Die momentane Situation entschleunigt das Leben an vielen Stellen. Während die Kinder im Garten spielen und sich beschäftigen, können Eltern zum Beispiel Yoga in der Natur genießen.

Coronavirus: Zeitvertreib des Frag Mutti-Teams

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Durch den Ernst der Lage verbringen nun viele von uns gezwungenermaßen viel Zeit daheim. Das ist wichtig, um die unter uns zu schützen, für die der Virus tödlich enden könnte. Das Frag Mutti-Team erzählt, wie sie ihre freie Zeit nutzen möchten.

 

Gigi: Da für mich momentan Uni und der Weg zur Arbeit wegfallen, habe ich endlich wieder Zeit zu tanzen, was auch ein wichtiger Ausgleich zum geschlossenen Fitnessstudio ist. Eine kleine Runde 80er-Jahre-Groove mit meiner Mutter zu den BeeGees oder Earth, Wind and Fire? Obligatorisch vor dem Abendessen. Die Hüfte wackeln zu spanischer Gute-Laune-Musik, wenn mir die schlechten Nachrichten zu viel werden? Die perfekte Pause beim Arbeiten. Ein positiver Nebeneffekt ist natürlich die Ausschüttung sämtlicher Glückshormone beim Tanzen und Hören von guter Musik, was gerade in solchen Zeiten sehr wichtig ist. 

Außerdem möchte ich die Backförmchen einweihen, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Mindestens fünf Muffin-Rezepte stehen schon in der Warteschlange; schade nur, dass ich die fertigen Leckereien nicht wie sonst mit Freunden und Familie teilen kann. Damit die aber nicht ganz so enttäuscht sind, dass sie in nächster Zeit weder mich noch meine Backkreationen sehen, habe ich mir vorgenommen, viel Kontakt über Telefon und Videochat zu halten. 

 

 

Bernhard: Durch die Arbeit im Home Office fällt für mich momentan das Pendeln weg. Leider ist meine CrossFit-Box zu und in Restaurants / Bars gehen ist auch nicht mehr möglich. Die freie Zeit nutze ich – gerade jetzt bei dem tollen Wetter – im Garten: Wir legen momentan eine Blumenwiese an und die Sträucher werden zurückgeschnitten. Gartenarbeit ist einfach herrlich entspannend! Man sieht den Fortschritt seiner Arbeit sofort und man erfreut sich an dem tollen Anblick. Und nebenher hat man sich auch gleich körperlich betätigt. Und weil ich jetzt zu Hause Sport machen muss, mach ich den jetzt einfach im Garten! Die Nachbarn gucken zwar komisch, aber das ist mir egal. Und Abends wird hin und wieder der Alkoholbestand dezimiert und eine Flasche Rotwein geköpft :)

 

 

Natze: Durch die Arbeit im Home Office spare ich relativ viel Fahrzeiten zum Arbeitsplatz. Wichtige Tätigkeiten im Haushalt, wie Putzen, Kochen oder Waschen sind somit auch frühzeitiger erledigt. Dadurch bleibt am Abend mehr Zeit für entspannte Dinge, wie Serien auf Netflix schauen. Ich habe eine Liste mit Serien, die ich schon lange anschauen wollte. Möglicherweise ist dafür jetzt die Zeit gekommen.

 

Kseni: Da mein Sohn momentan im Zuge der Corona-Pandemie keine Schule, kein Sport und keine weiteren Kurse hat, und ich im Home-Office arbeiten darf, habe ich ausreichend Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Früher habe ich mich oft traurig gefühlt, da wir jeden Tag sehr wenig Zeit füreinander hatten: Er musste zuerst seine Hausaufgaben machen oder später zu einem Kurs fahren. Oder er wollte nach der Schule mit seinen Freunden etwas Zeit verbringen. Was auch verständlich ist, weil Kids ihre Freunde und ein wenig Auszeit vom Lernen ebenso wichtig sind. Ich musste auch erstmal arbeiten und danach alle Alltagsaufgaben erledigen, sodass wir erst am Abend miteinander ein bisschen spielen oder kuscheln konnten.

Jetzt, da wir beide ganz viel Zeit Zuhause verbringen und mit unseren täglichen Aufgaben früher fertig sind, können wir auch sehr oft zusammen länger basteln oder malen, Brettspiele spielen oder viele unterschiedliche Kinderbücher lesen, selbst eine Pizza backen oder einfach auf der Couch liegen, kuscheln und gemeinsam einen tollen Familienfilm anschauen. Was kann noch schöner sein als das Zusammensein mit dem eigenen Kind zu genießen?

 

Henrike: Ich genieße es, im Moment mehr als sonst, nicht direkt in der Stadt zu wohnen und mache häufiger längere Spaziergänge, bei denen ich meinen Gedanken freien Lauf lassen kann und die Natur genieße. Auch bin ich gerne, wenn die Sonne scheint, auf der Terrasse und finde es wunderschön, in die Bäume zu schauen, das entspannt mich, auch wenn sie noch keine Blätter haben ;)  

Wir haben als Familie schon immer viele Gesellschaftsspiele gespielt, das tun wir jetzt noch mehr. Vermehrte gemeinsame Mahlzeiten genießt die ganze Familie. Im Garten spielen wir Federball und dort ist ein Trampolin, das von meiner Tochter viel genutzt wird, um sich zu bewegen. Vielleicht entdecke ich das nun auch für mich, denn der regelmäßige Besuch meines Fitness-Clubs fällt ja erst mal aus. 

Die nicht ganz kurzen Wege zur Schule meiner Tochter fallen weg, das bedeutet auch morgens weniger Stress und es bleibt mehr Zeit für andere Dinge. Durch den Wegfall der Schule müssen jetzt allerdings Schulaufgaben betreut werden und viel Papierkram dafür erledigt werden, was zu neuen Herausforderungen führt, aber dank Home-Office recht gut zu organisieren ist.  

 

Paula: Da das Wetter momentan noch sehr schön ist, versuche ich so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Auf der Terrasse esse ich mit meiner Familie zu Mittag, sonne mich und arbeite auch manchmal ein paar Stunden am Tag draußen, da das WLAN meistens bis unten reicht. Ich war die letzten Tage öfter alleine im Wald oder auf dem Feld spazieren – an Orten, an denen man ganz für sich ist und die Natur genießen kann.

Ich habe vor, mich an ein paar Rezepte zu wagen, die ich schon lange kochen wollte. Außerdem habe ich meine Fitnessmatte herausgesucht und bin dabei, verschiedene Home Workouts auszuprobieren, da die Fitnessstudios geschlossen haben. Vielleicht komme ich auch endlich dazu, meinen auszumisten und umzusortieren. Inspiriert von diesem Tipp habe ich bereits meine Hosen neu eingeräumt und einiges an Platz geschaffen.

 

Ina:  Durch den Coronavirus bin ich nun auch zu einer ‘Teilzeit-Lehrerin’ ernannt worden, da ich mit meinen zwei Mäusen zu Hause einiges an Schularbeiten abarbeiten muss, was bei zwei Grundschulkindern wirklich viel Zeit in Anspruch nimmt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir nun aber in einem guten Rhythmus. Was für mich auch eine große Erleichterung darstellt für die Einteilung meiner Arbeit, im Home-Office.

Wenn wir alle fertig sind, mit unserer getaner Arbeit, verbringen wir sehr gerne Zeit zusammen draußen in unserem schönen Garten. Da meine zwei Töchter schon etwas älter sind, kann ich sehr gut so lange sie im Garten spielen, mir eine schöne runde Yoga gönnen. Für mich persönlich gibt es nichts Schöneres und Entspannenderes als Yoga in der Natur.

Als Familie nutzen wir die neu gewonnene Zeit zum Beispiel für längere Waldspaziergänge oder hin und wieder tolle Kinoabende, da die Kinder nun ja nicht so strikt jeden Abend pünktlich im Bett sein müssen ;)

Laura: Mehr Zeit zuhause zu verbringen, bedeutet auch, öfter zu putzen und Mahlzeiten vorzubereiten. Ich versuche, solche Dinge auf eine angenehme und achtsame Art und Weise zu machen. Im Internet gibt es unzählige Bücher, Tutorials, Filme und andere interessante Inhalte, die ich mag und mit anderen Menschen teile. Außerdem versuche ich, meinen 4-jährigen Sohn zu fördern: Wir machen Yoga, pflanzen Paprika, basteln eine Collage, backen einen Kuchen oder unterhalten uns mit der Familie, um ein Gefühl der Unterstützung zu haben. Für ihn ist das eine schwierige Erfahrung, aber er lernt, kreativ zu sein und von selbst auf schöne Beschäftigungen zu kommen.  

Ich versuche auch, die Freunde zu unterstützen, die selbstständig sind, indem ich ihre Projekte teile oder ihnen einfach nur zuhöre in dieser schweren Zeit. Unsere Herausforderung ist es, die sozialen Medien bewusst zu nutzen, zusammenzuhalten, obwohl wir nicht zusammen sein können und emotional und psychisch gesund zu bleiben, während wir so viele Informationen verarbeiten müssen.

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