Ganz schnelles Vollkornbrot: Aufgeschnittenes Brot - nach dem Abkühlen fertig zum Verzehr!
5

Ein ganz schnelles Vollkornbrot

85×
Jetzt bewerten:
4,6 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Ruhezeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Auf der Suche nach einem schnellen Brotrezept fand ich dieses hier und habe es gleich ausprobiert. Allerdings habe ich es ein wenig abgeändert, und es ist wirklich ganz gut gelungen - eine knusprige Kruste und ein ganz guter Geschmack! Es ist zwar nur ein ziemlich kleines Brot geworden, beim nächsten Mal werde ich mal die doppelte Menge an Zutaten verwenden.

Zutaten für das kleine Brot

  • 400 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 400 ml dunkles Bier

Das Rezept ist einfach und geht schnell.

Zubereitung

  1. Alle Zutaten werden zu einem Teig verknetet. Dafür habe ich zunächst den Handmixer mit Knethaken verwendet und danach mit den Händen weitergeknetet. Dann wird aus dem Teig ein Brotlaib geformt, den man dann abgedeckt bei Zimmertemperatur mindestens 15 Minuten ruhen lässt.
  2. Der Backofen wird auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
  3. Nach der Ruhezeit schneidet man die Oberfläche des Brotes mit einem Messer ein und legt es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, das dann auf einen unteren Rost der vorgeheizten Backröhre geschoben wird.
  4. Gebacken wird dann 40 bis 50 Minuten, dabei bestreicht man ab und zu die Oberfläche des Brotlaibes mit Schwarzbier. Fertig!
  5. Garprobe: Mit dem Finger auf den Brotboden klopfen - wenn es hohl klingt, ist das Brot durchgebacken.
  6. Nun nur noch auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann genießen!

Von
Eingestellt am

20 Kommentare


#1
3.4.17, 22:13
Das hört sich gut an, aber eine Frage habe ich: Kann man auch anderes Bier verwenden?
1
#2
4.4.17, 00:30
@NFischedick:
Ich denke, dass man auch normales Bier verwenden könnte, probier's doch einfach aus!
#3
4.4.17, 07:10
@backfee44: Ich werde es ausprobieren.
#4
4.4.17, 14:18
Ich dachte zuerst du meinst Malzbier, weil ich ein schnelles Brotrezept mit Malzbier kenne. Aber es handelt sich hier wohl eher um eine Art Starkbier?
1
#5
4.4.17, 15:30
Das werde ich nachmachen - danke!
Ich werde aber auch noch Körner hineingeben, das schmeckt mir besonders gut.
Das heißt - mein Mann ißt Brot lieber ohne Körner, dann werde ich es erstmal ohne versuchen.
#6
5.4.17, 14:07
jetzt mal eine ganz blöde Frage, ist nach dem backen noch Alkohol in dem Brot? Meine Frau ist schwanger und ich möchte sie natürlich auch vom Brot essen lassen ;)

MfG
1
#7
6.4.17, 13:38
Gestern gebacken und schon alle... es war sehr lecker! Das Bier gibt dem Brot einen sehr guten, würzigen Geschmack. Allerdings habe ich den Teig schön eine Stunde lang gehen lassen, 15 Minuten waren mir zu wenig. Da ist das Brot auch groß geworden.
3
#8
6.4.17, 13:41
@Nicole77: Ich würde zur Sicherheit entweder alkoholfreies oder Malzbier verwenden. Vor allem mit Malzbier könnte ich mir vorstellen, dass es gut schmeckt. Das werde ich als Nächstes versuchen.
#9
6.4.17, 14:44
@jinx, danke für den Tipp, kannst ja mal berichten wie es mit Malzbier schmeckt ;)

Lg
#10
9.4.17, 10:59
mich würde noch was interessieren:
Ist das Bier nur für den Geschmack drin oder hat es auf den Teig noch eine andere spezielle Wirkung?
1
#11
10.4.17, 03:27
Danke für das Rezept,das wird mein erstes selbst gebackenes Brot werden. Bin schon gespannt. LG Uschi 
#12
13.4.17, 22:12
werde es ausprobieren
#13
18.4.17, 16:38
@Nicole77: Ich bin erst heute dazu gekommen, das Malzbierbrot zu backen. Meine Tochter ist begeistert, ich finde es etwas zu süß.... mit alkoholfreiem Bier ist es sehr gut geworden,. aber am besten schmeckt es mit dunklem Bier.
#14
23.4.17, 17:19
Noch schneller geht es so:
Tür auf, Brot im Beutel und ein freundliches Aufwiedersehen bei meinem Lieblingsbäcker!
Selbstverständlich werde ich das Brot nach backen, sobald ich Zeit und Muse dazu finde. 
#15
24.4.17, 14:13
Schönes Rezept, aber Backwaren mit Trockenhefe brauchen eigentlich überhaupt nicht "gehen", man kann sie sofort backen. Ausserdem halte ich eine Tüte Trockenhefe für 600gr Mehl sehr reichlich bemessen. Normal reicht das für ein Kilo Mehl.
Bei der Variante mit Malzbier muss natürlich der Zucker im Rezept weggelassen, sonst wird das viel zu süss.
Wer öfter backt, sollte sich überlegen, Backmalz zu kaufen. Man verwendet es sehr sparsam, hat aber die tolle Wirkung, dass die Kruste richtig knusprig wird und das Innere schön saftig bleibt.
Da ich 2-3 mal die Woche Brot backe, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die besten Brote gelingen, wenn man am Anfang bei ca. 240-250 °C etwa 15 min. anbackt, danach dann bei etwa 200 °C fertigbackt. 10 min vor Ende das Brot umdrehen (unten nach oben), damit der Brotboden auch knusprig wird.
2
#16
24.4.17, 16:01
@XXL: ich möchte mich mal kurz einklinken. Also ein Päckchen Trockenhefe ist für 500 g Mehl gedacht, es entspricht 25 g Frischhefe. Ehe ich diesen Kommentar schrieb, habe ich mich noch einmal vergewissert, denn dieses Rezept werde ich in Kürze nachbacken, allerdings auf 1kg Mehl hochgerechnet.Ich werde also unbedingt zwei Päckchen verbrauchen. Über das Ergebnis werde ich zur gegebenen Zeit berichten.
1
#17
24.4.17, 16:38
@wuestenhanni: Du hast natürlich vollkommen recht. 1 Würfel Frischhefe reicht für 1 Kilo Mehl, die Trockenhefe nur für ca. 500 Gramm. Danke für die Korrektur.
Gruß
XXL
1
#18
24.4.17, 16:49
@XXL: aber gerne doch, ich muss mich auch oft selbst korrigieren, also alles kein Problem😉
#19
24.4.17, 18:37
@XXL: Dass Backteige mit Trockenhefe überhaupt nicht "gehen" müssen kann ich nicht bestätigen, ich backe auch schon sehr viele Jahre (u. a. auch Brote). Neulich hatte ich mal den Teig  bei einem anderen Rezept nur einmal kurz ruhen lassen und dann sofort gebacken, das Ergebnis war, dass das Brot nicht richtig aufgegangen ist!
Die knusprige Kruste bei Kastenbroten, die ich meistens backe, bekommt man auch, wenn man die Oberfläche vor dem Backen mit einem feuchten Löffelrücken glatt streicht und dabei gut mit Wasser anfeuchtet!
#20
24.4.17, 21:06
@backfee44: Naja, die Zeit des Teigknetens und Vorheizen des Ofens ist sicher auch eine Zeitspanne, in der der Teig "geht", insofern hast Du recht. Brote mit frischer Hefe lasse ich aber meist 1-2 Stunden ziehen, solange lasse ich die Teige mit Trockenhefe nicht stehen. In vielen Rezepten dieser sogenannten 5 min. Brote wird daher auch meist Trockenhefe genutzt. Trotzdem bevorzuge ich die frische Hefe von unserem Bäcker oder meinen selbstgemachten Sauerteig. Nimmst Du das Kastenbrot noch vor Backende aus der Form und backst dann zuende? Nach meiner Erfahrung ist sonst nur die Oberseite knusprig, der Rest der Oberflächen eher weich.

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen