Eier ohne Uhr kochen

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Da gibt es zwei Möglichkeiten:

entweder so richtig richtig lange Kochen, dann sind sie auf jeden Fall "gut durch" oder,

Tipp:

Eier ins KALTE Wasser legen (so dass sie gut mit Wasser bedeckt sind) und kurz nachdem das Wasser angefangen hat zu kochen, rausnehmen.
Sie sind ein exaktes dreieinhalb-Minutenei!


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41 Kommentare


#1
23.4.04, 12:48
Das ist zwar ein immer wieder kursierender "Tip", aber es stimmt nicht. Die Eier müssen dann noch ca. 2 Min. kochen.
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#2 adolph
23.4.04, 13:10
so ein blödsinn - bin noch nie auf die idee gekommen, die uhr mit zu kochen!
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#3 flitzpiepe
30.4.04, 13:55
selten dämlich. ich denke dass ein neuer ceranherd das wasser eher zum kochen bringt als tante ernas uraltfeuerstelle. das ist doch die situation hier!
#4 Pilger
3.5.04, 12:19
Wenn es klapt gut.
#5 Dominik
10.5.04, 20:58
Wenn man Eier ZU lange kocht werden sie auch nicht besser. Nach ca. 10Min sollte wirklich Schluß sein. Danach wird verfaerbt sich das Ei naemlich gruenlich (Dotter) - geschmacklich bringt es auch nix.
Also: Lieber aufs Handy schauen, als ohne Uhr kochen.

DOM
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#6 Schubi
12.5.04, 18:37
Komisch, ich habe die Eier jetzt 20 Minuten gekocht und sie sind immer noch nicht weich . Mhmm
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#7 Eierkochexperte
13.5.04, 19:01
Tja, die ewige Diskussion über die richtige Art, Eier zu kochen... Tatsache ist doch (wie flitzpiepe richtig sagt), daß jeder Herd anders reagiert und auf dem einen das Wasser viel früher anfängt, richtig zu kochen und auf dem anderen vielleicht später. Und dass sich innen im Ei schon etwas tut in Sachen Härterwerden ("denaturieren", wie das ganz chemisch genau heißt), selbst wenn das Wasser noch nicht "blubbert", aber schon sehr heiß ist (und auch diese Phase ist von Herd zu Herd vollkommen unterschiedlich), wird dabei auch immer vergessen. Bei der Methode "Eier schon ins kalte Wasser und dann Herd einschalten" gibt es also schon zwangsläufig keine "absoluten Zeiten", sondern nur die jeweils eigene Erfahrung am eigenen Herd. Schon mal in einer Ferienwohnung an unbekanntem Herd auf diese Weise Eier gekocht und beim Einschätzen der Garzeit auf die Nase gefallen? Genau! Also, einigermaßen kann man nur sicher sein, wenn man die Eier erst ins kochende Wasser tut (vorher anstechen, geht mit Gefühl auch vorsichtig mit einer Gabelzinke, damit sie nicht platzen) und dann bei kleinen Eiern mindestens 5 Minuten bis 5 1/2 (damit das Eiweiß auf keinen Fall noch "glibberig" ist, aber das Eigelb noch flüssig), bei sehr großen Eiern gerne auch bis 6 Minuten, um Eiweißglibber zu verhindern. Nur wer unter einem "weichen" Ei auch ein noch ins Flüsige tendierende Eiweiss versteht, sollte diese Zeiten etwas abkürzen. Das ist jedenfalls meine Meinung...
#8
15.5.04, 13:15
ich denke, das ist reine Übungssache - der Tipp da oben ist allerdings quatsch! Salzwasser wird wohl eher bewirken, daß die Eier nicht so sehr zum zerplatzen neigen, ansonsten kommt es darauf an, wie hier schon mehrfach beschrieben, welchen Herd man hat und ob man a) die Schnellkochplatte verwendet und b) ein wenig Übung hat. generell ist der große Fehler beim Eierkochen der, daß man einen kleinen Topf nimmt, denn auf die Schnellkochplatte setzt und dann auch noch volle Pulle aufdreht. das ist a) energieverschwendung und b) ein garant auf Dopsbälle zu beissen!
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#9
25.5.04, 19:18
als ich mal ne Uhr hatte, hab ich in der Wohnung denau eine Strecke von 4 Minuten abgemessen, und diese Runde gehe ich immer mit normaler Geschwindigkeit und dann sind sie gut...klappt immer(nur nicht, wenn jamand an der Tür läutet
#10 Nadine
26.5.04, 09:06
Eier ohne Uhr kochen-geht ganz einfach!
Also, wenn sie schon ne Weile kochen, ein Ei mit nem Löffel rausheben (nicht so über'n Wasserdampf halten, sonst geht's ja nich) und je schneller das Wasser an der Eischale abtrocknet, desto mehr sind sie gekocht. So hats meine Oma immer gemacht und es funktioniert wunderbar. Man muß halt nur ausprobieren, wie schnell so'n Ei trocknet, wenn's in dem Zustand ist, den man am liebsten hat. Reine Übungssache.
#11 Harte_Bälle
8.7.04, 08:17
Man weiß genau wann die eier durch sind. Auch ohne Uhr !!!!
Zuerst legt man die Eier ins kalte Wasser, schaltet den Herd ein (ganz egal welchen) und wartet bis es Kocht. Jetzt ist es soweit!
Sofort aufs herd steigen, die eigenen Eier eintauchen und abwarten was passiert. Springen sie aus dem Wasser, sofort auffangen und verspeisen. Die sind bestimmt gut durch.
#12
10.7.04, 21:18
Ihr habt auf der einen Seite alle außer "harte-bälle" recht´und auf der anderen wieder unrecht. Eiweiß fängt bei 40°C an zu gerinnen. Heißes oder kaltes Wasser hin oder her. Das eierkochen ist reine Übungs- und erfahrungssache mit dem Herd.
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#13 Veit
22.7.04, 14:36
Anderer Vorschlag:
Eine CD mit einem Lied in der gewünschten Dauer suchen und auflegen sobald das/die Ei/er im kochenden Wasser ist/sind. wenn das Lied fertig ist, den Topf schnappen und unter die eiskalte Dusche zum abschrecken springen.
#14
3.9.04, 15:00
Ich vertraue da lieber auf meinen Eierkocher... Spart Unmengen Wasser und Strom und fängt richtig fies an zu schreien, wenn man die Eier nicht sofort rausnimmt und abschreckt. Abschrecken heißt übrigens, ca. 15 Sek. in kaltem Wasser.
#15 a.e.burkard
5.11.04, 06:54
stimmt nicht,sobald das wasser anfangt zu kochen je nach wunsch z.b. 3 min= 3.min
#16 Fred
23.11.04, 17:04
Dann sind ves aber ganz kleine Eier
#17
25.11.04, 19:57
Was ihr alle nicht bedacht habt, ist die die geographische Lage des Herds. Je höher ihr über NN seid, um so niedriger ist die Temperatur wenn das Wasser kocht. Also brauchen die Eier länger, bis sie fertig sind.
Weichgekochte Eier in kochendes Wasser gelegt bei 300 Höhenmeter ca. 3 1/2 Min. und bei 2000 Höhenmeter ca. 6 1/2 Min.
#18 mkr
22.12.04, 12:40
Was noch zu beachten ist ist ob die Eier direkt aus dem Kühlschrank kommen oder Zimmertemperatur haben. Im ersten Fall brauchen sie natürlich auch ein bisschen länger
#19 Besserwisser
7.2.05, 13:02
Meine beiden Vorredner haben sich ja richtig Gedanken gemacht.
Das mit der geographischen Lage stimmt aber nicht ganz. Maßgeblich für den Siedepunkt des Wassers ist der äußere Luftdruck. Und der kann bei schönem Wetter auf dem Berg höher sein als bei schlechtem Wetter im Tal. Also braucht ihr nicht nur eine Uhr sondern auch ein absolutes Barometer, um die Eier richtig zu kochen.
Deshalb auch ist der Tipp von Nadine der beste: die braucht keine Uhr und kein Barometer. Und wenn es mal nicht so klappen sollte wie geünscht, kann sie ihrem Frühstückspartner immer noch vorhalten, er habe zu viel Wind gemacht und dadurch sei das Wasser schneller als gewöhnlich verdunstet und er überhaupt an allem Schuld sei.
#20 kontakt@buch-bubenbad.de
10.2.05, 11:50
Das funktioniert wirklich immer !!!
#21 nudelsieb
4.3.05, 10:18
Die Eier in den Topf mit kaltem Wasser legen, Deckel drauf. Kocjplatte auf höchste Stufe stellen. Wenn das Wasser kocht, die Platte ausstellen. Abwarten bis das Wasser aufhört zu brodeln. Dann die Eier rausnehmen und abschrecken. Das Eiweis ist hart, das Eigelb noch schön weich.
#22
22.3.05, 03:22
toll, und was machst Du mit einem 3 1/2 Min Ei?! erneut aufschlagen, weil das Eiweiss nicht fest ist?! Oder redest Du von Wachtel-Eiern?! ein gutes L-Ei braucht 6 Min.!!!
#23
19.6.05, 20:18
wie fängt wasser überhaupt an zu kochen
#24 Chris
15.7.05, 15:51
Man kann auch ne Wissenschaft draus machen ... es sind EIER Herrgott!! :P loool
#25 Dirk
11.9.05, 10:49
Ein ei dauert 5 minuten . Also brauchen vier weich gekochte eier doch 20 min . Oder ?
#26 jas
16.9.05, 09:26
stimmt genau
#27 Lilli
17.9.05, 19:07
Ich koche bis sie platzen.Sorry,...
#28 Benny
23.10.05, 08:35
Wow so viele Meinungen!! Mein Fazit: Ich kauf mir einen Eierkocher! ;-)
#29 MajorTom
11.1.06, 13:23
!!!UNTESTED!!! Also die Zeit bis zum Kochen hängt natürlich entscheidend vom Herd ab. Aber wieso kommt niemand auf die umgekehrte Idee? Eier (Zimmertemperatur, nicht Kühlschrank) in kochendes Wasser tun (vorher anstechen), dann Herd ausschalten (bei Gas oder Ceran) bzw. Herd ausschalten und Topf auf andere Platte (bei Platten). Nach einer viertel Stunde sind die Eier gut und auch ohne Abschrecken schon fast essbar temperiert.
#30 der entzundene
4.7.06, 19:44
man nimmt eine 10ner packung eier, legt eines davon in den kochtopf und dann klopft man im 3/4 tackt mit dem fuß auf den Boden und nach jedem 10ten Tackt wirft mamn ein ei von der packung auf den boden oder gegen die wand, auf den kopf deiner katze oder sonstwohin. wenn keine eier mehr in der packung sind, ei aus dem topf nehmen und schauen obs was geworden ist. Sorry,... aber was noch dümmeres ist mir leider nimmer eingefallen. *g*
#31 Klara
31.8.06, 19:05
Diese Eier kann man rausschlürfen.
#32 alm chef
7.11.06, 16:51
...es kommt darauf an wo ihr seid, in grosser höhe (zb skiurlaub) kocht wasser schneller, also alles relativ
#33
10.11.06, 21:50
Wenn man die Eier bei der Henne lässt, kann man dann lecker halbe Häschen von machen.
#34
26.2.07, 11:55
super,hab so gemacht und das eiweiß war noch flüssig.iiiiih
#35
22.11.08, 16:33
Seltsam. Wir leben nicht in großer Höhe, sondern auf den Kanarischen Inseln fast auf Meeresspiegelniveau, und wenn ich die Eier exakt 6 Minuten koche, sind sie weich, also das Weiße ist fest, das Gelbe noch flüssig. Will ich halbwegs harte Eier, muss ich sie 10 Minuten lang kochen. Das widerspricht allem, was überall zu lesen ist, Kann mir jemand erklären, woran das liegt?
#36
26.10.09, 12:23
Kommt es nicht auch auf die Eiergröße an ? Ob ich ein Größe L oder eines Größe XL 3 1/2 Minuten koche ist ja wohl ein Unterschied.
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#37
20.7.11, 21:04
Ich wohne 51° 22′ N, 9° 34′ O, ca 131 Meter über NN. Das von mir verwendete Ei wiegt bei einer Temparatur von 6,9 Grad Celsius exakt 66,7 Gramm. Ich verwende einen Herd mit Glaskeramikfeld, Plattenleistung 500 W, Topf mit ca. 0,8 Litern Wasser (18,2 Grad C), und ca. 11,4 Gramm NaCl. Wie lange muss ich das Ei kochen, damit zwar das Eiklar fest, das Eigelb aber noch leicht flüssig wird?

Ach ja, das eierlegende Huhn war ein Rodeländer......
1
#38
2.4.12, 12:39
Jetzt kochen die Eier eine halbe Stunde, sind aber immer noch nicht weich.....
#39
3.4.12, 20:08
Varicen, das passiert mir oft genug....... das letzte Mal wars ne ganze Stunde...... müssen wohl ziemlich alte Eier gewesen sein..... *gggggg
#40
7.11.12, 23:16
Mathematische Lösung aus meinem Mathebuch ;-) mit echten Werten, hab es aber noch nicht ausprobiert:
"Die kochdauer t hängt vom Durchmesser d des Eis in mm, der Temperatur TAnfang des Eis und der Endtemperatur TDotter des Dotters so ab: t= 0,2^4*d^2*ln(2*(TWasser-TAnfang))/(TWasser-TDotter).
Die Endtemperatur des Dotters gestimmt den Härtegrad: bei TDotter = 62Grad erhält man ein weiches Ei, bei TDotter = 82Grad ein hartes Ei." Quelle: Mathematik 12 BSV München Seite 34. Vielleicht hilft das ja ;-) allerdings wird hier nicht die Leistung des Herdes mit einberechnet - Vllt sollten die das noch überarbeiten ;-)
#41
17.3.15, 13:48
macht doch einfach Spiegelei...

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