Buchweizengrütze findet ihr neben den Bio-Läden, Reformhäusern ganz normal bei den Nährmitteln im Supermarkt. Buchweizen sind glutenfrei.

Buchweizengrütze - einfach und billig

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Als ich gestern so meine Grundnahrungsmittel durchschaute, fiel mir ein Paket Buchweizengrütze in die Hände und ich schaute gleich mal hier bei FM, was ihr so daraus macht, fand nix.

Das erstaunte mich schon, denn es ist ein sehr nahrhaftes Gericht, wirklich billig, gut sättigend und absolut easy zu kochen. Man kann sie süß und herzhaft herstellen und man kann sie als Hauptspeise, Beilage und Dessert verwenden.

Buchweizengrütze findet ihr neben den Bio-Läden, Reformhäusern ganz normal bei den Nährmitteln im Supermarkt. Buchweizen sind glutenfrei.

Hier nun ein Grundrezept, einfach mal zum Ausprobieren und vielleicht kommt ihr ja auf den Geschmack:

Man rechnet so "pi mal Daumen", pro Tasse Buchweizengrütze, die 2 - 2,5 fache Menge an Wasser, Milch oder Brühe. Das ist abhängig von der Breite eures Kochtopfes. Ich nehme meistens einen Milchtopf dafür.

Da die Buchweizengrütze heutzutage bereits gereinigt ist, entfällt das ausgiebige Waschen der Körner.

Man schüttet also eine Tasse Buchweizengrütze in einen Topf und gießt 2 - 2,5 Tassen Wasser hinterher, rührt es ein bisserl um, dann lässt man die Buchweizengrütze aufkochen und bei kleinster Temperatur 15 - 20 Minuten ausquellen.

Dann portioniert man die fertige Grützmasse in tiefe Teller, setzt ein paar Butterflöckchen drauf und stellt zum Selbstbedienen z.B. braunen Zucker, Zimt-Zucker-Mischung, Haushaltzucker, Vollmilch, Buttermilch, oder säuerlichen Obstkompott auf den Tisch.

Das Rezept ist für 2 - 4 Personen ausgelegt, je nachdem ob es als Dessert oder Hauptspeise angesehen wird.

Ein ideales Gericht für den schmalen Geldbeutel! Buchweizengrütze sollte in keinem Haushaltsregal fehlen.

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7 Kommentare


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#1 erselbst
23.12.12, 00:46
mache ich gerne als "salzige" variante zu schmorbraten. ich mag es--manchen gästen erscheint es als zu "billige" beilage. eigentlich schade darum weil die grütze wirklich gut schmeckt.
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#2
23.12.12, 08:03
gute Idee

Buchweizen mag ich auch sehr als süßen Brei mit Obst und auch herzhaft mit viel Gemüse als Hauptgericht, ebenso wie Hirse.
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#3
23.12.12, 21:50
ich kenne bloss Buchweizenmehl ... Grütze ist aber wohl was anderes ... eher sowas wie Flocken ?
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#4
24.12.12, 23:47
Echte Crépes werden aus Buchweizenmehl gemacht. Wer glutenfrei leben muss, kennt das auch zum Backen. Ich mag den Geschmack nicht so gern, ist er doch sehr herb.

@Agnetha > Grütze ist grob gemahlen, Mehl fein
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#5 erselbst
25.12.12, 00:02
@BeaSonne: da irrst du ein bissel. blinis werden aus buchweizen gemacht, nicht die crepes.
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#6
25.12.12, 00:17
Bei uns in der Heide ist die Buchweizentorte eine Spezialiätät der Region, sie ist sehr lecker, süß, wird aus Buchweizenmehl hergestellt und ist alles andere als herb.

Zu den echten Crêpes muss ich widersprechen. Das Originalrezept für Crêpes nach original bretonischer Art besteht aus feinem Weizenmehl.

Auch in der Crêpesbäckerei, wo ich mal gearbeitet habe, wurden die Crêpes aus Weizenmehl hergestellt.

In Urzeiten wurde aber mal in Frankreich aus den Resten einer Buchweizensuppe die ersten Galettes erfunden, die man herzhaft belegte. Aus deren Weiterentwicklung dann die Crêpes mit süßem Belag entstanden.
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#7
30.8.13, 17:45
@ erselbst @bea @Goldpiranha

Selbstverständlich hat Bea recht, die Crêpes in der Bretagne werden aus ble Noir gemacht, und das ist nun mal Buchweizen !
Die deftigen Crêpes, also mit Saumon, Jambon, Oeuf etc. gibt es nur mit ble Noir,
der sü?e zum Nachtisch ist dann aus Weizenmehl.

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