Den Hund richtig schützen - Tierkrankenversicherung

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Wenn der kleine Liebling krank wird, eine OP braucht oder erheblichen Schaden anderen zugefügt hat, ist eine Versicherung relevant.

Jeder, der mit seinem tierischen Liebling beim Tierarzt war weiß, dass dieser Besuch sehr teuer werden kann. Es ist nicht auszudenken, was passiert, wenn man eine dringend benötigte Behandlung mal nicht bezahlen kann.

Ich kann den Tierbesitzern empfehlen, sich einmal Gedanken über eine mögliche Tierkrankenversicherung zu machen. Da für mich dieses Thema völlig neu war, habe ich mich für meinen Vierbeiner darüber informiert.

Ich hoffe, dem einen oder anderen ist dies ein guter Hinweis. 

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13 Kommentare


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#1
28.4.14, 20:09
weist du denn circa was so eine kranken Versicherung in etwa kostet?
würde mich interessieren.
deine Idee finde ich gut.
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#2
28.4.14, 20:43
ja würde mich auch interessieren, was das ca kostet. Da spielt bestimmt die Größe, Alter und Rasse eine Rolle, aber besser ist es eine Versicherung zu haben das stimmt, denn Arztkosten können seeeehr hoch werden.
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#3 xldeluxe
28.4.14, 21:32
Ich habe in den vergangenen 40 Jahren für meine Katzen mehr ausgegeben, als ein kleiner neuerer Gebrauchtwagen gekostet hätte, aber ich habe nun mal die Verantwortung für die Tiere übernommen..und das ein ganzes Tierleben lang.

Soweit ich weiß, kostet eine Krankenversicherung für Hunde so um die 20 Euro im Monat, je nachdem, was abgedeckt werden soll.

Das ist nicht wenig und ich bin immer so hin- und hergerissen, ob sich das auch wirklich lohnt. Vielleicht sollte man einfach 30 Euro jeden Monat fest zur Seite legen (Tagesgeldkonto) und auch über Jahre nicht antasten. Das Geld wäre dann für den Fall der Fälle, von dem wir alle hoffen, dass er nicht eintritt.

Gehört nicht zum Tipp aber finde ich rührend:

In Utrecht ist die größte Tierklinik Europas und dort wurden vielen "abgeschriebenen" Tieren geholfen. Ein Mann kam mit seinem Papagei aus Griechenland in einem VW Bus angereist und auf die Frage, wieweit er in der Lage wäre, die Behandlungskosten zu tragen, zeigte er auf seinen Bus und meinte: Ich fahre dann mit dem Zug zurück............
3
#4
28.4.14, 22:03
Hallöchen :-) wir haben auch schon oft über eine solche tierkrankenversicherung nachgedacht und uns deshalb an unseren Tierarzt gewandt. Er teilte uns mit dass eine solche Versicherung meist nicht gut sein. Er hatte schon sehr oft Fälle in denen es um sehr teure ops ging und die Versicherung keinen cent übernommen hat. Letztendlich hat er uns geraten jeden Monat den Versicherungsbetrag beiseite zu legen um für den Fall der Fälle geschützt zu sein.
#5
29.4.14, 00:27
für Katzen kostet der Spas 27€ im Monat +20% Selbstkosten ab den 5 Jahr
für nen kleinen Hund ........bis maximal 2500 € Erstattung kommen schon 46 € ins spiel
aber wenn man unbegrenzt haben möchte dann kostet der süße 73€ im Monat.
ach ja 20 % Selbstkostenbeteiligung sind auch hier fällig!

als unser Brutus zu uns kam haben wir einst eine Unfall/OP Versicherung abgeschlossen, kostet uns etwa 170 € im Jahr, nun ist er schon 10 Jahre.
wir haben Gott sei dank sie nicht gebraucht, aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke sind es Einwand freie 1700 € die wir gesponsert haben.
aber gut er ist es uns wert gewesen und er war ganz neu und ungebraucht (hihi)
also ich würde keine Versicherung mehr empfehlen sondern nur noch selber in ein Konto einzahlen.
denn wie schon 2 geschrieben haben, sind auch die TÄ nicht sicher ob man überhaupt was zurück bekommt.
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#6
29.4.14, 08:35
Also die Versicherungen finde ich tw echt verdammt teuer und tw werden Rassetypische Krankbeiten etc nicht abgedeckt. Sorry aber dann nutzt mir diese Sache nix. Ich lege auch lieber monatlich direkt einen gewissen Betrag auf ein Extra-Sparkonto. Darauf kann ich im Notfall schnell zugreifen und bin auch abgesichert.
#7
29.4.14, 09:24
Ich freue mich sehr, dass mein Tipp so einen Anklang gefunden hat. Ich habe eine Internetseite gefunden, die darüber informieren, Versicherungen vergleichen und einem in etwa ausrechnen, was man bezahlt. Natürlich sind Versicherungen immer umstritten und decken den Ernstfall ab. Man wünscht sich immer, dass es nicht zu einer großen OP kommen mag. Jedoch sind bspw. 400 Euro für die Behandlung unserer angefahrenen Katze sehr viel Geld. Auch in Tierforen ist ab und an ein Hinweis zu Tierversicherungen zu finden.
Die privaten Rücklagen zu bilden ist ein edles Vorhaben, was ich ebenso gut finde. Bleiben nur Restfragen: Was ist, wenn der Euro verfällt (Worst-Case); Verträgt sich ein weiteres Tagesgeldkonto mit denen für das Auto, das Hausdach, für die Rente/Pflege...
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#8
29.4.14, 10:40
Hallte auch nix von "Kranken-Versicherungen f. Tiere"

Hat damals auch säckeweise Geld gekostet, "alles" war abgedeckt, ja ja...
Und als es ernst wurde, keinen Cent übernommen, alles durften wir selber zahlen - alles schön und gut, bis das Tier mal was braucht... Dann heißt es auslegen, vorlegen... und zack "nicht gedeckt, nicht tragbar, nicht rentabel, nicht garantiert, nicht kalkulierbar, unmöglich, kein Erfolg, auf Wiedersehen, wir kündigen..." NIEWIEDER!

Lieber regelmäßig einen kleinen Betrag auf Seite legen; Geld stinkt nicht, hat kein MHD, wird nicht schlecht o. läuft ab (schmunzel). Und gibt ein einigermaßen sicheres Gefühl, dass Bello o. Miezy nicht im Regen steht, oder Herrchen/Frauchen ihre Goldzähne verpfänden muss, damit der Tierarzt überhaupt mal was macht...

Jedoch, zu der weiteren Versicherung, "Tierhaftpflicht"(vorallem für Hunde!), stehe ich grad. Kostet ~50 Euro im Jahr, u. ist wirklich notwendig, ggf. der Anker in der Not. Denn ehe man sich umsieht, stellt selbst der bravste Wauzie mal was an, oder bringt direkt bzw indirekt ungünstigerweise einen Passanten o. Radler vor Schreck o. Sprung zu Fall, oder verursacht aus Unachtsamkeit einen Verkehrsunfall m. Massenkarambolage, wo dann gleich mehrere Fahrzeuge beschädigt werden... Der Ruin wäre garantiert, Gott bewahre!

Bei vielen ist der Hund sogar dann versichert, wenn er mal ohne Leine läuft oder mal die Nachbarin / Freundin Gassigeht - und das in Millionen € Höhe!

Ich selber habe eine mit max. 150 Euro Selbstbeteiligung - dafür wie gesagt nur 45 Euro Beitrag/Jahr... Und was ist das schon im Gegensatz, zu einem eventl. Totalschaden d. Omnibus der Stadtwerke, u. 4 neue PKW + Therapie & REHA Kosten der Fahrer u. Passanten!
#9
29.4.14, 11:20
"Und was ist das schon im Gegensatz, zu einem eventl. Totalschaden d. Omnibus der Stadtwerke, u. 4 neue PKW + Therapie & REHA Kosten der Fahrer u. Passanten!" (# 8)

Mag sein, daß die Versicherung solch einen Schaden erstmal übernimmt, aber sie wird sich das Geld vom Versicherungsnehmer zurückholen.


Im letzten Jahr erlebt:
In unserer Siedlung wurde ein Rehpinscher von einem größeren Hund angegriffen (er war lose an der Leine und hatte sich losgerissen) und so zugebissen, daß die Eingeweide des Kleinen raushingen.
Tierärztliche Notversorgung, anschließende OP und notwendiger Tierklinikaufenthalt von fast drei Wochen haben 17.ooo € gekostet.
Die Hundehalterin des Aggressors hat den Vorfall und Schaden anerkannt.
ABER - ihre Versicherung nicht!
Die zahlt nicht, so daß der Halter des Rehpinschers auf seinen Kosten sitzen bleibt.


Die Tierhaftpflicht, die es noch vor dreisig Jahren gab, die gibt es nicht mehr. Die hat Schäden übernommen und vieles war versichert. Wenn man sich das Kleingedruckte der heutigen Tierhaftversicherungen durchliest, wird man feststellen, daß diese Versicherungen eigentlich der reinste Hohn und Geldschneiderei ist.
Das meiste, daß versichert sein soll, ist im Kleingedruckten ausgeschlossen.

Trotzdem sollte man eine Tierhaftpflichtversicherung abschließen. In einigen Bundesländern ist diese Versicherung Pflicht.
#10
29.4.14, 20:10
Wir haben für unseren Hund auch eine Krankenversicherung und sind super zufrieden.
Im letzten Jahr, haben wir diese Versicherung so oft in Anspruch genommen, dass wir den Beitrag raus hatten.
Wir bekommen auch Impfungen und Wurmkuren erstattet.
Ich glaube aber, dass Hunde nur bis zu einem bestimmten Alter versichert werden.
#11 compensare
29.4.14, 21:58
Mit einer Tierkrankenversicherung ist es wie mit jeder anderen Versicherung auch... Ach, brauch ich doch eigentlich nicht... oder doch??? Tja, und wer weiß schon, was mal passiert und wie sich so ein Haustier entwickelt...

Von einer Voll-Krankenversicherung bin ich allerdings nicht überzeugt.
Was 'normale' Tierarztbesuche angeht, also Vorsorge, Impfung und kleinere Sachen wie mal eine Bindehautentzündung oder ähnliches: Beiträge für TKV berechnen sich nach Tierart, Rasse, Alter und Geschlecht, die meisten Anbeiter haben Online-Tarifrechner auf ihren Seiten, da kann man sich mal schlau machen und dann überlegen, ob es nicht vielleicht wirklich sinnvoller ist, dafür monatlich einen Betrag X auf ein Spar- oder Tagesgeldkonto einzuzahlen. Dabei sollten rassetypische Anfälligkeiten (z.B. Allergien) mitbedacht werden. Und wenn das Tier gesund ist und bleibt, kann man den Betrag irgendwann für was anderes hernehmen.

Was ich allerdings aus eigener Erfahrung für sehr sinnvoll halte, ist eine OP-Versicherung.
Bei Operationen mit den ganzen vorherigen radiologischen (Röntgen, MRT, Sonographie etc.) und nachfolgenden Maßnahmen (Intensivstation, mehrtägiger Klinikaufenthalt etc.) beläuft sich eine TA-Rechnung nämlich mal ganz schnell im vierstelligen Bereich, und da ist man froh, wenn man neben der Sorge ums Tier die Sorge um die Kohle aus dem Kreuz hat!

Mal drüber nachdenken ist auf jeden Fall kein Fehler :-)
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#12 xldeluxe
29.4.14, 22:05
@Monsky # 7

Was meinst Du mir "Verträgt sich ein weiteres Tagesgeldkonto mit denen für das Auto, das Hausdach, für die Rente/Pflege..." ?

Ich wechsele mehrmals jährlich die Onlinebank, um immer den aktuell besten Tagesgeldzinssatz (der schon gering genug ist) zu erhalten.

Wenn man es gut auseinanderhalten kann, spielt es doch keine Rolle, ob alles auf einem Konto ist, solange man es bei Bedarf nicht komplett "abräumt".

Wem das nicht gelingt, der eröffnet halt ein zusätzliches Tier-Konto. Das ist absolut kein Problem und kann auch jederzeit umgebucht werden, wenn es bei einer anderen Bank mehr Zinsen und Eröffnungsangebote gibt.
#13
25.6.14, 10:10
@xldeluxe #12

Das ist auch eine gute Möglichkeit. Die Angebote von Online-Banken kann man gut vergleichen und bezahlt heutzutage selten etwas für die Errichtung eines Kontos.

Hier sind in der letzten Zeit viele, hilfreiche Tipps gekommen und ich denke, dies ist ein Thema, was individuell entschieden werden muss...hauptsache ist doch, man beschäftigt sich mit der Absicherung der Tiere.

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