Christstollen nach Omas Art selber backen

Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Er trägt den Geschmack von Weihnachten in sich und gehört für viele Menschen in Deutschland so fest zur Adventszeit wie Kerzen und Lichterketten: der Christstollen.

Doch mit dem Stollen ist es ähnlich wie mit Rosinen – an ihm scheiden sich die Geister. Entweder wir lieben ihn oder wir können gut auf ihn verzichten. Diejenigen, die ihn nicht so gerne essen, kann man gewiss nicht mit Supermarktware überzeugen. Nein, hier muss was Selbstgemachtes her! Also haben wir einen Blick in Omas Backbuch geworfen – und herausgefunden, dass es gar nicht so schwer ist, einen Weihnachtsstollen selber zu machen!

Zutaten

  • 185 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Zitronat
  • 100 g Orangeat
  • 85 g Zucker
  • 1 TL Zucker zusätzlich
  • 125 ml Milch
  • 50 g Hefe
  • 100 g Rosinen
  • 100 ml Rum
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Gib das gehackte Zitronat und Orangeat sowie die Rosinen in ein festschließendes Behältnis mit Deckel. Füge den Rum hinzu, schließe die Schüssel und schüttele alles gut durch. Stelle es dann zur Seite.
  2. Löse die Hefe mit einem Teelöffel Zucker in lauwarmer Milch auf.
  3. Füge das Mehl hinzu und knete einen Vorteig.
  4. Lasse den Vorteig in einer zugedeckten Schüssel für 30 Minuten ruhen, bis er sich verdoppelt hat.
  5. Gib nun die Mischung aus Schritt 1 sowie die gemahlenen Mandeln und den restlichen Zucker hinzu. Verknete alles zu einem glatten Teig und lasse diesen erneut zugedeckt für 1 Stunde gehen.
  6. Heize den Ofen auf 180 °C vor. Gib den Teig auf eine bemehlte Oberfläche und forme den Stollen. Lasse den Stollen für etwa 60 Minuten backen.
  7. Bestreiche den noch heißen Stollen mit zerlassener Butter und bestreue ihn mit Puderzucker.

Der Dresdner Christstollen

Seinen Ursprung hat der Stollen in Dresden, wo er als mittelalterliches Fastengebäck entstanden ist. Erste Spuren führen auf das Jahr 1474 zurück. Damals bestand der Stollen lediglich aus Hefe, Mehl und Wasser. Seitdem wurde mit viel Liebe, Back- und Handwerkskunst an dem Rezept gefeilt und das Geheimnis von Generation zu Generation weitergegeben. Die Zutaten sind zwar bekannt, allerdings bringt jede Stollenbäckerin und jeder Stollenbäcker seine persönliche Note mit ein. Der Dresdner Christstollen ist ein Stück Kulturgeschichte und wird durch ein goldenes Qualitätssiegel sowie ein EU-Siegel gekennzeichnet. Sogar die Dresdner Stollenbäcker:innen werden jährlich neu zertifiziert, um die Güte und den Zauber rund um den Christstollen zu wahren.

Er darf an Weihnachten nicht fehlen: der Christstollen. Zur Weihnachtszeit findest du ihn überall in den Geschäften und Bäckereien. Selbstgemacht schmeckt er aber immer noch am besten.

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