Buchempfehlungen: 3 spannende und bewegende Bücher

Im ersten Teil unserer Buchempfehlungen stellen wir dir 3 spannende und bewegende Bücher vor.
Lesezeit ca. 2 Minuten

Fantastische Abenteuer, Spannung bis zur letzten Seite, tiefe Gefühlswelten, die sich in einem selbst widerspiegeln: Bücher entführen dich aus deinem Alltag und bereichern dich auf so viele unterschiedliche Weisen.

Jetzt, da wir wegen Corona viel Zeit zuhause verbringen, haben wir endlich wieder die Zeit, in andere Welten abzutauchen. Wir hoffen, wir können dich mit unseren Buchempfehlungen inspirieren:

Jacqueline: „Das Dänische Mädchen”

 

Neugierig, verunsichert und inspiriert: So habe ich mich gefühlt, als ich die letzte Seite des Buches „Das Dänische Mädchen" von David Ebershoff umgeschlagen habe. Beiseitelegen konnte ich das Buch dennoch nicht. Immer wieder habe ich es durchgeblättert, einzelne Passagen erneut gelesen. Schließlich habe ich Hintergrundinformationen zur wahren Geschichte recherchiert und die Verfilmung mit dem begnadeten Schauspieler Eddie Redmayne in der Hauptrolle angesehen. Wer Lust auf Tiefgang hat, dem kann ich beide Medien von Herzen empfehlen.

"Das Dänische Mädchen" von David Ebershoff erzählt die mitreißende Geschichte eines jungen Transgenders in den Zwanziger Jahren.Und darum geht es: Das junge Ehepaar Einar und Greta lebt in Kopenhagen von seiner Kunst. Einar hat sich auf Landschaften spezialisiert, während Greta Portraits malt. Eines Tages ist Gretas Modell kurzfristig verhindert, weshalb sie Einar darum bittet, einzuspringen. Einar, zunächst verunsichert, findet schließlich Spaß daran, sich als Frau zu verkleiden. Die Kunstfigur Lili wird geboren. Die Bilder finden großen Anklang und Lili entwickelt sich zu Gretas neuer Muse.

Was als Spiel begann, führt bei Einar zu einer Offenbarung. Eine tiefe Sehnsucht wird in ihm erweckt und Lili entwickelt sich immer mehr zu seiner neuen Realität. Es beginnt ein mitreisender Kampf um die Liebe des Ehepaars und um die gesellschaftliche Akzeptanz als Transgender in den frühen Zwanzigern.

Gigi: „Faceless: Der Tod hat kein Gesicht”

 

Draußen auf dem Balkon in der Mai-Sonne war es wohlig warm, und trotzdem ist mir buchstäblich ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen, so gnadenlos und brutal ist „Faceless: Der Tod hat kein Gesicht” von Terry Hayes. Freunde von Sebastian Fitzek werden den Thriller von 2013 sicher auch zu schätzen wissen, auch wenn ein bisschen die emotionale Nähe zu den Hauptfiguren fehlt. Tatsächlich war „Faceless” ausschlaggebend dafür, wie sich mein Buchgeschmack in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

"Faceless: Der Tod hat kein Gesicht" von Terry Hayes ist ein spannender Thriller, in dem ein tödlicher Virus auf die Menschheit losgelassen wird.Was wäre, wenn ein tödliches Virus auf die Menschheit losgelassen wird – ohne deren Wissen und ohne rettende Impfung? Zugegeben, bricht man die Handlung meines Lieblingsbuchs ganz einfach herunter, könnte man ohne Probleme Parallelen zur jetzigen Situation ziehen. In „Faceless” geht es aber um ein modifiziertes Pockenvirus, das Teil eines genial-grausamen Rachefeldzugs gegen die westliche Welt ist. Pilgrim, ein Undercover-Agent des US-amerikanischen Geheimdiensts, wird zu einem Mord in New York gerufen: In einer Badewanne voll Säure liegt eine entsetzlich zugerichtete Frau. Der Leser folgt ihm, wie er einer terroristischen Verschwörung auf die Schliche kommt, die das Leben unzähliger Menschen in Gefahr bringt. 

Zeitgleich wird der zweite Handlungsstrang vorgestellt: Ein nur als „Sarazene” bezeichnete Saudi-Araber plant als Vergeltungsschlag biologische Kriegsführung gegen die gesamte Menschheit. In einem Geisterdorf in Afghanistan experimentiert er mit einem Pockenvirus an lebenden Geiseln, deren Leiden und späterer Tod erschreckend genau festgehalten werden. Während der Sarazene seinem Ziel von einem absolut tödlichen Virus immer näher kommt, kämpft Pilgrim in einem Wettlauf gegen die Zeit darum, dessen Identität aufzudecken und die Welt vor einer Katastrophe zu bewahren.   

Laura: „Ich glaubte, mein Vater sei Gott”

Dieses Buch lese ich im Moment; ich bin zwar noch nicht fertig, aber ich kann es nur empfehlen! 1999 hat Paul Auster die Zuhörer einer Radiosendung aufgefordert, ihm Geschichten zu schicken: Ganz egal, um was es ging, die einzige Bedingung war, dass die Geschichte wahr sein musste. So hat er innerhalb kürzester Zeit 4000 Geschichten von Menschen überall in den USA zugeschickt bekommen. Und natürlich hat er alle gelesen!

"Ich glaubte, mein Vater sei Gott" von Paul Auster erzählt diverse wahre Geschichten aus Amerika

„Ich glaubte, mein Vater sei Gott" von Paul Auster wurde 2002 veröffentlicht und enthält 180 von Auster ausgewählte Geschichten von Menschen unterschiedlichen Alters, sozialen Schichten und verschiedenen Regionen der USA. Seltsame Ereignisse, Tragödien, Kriegserfahrungen, undenkbare Zufälle, Geschichten der Hoffnung und der Liebe, die viele Jahre überlebt hat: All diese Geschichten sind nach Themen geordnet, zum Beispiel nach „Liebe", „Tiere", „Gegenstände" und so weiter.

Was mich an diesem Buch fasziniert und fesselt ist, dass jede Geschichte wie ein kleiner spannender Film ist. Von einer Seite zur nächsten kommt man von Absurdität über Tragödie zu witzigen Erzählungen. Gesamt betrachtet sind die Geschichten wie kleine Steine, die ein Mosaik menschlicher Erfahrung, aber auch der heutigen Gesellschaft der USA bilden. Du kannst das Buch in der Reihenfolge lesen, wie es dir gefällt, und wenn dir eine Geschichte besonders gut gefällt, kannst du sie wieder und wieder lesen. So werde ich das auf jeden Fall machen!

Hast du eins der Bücher gelesen oder hast jetzt Lust darauf bekommen?

Wenn du Lust auf noch weitere Buchempfehlungen hast, dann findest du hier 3 Bücher, die deinen Horizont erweitern.

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