Ein Beutel aus Leinen oder Baumwolle eignet sich gut, um darin Brot für eine kurze Zeit aufzubewahren.
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Brot richtig aufbewahren

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Langer Genuss: So bleibt dein Brot haltbar!

Diese Tipps sind von einem Bäckermeister und ich gebe sie hier gern weiter, da diese vielleicht nicht alle oder auch nicht jedem(r) bekannt sind.

1. Wenn frisches Brot kurzfristig verbraucht wird, dann kann man es einfach in einer geschlossenen Papiertüte oder in einem aus Leinen oder Baumwolle aufbewahren.

2. Soll das Brot jedoch länger haltbar bleiben, dann empfiehlt es sich, es mit der Schnittfläche nach unten in einem oder einem anderen trockenen und etwas belüfteten Behälter wie z. B. einem Brottopf aus Steinzeug oder Keramik zu lagern. Diesen sollte man dann wöchentlich mit Essigwasser säubern.

3. Brot sollte man bei Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad aufbewahren und nicht im Kühlschrank! Nur bei sehr hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Sommer empfiehlt sich eine Lagerung im Kühlschrank.

4. Wenn man täglich eine bestimmte Menge Brot benötigt, dann kann man dieses portionsweise einfrieren und dann je nach Bedarf auftauen.

5. Bei etwas älterem hellen Brot oder auch Brötchen kann man die Kruste mit etwas kaltem Wasser besprühen und sie kurz in der vorgeheizten Backröhre aufbacken, dann werden sie wieder knusprig frisch.

6. Aber auch altbackenes, trockenes Brot oder Brötchen kann noch verwertet werden, indem man mit einer Küchenreibe oder einem elektrischen Multizerkleinerer Semmelbrösel daraus macht.                

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21 Kommentare


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#1
28.8.18, 17:06
guter tipp. ich habe den sommer ueber das brot in einer box im gemuesefach aufbewahrt. einfach weil die hohen temperaturen es schnell schimmeln liessen.
ansonsten wie du beschrieben hast.
uebrigends wird trockenes brot wieder geniessbar, wenn man es zusammen mit frischem brot in einen beutel gibt.
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#2
28.8.18, 17:14
Ich schneide mein Brot gleich beim Kauf bzw. lasse es sofort schneiden und zu Hause friere ich es ein. Es werden immer nur soviele Scheiben entnommen, wie auch gegessen werden. So ist mir seit Jahren schon kein Brot mehr zu trocken oder gar schimmelig geworden.

Die einzeln entnommenen Scheiben tauen sehr schnell auf und wenn es noch nicht schnell genug geht, kann man sie auch kurz im Toaster auftauen.
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#3
28.8.18, 18:05
@Brandy: Das mache ich genauso. Übrigens kann man Brotscheiben auch prima in der Mikrowelle auftauen. Ich mache das bei 800 W in knapp einer Minute. Im Toaster werden mir die Brotscheiben schnell zu trocken.
#4
28.8.18, 18:09
@Skudder: Gute Idee. Hab ich bisher noch nicht probiert, werde ich aber bei nächster Gelegenheit ausprobieren. Danke für den Tipp! 👍
#5
28.8.18, 18:55
Ich lasse mein Brot auch gleich schneiden, u.frier es  ein .
Mit einem Messer kann man Scheibe für Scheibe trennen. 
Wenn's mal schnell gehen muss, Scheiben nebeneinander in der Micro bei 300 Watt 
2 Min. auftauen. 
800 Watt find ich hoch, da ist das Brot bestimmt heiß. 
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#6
28.8.18, 19:07
@sofie1945: Ich habe an meiner Mikro eine extra Auftaustufe. Ich brauche dazu einfach nur die Auftautaste drücken dann für Brot maximal 2 Min. einstellen und starten. Ich würde das auch nicht bei voller Leistung  (800 W bei mir) machen.
#7
28.8.18, 19:22
@sofie1945: Klar wird das Brot heiß, aber es kühlt ja sehr schnell wieder ab. Das geht aber sicher auch mit weniger Watt und ein bisschen länger. Das wichtigste ist, dass es dadurch nicht trocken wird wie im Toaster. Die Idee ist auch nicht von mir, sondern aus einem Tipp im Internet. Leider habe ich vergessen, wo ich das gelesen habe.
#8
28.8.18, 20:29
Ich habe jahrzehntelang Brot eingefroren, bewahre es aber seit dem vorletzten Sommer durchgehend im Kühlschrank in einer luftdicht abgeschlossenen Gefrierdose ein. Das Brot bleibt frisch und saftig und Toastbrot z.B. hält sogar in der Originalverpackung wochenlang frisch und trocknet nicht aus.

Vom Brottopf auf Steingut bis über ausgediente Römertöpfe, diverse Brotkästen Leinenbeutel, Geschirrhandtücher und die Aufbewahrung in der Mikrowelle habe ich so ziemlich alles ausprobiert und bevorzuge den Kühlschrank.
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#9
28.8.18, 21:51
@Brandy: Genauso verfahre ich auch. 
Ich habe immer 1-2 Brote geschnitten im Gefrierbeutel  eingefroren, so kann ich entnehmen was ich gerade brauche. 
#10
2.9.18, 09:33
Wir kaufen unser Brot nur vom Vortag zum halben Preis beim Bäcker. Dieses wird immer im Brot-Topf aus Ton aufbewahrt. Im Einwickelpapier.  So hält das Brot in einwandfreier Verfassung 1 Woche.

Geschnittenes in Plastik neigt zum schimmeln, Brot wird auch gerne matschig. Chemische Backmittel usw. werden überall verwendet, vllt ist die Dosierung unterschiedlich.

Was mit dem guten deutschen Brot alles so passiert, sieht man an Semmeln...Richtige, wie früher, gibts nicht mehr.
#11
4.9.18, 10:11
Ich bewahre mein  Brot ( selbstgebacken) immer mit der Schnittfläche auf einem Holzbrett stehend auf. Abgedeckt mit einem Leinentuch. 
Aus altem Brot kann man nicht nur Semmelbrösel machen, sondern ein Altbrotquellstück/ Brühstück machen und es neuem Brotteig hinzufügen. Es ist dann Aromatischer und länger frisch.  
#12
4.9.18, 12:29
Früher hat meine Mutter immer vom alten Brot Brotsuppe gemacht. Wie, weiß ich nicht, jedenfalls aßen wir es gerne. Heute sind soviel Zusatzstoffe verbackt, daß es wohl keine Allgemeinregeln mehr gibt. Z.B. wurde früher frisches Brot niemals serviert, mußte immer 1 Tag mind alst sein. Heute wirds weggeschmissen.
#13
4.9.18, 12:40
@Spirelli11: Was ist denn ein Altbrotquellstück oder Brühlstück, und wie macht man das? Das hört sich sehr interessant an.
#14
4.9.18, 12:41
 @babalu: ich habe als Kind auch gern Brotsuppe gegessen. Meine Oma hat Malzkaffee gekocht, da hinein kamen die Brotwürfel und es wurde gesüßt mit Zucker oder Rübensirup. An besonderen Tagen kam auch etwas Milch mit in die Suppe. Die Suppe wurde kalt gegessen glaub ich. Diesen typischen Malzkaffee von früher gibts leider nicht mehr. Das Instant Zeugs schmeckt nicht. 
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#15
4.9.18, 13:04
@Orgafrau: Das wird meist zum Brotbacken verwendet.
Brot ohne Zusatzstoffe (oft Selbstgebackenes) wird mit etwas Wasser verrührt und kommt in den neuen Brotteig.

Beim Brühstück wird Mehl mit Wasser aufgekocht und nach dem Abkühlen ebenfalls zum Brotteig zugegeben.
#16
4.9.18, 13:32
#12babalu, bei uns gibt es im Winter oft brotsuppe: zwiebel braun roesten, mit gemuesebruehe oder fleischbruehe aufgiessen. Altes brot in wuerfel schneiden, roesten. Suppe in Teller fuellen, und die brotwuerfel druebergeben. Schmeckt super und waermt gut.
#17
4.9.18, 18:37
@Tessa_: Ich backe auch schon mal selbst Brot aber  davon habe ich noch nie was gehört oder gelesen. Das wird aber ausprobiert. Danke
#18
5.9.18, 11:05
@Orgafrau: Da gibt es viele Rezepte...schau mal beim ploetzblog.de oder im Onlinelexikon Bäckerlatein(dann bis zum Suchbegriff Altbrot, Quellstück, Brühstück) Der Vorteil ..   .das neu gebackene Brot wird aromatischer und hält länger frisch.
#19
5.9.18, 11:09
@Tessa_: Du backst auch dein Brot selbst? Nach eigenen Rezepten, oder nach Rezepten der bekanntesten Brotblogger? Ploetzblog, Brotdoc, Brotbackliebeundmehr, Hefeundmehr.......um nur einige zu nennen.
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#20
5.9.18, 11:35
@Spirelli11: Seit vierzehn Jahren bin voll dabei.
Damals gab es noch nicht so viele Brotblogs, aber einige Bücher darüber.
Jetzt stöbere ich natürlich auch bei Lutz Geißler von Ploetzbrot.
Mein Sauerteig ist schon ein paar Jahre alt und wäre das Glas nicht auf den Küchenboden gefallen, noch einige Jährchen älter. *g*
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#21
5.9.18, 12:50
@Spirelli11: Danke für die Info. Bei Gelegenheit werde ich da mal rein schauen.

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