Hart gewordene Brezen in der Mikrowelle wie frischgebacken zurückzaubern.

Hartgewordene Brezen (Brezel) vom Vortag wie neu

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Übriggebliebene harte Bäcker-Brezen vom Vortag, kann man für ca. 10-15 Sekunden in der Mikrowelle wie frischgebacken zurückzaubern. Diese sollten dann aber nun wirklich gegessen werden ;-)

Ob noch ältere Brezen diese Tortur noch mitmachen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Wir sammeln selbst steinharte Brezen wochenlang in einer Papiertüte und machen bei Bedarf Brezenknödel daraus - wie zu Omas Zeiten. Rezeptur ist dann wie Semmelknödelteig nur eben mit Brezen (ohne den Salzbewurf natürlich).

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10 Kommentare


4
#1
15.8.10, 22:05
Man kann sie auch schreddern (mit der Reibe der Küchenmaschine) und als gesalzenes Paniermehl, z.B. für Frikadellen, benutzen. Dann müssen sie aber wirklich knochenhart sein.
#2
27.9.16, 09:51
Ich liebe Brezen, habe aber keine Mikrowelle. Hat dafür evtl. jemand auch einen Tipp? Vielen Dank
#3
27.9.16, 09:57
Es geht auch im Backofen.
Bei 160 °C ca. 7 min backen.
So mache ich das auch mit Brötchen vom Vortag.
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#4
27.9.16, 10:50
@Saxenmaedel: so mache ich es auch. Da ich ein Gegner der Mikrowelle bin und auch keine besitze. Ich befeuchte die Brötchen bzw. Brezeln noch ein wenig, sie werden wunderbar frisch und knusprig.
#5
27.9.16, 11:43
Einfach kurz in den Toaster stecken 
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#6
27.9.16, 12:04
@bigwampy: Ich liebe auch Brezel und sonstiges Laugengebäck. Sollte mal etwas vom Vortag liegen bleiben, backe ich es auch auf dem Toaster wieder auf. Jede Seite einmal auf den Brötchenaufsatz legen und fertig... schmeckt super!
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#7
27.9.16, 14:36
Viel einfacher als den Backofen aufzuheizen ist das Aufbacken über einem Toaster, kürzeste Zeit, beide Seiten, vorher mit angefeuchteter Hand die Oberfläche bestreichen.
#8
27.9.16, 18:28
Unser Bäcker (in der Verwandtschaft) ist der Meinung dass es so nicht wirklich zum Genuss kommt. Er sagt: Die Brezen (auch anderes Laugengebäck) kurze Zeit (ca. 5 Minuten). in den vorgeheizten Ofen bei hoher Temperatur (ab 180 Grad) geben und dann kann man sich noch essen. Er sagt aber immer: Lieber hart werden lassen und Brezenknödel machen. Als Ersatz gibt es in zwischen in allen Supermärkten und auch Discounter gefrorene Teiglinge (Brezen als Teig tiefgefroren). Die kann man stückweise aus der TK-Packung nehmen und sie bei angegebener Temperatur backen. Dann hat man wirklich frische Brezen und die Reste werden zu Brezenknödel oder Brezenrösti oder zu Serviettenknödel verarbeitet.
LG
#9
28.9.16, 10:05
Eine gute Idee mit den Brezeln funktioniert gut !!👍
#10
28.9.16, 13:54
Ich wurde von meiner Nachbarin gefragt wie man Brezenrösti zubereitet. Das ist ganz einfach
-einen Semmelknödelteig machen (mit Petersilie, etwas Muskat, Pfeffer und vorsichtig etwas Salz)
- ca. 30 Minuten zugedeckt ziehen lassen
- Geschmackszutaten wie z.B. gewürfelter durchwachsener Speck, geriebener Bergkäse (da sind der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt) zugeben und nochmals gut durchkneten.
- In einer Pfanne Butterschmalz zerlassen und dann soviel Brezenteig reingeben dass der Pfannenboden gut bedeckt ist. Etwas fester drücken und dann bei mittlerer - hoher Hitze braten.
- Wenn er unten goldgelb gebraten ist einmal wenden und nochmals ein paar Minuten braten lassen.
- Fertig! Teller raus und essen.
Mit Salat ist das sogar eine gute Mahlzeit oder eben eine Beilage.
Man kann das auch als eine Art Pizzateig verwenden und dann nach Geschmack belegen und im Rohr nochmal überbacken. Das mögen wir nicht so gerne aber nachdem es auch einige machen hat es wohl seine Berechtigung.
LG und Guten Appetit

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