man übermorgen frisches Brot haben möchte.

Gusseiserner Topf habe ich nicht probiert, ich hab nen ganz normalen Topf genommen (mit soner Email-Beschichtung [nicht e-mail! *g*]) und habe gelernt: Kalkbeläge im Topf sorgen dafür, dass der Teig festbackt - Also dringend vorher Topf entkalken!

Danach ging es beim nächsten Mal schon besser, aber etwas "angelegt" war es immer noch. Daher kann ich "normale" email-beschichtete Töpfe hierfür nur bedingt empfehlen. Spart euch das Schrubben hinterher, nehmt lieber gleich nen anderen Topf :)
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#9
19.3.12, 13:01
Ich rühre das Brot immer max. ca. 12 h - 16 h vorher an, also am Tag vorher. Z. B. am Freitag abend habe ich eins schnell angerührt (wirklich ne Minutensache) und Samstag Mittag dann gebacken - war super zum Angrillen (Bärlauchbrot mit Bärlauchbutter).

Zum Backen nehme ich eine feuerfeste Glaskasserolle mit Deckel und meistens noch Backpapier dazu, vereinfacht das Säubern. :)
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#10 pesch
19.3.12, 22:55
@mrs monk
ich zieh mir die Rezepte immer aus dem WWW bei http://www.selber-backen.de/ oder beim Chefkoch da finde ich fast alles was ich brauche
#11
23.4.13, 15:34
@zauberweib: ich habe eine Jenaer Glasschale mit Deckel die ist Feuerfest, so kann man sehen wie das Brot gelingt.
Die Jenaer Glasschale habe ich mit ALU-Folie ausgelegt, es war einfach süper
Vg.Giesa
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#12
19.6.13, 08:18
Ich habe gerade eben das Brot aus dem Ofen geholt. Ich habe das Brot sonst genau nach Rezept gebacken(Ruhezeit).Diesmal wollte ich ein Brot mit wenig Hefe und Weizensauerteig backen, kam dann aber nicht dazu und habe den Teig in den Keller gestellt.Am nächsten Tag war der Teig enorm gegangen und ich habe etwas abgenommen und mit Mehl zu Brötchen geknetet. Der Rest kam wieder in den Keller.Dann war es viel zu heiss um zu backen und so stand er mindestens 3Tage und Nächte rum.Es macht gar nichts wenn der Teig länger steht.Das Brot ist super geworden und hat einen unvergleichlichen Geschmack und die Kruste ist ein Traum! Das Bild kommt.

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